Dr. med. Andrea Rejzek
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Leitender Oberarzt am Landesklinikum St. Pölten


 CTS
 Dupuytren´sche Kontraktur
 Schnellender Finger
 Ganglion
 Ästhetische Chirurgie
 Rekonstruktive Chirurgie
 Handchirurgie
     

    Operationsdauer    je nach Ausprägung 1-3 Stunden    
    Narkose    Allgemein-  oder Armplexusanästhesie    
    Klinikaufenthalt    1 - 2 Tage    
    Fädenentfernung    nach 2 Wochen    
     Arbeitsfähig   nach 2  Wochen    
    Kostenübernahme durch die Krankenkasse    ja    
    

Dupuytren´sche Kontraktur




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E-Mail: arejzek@aon.at
Telefon: +43.(0)664 33 98 279
Telefax: +43.(0)664 77 33 38 423


Nerven, Blutgefäße und Sehnen der Hand- und Fingermuskeln sind auf der Handinnenseite in ein elastisches Bindegewebspolster gebettet. Erkrankungen können die Zusammensetzung des Bindegewebes verändern; es wird unelastisch, verhärtet sich und schrumpft (Dupuytrensche Kontraktur). Die Veränderungen werden in vier Schweregrade eingeteilt. Im Stadium I sind Verhärtungen und manchmal Knötchen tastbar, meist auf der Kleinfingerseite der Hand. Ab Stadium II werden zunächst meist der Ring- oder Kleinfinger und später auch andere Finger durch den Schrumpfungsprozess des Bindegewebes, das sich zu einer derben Bindegewebsplatte entwickelt, nach innen gezogen. Die Hand ist ab Stadium III in ihrer Funktion deutlich eingeschränkt. Im Stadium IV sind auch die Gelenke der betroffenen Finger durch die andauernde Fehlstellung beeinträchtigt. Die Finger können nicht mehr gestreckt werden.

Besteht die Beugestellung der Finger längere Zeit, so treten Gelenkveränderungen auf, die auch durch eine Operation nicht mehr vollständig behoben werden können. Es ist deshalb wichtig, vorher (etwa Stadium III) zu operieren.

Bei der Operation werden unter Lupenbrillensicht vorsichtig die Nerven und Gefäße der Hand und Finger freipräpariert und anschließend die derben Bindegewebsstränge entfernt. Die Operation kann je nach Ausmaß der Erkrankung in Allgemeinnarkose oder in regionaler Betäubung des Armes durchgeführt werden. Im Anschluss an die Operation sind verschiedene Bewegungsübungen, am besten unter Anleitung eines erfahrenen Ergotherapeuten, sowie gelegentlich eine Schienenbehandlung notwendig.  

 
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Mitgliedschaft:
Österreichische Gesellschaft für
Plastische, Ästhetische und
Rekonstruktive Chirurgie;

Berufsverband Österreichischer
Chirurgen (BÖC)
;
Deutsche Gesellschaft der
Plastischen, Rekonstruktiven und
Ästhetischen Chirurgen