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Ein Ganglion ist eine Ausstülpung der Gelenkskapsel an so genannten Schwachstellen des Gelenkes, vor
allem des Handgelenkes, aber auch der Sehnen- scheiden. Meist sind diese mit
gallertartiger Flüssigkeit gefüllt und kommunizieren mit dem Gelenksraum über
eine stilartige Verbindung, die Ventilfunktion hat. Typischerweise tritt die
Vorwölbung bei der Bean-spruchung des Handgelenkes auf und verursacht
Spannungsschmerzen. Außerdem drückt das Ganglion auf die Nerven und Sehnen.
Bei der Operation, welche in
Allgemeinnarkose oder in Armplexusanästhesie durchgeführt wird, wird das
Ganglion entfernt, wobei dessen Ausgangspunkt an der Gelenkskapsel oder der
Sehnenscheide genau dargestellt werden muss, um ein Wiederauftreten möglichst
zu verhindern.
Nach der Operation wird
zunächst eine Schiene oder ein Gips für etwa 10 Tage angelegt, im weiteren ist
eine Schonung der operierten Hand für mindestens 4 Wochen notwendig.
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