Verbrennungschirurgie bei Kindern
Eine großflächige Verbrennung gehört zu den schwersten Verletzungen und ist in
jedem Fall an einer entsprechend ausgestatteten Abteilung eines Krankenhauses
von erfahrenen Ärzten zu behandeln. Gerade im Kindesalter kommt es durch
Herunterziehen oder Umstoßen von Gefäßen mit heißem Inhalt zu Verbrühungen, die
meist sogenannte zweitgradige Schädigungen hervorrufen. Diese können je nach
Ausdehnung entweder mit entsprechenden Verbandsstoffen oder opaerativ versorgt
werden. Dabei wird in einer kurzen Narkose die geschädigte Haut abgetragen
und die gereinigte Wunde mit einem Hautersatzmaterial gedeckt. Bei Kindern
verwenden wir am liebsten die natürliche menschliche Eihaut das Amnion, weil es
optimale Bedingungen zur Wundheilung schafft und dem Kind häufige , oft
schmerzhafte Verbandwechsel erspart.
|
|
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich bleibende Narben bilden, ist bei der Amnionmethode vergleichsweise gering. Sollte dies dennoch der Fall sein, muss frühzeitig die Behandlung mit Kompressionswäsche begonnen werden. Bis zum Zeitpunkt der vollständigen Abheilung der Wunde sollten deshalb in regelmäßigen Abständen Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden, um sicherzugehen, dass mögliche Risiken rechtzeitig erkannt und ausgeschaltet werden können.
|