Macht Schönheit einsam!?

Wer schön sein will muss leiden. Diesen Spruch kennen wir alle. Dass dieses Leid manchmal ganz real und ganz anders ausfällt als erwartet, zeigt eine neue Studie aus Amerika.

John Blaine von der University of Southern California führte eine Studie durch, die sich mit der Frage beschäftigte, warum gerade ausgesprochen schöne Menschen oft einsam sind und nicht in einer Beziehung leben.

Er führte InterDepression. young attractive woman with an awful migraineviews mit 160 Menschen durch und wählte daraus eine Stichprobe von 60 Leuten die er als „professionell attraktiv“ bezeichnete. Dabei handelte es sich z.B. um Schauspieler oder Modelle.
Das Ergebnis war, dass Beziehungen zwischen sehr schönen Menschen und deren Beruf dazu noch sehr stark davon abhängt, oft weniger stabile und zufriedenstellende Beziehungen führen und diese auch häufiger und schneller in die Brüche gehen. Als Hauptgrund für Trennungen wurde oft angegeben, dass gerade in diesen Beziehungen der Partner niemals zufrieden mit dem Aussehen des anderen waren und ihn deshalb oft kritisierten. Durchschnittlich schöne Menschen gaben als häufigste Gründe unterschiedliche Interessen und auseinanderleben an.

                                                                   

Suchen schöne Menschen schlichtweg den falschen Partner?

Es zeigte sich, dass schöne Menschen oft stärker nach ihrer Fantasie als nach der Realität Ausschau halten. Gutes Aussehen ist ein Muss, Tugenden wie Großzügigkeit und Liebenswürdigkeit werden missachtet. Vor allem viele schöne Frauen scheitern aber schon daran, überhaupt einen potentiellen Partner kennenzulernen. In unseren Köpfen schwebt der Gedanke, dass besonders adrette, junge Frauen auch besonders viele Auswahlmöglichkeiten hätten. Die Realität sieht aber oft ganz anders aus. Gedanken wie, die ist doch arrogant oder die hat doch mindestens zehn Typen an der Angel, halten Männer davon ab eine schöne Frau anzusprechen. Doch Vorsicht! Was als arrogant abgetan wird ist oft eine Fehleinschätzung. Dahinter verbirgt sich oft nur große Unsicherheit.
                                                                                    
Generell neigt eine breite Mehrheit der Frauen immer dazu, das eigene Aussehen als mangelhaft einzuschätzen und je attraktiver desto selbstkritischer. Oft führt dieses Überkritsch mit sich selbst sein aber nur dazu, dass man sich entweder vom schon bestehenden Partner entfernt oder sich bei der Partnersuche einem immensen Druck aussetzt, der uns verkrampft und nicht locker erscheinen lässt.
Eine entspannte Haltung sich selbst und dem Leben gegenüber sind aber Eigenschaften die Männer, laut neueren Umfragen, als besonders sympathisch empfinden. Viele würden, danach gefragt, sich eher eine Beziehung mit der Frau von nebenan wünschen und stellen sich das Zusammenleben mit einer „Sexbombe“ als anstrengend mühsam vor.
                                                                                             
Also in diesem Sinne, starten Sie entspannt in den Valentinstag, das könnte nicht nur Ihrer Beziehung gut tun, sondern auch Ihren Nerven.

                                                                                     

Über die Autorin

Dr. Andrea RejzekDr. Andrea Rejzek ist plastische Chirurgin aus Leidenschaft! Neben ihrer Tätigkeit als Oberärztin am Landesklinikum St.Pölten, betreibt sie seit Juli 2006 äußerst erfolgreich eine Privatordination in Wien.
Regelmäßige Fortbildungen, sowie die Teilnahme an nationalen und internationalen Kongressen ist selbstverständlich, um die Behandlungen und Operationen stets auf höchstem Niveau und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu gewährleisten.
Frau Dr. Andrea Rejzek verkörpert ihren Leitspruch „Einfühlsame Beratung von Frau zu Frau“ wie keine andere. Was ihre Patienten besonders an ihr schätzen: Sie versteht es, als Ärztin höchste Professionalität und ihr Können mit ihrer einfühlsamen Art und sozialen Kompetenz hervorragend zu ergänzen.
Dr. Andrea Rejzek ist außerdem aktives Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie und des Berufsverbandes Österreichischer Chirurgen (BÖC).

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