Bauchdeckenstraffung - Narbenverlauf

Ästhetische Chirurgie - Körperformung - BauchdeckenstraffungBauchdeckenstraffung

Nach einer erfolgreichen Abnahme und Reduktion des Körpergewichts kommt es, bei großen Gewichtsverlusten in relativ kurzer Zeit, zu einem erheblichen Hautüberschuss. Auch nach einer oder mehreren Schwangerschaften kann es sein, dass sich das überdehnte Gewebe nicht mehr zurückbilden kann. Hier kann nur mehr die Straffung und Entfernung der überschüssigen Haut mittels                                                                             operativen Eingriffs helfen.

Bauchdeckenstraffung zur Wiederherstellung der Körperkontur

Generell wir die Bauchdeckenstraffung in Vollnarkose durchgeführt. Der Schnitt wird auf Höhe der Schamhaargrenze bis seitlich zu den Beckenknochen gemacht und die Haut und das darunterliegende Fettgeweben von der Bauchdecke abgelöst. Oft ist auch ein Versetzen des Bauchnabels notwendig. Gleich nach dem Eingriff wird ein straffer Verband oder Kompressionswäsche angelegt und eine leicht gebückte Haltung beim Gehen, Stehen und Liegen empfohlen, um die Bauchdecke zu entlasten. Ein erstes Ergebnis wird direkt postoperativ sichtbar, endgültig kann man die neue Bauchkontur erst nach 3 Monaten beurteilen.

Es gilt, ähnlich wie bei der Fettabsaugung, dass das Körpergewicht über einen längeren Zeitraum stabil sein muss, um für einen derartigen Eingriff in Frage zu kommen. Dieser Eingriff dient nicht zur Gewichtsreduktion. Vorangegangene offene Baucheingriffe, insbesondere wenn bestimmte oder verschiedene Schnittführungen verwendet wurden, können eine klassische Bauchdeckenstraffung unmöglich machen. Hier sind manchmal alternative Methoden nötig, bzw. in seltenen Fällen kann eine Straffung auch gar nicht durchgeführt werden. Liegt eine Erfüllung bestimmter Kriterien vor, kann der Eingriff auch von der Krankenkasse übernommen werden.