Brustvergrößerung mit Implantaten

Brustvergrößerung mit Implantaten

Frauen, die unter einer subjektiv zu klein empfundenen Brust leiden aber auch denjenigen die nach Schwangerschaft und Stillzeit unter einem Einsinken des oberen Brustbereichs leiden, kann eine Brustvergrößerung mittels Implantaten helfen ein neues positives Körpergefühl zu erlangen.

Es gibt verschiedene Methoden um das Implantat einzubringen. Den Zugang über den Achselbereich, über einen Zugang durch einen Schnitt in der Unterbrustfalte und einen Zugang über einen halbkreisrunden Schnitt am Rand des Warzenhofs. Jeder dieser Zugänge kann verschiedene Vorteile aber auch Risiken mit sich bringen. Neben der Art des Zugangs kann auch der Ort an dem das Implantat positioniert wird, je nach Ausgangslage festgelegt werden. Möglich ist über als auch unter dem Brustmuskel, sowie halb unter und halb über dem Muskel. Die Implantate der neusten Generation stehen in vielfältigen Größen, Formen und unterschiedlichen Oberflächen zur Verfügung und unterliegen strengsten Sicherheitsstandards. Der Eingriff selbst findet in Vollnarkose statt. Welche für Sie die geeignetste Vorgehensweise und welches das richtige Implantat ist, finden wir am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch heraus.

Implantate – Fremdkörper als Risiko?

Trotz aller Optimierungen im operativen Ablauf bleibt das Implantat ein Fremdkörper. Die so genannte Kapselfibrose, ein bindegewebiger Umbauprozess um das Implantat herum, kann zur Verhärtung und Verformung der Brust führen. Dies ist jedoch eine inzwischen seltene Komplikation (unter 5%), die in der Hand von erfahrenen Plastischen Chirurgen gezielt behandelt werden kann.

Nichts desto trotz bietet die Vergrößerung mittels Implantaten den Vorteil, dass sie am besten planbar und vorhersagbar bezüglich der Ergebnisse ist und sich am besten an die körperlichen Voraussetzungen abstimmen lässt. Je harmonisch proportionierter die Brust im Vorfeld ist desto besser wird auch das Ergebnis sein. Die maximale Vergrößerung wird durch die vorhandene Haut begrenzt. Eine Übernahme durch die Krankenkasse ist bei angeborenen Fehlbildungen oder starken Asymmetrien möglich.