Brustverkleinerung

Ästhetische Chirurgie - Brustchirurgie - BrustverkleinerungBrustverkleinerung und Straffung

Wie von allen Dingen im Leben kann auch bei der Brust ein Übermaß erhebliche Probleme verursachen. Neben einem psychischen Leidensdruck kommen bei einer zu großen Brust auch oft noch gravierende körperliche und gesundheitliche Probleme dazu. Extreme Belastung für Wirbelsäule und Schultern führen zu Verspannungen, Rückenschmerzen und Haltungsschäden. Außerdem stellen sich häufig auch Hautprobleme an der Brustumschlagsfalte ein und ein starkes Absinken der Brust ist unausweichlich.

Die Brustverkleinerung und die Bruststraffung sind sich technisch sehr ähnlich und werden oftmals in einem Eingriff kombiniert. Der größte Unterschied zwischen den beiden Eingriffen ist, dass bei der Straffung kein oder nur sehr wenig Brustdrüsengewebe entfernt wird. Bei der Bruststraffung wird überschüssige Haut mit einem senkrechten Schnitt vom unteren Warzenhof durch die untere Hälfte der Brust und einem geschwungenen Schnitt in der Hautumschlagfalte unterhalb der Brust entfernt. Die Brustwarze selbst wird umschnitten, nach oben verlagert und wenn notwendig auch verkleinert.

Soll die Brust jedoch nicht nur gestrafft, sondern auch verkleinert werden, werden zusätzlich zur Straffung auch der Drüsenkörper und das umliegende Fettgewebe reduziert. Je nachdem, wieviel Gewebe vorhanden ist, können dies um die 100g, in manchen Fällen sogar bis zu 400g pro Seite sein. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen muss die Brust zuvor exakt vermessen und zu entfernendes Gewebe genau markiert werden.

Der Innere BH

Im Zuge einer Bruststraffung kann auch ein sogenannter innerer BH gebildet werden der ei neuerliches Absinken der Brust vermeiden soll. Bei dieser Methode wird Gewebe und Haut aus den unteren Brustanteilen an der Brustwand nach oben verlagert, wie ein körpereigenes Implantat. Die untere Hautschicht der überschüssigen Haut wird nicht entfernt, sondern mit dem unteren Rand an den Brustmuskel genäht. So wird der Effekt einer inneren Aufhängung erzielt.

Generell gilt: Ideale Ergebnisse werden dann erzielt, wenn die Brust nicht allzu groß ist und die Haut und das Bindegewebe relativ straff sind. Ist die Brust sehr groß wird auch die Operation technisch schwieriger, trotzdem kann ein schönes Ergebnis erzielt werden. Das endgültige Ergebnis kann erst nach ca. 3-6 Monaten beurteilt werden.

Wie bei allen Eingriffen zur Straffung, sollte das Gewicht keinen starken Schwankungen unterliegen und so stabil als möglich gehalten werden. Zusätzlich ist hier zu beachten, dass die Familienplanung abgeschlossen sein sollte, da eine Schwangerschaft und die folgende Stillzeit das Ergebnis erheblich beeinträchtigen kann. Je nach Fall und Versicherung kann eine Brustverkleinerung von der Krankenkasse übernommen werden. Eine Straffung wird nicht übernommen, da es sich um einen rein ästhetischen Eingriff handelt.