Eigenbluttherapie bei Haarausfall

Eigenbluttherapie als Behandlungsform bei Haarausfall

Ursprünglich zur Ergebnisoptimierung bei Haartransplantationen gedacht, setzt sich jetzt die Eigenbluttherapie auch als eigenständige Behandlungsform bei Haarausfall immer mehr durch. Nicht nur für Männer, sondern besonders auch für Frauen, kann Haarausfall einen großen Leidensdruck bedeuten. PRP bietet hier eine relativ einfache und schonende Alternative zur Haartransplantation.

Neben dem hormonell bedingten Haarausfall gibt es auch den sogenannten kreisrunden Haarausfall, der auf eine Störung des Immunsystems zurückgeht. Während bei gewöhnlichem Haarausfall eine Haartransplantation helfen kann, ist diese bei kreisrundem Haarausfall nicht möglich. Hier bietet die PRP-Behandlung eine Möglichkeit die Haare wieder zum Wachsen zu bringen.

Bei der Behandlung selbst wird dem Patienten Blut abgenommen und in einer Zentrifuge aufbereitet bis sich das Plasma sichtbar absetzt. Dieses Plasma wird dann in eine Spritze „umgefüllt“ und in die zu behandelnden Stellen eingebracht. Da es sich um eine körpereigene Substanz handelt, stellt es keinerlei Risiken für den eigenen Körper dar.

Durch die Neubildung von kleinen Blutgefäßen kommt es zu einer besseren Versorgung der Haarwurzel mit Nährstoffen und Sauerstoff und das Haarwachstum wird angeregt. Das Haar wächst nicht nur vermehrt, sondern auch dicker und kräftiger nach. Jeder Mensch verliert täglich bis zu 100 Haare, bedenklich wird der Ausfall erst, wenn dieses normale Maß überschritten wird.

Das Ergebnis ist nicht sofort sichtbar. In einem ersten Schritt stoppt der Haarausfall (meist ungefähr 2 Wochen nach der ersten Injektion), später wachsen die Haare nach. Empfohlen werden drei Injektionen nacheinander im Abstand von 3-4 Wochen, danach reicht eine jährliche „Auffrischung“, um ein schönes Ergebnis zu erzielen.