In unserem letzten Blogpost haben wir bereits besprochen, welche immensen Vorteile Eigenfett bei der Brustvergrößerung bringen kann. Wenn Sie den Beitrag verpasst haben, dann schauen Sie doch einfach hier vorbei. Ein Lipofilling kann aber noch viel mehr als "nur" für einen pralleren Busen sorgen. Auf welchen anderen Gebieten der Allrounder Eigenfett noch ein Experte ist, erfahren Sie heute.

Eigenfett für das Gesicht

Dass man mit Botox und Hyaluron Gesichtsfalten den Kampf ansagen kann, ist heutzutage den meisten Menschen ein Begriff. Dass Eigenfett jedoch in vielen Fällen eine sehr gute Alternativen zu diesen Klassikern bietet, weiß nicht jeder. Mithilfe von der körpereigenen Substanz können aber nicht nur kleine Fältchen aufgepolstert werden, sondern auch Lippen aufgepolstert oder abgesunkene Wangen oder Schläfen wieder aufgefrischt werden. Der große Vorteil gegenüber anderen Fillern besteht darin, dass das Eigenfett, einmal angewachsen, vom Körper nicht mehr abgebaut wird. Wer sich also dauerhaft volle Lippen oder glatte Haut wünscht, ist mit einem Lipofilling oft gut beraten.

Eigenfett für die Labien

Was sich im ersten Moment vielleicht seltsam anhört, ist eigentlich komplett logisch. Genau wie andere Haut- oder Körperpartien auch, verlieren die Labien im Alter an Spannkraft und Volumen. Die Haut erschlafft und viele Frauen stören sich an dieser Optik. Hier bietet ein Lipofilling ebenfalls Abhilfe. Aus ungewünschten Problemzonen entnommenes Körperfett wird in die äußeren Labien eingebracht. Dadurch werden diese wieder prall und sehen jugendlicher aus. Wie bei allen Lipofillings ist auch hier das Ergebnis dauerhaft, wenn das eingebrachte Fett einmal angewachsen ist.

Eigenfett für die Beine

Nach den bereits besprochenen Regionen könnte vielleicht der Verdacht aufkommen, Lipofillings wären nur etwas für Frauen. Tatsächlich ist aber ein häufig gewünschter Eingriff von Männern eine Aufpolsterung der Waden. Mithilfe eines Lipofillings können hier Ungleichgewichte zwischen Ober- und Unterkörper ausgeglichen werden. Auch eine Vergrößerung des Pos durch körpereigenes Fett wünschen sich viele PatientInnen. 

Eigenfett

Grundsätzlich sind Vergrößerungen wie diese machbar, jedoch mit Risiken verbunden. Ob ein Lipofilling an Po oder Beinen durchgeführt werden kann, muss stets in einem Erstgespräch mit der Patientin/dem Patienten evaluiert werden. Was jedoch fest steht ist: Lipofillings stehen für Natürlichkeit und subtile Veränderungen. Wer sich einen Hintern à la Kim Kardashian wünscht, wird mit Eigenfett nicht weit kommen. 😉

Kennen Sie den japanischen Werbeclip in dem eine Frau ihr lästiges Bauchfett einfach mit den Händen in ihre Brüste schiebt? Wenn nicht, dann sollten Sie ihn sich unbedingt hier ansehen! Das Video hat nicht umsonst so viele Klicks. Schließlich ist es der Traum vieler Frauen das überschüssige Fett von den Problemzonen einfach mit ein paar Handgriffen in Brust, Po oder andere gewünschte Regionen zu "transferieren". Leider ist das mithilfe eines Diät-Shakes, wie im Werbeclip, nicht machbar. Was würden Sie aber sagen, wenn wir Ihnen eine Methode vorstellen, mit der der Traum Wirklichkeit werden kann?

Das Lipofilling

Mithilfe eines Lipofillings (eines Eigenfett-Transfers) ist es nämlich tatsächlich möglich, das Fett aus ungewünschten Regionen zu entnehmen und in andere Körperstellen wieder einzubringen. Was sich fast zu gut anhört um wahr zu sein, ist in der plastischen Chirurgie bereits Routine. Eigenfett kann man so gut wie überall entnehmen und wieder einbringen, wo dies gewollt ist. Am häufigsten entfernt man das Fett aus Bauch, Hüfte und Schenkeln. Das klassische Areal für eine Einbringung des Fettes ist die Brust. Für welche anderen Körperstellen Eigenfett wahre Wunder wirken kann, erfahren Sie im nächsten Blogpost.

Eigenfett

Pralle, volle Brüste - der Traum vieler Frauen

Eigenfett für eine schöne Brust

Die erste Voraussetzung für ein erfolgreiches Lipofilling in der Brust ist natürlich eine ausreichende Menge an Eigenfett. Des Weiteren sollte sich die Patientin dessen bewusst sein, dass mit einem Eigenfett-Transfer keine so drastischen Ergebnisse erzielt werden können, wie mit Implantaten.

Sind diese Voraussetzungen geklärt, steht dem Eingriff nichts mehr im Wege. Zur Vorbereitung muss die Patientin für 6 Wochen 10 Stunden am Tag einen speziellen Vakuum-BH tragen. Keine Sorge - dies darf auch nachts geschehen. Durch diesen "BRAVA"-BH verstärkt sich die Blutzirkulation und das Brustgewebe dehnt sich aus. Direkt vor der Operation sollte der Vakuum-BH dann 24 Stunden am Tag getragen werden.

Am Tag des Eingriffs saugt man das Fett auf, bereitet es auf und iniziiert es mit Hilfe von dünnen Spritzen in die Brust. Dabei spritzt man das Fett in der Regel sowohl unter die Brüstdrüse als auch direkt unter die Haut.

Natürliche Ergebnisse durch Eigenfett

In der Regel wachsen 30 bis 80% des eingebrachten Fettes nach einem einmaligen Eingriff an. Es kann daher notwendig sein, dass ein Lipofilling für ein optimales Ergebnis noch ein bis zwei Mal wiederholt werden muss. Ist das Fett jedoch einmal angewachsen, bleibt es dauerhaft an dieser Stelle und wird vom Körper nicht mehr abgebaut. Das Ergebnis ist natürlich, unauffällig und vor allem langfristig.

In Würde altern...

… das wollen wir doch alle. Aber spätestens dann, wenn sich die ersten Falten in unserem Gesicht abzeichnen, wünschen wir uns, dass der ganze Prozess dann doch wieder nicht so schnell von Statten geht. Es warten nämlich nicht nur positive Veränderungen wie mehr Geduld, Einfühlungsvermögen und Weisheit auf uns, sondern leider auch Dinge, auf die wir lieber verzichten würden. 

Zu diesen Dingen zählen definitiv die berühmt berüchtigten Gesichtsfalten samt Krähenfüße und hängender Haut.

Wie altert unser Gesicht?

Im Laufe der Jahre bemerken wir immer mehr Veränderungen im Spiegel und das hat viele Gründe: Unsere Stirn erscheint größer, weil der Haaransatz zurückgeht. Die Ohren werden länger aufgrund des wachsenden Knorpels. Die Nasenspitze fängt an, etwas herunter zu hängen, weil das Bindegewebe, welches unseren Nasenknorpel stützt, immer schwächer wird. Und strukturelle Veränderungen, die zuerst nicht so stark auffallen, machen sich auch allmählich bemerkbar. Wo in jungen Jahren das Fett in unserem Gesicht noch gleichmäßig verteilt war, bekommen wir jetzt die Folgen des Volumenverlusts der Fettzellen zu spüren: die Zellen verklumpen und wandern mit der Schwerkraft nach unten, sodass die ursprünglich pralle Gesichtshaut stark an Elastizität verliert und schlaff herunterhängt. Nicht gerade schön, oder? Erschwerend kommt hinzu, dass währenddessen andere Gesichtspartien scheinbar damit anfangen, die Fettzellen zu horten, besonders in der unteren Gesichtshälfte. Hier klagen die Meisten dann über eine „schlabberige“ Kinn- und Halspartie.

Und zu guter Letzt, gibt es auch noch Falten. Die tiefen Falten auf der Stirn und zwischen den Brauen werden Audrucksfalten genannt. Zu einer langfristigen Vertiefung dieser Falten kommt es durch wiederholtes Anspannen der Gesichtsmuskulatur. Diese Falten sind auch bei einem entspannten Gesichtsausdruck sichtbar.

Was dagegen tun?

Selbst mit sehr guten Genen lässt sich die Gesichtsalterung nicht aufhalten. Faktoren wie Sonne, Kälte, Trockenheit und Rauchen verschlimmern das Hautbild zusätzlich und bringen weitere unschöne Falten. Um ein jugendliches Äußeres zu bewahren, können Sie diese Tipps beherzigen, doch beachten Sie, dass diese nur etwas bringen, wenn die Falten noch nicht da sind. Wenn permanente Falten vorhanden und die Gesichtsstrukturen abgesunken sind, hilft einzig und allein ein Facelift, um diese loszuwerden.

  • Verwenden Sie jeden Tag Sonnencreme oder tragen Sie sonstigen Sonnenschutz, auch im Winter. Denn UVA schädigt Ihre Zellen.
  • Essen Sie gesund und ausgewogen. Eine vitaminreiche Kost ist Balsam für Ihre Haut.
  • Trinken Sie viel Wasser und halten Sie Ihre Haut mit Feuchtigkeitscremes hydriert.
  • Erwägen Sie eine Botox- oder Filler-Behandlung, um Falten vorsorglich den Kampf anzusagen. In diesem Blog-Eintrag erfahren Sie mehr über die präventive Wirkung von diesen Wunderwaffen in Bezug auf Falten.

Ich hoffe, diese Tipps können Ihnen dabei helfen, sich so wohl wie möglich in Ihrer Haut zu fühlen. Viel Spaß beim Umsetzen! 🙂

Im letzten Blogpost haben wir die verschiedenen Gründe für all die Gesichtsveränderungen, die mit dem Alter auftreten, besprochen. Dazu gab es ein paar Tipps von mir, wie man der Hautalterung am besten entgegentreten kann. Doch wie bereits geschrieben, gilt leider für jede/n: Im Endeffekt lassen sich Falten, Krähenfüße und Co. nicht vermeiden. Besonders wenn die Falten bzw. „Hängebäckchen“ bereits sichtbar sind, gibt es keine nicht-invasive Möglichkeit, diese permanent loszuwerden.

Die äußerlichen Veränderungen in unserem Gesicht spiegeln die Erfahrungen wider, die wir in unserem Leben machen durften, und sind damit ein wichtiger Bestandteil von uns. Eine konstruktive Herangehensweise an die dazugewonnenen Falten und das Älterwerden wäre somit, diese Veränderungen und unser höheres Alter zu zelebrieren. Das ist aber nicht immer leicht, besonders, wenn man sich wesentlich jünger fühlt, als das Gesicht andeuten würde.

Für jene Menschen, die den Prozess des Älterwerdens verzögern wollen, gibt es glücklicherweise einen speziellen Eingriff, der den Betroffenen besonders viel Lebensqualität und Jugendlichkeit zurückgeben kann: Das Facelift.

Dabei hebt ein erfahrener Schönheitschirurg die hängenden Gesichtspartien an und strafft gleichzeitig die Haut. (Mehr zum Ablauf der OP, finden Sie hier.) Und keine Sorge: Was früher einmal zu maskenhafter Mimik geführt hat, weil übereifrige Chirurgen ein komplett faltenfreies Gesicht erzielen wollten, ist heutzutage nicht im Geringsten damit vergleichbar. Dass das natürliche Aussehen der Patienten erhalten bleibt, ist bei einem Eingriff wie diesem nämlich zur obersten Priorität geworden. Mit dem richtigen Chirurgen und dem optimalen Timing kann ein Facelifting somit um circa 10 Jahre verjüngen.

Wann das Facelift machen?

Nun ist es so, dass viele Leute wissen, dass ein Facelift das Gesicht dramatisch verjüngen kann, aber nicht, wann der beste Zeitpunkt dafür gekommen ist, um diesen großen Schritt zu wagen. Es kursieren nämlich viele „fake news“ dazu im Internet. Die Wahrheit ist, dass man nicht zu lange damit warten sollte und dafür gibt es einen bestimmten Grund.

Im Idealfall wartet man mit dem Facelift nicht, bis man jenseits der 50 ist, sondern zieht den Eingriff bereits nach den ersten Anzeichen einer Erschlaffung der Gesichtshaut in Erwägung. Diese Anzeichen erkennt man erst bei näherer Betrachtung im Spiegel, wenn man, zum Beispiel, sein Gesicht nach unten neigt oder die Finger die Kinnpartie entlang streicht. Fühlt sich das Gesicht schlaff an, liegt eine latente und unscheinbare Erschlaffung vor. Und genau dann erzielt ein Facelift die besten Ergebnisse und kann sogar präventiv gegen ein künftiges Auftreten von Falten eingesetzt werden.

Für mehr Informationen zum Facelift klicken Sie bitte hier.

Die Bruststraffung gehört neben der Anwendung von Botox und Hyaluron zu den am häufigsten durchgeführten Schönheits-Eingriffen. Nicht ohne Grund - hat doch so gut wie jede Frau mit fortschreitendem Alter mit den Auswirkungen der Schwerkraft zu kämpfen. Auch Schwangerschaften und Stillzeiten wirken sich oft negativ auf die Spannkraft der Brust aus. Die Nachfrage nach Bruststraffungen wird also immer größer. Dementsprechenden haben sich auch die Techniken auf diesem Gebiet immer weiterentwickelt. Der sogenannte "innere BH" ist eine moderne Variante der Straffung, die auf den "klassischen" Methoden aufbaut.

Was ist der innere BH?

Die Durchführung der OP unterscheidet sich im Grunde nicht allzu sehr von einer klassichen Bruststraffung. Bei dieser entfernt man rund um und unterhalb der Brustwarze überschüssiges Gewebe. Die Besonderheit des inneren BHs liegt darin, dass man bei dieser Technik bereits im Vorhinein einen Teil der überschüssigen Haut abnimmt. Diesen legt man anschließend wie eine Art "Hängematte" auf beiden Seiten unter der Brust an. Die Hautstreifen vernäht man dabei wie zwei Zügel, sodass diese die Brust unterstützen.

Wieso diese Technik?

Der innere BH hat im Vergleich zu herkömmlichen Techniken einen großen Vorteil. Das Gewebe kann hier nämlich auch nach der OP weniger leicht absinken kann. Die Brust bleibt in ihrer neuen straffen Position und wird durch den inneren BH "fixiert". Bei den herkömmlichen Techniken ist es zwar nicht wahrscheinlich, aber möglich, dass die Brust einige Jahre post-OP wieder absinkt. Der innere BH beugt dem vor.

Für wen ist der innere BH geeignet?

Prinzipiell ist eine Bruststraffung für jede Frau geeignet, die aufgrund von Alter, Schwangerschaften oder Stillen an Volumen in der Brust verloren hat. Allein wenn die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, sollte man Vorsicht walten lassen. Durch eine Schwangerschaft kann das Gewebe wieder erschlaffen. In seltenen Fällen kann es auch vorkommen, dass eine Straffung die Stillfähigkeit beeinträchtigt.

Wie bereits erwähnt, entnimmt man beim inneren BH ein Gewebestreifen aus der Brust, der dann auf beiden Seiten unterhalb fixiert wird. Daher ist diese Technik nur anwendbar, wenn auch genügend Gewebe vorhanden ist. Bei Frauen, die nur eine kleine Straffung benötigen, rät man eher zu "klassischen" Methoden. Welche Methode nun wirklich für die jeweilige Patientin am besten geeignet ist, klärt man am besten im Gespräch mit der/dem behandelnden Chirurgin/en.

Bruststraffung

Was sich vollkommen verrückt anhört, ist derzeit der neueste Schrei auf Youtube. Zahlreiche Nutzerinnen haben in den letzten Wochen Videos veröffentlicht, in denen sie Zahnpasta auf ihre Brüste schmieren, um diese zu straffen. Manche dieser Clips haben bereits über 7 Millionen Klicks! Viele der Youtuberinnen sind geradezu begeistert von der Wirkungsweise der natürlichen Methode und bewerben diese regelrecht in ihren Videos. Kann Zahnpasta wirklich die Brust straffen? Wir haben den Trend einmal genauer unter die Lupe genommen.

Das Rezept

Die Rezepte, die die Userinnen verwenden, unterscheiden sich nur minimal. Meist besteht die Mischung aus Zahnpasta, Ei, Gurke und Mehl. Alle Zutaten werden verrührt und anschließend wie eine Packung auf Brust und Dekolleté aufgetragen. Dort muss die Packung dann nach Angaben der Youtuberinnen einige Minuten einwirken. Diese Prozedur soll mindestens einmal am Tag für mehrere Wochen durchgeführt werden, danach stellen sich angeblich erste Ergebnisse ein.

Die Wirkung

Die angepriesenen Ergebnisse können aber bestenfalls minimal sein. Keine der Zutaten aus der "Wundermischung" vermag es nämlich tatsächlich hängendes Gewebe wieder zu straffen. Die Gurke liefert Feuchtigkeit, Eier haben viele Antioxidantien und das Mehl hilft die Haut zu reinigen. All diese Wirkungsweisen sind schön und gut, haben aber rein gar nichts mit Straffung zu tun. Einzig die austrocknende Wirkung der Zahnpasta kann eventuell dazu führen, dass die Haut sich zusammenzieht und dadurch eventuell praller erscheint. Selbst wenn diese Wirkung eintritt, ist sie aber nur temporär.

Die Realität

Es gibt keine magische Wundercreme oder Pille, die die Brust strafft oder vergrößert. Userinnen, die so etwas bewerben, versuchen einzig und allein Klicks zu generieren. Sie nutzen den großen Wunsch vieler Frauen nach größeren, strafferen Brüsten aus, um eine größere Reichweite auf Youtube zu bekommen. Das ist aus moralischer Sicht eine zu verurteilende Verhaltensweise. Viele Frauen leiden wirklich sehr unter ihren schlaffen Brüsten und würden wirklich alles tun, um diese zu straffen. Der einzige Weg, das zu erreichen, führt aber über eine Bruststraffung. Sie ist die einzige Methode, die garantiert und langfristig das gewünschte Ergebnis liefert. Alles andere sind nur leere Versprechungen, die die Anwenderinnen enttäuscht zurücklassen. Lesen Sie mehr zum Thema "Bruststraffung" in unserem nächsten Blogbeitrag.

Vielleicht haben Sie aufgrund unseres vorherigen Beitrags den Verdacht unter einem Lipödem zu leiden. Oder vielleicht wurde Ihnen bereits von einem Arzt die Diagnose "Lipödem" gestellt. In jedem Fall fragen Sie sich jetzt bestimmt, was Sie gegen ihre Reiterhosen tun können. Die gute Nachricht ist, dass Sie etwas tun können. Die schlechte Nachricht ist, dass Sport und gesunde Ernährung hier nichts mehr ausrichten können.

Es gibt konkret zwei Behandlungsmethoden, um Lipödeme zu behandeln, die jeweils Vor- und Nachteile mit sich bringen:

Konservative Methode

Bei der konservativen Behandlungsmethode wird mithilfe von Kompressionsstrümpfen, Entstauungstherapie oder Lymphdrainagen gearbeitet. Der eindeutige Vorteil dieser Methode ist, dass die Krankenkasse hier die Kosten übernimmt. Allerdings muss man sich dessen bewusst sein, dass die konservative Behandlung sehr langwierig sein kann.

In manchen Fällen bringt sie nur wenig bis gar keine Linderung der Symptome und Beschwerden. Die Kompressionsstrümpfe sollten an mindestens drei Tagen pro Woche und während des Sports getragen werden, was sehr hinderlich und unangenehm sein kann. Auch die Lymphdrainage muss oft mehrmals wiederholt werden und garantiert kein sichtbares Ergebnis. Bei der Entstauungstherapie handelt es sich um eine Kombination der beiden bereits genannten Maßnahmen und einer Bewegungstherapie.

Operative Methode

Wer seine Reiterhosen ein für alle mal loswerden möchte, der sollte sich für die operative Methode entscheiden. Hier entfernt man das Lipödem anhand einer Lipsuktion (Fettabsaugung). Einziger Nachteil dieser Methode ist es, dass sie nicht in allen Fällen von der Krankenkasse übernommen wird. Abgesehen davon, ist eine Fettabsaugung der schnellste und sicherste Weg, um Reiterhosen garantiert von der Sorgenliste streichen zu können. Eine Fettabsaugung kann bei der Diagnose Lipödem eine enorme physische und psychische Erleichterung bringen, die konservative Methoden allein nicht bieten können.

Um ein optimales Ergebnis zu erhalten, sollte man kurz vor dem Eingriff eine Lymphdrainage durchführen. Nach der OP ist für vier Wochen das Tragen von Kompressionsstrümpfen erforderlich. Nach Beendigung dieses Zeitraums ist in den meisten Fällen keine weitere Behandlung notwendig und es stellt sich eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität ein.

Der Terminus "Lipödem" klingt mit Sicherheit für viele Menschen wie ein Fremdwort. "Reiterhosen" sind den Meisten wahrscheinlich schon eher ein Begriff. Tatsächlich handelt es sich bei beiden Wörtern um Bezeichnungen für ein und das selbe Phänomen. Lipödeme sind Fettverteilungsstörungen, die insbesondere bei Frauen an den Beinen, Hüften oder an den Oberarmen auftreten können. Die Entstehung dieser Störung ist nicht gänzlich geklärt. Fest steht jedenfalls, dass die Erkrankung kein Resultat von Übergewicht ist und in vielen Fällen erblich bedingt ist. Fakt ist außerdem, dass viele (auch sonst schlanke!) Frauen an Lipödemen leiden und oft gar nicht wissen, woher Ihre Symptome kommen.

Es gibt aber einige Symptome, die darauf hinweisen, dass es sich bei hartnäckigen Fettpolstern um Lipödeme handelt:

1. Die Problemzonen widerstehen Diät und Sport

Wenn sich trotz jahrelanger Diät und regelmäßigem Sport rein gar nichts an den betroffenen Stellen verändert, dann ist das ein sehr deutliches Zeichen dafür, dass es sich bei den Fettpolstern um Lipödeme handelt. Sport und gesunde Ernährung kann Reiterhosen zwar bis zu einem gewissen Grad vorbeugen, vermag aber nicht, diese wieder verschwinden zu lassen. 

Wer einmal unter Lipödemen leidet, kann diese nur auf zwei Arten bekämpfen (mehr dazu im nächsten Blogpost).

2. Die Fettpolster sind symmetrisch

Lipödeme treten immer an beiden Beinen oder beiden Armen gleichzeitig auf. Ist dies nicht der Fall, kann es sich nicht um ein Lipödem handeln, sondern eventuell um ein Lymphödem, welches nur mit konservativen Methoden (Kompressionsstrümpfe, Lymphdrainagen und Bewegungstherapie) behandelt werden kann (mehr dazu im nächsten Blogpost) .

3. Das Stemmer'sche Zeichen ist negativ

Das bedeutet, dass sich über dem zweiten und dritten Zeh oder Finger eine deutliche Hautfalte zu sehen ist und sich auch abheben lässt. Ist das Stemmer'sche Zeichen positiv, kann es sich nicht um ein Lipödem, sondern höchstens um ein Lymphödem handeln.

4. Verstärkte Schwellung über den Tag

Wird die Schwellung der Unterschenkel besonders in der zweiten Tageshälfte stärker, ist das ein deutliches Indiz für ein Lipödem.

5. Druckempfindlichkeit und Schmerzen

Reiterhosen sind empfindlich gegenüber Berührungen und Druck. Besonders im fortgeschrittenen Stadium kann sogar das Tragen von enger Kleidung zur Tortur werden. Achtung: zu enge Kleidung kann die Entstehung eines Lipödems sogar begünstigen!

6. Besenreißer, Blutergüsse, Dellen und Knoten

Besenreißer und blaue Flecken können natürlich auch auf andere Arten entstehen und müssen nicht zwingend mit einem Lipödem zusammenhängen. Sind jedoch auch andere Symptome vorhanden, kann das Auftreten von unschönen blauen Flecken den Verdacht auf ein Lipödem verstärken. Weiche, dellige Haut mit Knötchenbildung ist des Weiteren charakteristisch für ein Lipödem.

Sie leiden unter allen oder vielen der aufgelisteten Symptome und haben den Verdacht, unter einem Lipödem zu leiden? Dann lesen Sie in unserem nächsten Blogpost, wie man ein Lipödem erfolgreich behandeln kann.

Fadenlifting

Ein Facelift ohne Skalpell - klingt zu schön, um wahr zu sein? Ist es aber nicht! Eine Gesichtsstraffung ohne Operation ist tatsächlich möglich: Dank dem Fadenlifting! Mithilfe dieser innovativen Methode werden kleinere, störende Fältchen im Gesicht nämlich schnell und einfach beseitigt. Das Fadenlifting zaubert im Handumdrehen ein strafferes, jüngeres Aussehen. Hängende Mundwinkel und Hamsterbäckchen gehören damit endlich der Vergangenheit an. Je nach Voraussetzungen kann ein Fadenlifting sogar um bis zu 10 Jahre jünger wirken lassen!

Wie funktioniert das Fadenlifting?

Bei einem Fadenlifting werden im Gesicht 4 bis 6 hauchdünne Fäden unter der Haut eingebracht. Mithilfe dieser Fäden wird das Gesicht behutsam und schonend gestrafft. Die Fäden lösen sich nach einiger Zeit von selbst auf und an ihre Stelle tritt ein festeres, strapazierbares Bindegewebe. Das Ergebnis ist absolut natürlich und dezent und wird im Gegenteil zu einem Facelift, teilweise bereits gleich nach der Behandlung ersichtlich. Nach zwei bis drei Wochen ist dann schon das vollständige Ergebnis zu bewundern. Ein großer Vorteil der Behandlung ist, dass sich schon nach kurzer Zeit nicht mehr feststellen lässt, dass die Behandlung je stattgefunden hat. Es treten (im Regelfall) keinerlei Schwellungen, Blutungen oder Hämatome auf. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Behandlung ambulant, mit lokaler Betäubung durchgeführt wird und nur in etwa eine halbe Stunde dauert.

Wo ist der Haken?

Ganz einfach, es gibt keinen! Das Fadenlift ist risikoarm und für den Großteil der PatientInnen zwischen 30 und 50 mit leichter bis mittelschwerer Faltenbildung ideal geeignet. Einzig bei sehr stark erschlafftem Gewebe kann es sein, dass ein operatives Lifting die einzige Möglichkeit ist, um eine Straffung herzustellen. Auch für PatientInnen, die sich ein dauerhaftes Ergebnis wünschen, ist ein Facelift vielleicht die bessere Wahl. Das Fadenlifting weist nämlich eine Haltbarkeit von bis zu zwei Jahren auf. Ob ein Fadenlifting im Einzelfall in Frage kommt, kann am besten im Erstgespräch mit der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt geklärt werden.

Die Schamlippenkorrektur​ (auch Labienkorrektur oder Labioplastik genannt) ist einer der am häufigsten durchgeführten Eingriffe in unserer Ordination. Rund um das Thema Schamlippenkorrektur kursieren aber auch etliche Gerüchte und Vorurteile. Grund genug, die "boomende" Operation ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Was ist dran an der Panikmache? Welche Risiken gibt es wirklich? Welche Vorurteile sind berechtigt? Wir haben das Internet durchforstet und räumen mit den häufigsten Vorurteilen auf.

1. "Da geht es doch nur um die Optik."

Falsch gedacht! Schamlippenkorrekturen können auch medizinische Gründe haben. Wenn die inneren Schamlippen über die äußeren herausstehen, kann das nämlich beim Sport und beim Sex sehr hinderlich bis sogar schmerzhaft sein. Die Größe der Schamlippen kann bereits bei der Geburt vorgegeben sein oder sich durch diverse Faktoren wie Geburten verändern.

Selbst wenn es "nur um die Optik" ginge, wäre das ein völlig legitimer Grund, eine Schamlippenkorrektur durchführen zu lassen. Jede Frau hat das Recht, sich in ihrem Körper wohl zu fühlen und diesen nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Nicht nur körperliches, sondern auch seelisches Leid sollte immer ein ausreichender Grund für eine Veränderung sein.

2. "Dabei wird sicher leicht etwas zerstört."

Die Sorge, dass die erogenen Zonen der Frau und damit die Libido durch einen chirurgischen Eingriff in der Intimregion beeinträchtigt werden, ist durchaus naheliegend. Auch in diesem Fall muss aber differenziert werden.

Es stimmt, dass die Schamlippen und die Klitoris eine Einheit bilden. Sind die Schamlippen vergrößert, gilt das meistens auch für den Klitorismantel. Daher muss bei der Schamlippenkorrektur sehr präzise vorgegangen werden, um die Klitoris nicht zu beschädigen. Es ist folglich umso wichtiger, sich bei einem solchen Eingriff an eine/n erfahrene/n und geübte/n Chirurg/in zu wenden.

Die Schamlippenkorrektur​

3. "Die Schmerzen sind bestimmt höllisch!"

Eine Schamlippenkorrektur ist ein chirurgischer Eingriff und ist daher mit Schmerzen verbunden, dabei gibt es nichts zu beschönigen. Viele Menschen glauben aber, dass die Schmerzen bei einer Schamlippenkorrektur aufgrund der empfindlichen und gut durchbluteten Stelle unerträglich sein müssen. Das ist nicht der Fall! Die Schmerzen nach einer Schamlippenkorrektur lassen sich wie bei allen anderen Operationen mit Schmerzmitteln und der richtigen Nachsorge sehr gut in den Griff bekommen. Viele Frauen beschreiben das Gefühl nach der Operation eher mit einem "Wundsein".

4. "​​Die Schamlippenkorrektur geht nicht ohne OP und Anästhesie."

Eine Korrektur der inneren Schamlippen ist tatsächlich nur chirurgisch möglich. Da es sich aber um einen "kleineren" Eingriff handelt, wird dieser aber meist bei lokaler Betäubung durchgeführt und nur auf Wunsch in Anästhesie.

Wenn das Problem darin besteht, dass die äußeren die inneren Schamlippen nicht bedecken, dann kann auch ohne Skalpell nachgeholfen werden. In diesem Fall wird ein "Lipofilling" durchgeführt, also eine Einbringung von Eigenfett in die äußeren Schamlippen. Somit ist die Behandlung mit weniger Schmerzen verbunden und es kann mit einer kürzeren Rekonvaleszenz (Genesung) gerechnet werden.