Ein guter Arzt, bzw. eine gute Ärztin stellt die Gesundung und Sicherheit des Patienten, bzw. der Patientin an oberster Stelle.
Es gibt jedoch keinen operativen Eingriff ohne Risiko. In meiner Praxis setze ich modernste OP-Techniken und Utensilien ein, die auf höchstem Standard sein müssen, um das Risiko so gering wie möglich zu halten.
Sie wollen über alle Risiken genau Bescheid wissen? Hier habe ich eine Liste über alle möglichen Komplikationen zusammengestellt. Beachten Sie jedoch bitte, dass dank unseres Einsatzes modernster Methoden und Geräte jene Komplikationen so gut wie nie auftreten. Gerne erläutere ich Ihnen jeden Punkt darin im Zuge eines ausführlichen Beratungsgesprächs.
Blutergüsse / Hämatome:
Blutergüsse (Blaue Flecken) sind relativ häufig, bilden sich aber innerhalb von drei bis vier Wochen zurück. Heparinhältige Salben können dies beschleunigen. Geringgradige Nachblutungen werden durch die Drainagen abgeleitet oder können abpunktiert werden. Selten treten richtige Nachblutungen in dem Ausmaß auf, dass eine neuerliche Blutstillung in Narkose erfolgen muss.
Infektionen:
Oberflächliche Wundinfektionen sind selten und heilen meist von selbst wieder ab. Gelegentlich kann es zu Verbreiterungen der Narbe kommen. Tiefe Abszesse und Infektionen sind aufgrund des standardmäßigen Antibiotikaschutzes extrem selten.
Komplikationen bei der Narbenbildung:
Äußere, aber auch innere Narben können bei entsprechender Veranlagung dick, wulstig und sogar schmerzhaft werden. Die äußeren Narben können meist gut durch Salben, Auflagen, Kompressionskleidung oder Einspritzungen therapiert werden, wobei es bei den inneren Narben zu bleibenden Gewebsverhärtungen und dadurch zu Unregelmäßigkeiten an der Oberfläche kommen kann. Die Ursache ist oftmals genetisch bedingt und kann leider im Einzelfall nicht vorausgesagt werden.
Wundheilungsstörungen:
Meist sind nur sehr kleine Bereiche von Wundheilungsstörungen betroffen und es ist keine spezielle Behandlung erforderlich. Durch eine schlechte Durchblutungssituation im Operationsgebiet, kann es zur Ablösung der Haut oder zum Absterben von Hautanteilen kommen. Stärker als andere Patientinnen sind Raucherinnen oder Diabetikerinnen betroffen. Kleine Areale heilen meist von selbst wieder aus, größere müssen unter Umständen operativ korrigiert werden. In sehr seltenen Fällen kann auch die Brustwarze betroffen sein, was sich abgesehen von unschönen Narbenbildungen auch in einer bleibenden Sensibilitätsminderung manifestieren kann. Dies ist jedoch keine Folge eines chirurgischen Fehlers, sondern abhängig von der jeweiligen Durchblutungs- und Gefäßsituation der Patientin. Bei sehr großen Brüsten ist das Risiko etwas erhöht.
Form:
In einzelnen Fällen ist es operativ nicht möglich, in einer Sitzung das optimale Ergebnis zu erreichen. Daher können selten (vor allem im unteren Brustbereich) Gewebe oder Hautüberschüsse verbleiben, die jedoch häufig mit einer kleinen Korrektur behoben werden können. Wird bei einer Straffung einer großen Brust, keine Verkleinerung durchgeführt, oder besteht ein schlechtes Bindegewebe bzw. Elastizitätsverlust der Haut, so ist ein neuerliches Absinken des Gewebes wahrscheinlich.
Beeinträchtigung der Stillfähigkeit:
In seltenen Fällen kann es zu einer Beeinträchtigung der Stillfähigkeit nach einer Brustverkleinerung oder Bruststraffung kommen. Daher wird empfohlen, diese Operation(en) erst nach abgeschlossener Familienplanung durchführen zu lassen. Meist bleibt die Verbindung der Milchdrüse zur Brustwarze bei der Operation bestehen, sodass die Stillfähigkeit mit großer Wahrscheinlichkeit erhalten bleibt. Diese Technik ist aber bei sehr tief sitzenden Brustwarzen nicht immer durchführbar.