Nicht selten wünschen sich Patientinnen eine größere Brust, wollen jedoch auf keinen Fall ein Implantat eingesetzt bekommen. Aus diesem Grund erfreut sich eine Methode der operativen Brustkorrektur, nämlich die Brustvergrößerung mit Eigenfett, immer größerer Beliebtheit.

Diese Option erscheint für viele Frauen sehr attraktiv, zumal zwei "Problemzonen" auf einen Schlag beseitigt werden können. Denn an einer zuvor festgelegten Stelle wird Fett abgesaugt und schließlich in die Brust eingebracht. So kann man gleichzeitig lästige "Reiterhosen" loswerden und die Brust vergrößern.
Ebenso sind die Ergebnisse nach einer solchen Brustvergrößerung sehr natürlich und würden keinen Eingriff vermuten lassen.
Im Folgenden werden Sie daher erfahren, wie dieser Eingriff abläuft, welche Vor- und Nachteile die OP birgt und was Sie beachten sollten!

Wie wird die Brustvergrößerung mit Eigenfett durchgeführt?

Um Gewebe für die Brust zu gewinnen, werden mittels einer Fettabsaugung Fettzellen an einer zuvor festgelegten Körperstelle entnommen. Gemeinsam mit der Chirurgin oder dem Chirurgen entscheiden Sie, welche Zone dafür in Frage kommt. Abhängig ist dies von der benötigten Menge an Fett, sowie der subjektiv empfundenen Problemzone. Besonders hartnäckige und "diät-resistente" Depots eignen sich gut, da sich die gewonnenen Fettzellen anschließend in der transferierten Region, also der Brust, bei Gewichtsverlust auch ähnlich verhalten.
Zunächst wird eine spezielle Liposuktionslösung zum Aufweichen des Fettgewebes infiltriert, das sich so in weiterer Folge vom Gewebe lösen kann und abgesaugt wird. Das gewonnene Fettgewebe wird von Flüssigkeit, zerstörten Zellen und Blutresten gereinigt und mit PRP (plättchenreiches Plasma), für eine Verbesserung der Einheilungsrate, vermischt. Mittels kleiner Spritzen und speziellen Kanülen, die im Durchmesser meist nur 1 - 1,2 mm groß sind, werden schließlich die aufbereiteten Fettzellen in die Brust eingebracht. Die Einbringung erfolgt dabei vorsichtig und schichtweise formend. Die gewonnenen Fettzellen werden dabei sowohl unter der Haut, als auch unter die Brustdrüse so wie in und unter den Brustmuskel eingebracht. Durch diese präzise Einbringung finden die transferierten Fettzellen einen besseren Anschluss an das Gefäßsystem und können somit optimal einheilen. Grundsätzlich findet die Operation im Dämmerschlaf oder in einer Vollnarkose statt.

Pro Sitzung kann leider nur eine bestimmte Menge an Fett transferiert werden und ebenso variiert die Einheilungsrate der Fettzellen je nach Patientin stark. Nicht alle Fettzellen, die eingebracht werden, heilen auch optimal ein und verbleiben dauerhaft an der Stelle. Finden die Zellen keinen Anschluss an das Gefäßsystem, sterben sie ab und werden vom Körper abtransportiert. Deshalb ist es bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett manchmal notwendig, das Ergebnis in einer zweiten Sitzung zu optimieren. Das Fett, welches gut einwächst, man kann mit ungefähr 70 % rechnen, bleibt dauerhaft an der Stelle und wird vom Körper auch nicht mehr abgebaut. Nach ungefähr 4-6 Monaten sind die Ergebnisse der Brustvergrößerung mit Eigenfett beurteilbar - sollten in der Heilungsphase zu viel Fettzellen abgebaut worden sein, kann ab diesem Zeitpunkt ein erneuter Transfer durchgeführt werden.
Mit dieser Methode der Brustvergrößerung kann pro Behandlung ein moderater Volumenzuwachs von ungefähr einem halben bis einem Körbchen erzielt werden.

Welche Vorteile hat die Brustvergrößerung mit Eigenfett im Vergleich zu Implantaten?


Schonend und risikoarm

Im Vergleich zur Brustvergrößerung mit Implantaten kommt es bei dieser Methode deutlich seltener zu Komplikationen. Bei dem eingebrachten Fett handelt es sich um körpereigene Substanz, welches daher keine Abwehrreaktionen hervorruft - wie das hingegen bei Brustimplantaten der Fall sein kann. Denn, wenn auch nur selten, kann es nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten zu einer Kapselfibrose kommen, da der Körper das eingesetzte Implantat als Fremdkörper wahrnimmt. Ebenso kommt es in wenigen Fällen zu einer Lageveränderung der Implantate, was einen deutlichen Einfluss auf die Form und das Aussehen der Brust hat.

Ein natürlicheres Ergebnis

Viele Frauen lehnen Implantate ab, weil sie Angst vor einem unnatürlichen Ergebnis haben. Mittlerweile kann zwar durch die Form und die richtige Positionierung des Implantates ein sehr harmonisches Endergebnis erzielt werden, dennoch ist die Haptik und Erscheinung fester als bei Brüsten, die nur aus Drüsengewebe und Fett bestehen. Wird die Brust also mit Eigenfett aufgefüllt, ist das Tastgefühl besonders natürlich und nicht von einer unoperierten Brust unterscheidbar. An der Brust entstehen auch keine Narben, die einen operativen Eingriff "verraten" könnten. Lediglich an der Absaugstelle verbleibt eine wenige Millimeter große Narbe.

Behandlung von gleich zwei "Problemzonen"

Dieser Punkt klingt für manche Patientinnen besonders verlockend, da nicht nur die Brust vergrößert, sondern auch ein hartnäckiger Fettpolster beseitigt werden kann. Das benötigte Fett wird an der Stelle entnommen, welche sehr resistent auf eine Gewichtsabnahme reagiert. Viele der Patientinnen freuen sich daher über die Fettabsaugung um "Reiterhosen" oder "Hüftspeck" zu vermindern und die Silhouette zur formen.
Normalerweise wird nur so viel Fett entnommen, wie für die Brustvergrößerung benötigt wird. Sollte aber eine ausgedehntere Fettabsaugung gewünscht sein, lassen sich diese Eingriffe problemlos in einer Sitzung kombinieren.

Korrektur von Asymmetrie und Fehlbildung

Zur Korrektur von geringen Asymmetrien oder Fehlbildungen der Brust eignet sich die Brustvergrößerung mit Eigenfett besonders gut, da oft genauer gearbeitet werden kann als mit einem Implantat und der "Feinschliff" besonders gut gelingt. Bei einer starken Asymmetrie ist allerdings ein Implantat, bzw. sind zwei unterschiedlich große Implantate notwendig.

Welche Nachteile hat die Brustvergrößerung mit Eigenfett im Vergleich zu Implantaten?


Endergebnis nicht so gut planbar

Das injizierte Eigenfett, welches nicht rasch genug Anschluss an das Gefäßsystem findet und somit einheilt, geht zu Grunde, wird abgebaut und abtransportiert. Die Einheilungsrate des transplantierten Fettes variiert von Patientin zu Patientin und somit kann nicht genau vorhergesagt werden, wie groß die Brust am Ende ist.
Nach 3 Monaten aber verhält sich das transplantierte Fett wie "normales" Gewebe und verbleibt an der injizierten Stelle. Zwar kann natürlich nach dieser Zeit ein erneuter Lipotransfer durchgeführt und das Ergebnis nachgebessert werden, jedoch bleiben für Frauen, die ein gut planbares Ergebnis wünschen, Implantate die bessere Wahl. Mittels einer Brustvergrößerung mit Implantaten kann auch leichter festgelegt werden, welche Form die Brust nach der Vergrößerung haben soll.

Keine drastische Vergrößerung

Wichtig zu bedenken ist, dass mit dieser Operationsmethode die Brust nur moderat vergrößert werden kann, nämlich ungefähr um eine halbe bis eine Körbchengröße. Jene Frauen, die eine drastischere Vergrößerung wünschen, müssen nach wie vor auf Brustimplantate zurückgreifen. Allerdings birgt eine Brustvergrößerung mit sehr großen Implantaten etwas mehr Risiken, da die Implantate schwerer sind und das Gewebe dadurch mehr belasten.

Ausreichend vorhandene Fettdepots

Eine Brustvergrößerung bei sehr schlanken Patientinnen gestaltet sich als schwieriger, da genügend Fettdepots vorhanden sein müssen, um eine ausreichende Vergrößerung der Brust zu erzielen. Dies ist alleine schon deshalb wichtig, da ein gewisser Anteil der transferierten Fettzellen vom Körper wieder abgebaut wird. Nur wenn eine hinreichende Menge an Fett bei der Patientin vorhanden ist, kann ein schönes und zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden. Eine geplante Gewichtszunahme vor dem Eingriff, um bewusst Fettdepots zu schaffen, ist aber nicht sinnvoll, da das transplantierte Fett auf eine anschließende Abnahme ebenso darauf reagiert. 

Was ist vor dem Eingriff zu beachten?


Vorbereitung des Gewebes mit einem Vakuum-BH

Besonders bei Patientinnen mit sehr kleinen und straffen Brüsten wird eine Vorbereitung des Brustgewebes empfohlen. Dazu sollte ein spezieller Vakuum-BH ungefähr 6 Wochen vor der Brustvergrößerung mit Eigenfett, vorwiegend nachts, getragen werden. Durch den Unterdruck, den die Pumpe erzeugt, wird die Blutzirkulation verstärkt und das Brustgewebe dehnt sich aus. So können die eingebrachten Fettzellen besser vom Gewebe angenommen werden und die Wahrscheinlichkeit, dass sie einwachsen, ist deutlich größer. Darüber hinaus können durch die Überdehnung des Gewebes mehr Fettzellen eingebracht werden, ohne dass ein zu großer Gewebsdruck ihnen schaden würde. Auch zur Nachbereitung sollte das Vakuum-System weitere 4-6 Wochen getragen werden, um eine optimale Annahme der Fettzellen zu gewährleisten.

Rauchen einstellen

Es wird dringendst empfohlen, vor der Brustvergrößerung mit Eigenfett das Rauchen für mehrere Wochen einzustellen. Die Durchblutung wird nämlich durch das Rauchen stark negativ beeinflusst und so kann es zu einer Wundheilungsstörung kommen. Darüber hinaus wird das Einwachsen der Fettzellen erschwert, wodurch das Ergebnis kleiner ausfallen kann.
Ebenso müssen mindestens 2 Wochen vor dem Eingriff auf Blutverdünner wie Aspirin verzichtet werden.

Was ist nach dem Eingriff zu beachten?


leichte Schmerzen 

Unmittelbar nach dem Eingriff kann es im Bereich der Fettabsaugung zu einem leichten Wundschmerz kommen, ebenso sind Schwellungen, leichte Blutergüsse und vorübergehende Sensibilitätsstörungen "normal" und sollten Sie nicht beunruhigen. Anstrengende Aktivitäten sollten auf jeden Fall für einen Monat vermieden werden.

Passende Kompressionswäsche

Vor der Operation sollte eine passende Kompressionswäsche besorgt werden, um so die abgesaugte Region optimal nachzubehandeln. Je nachdem, welche Körperregion abgesaugt wird, kann dies eine Hose oder auch ein Body sein. Diese Kompressionswäsche sollte 6-8 Wochen getragen werden.
Für die Brust ist kein Kompressions-BH nötig, jedoch muss ein gutsitzender, weicher Sport-BH getragen werden. Dieser sollte keinen Druck auf die Brust ausüben, sondern die Brust so zu stabilisieren, damit die Fettzellen gut einheilen können.

Duschen und Sport

Da die Wunden der Absaugung und Injektion des Fettgewebes sehr klein sind und mit einem Streifenpflaster verschlossen werden, kann bereits am zweiten Tag nach der OP geduscht werden. Jedoch sollte das Wasser nicht zu heiß sein, um eine bestehende Schwellung nicht zu verstärken.
Auf Sport sollte allerdings mindestens 6 Wochen lang verzichtet werden, da die Brust in dieser Phase ansonsten zu stark beansprucht und die optimale Einheilung der Fettzellen beeinträchtigt wird.

Bin ich die richtige Patientin für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett bietet viele Vorteile, aber birgt auch Nachteile gegenüber der Brustvergrößerung mit Implantaten. Je nachdem, wie Ihre Ausgangslage, Ihre Wünsche und Vorstellungen, sowie Ihr Lebensstil aussehen, kann eine Behandlungsmethode besser oder weniger gut passen.

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett richtet sich vor allem an Frauen, die sich nur eine moderate Vergrößerung der Brüste oder eine Angleichung von asymmetrischen Brüsten wünschen. Ebenso kann eine etwas schlaffe Brust, wie es nach einer Schwangerschaft der Fall sein kann, "aufpolstert" werden. Denn gerade wenn bereits gedehntes Gewebe vorhanden ist, eignet sich die Vergrößerung mit Eigenfett gut, da das Vordehnen mit dem Vakuum-BH wegfällt und auch eine deutlichere Vergrößerung möglich ist.
Dies kann auch der Fall sein, wenn die Patientin zuvor Silikonimplantate besaß, die aufgrund von Komplikationen oder anderen Gründen entfernt wurden. Vor allem wenn es aufgrund der Implantate in der Vergangenheit bereits zu Problemen kam, wird eine Vergrößerung mit körpereigenem Gewebe als präferierte Behandlungsmethode angesehen. (Wie der Umstieg von Implantaten zu Eigenfett aussehen kann, können Sie übrigens in diesem Blogpost nachlesen.)

Gute Voraussetzungen für diesen Eingriff sind außerdem ein stabiles Körpergewicht, das nur wenige Schwankungen aufweist, zumindest kleine Fettdepots, die als Spenderareale in Frage kommen, sowie ein Verzicht auf Nikotin. Ein insgesamt guter Gesundheitszustand vor der Operation ist, wie bei allen ästhetisch-operativen Eingriffen, eine Notwendigkeit.

Sollten alle der genannten Voraussetzungen auf Sie zutreffen, stellen Sie eine gute Kandidatin für die Brustvergrößerung mit Eigenfett dar! Dennoch ist es unerlässlich, im Beratungsgespräch mit einer erfahrenen Chirurgin oder einem erfahrenen Chirurgen, Ihre genauen Vorstellungen anzusprechen. Denn jede Patientin ist mit ihren Bedürfnissen und Wünschen einzigartig und benötigt daher einen individuelles, auf sie abgestimmtes Behandlungskonzept.

Schwitzen ist etwas ganz natürliches - das wissen wir alle. Stehen aber riesige Schweißflecken in der Kleidung, bedingt durch übermäßiges Schwitzen, an der Tagesordnung, kann diese Köperfunktion durchaus zur Belastung werden. Im heutigen Blogpost erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt um gegen vermehrte Schweißproduktion vorzugehen und sich so sich frischer und wohler zu fühlen. 

Aber Schwitzen ist doch wichtig?

Schwitzen ist eine lebensnotwendige Körperfunktion, welche die Temperatur reguliert und den Köper so vor Überhitzung schützt.  Nach körperlicher Anstrengung oder bei hohen Temperaturen produziert der Körper eine Flüssigkeit, die verdunstet und so den Körper kühlt.  Schwitzen ist im Grunde also eine durchaus sinnvolle und natürliche Funktion.
Bei manchen Menschen wird aber auch ganz ohne entsprechende äußere Reize übermäßig viel Schweiß produziert. Schwitzt man also ständig stark, ohne dass eine Abkühlung des Körpers überhaupt notwendig wäre, spricht man von einer Hyperhidrose. Besonders häufig betrifft diese vermehrte Schweißbildung Achselhöhlen, Hände und Füße, in manchen Fällen tritt sie aber auch am Kopf auf. 

Schwitzen als Belastung

Für Personen, die über ein als normal empfundenes Maß schwitzen, ist diese Angelegenheit häufig sehr unangenehm und belastend. Das äußert sich unter anderem auch dadurch, dass bei der Wahl der Kleidung gewisse Farben oder Stoffe vollkommen vermieden werden, um Schweißflecken zu kaschieren und unangenehmen Blicken auszuweichen. Besonders problematisch wird es für Betroffene dann, wenn sie häufig in der Öffentlichkeit stehen, repräsentative Aufgaben erledigen oder in der Gastronomie tätig sind. In schweren Fällen von Hyperhidrose kann es sogar vorkommen, dass soziale Situationen vermieden werden, schließlich wird jedes Händeschütteln dadurch zu einer Qual.
Eine derartige Beeinträchtigung im Alltag schränkt die empfundene Lebensqualität merklich ein, doch damit muss sich niemand abfinden! 

Behandlung mit Botox

Normalerweise wird eine Botox-Injektion mit einer Faltenbehandlung im Gesicht in Verbindung gebracht, doch das Anwendungsspektrum des Botulinumtoxins ist viel breiter. So kann eine Unterspritzung mit Botox an betroffenen Stellen durchgeführt werden, um die Reizübertragung bestimmter Nervenfaser auf die Schweißdrüsen auszuschalten. Die behandelten Regionen bleiben durchschnittlich sechs bis neun Monate trocken.
Zwar sind die Nadelstiche an diesen Stellen nicht sehr angenehmen, jedoch kann das Auftragen einer Betäubungscreme vor der Behandlung die Empfindlichkeit verringern. Die Wirkung setzt sofort ein und nach nach der Behandlung müssen keine Einschränkungen in Kauf genommen werden.
Ideal kann mit dieser Methode vor allem der Achselbereich behandelt werden. Auch für die Handflächen eignet sich diese Methode gut. Im Bereich der Fußsohle ist die Injektion leider relativ schmerzhaft. 

Schweißdrüsenabsaugung

Kommt es vorrangig in der der Achselhöhle zur übermäßigen Schweißbildung, kann eine Absaugung der Schweißdrüsen das gewünschte Ergebnis erzielen. Es handelt sich dabei um einen kleinen operativen Eingriff, der in örtlicher Betäubung stattfindet. Es werden ein bis zwei kleine Schnitte vorgenommen, durch diese die Schweißdrüsen abgeschabt und abgesaugt werden. Der Eingriff gilt als relativ unkompliziert und risikoarm, auch die Nachbehandlung ist relativ einfach, da durch die extrem schmalen Schnitte keine Nähte notwendig sind und lediglich Pflaster und Kompressionsverbände angelegt werden. Nach dem Nachlassen der Betäubung ist ein leichter Wundschmerz normal. Um eine optimale Heilung zu gewährleisten, sollten drei Wochen nach dem Eingriff Hitze und sportliche Aktivitäten vermieden werden.
Übermäßigen Schwitzen kann so langfristig Einhalt geboten werden.  Die Schweißproduktion lässt sich aber erfahrungsgemäß nicht vollkommen eindämmen, sondern um 70 - 80 % vermindern und somit auf ein normales Maß zu reduzieren. Die Absaugung der Schweißdrüsen ist nur in der Achselhöhle, nicht jedoch an anderen Körperstellen möglich. 

Was ist nun die richtige Behandlung für mich?

Beide vorgestellten Behandlungsmethoden bieten Vor- und Nachteile. Sollten Sie sich nun nicht ganz sicher sein, welche Option nun die richtige für Sie ist, sollten Sie sich zuerst darüber Gedanken machen, welche Punkte für Sie besonders relevant sind. Anhand folgender Kriterien können Sie die zwei vorgestellten Methoden bewerten:  

Region die behandelt werden soll/kann
fast jede Region kann mit Botox behandelt werden, jedoch können die Schweißdrüsen nur in der Achselhöhle durch Absaugung und Curettage entfernt werden

Einschränkungen nach der Behandlung

nach der Behandlung mit Botox gibt es keinerlei Einschränkungen, nach einer Schweißdrüsenabsaugung müssen Hitze und sportliche Aktivitäten für drei Wochen vermieden werden


Haltbarkeit des Ergebnisses

die Wirkung nach einer Botoxbehandlung hält sechs bis neun Monate an, das Ergebnis einer Schweißdrüsenabsaugung hält hingegen durchschnittlich ca. 10 Jahre. 

Grad der Reduktion des Schwitzens

durch die Injektion von Botox bleibt die behandelte Stelle vollständig trocken, durch das Absaugen der Schweißdrüsen kann eine Reduktion der Schweißproduktion von 70 - 80 % erzielt werden. 


Ein persönliches Gespräch für Klarheit

Die oben genannten Kriterien stellen jedoch lediglich Anhaltspunkte für Sie dar, um so einen Überblick zu erlangen. In einem Beratungsgespräch mit einer erfahrenen Ärztin oder einem erfahrenen Arzt können Sie aber Ihr Anliegen ausführlich besprechen und auch mögliche andere Alternativen kennenlernen um so die optimale Lösung für Sie zu finden und dem übermäßigen Schwitzen ein Ende zu bereiten!


Der KURIER und das IMWF Austria - Institut für Management- und Wirtschaftsforschung haben erneut die Studie "BELIEBTE ÄRZTE 2022" durchgeführt. Dazu wurden knapp 900.000 Bewertungen zu rund 17.000 niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten aus vielfältigen Onlinequellen und Plattformen herangezogen. 

Wir freuen uns sehr, dass Dr. Andrea Rejzek in den erforderlichen Kriterien so hervorragend bewertet wurde und erneut mit dem Gütesiegel "BELIEBTE ÄRZTE 2022" ausgezeichnet wurde.

Bei dieser Gelegenheit wollen sich Dr. Rejzek und das gesamte Ordinationsteam bei Ihnen für Ihre zahlreichen Bewertungen auf diversen Plattformen, wie z. B. Docfinder ganz herzlich bedanken!  Ihre Mühen waren entscheidend für diese Auszeichnung! 

Was wurde in der Studie bewertet?

Das Gütesiegel stellt nicht nur ein Zeugnis dar, sondern dient Patientinnen und Patienten als Orientierung - schließlich wird es an jene Ärzte und Ärztinnen verliehen, die beim Thema Patientenzufriedenheit besonders hervorstechen.
Als Bewertungskriterien wurden unter anderem die Faktoren Einfühlungsvermögen, Persönlicher Umgang, Beratung und Service, Ausstattung, sowie Wartezeit herangezogen. Abschließend wurden die einzelnen Kategorien gewichtet und mit Punkten versehen. Eine Auszeichnung haben jene Ärzte und Ärztinnen erhalten, welche mindestens 90% der Maximalpunktezahl erreicht haben. Somit wurden 6% aller Ärztinnen und Ärzte ausgezeichnet.

Ihr Feedback ist wichtig

Für Dr. Andrea Rejzek steht Ihre Zufriedenheit ganz klar im Vordergrund. Genau deshalb ist Ihr Feedback unglaublich wichtig, da es einerseits eine wichtige Quelle der Inspiration darstellt und hilft, unseren Service an Sie anzupassen und andererseits neue Patientinnen und Patienten eine Orientierung bietet. Schließlich ist und bleibt ein Arztbesuch Vertrauenssache

Die Brustvergrößerung mit Implantaten gehört zu den beliebtesten Schönheitsoperationen weltweit. Der Großteil der Patientinnen ist nach diesem Eingriff auch sehr zufrieden, jedoch entscheiden sich immer wieder Frauen dazu, ihre Brustimplantate entfernen zu lassen.
Was die Gründe für diese Entscheidung sind und wie dieser Eingriff abläuft erfahren Sie im heutigen Blogpost!

Die Gründe für die Entfernung von Brustimplantaten

Während in der Vergangenheit den Patientinnen nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten geraten wurden, diese nach einer gewissen Zeit zu wechseln, weisen die nunmehr verwendeten, modernen Silikonimplantate eine sehr hohe Haltbarkeit auf. Dennoch kommt bei einigen Patientinnen der Wunsch nach einem Wechsel oder einer Entfernung der Implantate auf. Die Gründe reichen hier von einem Wechsel des eigenen Schönheitsideals bist zur gesundheitlichen Notwendigkeit. Im Folgenden werden wir daher zwischen medizinischen und ästhetischen Gründen unterscheiden.

Entfernung der Brustimplantate aus medizinischen Gründen

Auch bei modernen und zertifizierten Silikonimplantaten können Komplikationen auftreten, die eine Folgeoperation oder eine Entfernung des Implantates notwendig machen.

Kapselfibrose

Die häufigste Komplikation nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten ist eine Kapselfibrose. Es ist eine ganz normale und natürliche Reaktion des Körpers, eine dünne Schicht aus Bindegewebe um das eingesetzte Implantat zu bilden. In wenigen Fällen verdickt und verhärtet sich diese Kapsel jedoch. Während davon anfangs noch wenig zu merken ist, kann sich die Kapsel im Laufe der Zeit immer weiter verdicken und zusammenziehen. 

Die Folgen reichen von einer anfänglichen Verhärtung und Unbeweglichkeit der Brust über eine Lageveränderung des Implantats bis zu einer starken Verformung der Brust. Dazu kommen Schmerzen, die mit einer zunehmenden Ausprägung der Kapselfibrose immer stärker werden. Zwar geht von einer Kapselfibrose keine ernsthafte Gefährdung Ihrer Gesundheit aus, jedoch sind die sichtbaren Verformungen und unangenehmen Schmerzen durchaus ein Grund, das Implantat operativ entfernen zu lassen. Auch wenn die Kapselfibrose die häufigste Komplikation ist, tritt sie insgesamt dennoch selten auf!

Implantatruptur

Ein weiterer Grund für die Entfernung der Brustimplantate kann in defektes oder beschädigtes Implantat sein. Man spricht von einer Implantatruptur, wenn in der Implantathülle ein Riss oder ein Loch entsteht. Dies ist vor allem bei den Implantaten der älteren Generation der Fall, aber auch für moderne Implantate gibt es keine 100%-ige Sicherheit vor einer Ruptur. Zwar können diese modernen Implantate nicht "platzen" oder "auslaufen" wie es vor allem bei den früher verwendeten Silikon- oder Kochsalzimplantaten der Fall war, denn die Füllung der neuen Modelle besteht aus einem sehr dicht vernetzten, hoch kohäsiven Silikongel.
Eine Beschädigung des Implantats kann zum Beispiel durch einen schweren Schlag oder anderen äußeren Einwirkungen entstehen, oder auch bereits durch eine Beschädigung durch ein chirurgisches Instrument während der Operation. Darüber hinaus stellt der ausgeübte Druck einer Kapselfibrose einen Risikofaktor für eine Implantatruptur dar. Eine Beschädigung am Implantat kann in den meisten Fällen durch ein MRT festgestellt werden.
Sobald Silikongel an die Oberfläche gelangt, reagiert der Körper darauf. Oft kommt es zu einer Flüssigkeitsansammlung (Serom), was mit einer Vergrößerung der Brust einhergeht. Auch leicht entzündliche Reaktionen wie Rötungen Verhärtungen sind möglich. In jedem Fall sollten Sie bei Schmerzen, Formveränderungen oder tastbaren Knoten Ihre Chirurgin oder Ihren Chirurgen zur Abklärung aufsuchen. 

Breast-Implant-Illness

Vereinzelt berichten PatientInnen nach einer Brustvergrößerung mit Silikon über eine Reihe von Symptomen wie Müdigkeit, chronische Schmerzen, Hautreaktionen und wiederkehrenden Infekten. Dieses Krankheitsbild wird unter anderem als "Breast-Implant-Illness" oder auf Deutsch "Brustimplantatkrankheit" bezeichnet. Bislang konnte aber keine wissenschaftliche Studie einen Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und den genannten Symptomen herstellen, wodurch die Breast-Implant-Ilness von der WHO auch nicht offiziell als Krankheit anerkannt wird. Ein Zusammenhang darf dennoch nicht ausgeschlossen werden, zumal die Beschwerden meist abklingen, nachdem die Implantate entfernt wurde. ForscherInnen sind gemeinsam mit Aufsichtsbehörden weltweit bemüht, weiterhin Daten zu sammeln und zu analysieren um Zusammenhänge und Ursprung des Symptomenkomplexes zu verstehen.

Entfernung der Brustimplantate aus ästhetischen Gründen

Immer wieder entscheiden sich Frauen dazu, ihre Brustimplantate entfernen zu lassen - zum einen, weil sich das eigene Schönheitsideal ändert, zum anderen, weil sich der eigene Körper ändert.

Der Wunsch nach kleineren Brüsten oder mehr Natürlichkeit

Natürlich kann es vorkommen, dass sich das eigene Schönheitsideal wandelt und PatientInnen sich nach einiger Zeit doch wieder eine kleinere Oberweite wünschen. Wichtig zu bedenken ist auch, dass sich Körperproportionen und Brustgröße im Laufe des Lebens aufgrund hormoneller Schwankungen oder einer Gewichtszunahme ändern können. Das kann dazu führen, dass Silikonimplantate überflüssig oder gar störend werden. Genauso kann eine starke Abnahme der Grund dafür sein, dass die Silikonimplantate zu mächtig für einen zierlichen Körper werden.

Auch wenn durch anatomischen Silikonimplantaten und die richtige Operationsmethode durchaus ein natürliches und harmonisches Ergebnis erzielt werden kann, unterscheidet sich die Haptik von Brüsten die nur aus Fett- und Drüsengewebe bestehen. Dieser Faktor kann ebenso ein Grund sein, die Brustimplantate entfernen lassen zu wollen.

Veränderung des Brustgewebes

Wie zuvor erwähnt, unterliegt das Brustgewebe häufig hormonellen Schwankungen. Besonders die Volumenzunahme während einer Schwangerschaft kann zu einer anschließenden Überdehnung der Haut führen, aber auch altersbedingt kann eine solche Erschlaffung auftreten. Schließlich darf nicht vergessen werden, dass das Gewebe mit den Jahren an Spannkraft und Elastizität verliert. Diese Gegebenheit kann dazu führen, dass die anfangs schöne, straffe Form der operierten Brüste nicht erhalten bleibt und eine hängende Brust entsteht. Gleitet das eigene Brustgewebe über das Brustimplantat hinab, wird auch von einer "Waterfall Deformity" gesprochen. Eine Folge davon ist auch, dass die Brustwarze nach unten gerichtet und das Brustimplantat im oberen Bereich erkennbar ist. Dieses Erscheinungsbild ist für Betroffene meist sehr belastend, zumal diese Situation sehr unnatürlich wirkt.

Dislokation der Implantate

Tatsächlich kann es, wenn auch nur selten, vorkommen, dass Brustimplantate verrutschen. Mögliche Lageveränderungen sind entlang der Längs- oder Querachse, sowie eine Rotation im oder gegen den Uhrzeigersinn. Letztere Lageveränderung ist nur bei tropfenförmigen, sogenannten anatomischen Silikonimplantaten optisch wahrnehmbar.
Verrutscht ein Implantat, leidet die Optik natürlich darunter. Sitzen die Silikonkissen nicht an der vorgesehenen Stelle, sieht die Form der Brüste nämlich schnell unnatürlich aus. Darüber hinaus kann die Dislokation in manchen Fällen auch nur ein Implantat betreffen, wodurch zusätzlich eine Asymmetrie entsteht.
Mit der richtigen Operationstechnik kann das Risiko einer Dislokation deutlich gemindert, wenn auch nicht gänzlich vermieden werden. Damit das Silikonkissen optimal mit dem umliegenden Gewebe verwächst, muss bei der Operation die Implantattasche sorgfältig angelegt werden, um dem Implantat den nötigen Halt zu geben. Da frisch eingesetzte Brustimplantate kurz nach der Operation noch nicht fest und stabil in der Brust liegen, ist die Patientin auch dazu angehalten, die Anweisungen der Chirurgin oder des Chirurgen zu befolgen und sämtliche Belastung des Brustmuskels zu vermeiden. Nur durch die Schonung des operierten Bereichs kann das ordnungsgemäße Einwachsen der Implantate gewährleistet werden.

Die Entfernung der Brustimplantate

Je nachdem, welcher der aufgezählten Gründe zutrifft, wird sich auch die Behandlungsmethode unterscheiden. Manche PatientInnen wollen das alte Implantat nicht nur entfernen, sondern dieses durch ein neues austauschen, andere Patientinnen wiederum haben "mit dem Silikon abgeschlossen".
Wir werden in diesem Blogpost auf die Entfernung des Implantats und der Rekonstruktion der Brust eingehen.

Entfernung der Brustimplantate ohne Straffung

Handelt es sich um eher kleine Brustimplantate und verfügt die Patientin über ein recht straffes Brustgewebe, kann das Implantat ohne zusätzliche Straffung entfernt und dennoch ein schönes Ergebnis erzielt werden. Die Entnahme des Implantats erfolgt durch denselben Schnitt in der Unterbrustfalte an jener Stelle, über den das Implantat eingesetzt wurde.
Durch eine Eigenfetttransplantation kann auch ohne Implantat die Brust etwas "unterfüttert" und der Volumenverlust teilweise ausgeglichen werden. Ein großer Vorteil ist hier, dass keine zusätzlichen Narben entstehen. 

Entfernung der Brustimplantate mit zusätzlicher Straffung

In jenen Fällen, in denen das Brustgewebe stark erschlafft ist, oder sehr große Brustimplantate verwendet wurden, ist häufig eine zusätzliche Straffung des Gewebes notwendig. In diesem Fall wird einerseits das abgesunkene Gewebe angehoben, die Brust geformt und die überdehnte Hautmantel verkleinert, sowie die Brustwarze neu positioniert. Durch diese Technik kann die Brust auch ohne Implantat geformt werden. Ebenso kann die Brustgröße reduziert werden, sollte dies der Wunsch der Patientin sein. Durch diesen Eingriff entstehen zusätzlich zur horizontalen Narbe eine vertikale und eine Narbe rund um die Brustwarze. Selbstverständlich kann auch in diesem Fall eine zusätzliche Eigenfetttransplantation durchgeführt werden, um verlorenes Volumen zu ersetzen. 

Fazit

Glücklicherweise ist ein Großteil der Patientinnen nach einer Brustvergrößerung zufrieden und beschwerdefrei. Dennoch ist es wichtig, auch über Probleme und mögliche Komplikationen zu berichten und Lösungsmöglichkeiten anzubieten. Transparenz hat für uns Priorität und deshalb sollte man bereits im ersten ersten Informationsgespräch auch über Spätfolgen und Langzeitergebnisse aufklären. 

Sollten Sie Sorge haben, dass mit Ihren Implantaten etwas nicht in Ordnung ist, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, bzw. Ihren Arzt. 
Wenn Sie mit der Größe oder Form Ihrer Brust nicht mehr zufrieden sind, oder sollten Sie gar schon die Entscheidung getroffen haben, Ihre Implantate entfernen lassen zu wollen, besprechen Sie die weiteren Möglichkeiten mit einer plastischen Chirurgin, bzw. einen plastischen Chirurgen Ihres Vertrauens.
Gerne vereinbaren wir auch einen Termin für Sie bei uns in der Ordination, um sie zu Ihrem Anliegen zu beraten und eine optimale Lösung für Sie zu finden!

Es gibt Neuigkeiten aus der Ordination! Auch dieses Jahr darf sich unsere Frau Doktor die beliebteste Schönheitschirurgin in Österreich nennen!
Außerdem hat sich in der Ordination einiges getan...

Der Patient Choice Award

Tausende ÖstereicherInnen haben abgestimmt und die beliebtesten MedizinerInnen des Landes gewählt und wie viele Jahre zuvor, wurde Dr. Andrea Rejzek erneut mit dem Patients Choice Award ausgezeichnet! Diese Auszeichnung wird an jene ÄrtzInnen verliehen, die durch außergewöhnliches Engagement und Fachkompetenz das Vertrauen der Patientinnen gewinnen konnten. Das Ranking basiert auf tausenden Erfahrungsberichten und Bewertungen auf der Online-Plattform "DocFinder". Durch Ihr Feedback können so jährlich jene MedizinerInnen Ihrer Fachrichtung ausgezeichnet werden, die sich sich besonderer Patientenzufriedenheit erfreuen. 

Wir möchten an dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an all unsere Patientinnen und Patienten aussprechen! Die zahlreichen, oft auch sehr aufwendig geschriebenen und wohl überlegten Rückmeldungen erfreuen stets das gesamte Ordinationsteam. Besonders aber für Dr. Andrea Rejzek, für die das Patientenwohl an erster Stelle steht, ist jede einzelne Bewertung motivierend und bereichernd.
Umso größer ist die Freude, dass ihr Engagement erneut mit dem Patient's Choice Award ausgezeichnet wurde.
Ohne Ihr Vertrauen und Ihre stetige, positive Rückmeldung wäre das nicht möglich gewesen. Vielen Dank!

Dr. Andrea Rejzek mit Ihrem Patient's Choice Award

Das neue Team in der Ordination

Das Ordi-Team ist ebenfalls begeistert von diesen großartigen Neuigkeiten! Wir freuen uns, Dr. Andrea Rejzek in ihrer Arbeit unterstützen zu können, damit ihr Fokus ganz auf Sie, den PatientInnen gerichtet sein kann!

In letzter Zeit hat es ein paar Veränderungen im Team gegeben:
Daniela und Julia haben die Ordination leider verlassen,  wir wünschen ihnen Alles Gute auf dem weiteren Weg!

Dafür freuen sich nun 3 neue Assistentinnen, Sie fortan in der Ordination begrüßen zu dürfen und bei Ihren Anliegen zu betreuen. 

Die neuen Ordinationsassistentinnen Patricia, Tamara und Linda

Das neue Team, bestehend aus Patricia Riener, Tamara Bindeus und Linda Fröhle, empfängt Sie an der Rezeption, kümmert sich um Ihre Termine und hat für Ihre Wünsche stets ein offenes Ohr.

Sollten Sie noch mehr über das neue Team und Dr. Andrea Rejzek, Ihrem Werdegang und Ihrer Ausbildung wissen wollen, finden Sie hier weitere Informationen.  

Immer mehr Menschen entschließen sich dazu, ihr Aussehen durch eine Schönheitsoperation den eigenen Vorstellungen entsprechend anzupassen oder einfach einen bestimmten "Makel" zu korrigieren. Dieser Wunsch entsteht nicht immer aus Eitelkeit sondern geht häufig mit einem großen Leidensdruck durch diesen individuellen Störfaktor einher. Dennoch fällt die Entscheidung, einen ästhetischen Eingriff durchführen zu lassen, vielen nicht leicht. Schließlich gibt es keine Garantie dafür, dass ein ästhetisch-plastischer Eingriff zu mehr Zufriedenheit führt. Jedoch geben PatientInnen nach einer erfolgreichen Schönheitsoperation häufig an, zufriedener zu sein und sich selbstsicherer zu fühlen.

Um diese ersehnte Zufriedenheit zu erlangen ist es auf jeden Fall unerlässlich, sich im Vorfeld ausreichend Gedanken zu den relevantesten Punkten zu machen. So können Sie Ihren Eingriff anhand bestimmter Kriterien planen, damit Sie mit dem Ergebnis auch bestimmt glücklich sind. Im Folgenden werden Sie daher erfahren, welche Fragen Sie sich vor Ihrer Operation stellen sollten.

"Brauche" ich eine Schönheitsoperation?

Unsere Gesellschaft vermittelt uns eindeutig was "schön" ist. Daher wird häufig auch unter großen Anstrengungen versucht, diesen Idealen zu entsprechen. Es ist also kaum verwunderlich, dass bei einigen Menschen sogar das Interesse an einer Schönheitsoperation aufkommt - zumal wir tagtäglich mit vermeintlich "perfekten" Models auf Instagram oder anderen Kanälen konfrontiert wird. Sollten Sie also den Wunsch nach einer Schönheitsoperation verspüren, ist es wichtig, sich zuerst im Klaren zu werden ob es sich hier nur um eine vorübergehende Unsicherheit mit einer Körperregion handelt oder ob bereits seit längerer Zeit eine starke Unzufriedenheit besteht, die vielleicht sogar im Alltag einschränkend wirkt. Keine Schönheitsoperation sollte übereilt und ohne ausreichender Überlegung durchgeführt werden!
Ebenso wichtig ist, dass Sie diese Entscheidung selbst treffen und kein Einfluss von außen, wie zum Beispiel durch den eigenen Partner oder die eigene Partnerin, besteht. Es handelt sich um eine sehr wesentliche Entscheidung - diese sollte unbedingt selbstbestimmt  getroffen werden.

Was sind meine Vorstellungen?

Um mit dem Ergebnis der Operation auch wirklich glücklich und zufrieden zu werden, ist ein realistisches Bild des möglichen Ergebnisses wichtig. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Sie vom Resultat enttäuscht sind. Einerseits kann das daran liegen, dass zum Beispiel sehr volle, aufgespritzte Lippen in einem Gesicht mit kantigeren Zügen ganz anders wirken, als beim "Vorbild" mit eher weichen Zügen. Genauso kann die Größe und Form der Brustimplantate je nach Körperstatur ein unterschiedlich harmonisches Endergebnis erzeugen. Eine essenzielle Grundvoraussetzung hierfür ist eine umfangreiche Beratung. Eine Spezialistin, bzw. ein Spezialist wird Sie über alle Möglichkeiten aufklären und einen Behandlungsplan, entsprechend Ihrer Vorstellungen, entwerfen. Vorher-Nachher Bilder sind zur Visualisierung hilfreich, daher macht es durchaus Sinn sich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt passende Fotos zeigen lassen.

Wer ist die richtige Ärztin, der richtige Arzt für mich?

Es gibt viele Ärztinnen und Ärzte, die ästhetische Chirurgie anbieten - aber nicht alle haben die gleichen Qualifikationen und das gleiche Einfühlungsvermögen, um auch wirklich auf Ihre Wünsche eingehen zu können. Verantwortungsvolle Chirurginnen oder Chirurgen werden offen mit Ihnen besprechen, ob Ihre Vorstellungen erfüllt werden können, und ob auch sie der Spezialisierung der jeweiligen Ärztin oder des Arztes entspricht oder ob eventuell eine Kollegin oder ein Kollege besser geeignet wäre. Informieren Sie sich dennoch auch selbst ausgiebig im Vorfeld über Ausbildung, Spezialisierung, Zertifikate oder Auszeichnungen.
Ein wichtiges Kriterium für die Wahl der Ärztin oder des Arzt ist ebenso die Qualität des Beratungsgespräch: Fühlen Sie sich verstanden, gut aufgehoben und wird auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingegangen? Sie sollten sich auf keinen Fall unter Druck gesetzt oder nicht ernstgenommen fühlen. Erfahrungsberichte und Bewertungen von PatientInnen, die bereits eine Operation hinter sich haben, können bei der Entscheidungsfindung genauso hilfreich sein. Internetportale und Foren wie z. B. "Docfinder", welche eine Sammlung an Erfahrungen vorhergegangener PatientInnen darstellt, bieten für Interessierte eine gute Orientierung und die  grenzen Auswahl ein.

Bin ich körperlich gesund genug für die geplante Schönheitsoperation?

Für jede Operation gilt, dass das Risiko deutlich erhöht ist, wenn Sie zum Zeitpunkt des Engriffes nicht ganz gesund sind. Gerade bei ästhetischen und medizinisch nicht notwendigen Eingriffen sollte also darauf geachtet werden, kein unnötiges Risiko einzugehen. Es dürfen keine akuten Infektionen wie fieberhafte Erkrankungen, Grippe, Corona etc. vorliegen. Auch chronische Erkrankungen, die gegen einen operativen Eingriff sprechen könnten, sollten gleich zu Beginn mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt besprochen werden.

Bluthochdruck erhöht das Blutungsrisiko, Diabetes wiederum bedeutet ein erhöhtes Infektionsrisiko, weshalb in beiden Fällen auf eine langfristige, gute Einstellung zu achten ist. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sowie Leber- oder Nierenerkrankungen können zu Narkoseproblemen führen und sollten unbedingt mit der Anästhesistin bzw. dem Anästhesist besprochen werden. Sämtliche Medikamente, welche die Blutgerinnung beeinflussen, sollten sieben bis zehn Tage vor und nach der Operation nicht eingenommen werden - je nach vorliegender Grunderkrankung müssen blutverdünnende Medikamente gegebenenfalls ersetzt werden. Dies sollte unbedingt mit Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt besprochen werden. 

Auch der Zigarettenkonsum sollte vor und nach jeder Operation reduziert, oder besser noch, vermieden werden. Durch die gefäßverengende Wirkung von Nikotin kann die Durchblutungssituation des Gewebes verschlechtert werden. Bei einer Operation kann dadurch die Wundheilung verzögert werden und das Risiko von Entzündungen und Infektionen ist bei starken Rauchern deutlich höher. 

Auf jeden Fall sollten Sie in dem Aufklärungs- und Beratungsgespräch mit Ihrer Chirurgin oder Ihrem Chirurg von Ihren Vorerkrankungen und Ihrer Medikation berichten, da der Eingriff so bestmöglich geplant und umgesetzt werden kann.  

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Schönheitsoperation?

Bei der Wahl des geeigneten Zeitpunktes für eine Operation spielen mehrere Faktoren eine Rolle.
Zum einen sind Wetter und Klima zwei Umstände, welche die Entscheidung für den Zeitpunkt der Operation beeinflussen. Größere Operationen wie Straffungen, welche mit dem Tragen von Kompressionswäsche einhergehen, sollten lieber in der kühleren Jahreszeit durchgeführt werden. Um ein perfektes Ergebnis zu gewährleisten, muss die Kompressionswäsche nämlich für ca. 6 Wochen getragen werden - deutlich angenehmer ist das natürlich bei niedrigeren Temperaturen.
Außerdem sollte bei den meisten Operationen ein paar Wochen auf Schwimmen verzichtet werden, was ein weiterer Grund dafür ist, diese Eingriffe nicht für den Hochsommer zu planen. Ebenso sind Narben, Verbände und Kompressionskleidung im Winter durch lange Bekleidung leicht zu kaschieren, wodurch Sie die Spuren einer Operation verbergen können. 

 

Der wichtigste Faktor für die Wahl des richtigen OP-Zeitpunkt ist allerdings Ihr persönliches Zeitmanagement. Nach jedem Eingriff ist eine Erholungszeit wichtig - je größer die Operation, desto länger sollten Sie sich Auszeit vom Beruf nehmen. Zu bedenken ist jedenfalls, dass ein medizinisch nicht notwendiger Eingriff, wie eine Schönheitsoperation, keinen bezahlten Krankenstand begründet. Daher muss vorab geklärt werden, wann Sie sich frei nehmen können.

Wie sieht es mit meiner finanziellen Lage aus?

Die Kosten von ästhetische Eingriffen werden im Normalfall nicht von der Krankenkasse übernommen. Natürlich gibt es in manchen Fällen auch entsprechende Indikationen, wie zum Beispiel eine Gesichtsfeldeinschränkung bei Schlupflidern, die eine Kostenübernahme möglich machen.

Bei der Wahl einer bestimmte Ärztin/bestimmten Arztes oder eine Art des Eingriffes sollte die Entscheidung nie nur aufgrund des, scheinbar niedrigen, Preises getroffen werden. Gerade hier gilt: Qualität hat ihren Preis! Wir raten somit ausdrücklich von Billiganbietern im In- und Ausland ab, niemand soll an den Folgen einer qualitativ minderwertigen und billig angebotenen OP leiden.
Die Preise für Eingriffe der Plastischen Chirurgie hängen vom Behandlungsaufwand und einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren ab.  Gerne erstellen wir Ihnen nach der Untersuchung und dem ersten Beratungsgespräch einen individuellen Kostenvoranschlag. Alle Kosten, die im Rahmen der Behandlung anfallen (Material, Nachsorge, etc.), sind in diesem Preis inkludiert.
Wissen Sie über den Kostenaufwand Bescheid, ist es ratsam, einen Finanzplan zu erstellen - so können Sie den Überblick behalten.

Wie viel Bedenkzeit benötige ich?

Nachdem Sie die richtige Ärztin oder den richtigen Arzt gefunden haben und alle Fragen geklärt sind, sollten Sie sich genügend Bedenkzeit nehmen um alle Vor- und Nachteile für Sie persönlich abzuwägen. Sollten nach einiger Zeit dennoch Fragen auftauchen oder blieben im dem Beratungsgespräch Punkte ungeklärt, zögern Sie nicht, Ihre Chirurgin oder Ihren Chirurg zu kontaktieren, um Gewissheit zu erlangen. 

Selbstverständlich ist eine Schönheits-OP niemals die Lösung für alle Probleme und kein Eingriff sollte leichtfertig vorgenommen werden. Eine vorherige, ausreichend lange Reflektion ist daher ein absolutes Muss. Die richtige Motivation, aus der heraus ein Eingriff gewünscht wird, spielt bei der Zufriedenheit mit dem Ergebnis natürlich eine maßgebliche Rolle. Wenn die eigene Lebensqualität unter der Belastung eines bestimmten Merkmals leidet, dann kann ein plastischer Eingriff durchaus die Lösung für ein glücklicheres Leben bieten. Diese Entscheidung muss für Außenstehende auch nicht nach nachvollziehbar sein, da das subjektive Empfinden auch nicht objektivierbar ist.

Einige Männer leiden trotz sportlicher Betätigung und eines schlanken Körpers an einer vergrößerten, oft auch weiblich wirkenden, Brust.
Diese "Männerbrust" oder auch Gynäkomastie, wie sie im Fachjargon bezeichnet wird, kann sich negativ auf die Psyche von Betroffenen auswirken. Oft wird von einem ausgeprägten Schamgefühl berichtet, vor allem beim Badeausflug, im Fitnessstudio oder beim Kennenlernen von Partnern.

Besonders für Jugendliche ist dieses Merkmal belastend, da gerade in diesem Alter der Fokus stark auf dem eigenen Körper liegt und die empfundene Lebensqualität durch die Unzufriedenheit mit dem eigenen Erscheinungsbild deutlich eingeschränkt wird. Noch dazu wird über "Männerbrüste" nicht gerne gesprochen, wodurch sich die Situation für Betroffene nicht bessert - denn die wenigsten wissen, dass eine Vergrößerung der männlichen Brust im Laufe der Entwicklung sogar häufig vorkommt. Auch die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten sind Vielen nicht bekannt, da im Stillen gelitten wird.
Wir sind der Meinung, dass sich das ändern muss und die Gynäkomasite kein Tabu-Thema bleiben darf!

Was ist eine Gynäkomastie?

Die Veränderungen der männlichen Brust reichen von hervorstehenden, vergrößerten Brustwarzen über eine lokal vermehrte Ansammlung von Fettgewebe bis zu Veränderungen von Brustdrüsengewebe.

Von einer echten Gynäkomastie wird nur dann gesprochen, wenn es zu einer Ausbildung der Brustdrüsenanlage kommt. Diese Vergrößerung der Drüse kann einseitig oder beidseitig auftreten.
Besteht die Männerbrust jedoch nur aus Fettgewebe, handelt es sich um eine Pseudogynäkomastie. Grund für die Ansammlung von Fettgewebe in dieser Körperregion können vor allem Fettleibigkeit, aber auch genetische Faktoren sein.
Ob es sich bei der unerwünschten Vorwölbung um Fettgewebe oder um Drüsengewebe handelt, kann man mittels einer Ultraschalluntersuchung erkennen. Durch diese Untersuchung, in Kombination mit einer Mammographie, kann auch eine Brustkrebserkrankung ausgeschlossen werden. Diese Krankheit tritt beim Mann zwar nur selten auf, hat jedoch ebenso ein Brustdrüsenvergrößerung zur Folge.

Was sind die Ursachen einer Gynäkomastie?

Für die Entstehung der Gynäkomastie gibt es verschiedene Ursachen. Es ist auch nichts ungewöhnliches, dass es in einem bestimmten Lebensabschnitt, aufgrund hormoneller Veränderungen, kurzfristig zu einem Wachstum der männlichen Brust kommt. Im Laufe der körperlichen Entwicklung leiden viele Männer irgendwann in ihrem Leben an einer Gynäkomastie. In vielen Fällen kommt es zu einer späteren Rückbildung der Männerbrüste, die Gynäkomastie kann jedoch auch bestehen bleiben.

Nun gibt es sowohl pathologische, also krankhafte Ursachen einer Gynäkomastie, als auch physiologische, natürliche Ursachen.

Zu den pathologischen Ursachen gehören:

  • Einnahme bestimmter Medikamente
  • Hormonelle Erkrankungen
  • Hormonproduzierende Tumore
  • Alkohol-/Drogenabusus
  • Anabolika
  • Hormonpräperate
  • starkes Übergewicht

In den meisten Fällen ist das Wachstum der männlichen Brust jedoch "normalen" und harmlosen Ursachen zuzuschreiben, so kann in vielen Fällen auch der Auslöser der Gynäkomastie gar nicht gefunden werden, bzw. kommt es häufig auch zu einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
Eine größere Rolle spielen hier genetische Faktoren sowie eine hormonelle Veränderung. Letztere tritt vor allem in der Pubertät, wenn eine Ungleichheit zwischen weiblichen und männlichen Geschlechtshormonen herrscht, und im höheren Alter, wenn vermehrt männliche in weibliche Hormone umgewandelt werden, auf.

Wie kann man Männerbrüste loswerden?

Eine Männerbrust kann in manchen Fällen zwar mit einem Spannungsgefühl in der Körperregion einhergehen, starke Schmerzen sind jedoch nicht üblich. Die Gynäkomastie, deren Ursache nicht pathologisch ist, muss daher auch nicht zwingend behandelt werden.
Sind ursächliche Faktoren wie Medikamenteneinnahme bekannt oder besteht der Verdacht auf eine Krankheit, sollte unbedingt interveniert und notwendige Untersuchungen veranlasst werden.

Besteht jedoch psychischer Leidensdruck seitens des Patienten, wird eine Einschränkung im Alltag bemerkt oder ist schlichtweg ein besseres Körpergefühl erwünscht, kann sehr wohl gegen das rein ästhetische Problem einer Männerbrust vorgegangen werden. Im Folgenden werden wir daher näher darauf eingehen, wie man eine Männerbrust, deren Ursachen nicht pathologisch sind, loswird. 

Pseudogynäkomastie:

Lautet die Diagnose Pseudogynäkomastie aufgrund eines zu hohen Körperfettanteils, liegt die Lösung des Problems auf der Hand: Eine Ernährungsumstellung und Sport wird helfen, die Männerbrüste zu vermindern und darüber hinaus einen gesünderen Lebensstil zu erreichen. Durch gezieltes Krafttraining kann die Brust modelliert werden und so "männlicher" wirken.

Ist der Patient jedoch sehr schlank und weist dennoch speziell in diesem Bereich eine übermäßige Fetteinlagerung auf, kann über eine Fettabsaugung nachgedacht werden. Diese Fettabsaugung wird in der Regel ambulant durchgeführt und ist auch in Lokalanästhesie möglich.  

Echte Gynäkomastie: 

Liegt eine echte Gynäkomastie vor, bringt eine Veränderung des Lebensstils keine Änderung in Bezug auf die Gynäkomastie. Auch eine Absaugung kann in diesem Fall nicht das gewünschte Ergebnis erzeugen, da Drüsengewebe nicht einfach wie Fettgewebe abgesaugt werden kann. Der chirurgische Eingriff ist in diesem Fall etwas aufwendiger. Prinzipiell sind die Chancen bei einer Korrektur der Gynäkomastie sehr hoch, ein schönes und zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. 

Männerbrüste Chirurgisch entfernen

Die chirurgische Korrektur der Gynäkomasite ist eine wirkungsvolle, und oft auch die einzige, Möglichkeit eine natürliche, männliche Brustkontur wiederherzustellen.
Durch einen kleinen Schnitt am unteren Rand der Brustwarze wird das dahinter befindliche Drüsengewebe entfernt. Wenn notwendig, kann zusätzlich vorhandenes Fettgewebe abgesaugt werden.
In Fällen, bei denen ein großer Gewebsüberschuss besteht oder das Bindegewebe schlaff und locker ist, kann die Möglichkeit einer zusätzlichen Bruststraffung in Betracht gezogen werden. Dies ist oft für Männer, welche eine starke Gewichtsabnahme hinter sich haben oder unter einer Altersgynäkomastie leiden, relevant.
Die Schnittstellen, und so auch Narben, liegen hier meist um die Brustwarze und sind somit kaum sichtbar. Nur in seltenen, sehr ausgeprägten Fällen, ist eine ausgedehntere Straffung mit zusätzlichen Narben relevant.
Der Eingriff kann, mit Ausnahme von stark ausgeprägten Fällen, ambulant in Vollnarkose durchgeführt und dauert meist 1-2 Stunden.

Was ist nach einer operativen Korrektur der Männerbrust zu beachten?

Wie bei jeder Operation können auch hier allgemeine Risiken und Komplikation wie Infektionen, Hämatome, Nachblutungen oder Wundheilstörungen auftreten. Diese kommen aber, vor allem bei einer erfahren Chirurgin, bzw. einem erfahrenen Chirurg, nur sehr selten vor.
Um einen optimalen Heilungsverlauf zu fördern, muss bis zu 6 Wochen nach der Operation eine angepasste Kompressionswäsche getragen werden. Dadurch können Schwellungen, sowie Wassereinlagerungen und Blutergüsse verhindert, oder zumindest vermindert werden.
Unmittelbar nach der Operation, und auch in den folgenden Tagen darauf, sind die Brüste sehr empfindlich und geschwollen. Leichte Schmerzen sind ebenfalls völlig normal und können in der Regel medikamentös gut in den Griff bekommen werden. Die Narben sind einige Monate nach dem Eingriff noch etwas verhärtet und rötlich - das ist ganz normal und sollte nicht beunruhigen. Nach und nach werden die Narben immer blasser und unauffälliger. Eine gute Narbenheilung kann gefördert werden, indem das Gewebe regelmäßig sanft massiert wird, dabei kann eine geeignete Creme hilfreich sein. Durch diese Stimulierung wird das Narbengewebe mobil, Verklebungen werden gemindert und auch das Erscheinungsbild der Narbe wird verbessert.
Wie nach jeder Operation sollten sehr anstrengende Aktivitäten in der ersten Zeit unterlassen werden. Ebenso soll das Tragen von schweren Gegenständen, sowie eine anderweitige, übermäßige Belastung des Brustmuskels vermieden werden. Keinesfalls heißt das natürlich, dass gänzlich auf Aktivitäten oder Sport verzichtet werden muss oder soll! Bewegung im richtigen Maß kann sich nämlich günstig auf den Heilungsverlauf auswirken. Am besten wird der Trainingsplan mit der behandelnden Ärztin, bzw. dem behandelnden Arzt besprochen und individuell gestaltet. 

Wie hoch sind die Kosten der operativen Korrektur einer Gynäkomastie? Werden die Kosten von der Krankenkasse getragen?

Handelt es sich um eine Pseudogynäkomastie, muss der Patient die operative Korrektur selbst bezahlen, die Kosten betragen dabei ungefähr 3.600 €.

Wurde allerdings eine echte Gynäkomastie diagnostiziert, übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Korrektur. Allerdings sollte beachtet werden, dass in diesem Fall eine Vor- und Nachbehandlungspauschale von ungefähr 1.100 € anfällt, die vom Patienten zu zahlen ist.

An wen soll ich mich wenden?

Zuerst ist es wichtig, die Ursache einer Gynäkomastie abzuklären. Sollte der Verdacht einer hormonellen Erkrankung sein, sind EndokrinologInnen die besten Ansprechpartner.

Geht es um den operativen Eingriff, sind die plastischen ChirurgInnen gefragt. Ein ästhetischer Eingriff sollte natürlich, wie jede Operation, gut überlegt sein. Wichtig ist daher auch, einen erfahrenen Operateur oder Operateurin aufzusuchen, um ein Beratungsgespräch zu vereinbaren. In diesem ausführlichen Gespräch sollten alle Vor- und Nachteile, die erwartbaren Ergebnisse, sowie mögliche Risiken besprochen werden.

Sollten Sie also schon länger unter einer Männerbrust leiden und unsicher über Ursachen und Behandlungsmethoden sein, wird es sich lohnen den Schritt zu wagen und das Problem anzusprechen. Gemeinsam mit der Ärztin/dem Arzt Ihres Vertrauens können Sie Lösungen finden und dem neuen Lebensgefühl wird nichts mehr im Wege stehen.

2 Männer unterschiedlicher ethnischer Zugehörigkeit, Nahaufnahme der Augen

Die Erschlaffung der Augenlider ist Teil des natürlichen Alterungsprozesses - mit fortschreitender Zeit verliert die besonders dünne und zarte Haut um das Auge zunehmend an Spannkraft und wird faltig und schlaff. Niemand bleibt vor diesen altersbedingten Veränderungen im Gesicht verschont, jedoch gibt es auch eine genetische Komponente die bewirkt, dass ebenso junge Menschen bereits an Schlupflidern leiden.
Solche erschlafften Augenlider können oft einen müden oder traurigen Gesichtsausdruck verursachen und im Extremfall kann es sogar zu einer störenden Gesichtsfeldeinschränkung kommen.
Schminktipps für Frauen oder sogenannte "Schlupflid-Tapes" können nur begrenzt eine Erleichterung für Betroffene schaffen und auch die sündhaft teuer verkauften Cremes, Seren und Lotionen der Kosmetikindustrie, welche gegen unschöne Tränensäcke werben, können diese nicht beheben.
Da jedoch für niemanden die Augenlider zur Last werden sollten, erklären wir im Folgenden, wie eine Lidstraffung Ihre Augen wieder zum Strahlen bringen kann!

Für wen ist eine Lidkorrektur geeignet?

Natürlich sollte kein operativer Eingriff durchgeführt werden, wenn es dafür keinen guten Grund gibt. Gerade aber durch die Lidkorrektur können belastende Symptome beseitigt werden. Je nachdem, ob die Beschwerden am Ober- oder am Unterlid auftreten, unterscheidet sich die Art der Behandlung.


Oberlidstraffung:
Einer der häufigsten Indikationen für eine Oberlidstraffung stellen Schlupflider dar: Hier fällt das Oberlid durch einen Überschuss an Haut über das Auge hinunter, bzw. liegt die Haut an den Wimpern auf. Bei geöffnetem Auge ist weder das bewegliche Oberlid, noch die Oberlidfurche sichtbar und das Auge wirkt so kleiner, der Blick weniger offen.

Betroffene haben manchmal das Gefühl, "die Augen kaum aufzukriegen" und ziehen ständig die Augenbrauen hoch, um das Blickfeld zu vergrößern. Dieser Makel führt nämlich nicht nur zu einem müder und älter wirkenden Gesicht, sondern kann durch diesen "Scheuklappeneffekt" auch das Sehen beeinträchtigen.  Eine Augenärztin bzw. ein Augenarzt führt eine Analyse durch, um die Sehfunktion zu messen und festzustellen, ob eine solche Gesichtsfeldeinschränkung vorhanden ist.  
Zum Beschwerdebild der hängenden Oberlider kann darüber hinaus auch ein Druck- und Fremdkörpergefühl auf dem Auge gehören und sogar Entzündungen der Hornhaut, bedingt durch die Reibung der Wimpern, können daraus resultieren.

Unterlidstraffung:
Wie an den Oberlidern kann auch an den Unterlidern überschüssige Haut vorliegen. Sowohl Erschlaffungen, als auch Schwellungen des Bereichs unter den Augen können als Tränensäcke bezeichnet werden und stellen Indikationen für eine Unterlidstraffung dar.  Verursacht werden diese durch die frühzeitige Erschlaffung des Hautmantels und der darunter liegenden Muskulatur, da sich so kleine Fettpölsterchen durchdrücken können. In diesen Fettpölsterchen kann sich zusätzlich über Nacht Flüssigkeit ansammeln, weshalb sie besonders morgens nach dem Aufstehen deutlich sichtbar sind. Tränensäcke sind häufig die Ursache für ein erschöpftes oder müdes Aussehen. Durch eine Unterlidstraffung werden diese Fettpölsterchen dauerhaft entfernt und erschlafftes Gewebe gestrafft. Durch diesen Eingriff können auch die unbeliebten Augenringe ein wenig vermindert werden. 

Wie läuft eine Lidkorrektur ab?


Oberlidstraffung:
Bei der Oberlidstraffung wird das überschüssige Haut- und, in manchen Fällen, Muskelgewebe über einen Schnitt in der natürlichen Lidfalte spindelförmig entfernt. Somit liegt die spätere Narbe in der Lidumschlagsfalte und ist für den Betrachter nicht sichtbar. Gegebenenfalls können auch kleine Fettpölsterchen entfernt werden, ohne dass eine "Hohläugigkeit" entsteht. Bereits eine Woche nach der Operation ist das Ergebnis, strahlende und offene Augen, sichtbar. 


Unterlidstraffung:
Die Unterlidstraffung ist im Vergleich zu der, relativ unkomplizierten, Oberlidstraffung ein wenig aufwendiger. Die Schnittführung erfolgt nahe der Wimperngrenze an der Unterlidkante. Die Oberhaut wird von dem darunter liegenden Fett- und Muskelgewebe gelöst und das, sich vorwölbende, Fettgewebe wird entfernt bzw. umverteilt. Die erschlaffte Muskulatur wird anschließend gestrafft und fixiert, bevor der verbleibende Hautüberschuss entfernt wird. Auch diese Narbe ist sehr unscheinbar, da sie dicht unter der Wimpernreihe verläuft. 

Die Oberlidstraffung kann problemlos in örtlicher Betäubung und ambulant durchgeführt werden, für die Unterlidstraffung kann durch die komplexere und zeitaufwendigere Operation ein Dämmerschlaf oder eine Vollnarkose notwendig sein. 

Mit welchem Ergebnis kann gerechnet werden und wo liegen die Grenzen einer Lidkorrektur?


Bei der Oberlidstraffung wird der vorhandene und störende Hautüberschuss zur Gänze entfernt. Sollte sich überschüssiges Fettgewebe hervorwölben und den müden Ausdruck verstärken, kann dieses im Rahmen der Operation entfernt werden. Wirkte der Blick zuvor abgeschlagen oder auch skeptischer, kann sich nach dem Eingriff über eine frische, offene und jugendliche Erscheinung gefreut werden. Ebenso wird natürlich die Einschränkung des Gesichtsfeld - wenn vorhanden - durch die Operation aufgehoben.

Auge einer Frau in Nahaufnahme

Das Unterlid zeigt einen komplexen Aufbau und somit kompliziertere altersbedingte Veränderungen. Durch den Eingriff werden die Tränensäcke durch die Reduktion des sich vorwölbenden Fettgewebes entfernt, dunkle Ringe durch die Umverteilung des Fettgewebes gebessert und die Haut gestrafft. 

Nicht behoben werden können durch eine Lidkorrektur jedoch ausgeprägte "Krähenfüßchen" oder eine Veränderung im Bereich der Augen, die auf das Absinken der Augenbrauen zurückzuführen ist.  In diesen Fällen kann zum Beispiel ein Brauenlifting zu einem jüngeren Aussehen verhelfen. Ebenso kann der Einsatz von Botox sinnvoll sein, um stärkere Falten schnell und effektiv zu glätten. 

Auch sehr tiefe dunkle Ringe können mit einer Lidstraffung nicht zur Gänze korrigiert werden. Eine richtige Behandlungsmethode um die Augenringe zu kaschieren stellt die Unterspritzung der Tränenrinne mit Hyaluronsäure oder Eigenfett dar, zusätzlich können so auch kleine Mimikfältchen sichtbar vermindert werden. 

Was ist nach der Lidstraffung zu beachten?

Lächelnder Mann mit Sonnenbrille, im Hintergrund der Sonnenuntergang in der Stadt

Für die ersten Tage nach der Operation sind besonders Schonung und Kühlung sehr wichtig! Es können bereits am Operationstag, vor allem aber in der ersten Woche nach der Operation Schwellungen und Blutergüsse auftreten. Diese führen dazu, dass sich die Lidspalte möglicherweise nur unzureichend schließt und das Auge empfindlich auf Licht, Zugluft und Wind reagiert - eine gewisse Empfindlichkeit, sowie  ein Trockenheitsgefühl sind daher normal und kein Grund zur Sorge. Das Auge sollte durch eine gutsitzende Sonnenbrille geschützt werden.

Kühlkissen und Migränebrillen aus der Apotheke eigenen sich hervorragend, um den gesamten Lidbereich zu kühlen und die Schwellung somit zu verringern. Auch das Schlafen mit erhöhtem Oberkörper ist hilfreich, da so eine verstärkte Durchblutung und Druckerhöhung im Kopfbereich vermieden wird.
Bis zur vollständigen Abheilung sollen auf Sport, Sauna- oder Thermenbesuche verzichtet werden, allerdings darf bereits am Tag nach dem Eingriff wieder geduscht werden. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass das Wasser nicht zu heiß ist, um hitzebedingte Schwellungen zu vermeiden, außerdem darf das Operationsgebiet nicht nass werden

Wie viel kostet eine Lidstraffung?

Stellt der Augenarzt durch eine Messung (Perimetrie) eine Gesichtsfeldeinschränkung fest, werden in Österreich die Kosten für die Oberlidstraffung sogar von der Krankenkasse übernommen! Der Untersuchungsbefund muss dafür bei der zuständigen Versicherung eingereicht werden.  Erfüllt die Einschränkung nicht den nötigen Schweregrad, ist die OP von der Patientin, bzw. dem Patienten selbst zu zahlen und kostet rund 2.700 €

Die Kosten der Unterlidstraffung werden nicht von der Krankenkasse getragen, hier muss mit etwa 3.600 € gerechnet werden. 

In Deutschland ist der Sachverhalt ähnlich, auch hier kann die Einschränkung des Gesichtsfeld eine Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse zur Folge haben. 

Ein straffer Körper ist der Inbegriff von Jugend, Schönheit und Vitalität und deshalb auch das Ziel von vielen Menschen -  besonders von Frauen.
Wie aber kann der Traum vom straffen Bauch und festen Po zur Wirklichkeit werden? 

Bevor wir Ihnen einen Einblick in dieses populäre, aber auch umstrittene Thema geben, sei eines gesagt: Wohlfühlen im eigenen Körper kann sich jeder! Es macht keinen Sinn, sich mit vermeintlich perfekten Models zu vergleichen, da hier auch die richtige Fotobearbeitung einige Wunder bewirken kann. Niemand sollte hungern und auf den Genuss im Leben vergessen nur um einem Ideal zu entsprechen.  
Eine gesunde Balance zu finden ist wichtig!
Doch nun zum Thema...

Die entscheidenden Faktoren für einen straffen Körper

Ein Körper wirkt durch unterschiedliche Faktoren "straff". Einen maßgeblichen Einfluss haben dabei folgende Punkte:

  • Die Festigkeit des Bindegewebes 
  • Die vorhandene Muskelmasse
  • Der Körperfettanteil

Die schlechte Nachricht zuerst: Die Festigkeit des Bindegewebes ist zum großen Teil genetisch vorgegeben und lässt sich nicht durch ein paar Trainingseinheiten, einem Ernährungsplan oder Nahrungsergänzungsmitteln beeinflussen.
Nun zur guten Nachricht: Wenn aufgebaute Muskulatur und wenig Körperfett zusammenkommen, ergibt sich eine schöne Form des entsprechenden Körperteils, diese Faktoren sind vom eigenen Lifestyle abhängig und können daher auch bewusst beeinflusst werden!

sportliche Frau springt in die Luft in der Stadt

Wie strafft man seinen Körper richtig?

Wie sieht nun der Trainingsplan für einen straffen Körper aus? Sehr leicht lässt man sich durch Versprechen wie "straffer Bauch in 1 Woche mit diesen 3 Übungen" aus diversen Frauenzeitschriften in die Irre führen.
Leider bewirken solche Tipps kaum eine merkliche Straffung des Bauches, sondern viel eher zur Frustration. 

Salat, Hanteln und Maßband, Fitnesskonzept

Die notwendige Basis für einen straffen Körper stellt nämlich Krafttraining dar! Die Rede ist jedoch nicht von Gymnastikübungen auf der Yogamatte, sondern kontinuierliches, progressives Training mit schweren Gewichten. Natürlich ist eine gewisse Geduld gefragt, da befriedigende Ergebnisse nicht sofort sichtbar sind. Wenn das Training jedoch nach entsprechenden Prinzipien gestaltet wird und darüber hinaus mit einer Ernährungsumstellung kombiniert wird, ist eine Definierung des Körpers mit Sicherheit machbar. 

Bei der optimalen Ernährung zur Unterstützung der Körperstraffung geht es nicht, oder nicht ausschließlich darum, weniger zu essen, sondern darum, das Richtige zu sich zu nehmen.
Förderlich für den Muskelaufbau sind Proteine: Fleisch- und Milchprodukte sind sehr reich an Eiweißen, jedoch sind Hülsenfrüchte oder diverse Fleischersatzprodukte ebenfalls eine gute Wahl. Besonders kalorienarm ist Gemüse - auch wegen den darin enthaltenen Nährstoffen, Vitaminen und Antioxidantien sollte es daher einen großen Teil des täglichen Speiseplans ausmachen. Zu vermeiden hingegen sind Alkohol, Nikotin und Zucker.

Löst der richtige Lifestyle alle Probleme?

Wie kann man aber gegen einzelne "Problemzonen" vorgehen? Und ist ein straffer Körper ohne abnehmen, bzw. ohne Sport möglich?
Viele kennen das Problem der hartnäckigen Fettpölsterchen, welche auch durch konsequentes Training und optimaler Ernährung nicht verschwinden wollen und darüber hinaus leiden manche Frauen an einer schlaffen Haut nach der Schwangerschaft. Aber auch hierfür gibt es Lösungen! Chirurgische Eingriffe zur Beseitigung belastender Problemzonen und zur Wiederherstellung des Selbstbewusstseins werden immer beliebter. 

So kann eine Fettabsaugung den Körper gezielt harmonisch remodullieren und die letzten Speckröllchen und Fettdepots dauerhaft entfernen. Aber Achtung! Zwar kann Fett an jeder Körperstelle durch Liposuktion reduziert werden, jedoch nur maximal 4 Liter pro Sitzung. Zum Abnehmen ist daher eine Fettabsaugung nicht geeignet.


schlanke, sportliche Frau in Unterwäsche berührt ihren Bauch

Steht ein großer Hautüberschuss, bedingt durch Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme dem straffen Wohlfühlkörper im Wege, kann ein Bodylift Abhilfe schaffen. Bedingt durch den, teilweise enormen, Elastizitätsverlust der Haut ist eine operative Hautstraffung einer oder mehrerer Körperregionen in vielen Fällen die einzige Option, um einen straffen Körper (wieder) zu erlangen. Oftmals wird sie auch in Kombination mit einer Fettabsaugung durchgeführt, um die Konturen des Körpers zu verschönern. 

Für immer straff durch operative Eingriffe?

Fettzellen, welche durch Liposuktion entfernt wurden, können sich danach an dieser Stelle nicht mehr bilden, allerdings bewahrt eine Fettabsaugung niemanden vor einer neuerlichen Gewichtszunahme. Das Fett lagert sich nicht mehr an den Absaugstellen, dafür aber an anderen Bereichen des Körpers an, welche dadurch zu neuen Problemzonen werden können.
Auch die schönen Ergebnisse nach einer Hautstraffung bleiben vor allem dann erhalten, wenn - nach einer ausreichenden Schonzeit - Sport in den Alltag eingebaut wird. 

Chirurgische Eingriffe können das Leben zwar erleichtern, einen gesunden, ausgewogenen Lebensstil aber nicht gänzlich ersetzen!

pinke Pfingstrose

Der gesamte menschliche Körper ist durch eine natürliche Individualität gekennzeichnet und so ist auch bei der Vulva die einzige Norm die Vielfalt. Der medial verbreitete Perfektionismus von sehr kurzen, symmetrischen inneren Schamlippen entspricht somit in den meisten Fällen nicht der Realität.
Genauso divers ist aber das persönliche ästhetische Empfinden und darüber hinaus können vergrößerte Schamlippen Schmerzen beim Sport oder beim Sex hervorrufen. Durch eine Labienkorrektur können Beschwerden beseitigt und das physische und psychische Wohlbefinden gesteigert werden. Da die Intimchirurgie ein gerade sehr aktuelles Thema ist und wir bereits auf eine Vielzahl zufriedener Patientinnen zurückblicken können, werden wir im Folgenden einen Einblick in dieses Thema geben. 

Für wen eignet sich eine Labienkorrektur?

Zu große oder ungleiche Schamlippen sind nichts Ungewöhnliches, ebenso stehen die inneren Schamlippen häufig über die äußeren hervor. Dennoch gibt es auch in diesem Fall eine unterschiedliche Ausprägung der Schweregrade, welche das Wohlbefinden erheblich negativ beeinflussen können. Zum einen können körperliche Einschränkungen eine Indikation für eine Korrektur darstellen, da die inneren Schamlippen durch das Hervorstehen beim Sport wund gescheuert werden, oder der Geschlechtsverkehr mit Schmerzen verbunden ist, da sich das Gewebe in die Vagina stülpt. Wenn die äußeren Schamlippen die Inneren nicht bedecken und dadurch der Scheideneingang nicht abgeschlossen wird, kann außerdem der Schutz vor Keimen oder Austrocknung vermindert sein - häufigere Infektionen sind das Resultat. 

Zum anderen besteht neben diesen funktionellen Problemen oft ein Wunsch nach Veränderung aufgrund der Ästhetik. Betroffene sprechen mitunter von einer Scham und Unsicherheit, auch in liebevollen Paarbeziehungen, die eigene Intimzone zu entblößen. Das führt in vielen Fällen zu Problemen in sexuellen Beziehungen, bis hin zur völligen Asexualität und kann somit zu einer enormen psychischen Belastung werden. 

Die Akzeptanz der Schamlippenform und Größe ist eine Frage des persönlichen Empfindens und der daraus resultierenden Beeinträchtigung, ebenso unterliegt die persönliche ästhetische Vorstellung keiner Norm. Allein das Empfinden der Frau ist wichtig und sollte bei dem Wunsch nach einem Eingriff respektiert werden, denn das Ausmaß der physischen und psychischen Belastung ist nicht objektivierbar.
Ob ein Eingriff durchgeführt werden soll, liegt daher am Ausmaß des Leidensdruck der Patientin - denn jede Frau hat das Recht, sich von oben bis „unten“ wohlzufühlen!

Studien belegen eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität 

Heather Furnas u. a.  führten eine Studie durch, um die Verbesserung von Symptomen nach einer Labienkorrektur festzuhalten. Wie sind die Erfahrungen? Wie zufrieden sind die Patientinnen mit dem Ergebnis? Haben sich die Symptome gelindert?
Befragt wurden 62 Frauen im Alter zwischen 17 und 61 Jahren. Sie beantworteten vor dem Eingriff einen Fragebogen zu unterschiedlichen, störenden Symptomen im Zusammenhang mit überschüssigem Vaginalgewebe. Nach der Operation wurde derselbe Fragebogen erneut ausgefüllt. 

Im Durchschnitt nannten die Frauen vor der Operation 6,5 von 11 möglichen Symptomen, nach der Operation waren 58 von 62 Frauen beschwerdefrei. Das Selbstbewusstsein der Patientinnen hat sich stark verbessert und bei dem Großteil konnten keine Symptome mehr festgestellt werden.

Die Ergebnisse dieser Studie decken sich auch mit unseren Erfahrungen: Unsere Patientinnen berichten von einer hohen Zufriedenheit nach der Operation und geben an, ihre Entscheidung nicht zu bereuen

Wie läuft eine Labienkorrektur ab?

Der risikoarme Eingriff lässt sich problemlos in lokaler Betäubung durchführen und dauert etwa eineinhalb bis zwei Stunden. Aufgrund der großen Unterschiede in der Ausprägung von Form und Größe der inneren Schamlippen wurden im Laufe der Zeit auch unterschiedliche Techniken entwickelt. Bei der sehr gängigen Methode wird je nach Wunsch und Vorstellung der Patientin ein unterschiedliches Ausmaß an Gewebe der inneren Labien bogenförmig entfernt. Asymmetrien der Labien oder des Klitorismantels können dabei ebenfalls korrigiert werden. Eine Entfernung oder eine zu ausgedehnte Reduktion des Klitorismantels selbst ist unbedingt zu vermeiden, um keine Sensibilitätsminderung zu riskieren.
Die Nähte sind resorbierbar, das heißt, sie lösen sich auf und müssen nicht entfernt werden. 

Was ist wichtig zu beachten?

Grundsätzlich gilt die Labienkorrektur als unkomplizierter Eingriff, dennoch ist es wichtig, ein paar Punkte zu beachten:

  • Körperliche Schonung ist nach der Behandlung zur Vermeidung von Schmerzen angenehm, und zur Verhinderung von Blutungen und der Reduktion der Schwellung notwendig. 
  • Duschen ist bereits am Tag nach der Operation möglich, jedoch darf das Wasser nicht zu heiß sein, da dies eine Schwellung begünstigen könnte. 
  • Für etwa vier Wochen sollten Belastungen wie Sport, Tampons oder Geschlechtsverkehr vermieden werden, da anfangs das Gewebe noch etwas verletzlich und die Narbe instabil ist. Leichte körperliche Betätigung ist bereits nach zwei Wochen wieder möglich. 
  • Eine professionelle Nachbehandlung verkürzt die Heilungsdauer. Bei sitzender Beschäftigung kann der Arbeit sogar schon wieder nach einer halben Woche nachgegangen werden. 

Die richtige Ärztin/den richtigen Arzt für eine Labienkorrektur

Es ist natürlich sehr wichtig, die richtige Ärztin, bzw. den richtigen Arzt für den Eingriff zu finden, denn gerade bei so einem sensiblen Eingriff sind Vertrauen und Kompetenz das A und O. Auch wenn die Schamlippenkorrektur eine risikoarme Operation ist, handelt es sich dennoch um einen chirurgischen Eingriff und verlangt nach fachlicher Expertise. Ein ausführliches Beratungsgespräch bei einer erfahrenen Chirurgin/einem erfahrenen Chirurg ist der erste Schritt zur Lösung von oft langjährigen Beschwerden. In diesem Gespräch wird sie oder er sich genügend Zeit nehmen, um genau auf alle Fragen und Wünsche einzugehen und den Ablauf der Operation zu besprechen. 

Die Kosten einer Labienkorrektur 

Schamlippenkorrekturen werden normalerweise nicht von den österreichischen Krankenkassen übernommen, diese sind daher von der Patientin selbst zu tragen. Es müssen mit 3.290 € gerechnet werden.
Auch in Deutschland sieht die Lage ähnlich aus, nur in seltenen Einzelfällen ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich.


Frau mit Fahrrad am See