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Sie haben sich schon immer eine straffe und knackige Kehrseite gewünscht? Durch eine Po-Straffung, in der Fachsprache Gluteallift genannt, kann dieser Traum endlich Wirklichkeit werden! 

Gründe für eine Po-Straffung

Wie bei allen anderen Körperstraffung ist auch beim Gluteallift erschlafftes und hängendes Gewebe der Ausgangspunkt. Die Haut hat durch Alterung, schlechtes Bindegewebe oder starke Gewichtsabnahme ihre Spannkraft verloren. Gerade beim Po kann das dann schnell so wirken, als ob "die Luft raus wäre". Verständlicherweise leiden viele Menschen (insbesondere Frauen) unter dieser Optik. Sie wünschen sich einen jugendlicheren, strafferen Look zurück.

Für wen ist die Po-Straffung geeignet?

Grundsätzlich kann bei jedem Menschen eine Körperstraffung durchgeführt werden, der genügend schlaffes Gewebe hat. Trotzdem ist natürlich wie bei jedem medizinischen Eingriff ein Erstgespräch mit dem behandelnden Arzt erforderlich. Dort kann genau besprochen werden, ob und in welcher Form ein Gluteallift durchgeführt werden kann.

Unterschied zum Brazilian Butt Lift

Viele Patientinnen wünschen sich aber nicht bloß eine Straffung des Gesäßes, sondern einen pralleren, größeren Po. In den letzten Jahren dreht sich beim Thema Beauty-Trends schließlich alles um einen großen Po à la Kim Kardashian. Eine solche Vergrößerung wird meist durch Eigenfett-Injektionen (ein Brazilian Butt Lift) oder Implantate erreicht. Warum ich solche Eingriffe nicht empfehle, erfahren Sie im nächsten Blogpost.

Po-Straffung mit Autoaugmentation

Ich führe stattdessen gerne ein Gluteallift in Kombination mit einer Autoaugmentation durch. Die Haut wird bei diesem Eingriff nicht etwa nur "straffer" gemacht. Konkret wird eine Hautspindel am Po umschnitten und die Haut darüber weggenommen. Die darunterliegende Hautschicht bleibt so bestehen. Anschließend wird die Haut aus der Sitzfalte darüber gespannt und etwa auf der Höhe des Steißbeins vernäht. Dadurch erzielt man gleichzeitig einen Straffungs- als auch einen Volumeneffekt. Ein toller und vor allem dezenter Effekt!

Gerüchte gibt es immer aber welche Eingriffe haben die Victoria's Secret Engel tatsächlich machen lassen? Tatsächlich hüten die Supermodels ihre Geheimnisse gut. Im Internet finden sich nur sehr wenige Informationen über die Schönheits-OPs der Beautys. Zwei Ex-Engel haben jetzt allerdings ausgepackt. 

Eingriff mit 11 Jahren

Supermodel Alessandra Ambrosio hat sich erst letztes Jahr von der fulminanten Show verabschiedet. Kurz danach gab sie in einem Interview zu, dass sie bereits im zarten Alter von 11 Jahren eine Schönheits-OP hatte! Wie das möglich ist? Ganz einfach: die Brasilianerin hatte eine Ohrenanlegung. Was im ersten Moment vielleicht überraschend klingt, ist aber tatsächlich deutlich zu sehen. Ambrosios Ohren-OP lief nämlich nicht ganz problemlos ab.

   Alessandra Ambrosio bei einer Gala (Quelle: Instagram)

 Bis heute haben ihre Ohren einen kleinen Knick, den das Model gerne hinter ihren Haaren versteckt. Ein Schönheitsfehler, der fast schon zu einem Markenzeichen geworden ist.

Brustvergrößerung nach dem Stillen

Giselle Bündchen zeigt ihren Bikini-Body (Quelle: Instagram)

Alessandras Landsmännin Giselle Bündchen hat ebenfalls erst nach ihrem Austritt bei der Unterwäsche-Marke über ihren Eingriff gesprochen. Laut ihrer eigenen Aussage unterzog sie sich nach dem Stillen ihrere beiden Kinder einer Brustvergrößerung. Ihre Kinder hätten eine Brust der anderen "vorgezogen" und so sei ein unschönes Ungleichgewicht entstanden. Die Ehefrau von Tom Brady sprach ebenfalls über ihre anfänglichen Probleme nach dem Eingriff. 

Sie hätte sich in der ersten Zeit gar nicht wiedererkannt und mit ihrer neuen Oberweite unwohl gefühlt. Erst nach einer Eingewöhnungszeit und einer Anpassung ihrer Gaderobe konnte Bündchen ihre neue Weiblichkeit genießen.

Supermodel Adriana Lima ist dieses Jahr das letzte Mal bei der Show mitgelaufen. Auch bei der schönen Brasilianerin wurde immer wieder gemunkelt, ob sie sich einer Brustvergrößerung unterzogen hat. Wir sind gespannt, ob und wann auch sie ihr Geheimnis lüftet...

Brustwarzen sind ein Thema über das nicht oft gesprochen wird. Viele Menschen (insbesondere Mädchen) verstecken Ihre Brustwarzen stets vor den Blicken Anderer. Sie haben Angst, dass sie nicht der Norm entsprechen könnten. Aber was ist die Norm? Wir haben uns die verschiedenen Brustwarzen-Typen einmal genauer angeschaut.

Flach

Die flache Variante ist der "Klassiker" und den Brustwarzen. Bei dieser Ausprägung liegt die Brustwarze flach auf der Brust auf. Bei Kälte oder Erregung tritt der Nippel hervor. Da diese Art der Brustwarze am meisten in Nacktshootings zu sehen ist, wird sie von Vielen als das "Ideal" angesehen. Frauen und Männer mit flachen Brustwarzen sehen meist keine Notwendigkeit für eine plastische Veränderung.

Brustverkleinerung - Dr. Andrea Rejzek Wien

Flache Brustwarzen gelten oft als Ideal

Hervorstehend

Diese Variante ist der flachen Brustwarze sehr ähnlich. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Nippel immer aus der Brustwarze hervorstehen. Sie sind dabei aber im Gegensatz zur flachen Brustwarze nicht hart, sondern weich.

Geschwollen

Die geschwollene Brustwarze liegt wie ein kleiner Hügel auf der Brustwarze auf. Hierbei steht nicht nur wie bei der flachen und der hervorstehenden Variante der Nippel heraus, sondern die ganze Brustwarze. Auch wenn diese Form nicht so häufig auftritt, ist sie doch ganz normal. Sorgen muss man sich nur machen, wenn die Brustwarze plötzlich anschwillt, denn dann könnte eine Schwangerschaft vorliegen.

Hohl

Bei einer "hohlen" Brustwarze steht der Nippel nicht aus der Warze hervor, sondern geht nach innen. In unserem letzten Blogpost haben wir bereits über die möglichen Entstehungsgründe für solche "Schlupfwarzen" gesprochen. Die verkürzten Milchdrüsenkanäle können nur operativ getrennt werden. Die Brustwarze wird dann zu einer "hervorstehenden" Variante geformt.

Groß

Viele Menschen stören sich gar nicht an der Form, sondern an der Größe ihrer Brustwarzen. Sollte der Brustwarzenhof als zu groß empfunden werden, kann dies ganz einfach mit einem kleinen Eingriff korrigiert werden. Eine solche Korrektur findet oft im Rahmen einer Brustverkleinerung oder -straffung statt.

Vielfach

Menschen mit mehr als 2 Brustwarzen sind gar nicht so selten, wie man vielleicht glauben würde. Tatsächlich hat einer von 18 Männern eine dritte (oder sogar vierte!) Brustwarze! Oftmals wird diese aber gar nicht als solche erkannt, da dieses Relikt unserer tierischen Vorfahren meistens aussieht wie ein großes Muttermal. Viele Menschen stören sich nicht an ihren zusätzlichen Brustwarzen. Sollte der Wunsch nach einer Entfernung jedoch da sein, kann dies mit einem ganz einfachen, schnellen Eingriff geschehen.

Beim Thema "Brustwarzenkorrektur" denkt man automatisch an die neue Positionierung der Brustwarzen im Rahmen einer Bruststraffung. Das ist zwar tatsächlich die am häufigsten durchgeführte Variante dieses Eingriffs aber noch lange nicht die einzige. Eine Brustwarzenkorrektur kann auch ohne einer Straffung gewollt oder sinnvoll sein. Auch für Männer ist der Eingriff manchmal ein relevantes Thema.

Brustwarzenkorrektur im Zuge einer Straffung

Zu einer Bruststraffung gehört nicht nur die Entfernung von überschüssigem, schlaffen Gewebe. Gleichzeitig mit der eigentlichen Straffung muss nämlich auch die Brustwarze neu "positioniert" werden. Die Brustwarze wird auf der gestrafften Brust nach oben versetzt. So entsteht für ein stimmiges und natürlich wirkendes Bild.

Brustwarzenkorrektur bei Schlupfwarzen

"Schlupfwarzen", auch eingezogenen oder invertierte Brustwarzen genannt, können das ästhetische Empfinden von PatientInnen stören. Dabei handelt es sich nämlich um Brustwarzen, die nicht nach außen, sondern nach innen gewölbt sind. In manchen, extremen Fällen "verschwindet" die Brustwarze sogar hinter der Brust. Gründe für die Entstehung dieser Ausbildung können verkürzte Milchdrüsengänge sein, die die Brustwarze regelrecht "nach innen ziehen". Auch Vernarbungen können der Auslöser für Schlupfwarzen sein. Obwohl nur etwa 3% der Frauen an eingezogenen Brustwarzen leiden, kommt es oft zu Korrekturen. Dies kann sowohl durch die Optik als auch durch die Behinderung beim Stillen begründet sein.

Zu große oder unförmige Brustwarzen

Von diesem "Problem" können nicht nur Frauen betroffen sein. Während beim schönen Geschlecht oft das Verhältnis von Brust- zu Brustwarzengröße als unpassend empfunden wird, können auch Männer unter zu großen oder unförmigen Brustwarzen leiden. Inbesondere wenn eine Gynäkomastie vorliegt, kann es zu geschwollenen, hervorstehenden Brustwarzen kommen, die das ästhetische Empfinden stören. Grundsätzlich sieht aber nicht jede Brustwarze gleich aus. Welche Brustwarzentypen es gibt und was "normal" ist, erfahren Sie in unserem nächsten Blogpost.

Der Terminus "Lipödem" klingt mit Sicherheit für viele Menschen wie ein Fremdwort. "Reiterhosen" sind den Meisten wahrscheinlich schon eher ein Begriff. Tatsächlich handelt es sich bei beiden Wörtern um Bezeichnungen für ein und das selbe Phänomen. Lipödeme sind Fettverteilungsstörungen, die insbesondere bei Frauen an den Beinen, Hüften oder an den Oberarmen auftreten können. Die Entstehung dieser Störung ist nicht gänzlich geklärt. Fest steht jedenfalls, dass die Erkrankung kein Resultat von Übergewicht ist und in vielen Fällen erblich bedingt ist. Fakt ist außerdem, dass viele (auch sonst schlanke!) Frauen an Lipödemen leiden und oft gar nicht wissen, woher Ihre Symptome kommen.

Es gibt aber einige Symptome, die darauf hinweisen, dass es sich bei hartnäckigen Fettpolstern um Lipödeme handelt:

1. Die Problemzonen widerstehen Diät und Sport

Wenn sich trotz jahrelanger Diät und regelmäßigem Sport rein gar nichts an den betroffenen Stellen verändert, dann ist das ein sehr deutliches Zeichen dafür, dass es sich bei den Fettpolstern um Lipödeme handelt. Sport und gesunde Ernährung kann Reiterhosen zwar bis zu einem gewissen Grad vorbeugen, vermag aber nicht, diese wieder verschwinden zu lassen. 

Wer einmal unter Lipödemen leidet, kann diese nur auf zwei Arten bekämpfen (mehr dazu im nächsten Blogpost).

2. Die Fettpolster sind symmetrisch

Lipödeme treten immer an beiden Beinen oder beiden Armen gleichzeitig auf. Ist dies nicht der Fall, kann es sich nicht um ein Lipödem handeln, sondern eventuell um ein Lymphödem, welches nur mit konservativen Methoden (Kompressionsstrümpfe, Lymphdrainagen und Bewegungstherapie) behandelt werden kann (mehr dazu im nächsten Blogpost) .

3. Das Stemmer'sche Zeichen ist negativ

Das bedeutet, dass sich über dem zweiten und dritten Zeh oder Finger eine deutliche Hautfalte zu sehen ist und sich auch abheben lässt. Ist das Stemmer'sche Zeichen positiv, kann es sich nicht um ein Lipödem, sondern höchstens um ein Lymphödem handeln.

4. Verstärkte Schwellung über den Tag

Wird die Schwellung der Unterschenkel besonders in der zweiten Tageshälfte stärker, ist das ein deutliches Indiz für ein Lipödem.

5. Druckempfindlichkeit und Schmerzen

Reiterhosen sind empfindlich gegenüber Berührungen und Druck. Besonders im fortgeschrittenen Stadium kann sogar das Tragen von enger Kleidung zur Tortur werden. Achtung: zu enge Kleidung kann die Entstehung eines Lipödems sogar begünstigen!

6. Besenreißer, Blutergüsse, Dellen und Knoten

Besenreißer und blaue Flecken können natürlich auch auf andere Arten entstehen und müssen nicht zwingend mit einem Lipödem zusammenhängen. Sind jedoch auch andere Symptome vorhanden, kann das Auftreten von unschönen blauen Flecken den Verdacht auf ein Lipödem verstärken. Weiche, dellige Haut mit Knötchenbildung ist des Weiteren charakteristisch für ein Lipödem.

Sie leiden unter allen oder vielen der aufgelisteten Symptome und haben den Verdacht, unter einem Lipödem zu leiden? Dann lesen Sie in unserem nächsten Blogpost, wie man ein Lipödem erfolgreich behandeln kann.

Ein Facelift ohne Skalpell - klingt zu schön, um wahr zu sein? Ist es aber nicht! Eine Gesichtsstraffung ohne Operation ist tatsächlich möglich: Dank dem Fadenlifting! Mithilfe dieser innovativen Methode werden kleinere, störende Fältchen im Gesicht nämlich schnell und einfach beseitigt. Das Fadenlifting zaubert im Handumdrehen ein strafferes, jüngeres Aussehen. Hängende Mundwinkel und Hamsterbäckchen gehören damit endlich der Vergangenheit an. Je nach Voraussetzungen kann ein Fadenlifting sogar um bis zu 10 Jahre jünger wirken lassen!

Wie funktioniert das Fadenlifting?

Bei einem Fadenlifting werden im Gesicht 4 bis 6 hauchdünne Fäden unter der Haut eingebracht. Mithilfe dieser Fäden wird das Gesicht behutsam und schonend gestrafft. Die Fäden lösen sich nach einiger Zeit von selbst auf und an ihre Stelle tritt ein festeres, strapazierbares Bindegewebe. Das Ergebnis ist absolut natürlich und dezent und wird im Gegenteil zu einem Facelift, teilweise bereits gleich nach der Behandlung ersichtlich. Nach zwei bis drei Wochen ist dann schon das vollständige Ergebnis zu bewundern. Ein großer Vorteil der Behandlung ist, dass sich schon nach kurzer Zeit nicht mehr feststellen lässt, dass die Behandlung je stattgefunden hat. Es treten (im Regelfall) keinerlei Schwellungen, Blutungen oder Hämatome auf. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Behandlung ambulant, mit lokaler Betäubung durchgeführt wird und nur in etwa eine halbe Stunde dauert.

Fadenlifting

Wo ist der Haken?

Ganz einfach, es gibt keinen! Das Fadenlift ist risikoarm und für den Großteil der PatientInnen zwischen 30 und 50 mit leichter bis mittelschwerer Faltenbildung ideal geeignet. Einzig bei sehr stark erschlafftem Gewebe kann es sein, dass ein operatives Lifting die einzige Möglichkeit ist, um eine Straffung herzustellen. Auch für PatientInnen, die sich ein dauerhaftes Ergebnis wünschen, ist ein Facelift vielleicht die bessere Wahl. Das Fadenlifting weist nämlich eine Haltbarkeit von bis zu zwei Jahren auf. Ob ein Fadenlifting im Einzelfall in Frage kommt, kann am besten im Erstgespräch mit der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt geklärt werden.

Die Schamlippenkorrektur​ (auch Labienkorrektur oder Labioplastik genannt) ist einer der am häufigsten durchgeführten Eingriffe in unserer Ordination. Rund um das Thema Schamlippenkorrektur kursieren aber auch etliche Gerüchte und Vorurteile. Grund genug, die "boomende" Operation ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Was ist dran an der Panikmache? Welche Risiken gibt es wirklich? Welche Vorurteile sind berechtigt? Wir haben das Internet durchforstet und räumen mit den häufigsten Vorurteilen auf.

1. "Da geht es doch nur um die Optik."

Falsch gedacht! Schamlippenkorrekturen können auch medizinische Gründe haben. Wenn die inneren Schamlippen über die äußeren herausstehen, kann das nämlich beim Sport und beim Sex sehr hinderlich bis sogar schmerzhaft sein. Die Größe der Schamlippen kann bereits bei der Geburt vorgegeben sein oder sich durch diverse Faktoren wie Geburten verändern.

Selbst wenn es "nur um die Optik" ginge, wäre das ein völlig legitimer Grund, eine Schamlippenkorrektur durchführen zu lassen. Jede Frau hat das Recht, sich in ihrem Körper wohl zu fühlen und diesen nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Nicht nur körperliches, sondern auch seelisches Leid sollte immer ein ausreichender Grund für eine Veränderung sein.

2. "Dabei wird sicher leicht etwas zerstört."

Die Sorge, dass die erogenen Zonen der Frau und damit die Libido durch einen chirurgischen Eingriff in der Intimregion beeinträchtigt werden, ist durchaus naheliegend. Auch in diesem Fall muss aber differenziert werden.

Es stimmt, dass die Schamlippen und die Klitoris eine Einheit bilden. Sind die Schamlippen vergrößert, gilt das meistens auch für den Klitorismantel. Daher muss bei der Schamlippenkorrektur sehr präzise vorgegangen werden, um die Klitoris nicht zu beschädigen. Es ist folglich umso wichtiger, sich bei einem solchen Eingriff an eine/n erfahrene/n und geübte/n Chirurg/in zu wenden.

Die Schamlippenkorrektur​

3. "Die Schmerzen sind bestimmt höllisch!"

Eine Schamlippenkorrektur ist ein chirurgischer Eingriff und ist daher mit Schmerzen verbunden, dabei gibt es nichts zu beschönigen. Viele Menschen glauben aber, dass die Schmerzen bei einer Schamlippenkorrektur aufgrund der empfindlichen und gut durchbluteten Stelle unerträglich sein müssen. Das ist nicht der Fall! Die Schmerzen nach einer Schamlippenkorrektur lassen sich wie bei allen anderen Operationen mit Schmerzmitteln und der richtigen Nachsorge sehr gut in den Griff bekommen. Viele Frauen beschreiben das Gefühl nach der Operation eher mit einem "Wundsein".

4. "​​Die Schamlippenkorrektur geht nicht ohne OP und Anästhesie."

Eine Korrektur der inneren Schamlippen ist tatsächlich nur chirurgisch möglich. Da es sich aber um einen "kleineren" Eingriff handelt, wird dieser aber meist bei lokaler Betäubung durchgeführt und nur auf Wunsch in Anästhesie.

Wenn das Problem darin besteht, dass die äußeren die inneren Schamlippen nicht bedecken, dann kann auch ohne Skalpell nachgeholfen werden. In diesem Fall wird ein "Lipofilling" durchgeführt, also eine Einbringung von Eigenfett in die äußeren Schamlippen. Somit ist die Behandlung mit weniger Schmerzen verbunden und es kann mit einer kürzeren Rekonvaleszenz (Genesung) gerechnet werden.

Viele glauben, dass bei einer Labienkorrektur (auch Schamlippenkorrektur) einfach "das Überschüssige" abgeschnitten wird und fertig. Ganz so einfach ist das aber nicht. Eine Labienkorrektur ist zwar kein komplexer Eingriff, aber genauso wie die Ausprägungen der Labien selber, variieren auch die Möglichkeiten der Korrektur.

Korrektur der inneren Schamlippen

Die am häufigsten durchgeführte Labienkorrektur ist die der inneren Schamlippen. Bei vielen Frauen stehen diese über die äußeren Schamlippen hinaus und werden entweder optisch oder beim Sport und Sex als störend empfunden. Bei der Verkleinerung der inneren Schamlippen wird ein Stück der überschüssigen Haut chirurgisch entfernt. 

Labienkorrektur

Dieser Eingriff dauert im Regelfall nicht länger als 1 1/2 bis 2 Stunden und kann in lokaler Betäubung durchgeführt werden. Sie können bereits kurze Zeit nach der Operation wieder nachhause gehen und sind nach etwa einer halben Woche wieder arbeitsfähig (in sitzenden Berufen). Nach nur 6 Wochen dürfen Sie schon wieder uneingeschränkt Sport treiben und Sex haben.

Korrektur der äußeren Schamlippen

Auch die äußeren Schamlippen können verkleinert werden, wenn dies gewünscht ist. In den meisten Fällen ist jedoch eine Vergrößerung der äußeren Labien gewünscht damit diese die inneren bedecken. Zu diesem Zweck wird körpereigenes Fett im Rahmen eines Lipofillings in die Labien eingespritzt. Das Fett wird hierfür aus einem ungewünschten Fettdepot (z.B. an Bauch, Po oder Oberschenkeln) entnommen und dann für die Einbringung aufbereitet. Nachdem es sich bei dieser Behandlung eigentlich um zwei Eingriffe handelt, muss auch mit einer längeren Dauer gerechnet werden. Im Gegenzug ist aber auch die Rekonvaleszenszeit (also die Zeit der Genesung) bei einem Lipofilling kürzer als bei einem chirurgischen Eingriff.

Labienkorrektur: Kombination aus beiden Eingriffen

Selbstverständlich ist auch eine Kombination aus beiden Eingriffen möglich. In diesem Fall sollte aber zwischen der Korrektur der inneren und äußeren Labien ein Zeitabstand von mindestens 6 Monaten eingehalten werden.

Art des Eingriffs

Vorteile

Nachteile

Chirurgischer Eingriff

  • Geringere Kosten
  • Dauerhaftes Ergebnis
  • Auch für die inneren Labien
  • Chirurgischer Eingriff
  • Rekonvaleszenszeit bis zu 6 Wochen
  • Narbenbildung

Lipofilling (Eigenfett)

  • Natürliches Material
  • kein chirurgischer Eingriff
  • geringe Rekonvaleszenz
  • Fettabsaugung notwendig
  • Evtl. nicht dauerhaft
  • Evtl. neue Kosten für Nachspritzen
Gynäkomastie

In unserem letzten Beitrag "Gynäkomastie – die Männerbrust" haben wir geklärt, was eine Gynäkomastie eigentlich ist und wie man sie behandeln kann. All das können Sie gerne noch einmal nachlesen. Heute wollen wir uns aber noch den Details zuwenden und genauer beleuchten, wie die Operation und die Nachsorge bei der Entfernung von männlichem Drüsengewebe genau ablaufen.

Die Vorsorge

Mindestens zwei Wochen vor dem Eingriff sollten Sie (falls nötig) mit dem Rauchen aufhören. Außerdem dürfen Sie in diesem Zeitraum keine blutverdünnenden Medikamente und keine Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure mehr einnehmen, da diese die Blutstillung negativ beeinflussen können.

Am Tag selbst müssen Sie, wie bei jeder Operation, nüchtern sein! Wenn der Eingriff nur in lokaler Betäubung erfolgt, ist allerdings leichte Kost erlaubt.

Die Operation - Gynäkomastie

Je nach Ausdehnung der Gewebsnester muss in manchen Fällen vor der eigentlichen Behandlung eine Fettabsaugung erfolgen. Anschließend wir die Unterbrustfalte gelöst und das Drüsengewebe entfernt. In manchen Fällen ist nach der Entfernung auch eine Hautstraffung ratsam. Die Schnitte können dann zum Beispiel rund um die Brust oder in der Unterbrustfalte gesetzt werden. Meist ist aber ein Schnitt im Bereich des Brustwarzenhofes (von 3-9 Uhr) erforderlich.

Kleinere Gewebsnester können auch mittels einer speziellen Technik über 3 Millimeter große Stichinzisionen entfernt werden. Das ist das selbe Prinzip, das bei der Fettabsaugung angewandt wird. Der große Vorteil dieser Methode ist, dass keine größere Narbe entsteht.

Die Entfernung einer Gynäkomastie wird oft in Allgemeinnarkose durchgeführt. Alternativ ist aber auch eine Lokalanästhesie möglich. Demnach kann die Operation auf Wunsch auch ambulant stattfinden.

Die Nachsorge

Nach der Operation einer Gynäkomastie ist es, wie bei jedem chirurgischen Eingriff, ratsam, Anstrengung zu vermeiden. Sportarten, bei denen die Brust beansprucht wird oder bei der Erschütterungen erfolgen, sollten Sie für 6 Wochen nicht nachgehen. Für vier bis acht Wochen nach dem Eingriff müssen Sie außerdem jegliche Form von Hitze meiden.

Das Tragen einer Kompressionsjacke ist wichtig, da es zu einem schöneren Ergebnis führt. Lymphdrainagen und Narbenmassagen können außerdem die Entwicklung positiv unterstützen.

Nach zwei bis drei Monaten kann man dann das endgültige Ergebnis bewundern. Gesunde Ernährung und Sport helfen natürlich (wie immer) dabei, das Ergebnis auch zu wahren.

"Gynäkomastie" - klingt nach Frau oder? Nicht ohne Grund, denn dieser Fachbegriff steht für die "Verweiblichung" der männlichen Brust. Im Klartext heißt das: bei Männern, die unter Gynäkomastie leiden, ist Drüsengewebe vorhanden. Das ist tatsächlich bereits bei jedem zweiten Mann der Fall und nicht weiter bedenklich. Wenn diese "Gewebsnester" allerdings größer werden, können Sie ein ästhetisches und/oder medizinisches Problem darstellen. In manchen Fällen sieht die "Männerbrust" nicht nur unschön aus, sondern birgt auch ein (wenn auch geringes) Risiko für Brustkrebs.

Wie entsteht Gynäkomastie - Männerbrust?

Die Gynäkomastie - Brustkorrektur beim Mann ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom. Sie kann als normale oder krankhafte Veränderung entstehen.

Es gibt also mehrere Ursachen für das Auftreten einer Männerbrust. Bei der sogenannten "Neugeborenengynäkomastie" werden bei der Geburt weibliche Hormone durch die Plazenta auf das Kind übertragen. Diese Hormone führen dann zu einer Ausbildung von Drüsengewebe.

Der häufigste Fall der Gynäkomastie ist aber die sogenannte "Pubertätsgynäkomastie". Sie betrifft etwa 65% aller Fälle und tritt, wie der Name schon sagt, in der Adoleszenz auf. In diesem Lebensabschnitt beginnt der Körper Hormone zu produzieren.

Männerbrust

fest und straff - die "ideale" männliche Brust

Wenn sich dabei die weiblichen Hormone schneller bilden, als die männlichen, dann beginnen bereits vorhandene Gewebsnester zu wachsen. Bilden sich diese nach der Pubertät nicht wieder zurück, kommt es zu einer "echten" Gynäkomastie.

Die "Altersgynäkomastie" entsteht, wenn gleichzeitig Körpermasse ab- und Fettgewebe aufgebaut wird. Dadurch werden nämlich männliche Hormone vermehrt in weibliche umgewandelt. Auch die Produktion von männlichen Hormonen im Hoden nimmt dann ab.

Ein genetischer bedingter Mangel an männlichen Hormonen, einige chronische Erkrankungen (z.B. Leberzirrhose) und die Gabe mancher Medikamente können u.a. krankheitsbedingte Gründe für das Auftreten einer Gynäkomastie sein.

Habe ich Gynäkomastie?

Wenn einer der oben genannten Fälle auf Sie zutrifft, dann leiden Sie an einer "echten" Gynäkomastie. Wenn die Männerbrust allerdings durch Adipositas entstanden ist und dementsprechend kein Drüsengewebe vorhanden ist, dann spricht man von einer sogenannten "Pseudogynäkomastie".

Als Grundregel gilt: Wenn Drüsengewebe vorhanden ist, übernimmt die Krankenkasse meist die Kosten für dessen Entfernung. In den meisten Fällen handelt es sich aber um eine Kombination aus Drüsen- und Fettgewebe. In diesem Fall kommt die Krankenkasse nur für die Entfernung des Drüsengewebes, nicht aber für eine Straffung auf. Der Grund dafür liegt bei dem erhöhten Brustkrebsrisiko bei einer "echten" und dem rein kosmetischen Anlass bei einer "Pseudogynäkomastie".

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