Oktober ist nicht nur der Monat der letzten Sonnenstrahlen und der goldenen Blätter. Auch Brustkrebs ist im Oktober ein präsentes Thema, denn es ist Breast Cancer Awareness Month! Warum das so wichtig ist? Weil Brustkrebs immer noch die am häufigsten auftretende Krebserkrankung bei Frauen im industrialisierten Raum ist. Eine von acht Frauen erkrankt zumindest einmal in ihrem Leben daran. Diese Zahlen erschrecken, wenn man sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat. Der Breast Cancer Awareness Month ist unheimlich wichtig, um nötige Aufklärungsarbeit zu leisten.

Brustkrebs rechtzeitig erkennen

Das A und O beim Thema Brustkrebs ist die Vorsorge. Obwohl von Brustkrebs in der Regel nur Frauen ab 40 betroffen sind, kann eine regelmäßige und gründliche Untersuchung der Brust nie schaden. Diese sollte durch einen optischen Check vor dem Spiegel sowie durch gründliches Abtasten der Brust und Achselhöhlen erfolgen. Wichtig ist es auf jeden Fall, den eigenen Körper gut zu kennen, um Veränderungen sofort bemerken zu können.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die genetische Disposition. Bei einem Viertel aller Frauen, die an Brustkrebs erkranken, gibt es andere Fälle in der Familie. Wie hoch das erbliche Risiko aber tatsächlich ist, kann man nur im Einzelfall feststellen. Wenn Sie Bedenken haben, sollten Sie diese unbedingt mit einem Arzt besprechen.

Masektomie bei Brustkrebs

Ist das genetische Risiko sehr hoch, kann man eine vorsorgliche Masektomie andenken. Hierbei werden die Brüste entfernt, obwohl noch keine Tumorbildung vorhanden ist. So wird die Entstehung von Brustkrebs im Vorfeld effektiv verhindert. Der Bekanntheitsgrad dieser Methode ist 2013 durch die mediale Aufmerksamkeit rund um Angelina Jolies beidseitige Masektomie stark gestiegen. Sie hatte sich die Brüste aufgrund eines 70-prozentigen Risikos an Brustkrebs zu erkranken, vorsorglich entfernen lassen. Eine Masektomie ist ein großer Schritt und eine starke psychische und physische Belastung. Viele Frauen fühlen sich nach der OP nicht mehr weiblich und sehr unwohl.

Und nach dem Brustkrebs?

Ist die Gefahr einmal gebannt und die Brust erfolgreich entfernt, findet in der Regel  ein Wiederaufbau statt. Die meisten Frauen wünschen sich nach einer Masektomie ihre alte Weiblichkeit wieder zurück. Dank der Plastischen Chirurgie ist es möglich, ihnen dieses Gefühl wiederzugeben. Mithilfe von Implantaten oder Eigenfett kann man bei einer Brustkrebs-Patientin eine reguläre Brustvergrößerung durchführen. Je nach Wunsch der Patientin wird dann möglichst detailgetreu die ehemalige Brust rekonstruiert. Einer größeren oder kleineren Nachbildung steht aber natürlich auch nichts im Wege. Auch eine Rekonstruktion der Brustwarzen ist mithilfe neuester Methoden möglich. Hier arbeitet man mit einer Kombination aus Hauttransplantation und Tätowierung.

Nicht immer fällt die Arztwahl auf Anhieb leicht. Besonders wenn es der erste Besuch bei einer/einem bestimmten Fachärztin/Facharzt ist, sind bei den meisten PatientInnen viele Fragen offen. Wie finde ich die/den Richtige/n? Woher weiß ich, ob diese Person mir das geben kann, was ich mir erwarte? Um klassische „Anfängerfehler“ und Enttäuschungen zu vermeiden, haben wir hier die wichtigsten Voraussetzungen für Sie zusammengefasst.

1. Die Basis ist gegeben

ÄrztInnen können noch so freundlich sein – sind die notwendigen Qualifikationen nicht gegeben, sollten Sie sich schleunigst umorientieren. Nicht jede/r Ärztin/Arzt hat genau die Ausbildung absolviert, die für den von Ihnen gewünschten Eingriff notwendig ist. Gute ChirurgInnen werden es Ihnen offen und ehrlich sagen, wenn sie Ihre Vorstellungen nicht erfüllen kann, weil sie/er schlichtweg nicht die nötige Ausbildung hat. Dennoch sollten Sie sich nie einzig und allein auf solche Aussagen verlassen, denn leider gibt es in jeder Branche schwarze Schafe. Informieren Sie sich daher ausgiebig im Vorfeld über die Ausbildung, Zertifikate oder Auszeichnungen Ihrer/Ihres gewünschten Chirurgin/Chirurgen.

2. Der Chirurg nimmt sich Zeit

Sie werden am Telefon schnell abgefertigt und auch aus der Praxis sind Sie nach 15 Minuten wieder draußen? Das ist kein gutes Zeichen. Gute ÄrztInnen nehmen sich Zeit für seine PatientInnen und hören diesen ausgiebig zu. Nur so können sie auch wirklich auf die Wünsche der PatientInnen eingehen und diesen nachkommen. Jede/r Patientin/Patient ist einzigartig und manche Menschen brauchen mehr Zeit um sich zu öffnen als andere. Ich versuche so gut es geht auf die individuellen Bedürfnisse meiner PatientInnen zu achten und ihnen die Aufmerksamkeit zu geben, die sie brauchen. Auch für Notfälle bin ich daher immer erreichbar.

3. Sie werden ernst genommen

Das Schlimmste, was einer/m Patientin/Patienten passieren kann, ist das ihre/seine Wünsche oder Probleme nicht beachtet werden. Nicht jeder Mensch hat gleich viele Bedenken vor einem Eingriff. Während manche „alten Hasen“ fast schon zu leichtfertig sind, gibt es Andere, die sich nach monatelangem Überlegen doch gegen eine OP entscheiden. Auch das ist völlig in Ordnung und muss von guten ChirurgInnen respektiert werden. Wichtig ist, dass Sie sich niemals unter Druck gesetzt oder übergangen fühlen. Wenn das der Fall ist, sollten Sie schleunigst das Weite suchen.

4. Die Chemie stimmt

Ein weiterer Punkt, der oft genug unterschätzt wird, ist die nötige Sympathie zwischen PatientInnen und ÄrztInnen. Viele stehen noch unter dem Eindruck, dass ÄrztInnen Respektspersonen sind, die Andere von oben herab behandeln dürfen. Ich sehe das nicht so, denn ich möchte in der Lage sein, mit meinen PatientInnen auf Augenhöhe zu sprechen. Nur so kann ihre Lage wirklich verstehen und mit ihnen gemeinsam die richtige Lösung herausarbeiten. Wenn Sie sich bei einer/einem Chirurgin/Chirurgen wohlfühlen und ihr/ihm vertrauen ist das schon die halbe Miete!

5. Das „Drumherum“ passt

Natürlich gehört zu einem erfolgreichen Arztbesuch auch das Erlebnis in der Praxis dazu. Achten Sie darauf, dass die Räumlichkeiten sauber und einladend sind. Wenn die Atmosphäre nicht stimmt, können Sie auch nicht entspannt und offen sein. Auch die OrdinationsmitarbeiterInnen spielen eine wesentliche Rolle in Ihrem Erlebnis. Wenn diese gut geschult und ausgewählt sind, werden Sie sich Zeit für Sie nehmen, freundlich sein und auf Ihre Bedürfnisse eingehen. Natürlich kann man nicht jeder/jedem Patientin/Patienten jeden Wunsch von den Augen ablesen – aber man kann es zumindest versuchen. 😉

Das Erstgespräch ist der erste Kontakt der zwischen Ihnen und Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt stattfindet. Insofern ist es wichtig, dass beide Seiten den richtigen Eindruck vermitteln. Die/der PatientIn muss ehrlich zu sich selbst sein und wissen, was sie/er will. Der/die behandelnde ChirurgIn muss aufklären und deutlich darlegen, was möglich ist und was nicht. Insofern haben beide Seiten in diesem Gespräch eine tragende Rolle inne. Das Erstgespräch sollte also eine Konversation auf Augenhöhe sein, die von gegenseitigem Respekt getragen wird.

Wie läuft es ab?

Viele PatientInnen sind nervös vor Ihrem ersten Beratungsgespräch. Dafür gibt es aber überhaupt keinen Anlass. Das Erstgespräch ist kein Verhör bei dem der/die behandelnde Arzt/Ärztin Sie verurteilt oder Ihnen Vorwürfe macht. Bei diesem Gespräch geht es einzig und allein darum, Ihnen zu helfen und auf Ihre Wünsche einzugehen.

Im ersten Teil des Beratungsgesprächs wird Ihnen der/die ChirurgIn den genauen Ablauf des Eingriffs sowie mögliche Risiken darlegen. Außerdem können Sie erklären, was Sie sich genau wünschen und vorstellen. Zuletzt bleibt noch Zeit für etwaige Fragen. Sollte die vorgesehene Zeit von 1 Stunde nicht ausreichen, ist das überhaupt kein Problem. In unserer Ordination haben Sie die Möglichkeit, das Gespräch mit meiner Kollegin noch weiterzuführen bis wirklich auch die letzte Frage geklärt ist.

Wie bereite ich mich vor?

Das Erstgespräch dient zu Ihrer Information und Absicherung. Wie gut vorbereitet Sie zum Gespräch erscheinen wollen, bleibt vollkommen Ihnen überlassen. Mit unseren kostenlosen Ratgebern, die wir Ihnen auf Anfrage gerne zusenden, können Sie sich aber optimal darauf vorbereiten. So lassen sich manche Fragen bereits im Vorhinein klären und die Zeit in der Ordination kann besser genutzt werden.

Des Weiteren ist es hilfreich, wenn Sie klare Vorstellungen von der Veränderung haben, die Sie sich wünschen. Sollten Sie sich noch nicht sicher sein, nehmen Sie sich ruhig noch etwas Zeit. Wichtig ist, dass Sie in Ihrer Entscheidung sicher sind.

Was muss ich mitbringen?

Prinzipiell brauchen Sie für ein Erstgespräch noch keine Unterlagen, Atteste oder ähnliches. Sollten entsprechende Dokumente aber bereits vorhanden sein, kann es nur von Vorteil sein, sie mitzubringen. Interesse, Offenheit und Kritikfähigkeit sind jedoch auf jeden Fall essentiell, um ein zielführendes Gespräch zu ermöglichen.

Beispielbilder, die die gewünschte Veränderung darstellen, können ebenfalls hilfreich sein. Jedoch müssen Sie sich dessen bewusst sein, dass das Ergebnis niemals 1:1 dem gezeigten Bild entsprechen wird. Jeder Körper ist anders und für ein ästhetisches Gesamtbild ist es  wichtig, dass die Proportionen passen. Bei einer zierlichen, kleinen Frau beispielsweise können sehr große Brustimplantate schnell überladen wirken. Im Einzelfall sollten Sie dem Urteil des/der ChirurgIn vertrauen. Er/sie kann meist aufgrund jahrelanger Erfahrung besser einschätzen, welche Veränderungen notwendig sind, damit Sie Ihr gewünschtes Ergebnis erhalten.

Geht es auch ohne?

Immer wieder bekommen wir Anfragen, ob ein Eingriff auch ohne ein vorausgehendes Erstgespräch möglich ist. Darauf gibt es keine eindeutige Antwort. Bei chirurgischen Eingriffen ist ein Beratungsgespräch auf jeden Fall notwendig. Der/die PatientIn muss ausreichend über den OP-Hergang, Risiken und mögliche Komplikationen aufgeklärt werden.

Auch wenn ein Erstgespräch schon lange Zeit her ist, sollte dieses wiederholt werden, bevor ein Eingriff stattfindet. Gerade wenn es sich um Jahre handelt, können sich sowohl beim Eingriff als auch bei der Patientin/des Patienten selbst die Umstände verändert haben.

Bei kleineren Eingriffen wie Faltenunterspritzungen mit Fillern oder Botox ist ein Erstgespräch nicht zwingend erforderlich. In diesen Fällen können etwaige Frage noch direkt vor oder nach dem Eingriff geklärt werden. Gerade wenn Sie bereits PatientIn bei uns sind, ist ein erneutes Gespräch für den selben Eingriff natürlich nicht notwendig.

„Die sollen zufrieden sein mit dem, was sie haben.“ oder „Manche wissen nie, wann es genug ist.“ Solche oder ähnliche Aussagen hört man nicht selten im Bezug auf plastische Eingriffe. Selbstverständlich gibt es jene PatientInnen, die immer neue Mäkel an sich entdecken und alles an ihrem Körper optimieren wollen. Das ist auch völlig legitim, sofern es wirklich glücklich macht.

Jedoch sind es nicht nur diese Menschen, die einer Verteufelung von schönheitschirurgischen Eingriffen zum Opfer fallen. Es sind die oft auch jene PatientInnen, die lange Episoden des Mobbings und des Selbsthasses hinter sich haben. Jene PatientInnen, die sich nach jahrelanger Qual nun endlich dazu durchringen, die Ohrenanlegung, die Labien-OP oder die Korrektur einer turbulären Brust durchführen zu lassen. Wer noch nie mit einer/einem Betroffenen gesprochen hat, kann sich kaum ausmalen, unter welch immensem Leidensdruck diese Menschen oft stehen. Viele glauben auch gar nicht, wie auffällig derartige Mäkel oft sein können. Auch die medizinische Indikation, die in vielen Fällen besteht, ist den meisten KritikerInnen gar nicht bewusst.

Massive Einschränkungen im täglichen Leben

Tatsächlich gibt es viele Eingriffe, die nicht (oder nicht nur) einer optischen Verbesserung dienen sollen. Schmerzen, Bewegungs- oder Sinneseinschränkungen können ebenfalls Gründe für eine plastische Operation sein. So können zum Beispiel hängende Oberlider das Sichtfeld massiv einschränken. 

Zu große Labien können beim Sport und Sex eingeklemmt werden und starke Schmerzen verursachen. Große und schwere Brüste sind oft für Rückenschmerzen und permanente Verspannungen zuständig. Unter hängenden Hautschürzen, die durch starken Gewichtsverlust entstehen, bilden sich gern aufgescheuerte Stellen oder gar Infektionen. Die Liste an Problemen ist endlos und zeigt – der Wunsch nach einem plastischen Eingriff entsteht nicht immer aus Eitelkeit.

Für den Partner unters Messer?

Warum lassen sich Menschen freiwillig operieren? Aus psychologischer Sicht gibt es interne und externe Gründe für den Wunsch nach einer körperlichen Veränderung. Insbesondere Frauen versprechen sich von schönheitschirurgischen Maßnahmen ein höheres Selbstwertgefühl und mehr Lebensqualität (intern), sowie eine Verbesserung in der Partnerbeziehung (extern). Gerade dieser letzte Aspekt darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Externe Faktoren wie Hänseleien oder Medienrezeption beeinflussen ohne Zweifel in vielen Fällen auch die interne Motivation von PatientInnen (Canice Crerand et al., 2009). Jedoch sollte ein Eingriff niemals für jemanden anderen durchgeführt werden. Das ist weder ein Garant für eine glückliche Zukunft, noch eine sehr gute Voraussetzung für die weitere Beziehung.

Schönheit für den Seelenfrieden

In einer Studie von Roberta Honigmann et al. (2004) wurde untersucht, wie sich plastische Eingriffe auf die Psyche der PatientInnen auswirken. Die Motivation, aus der heraus ein Eingriff gewünscht wurde, spielte bei den Ergebnissen eine maßgebliche Rolle. Waren die PatientInnen noch sehr jung oder wollten ihren Körper für ihren Partner verändern, waren die positiven Effekte geringer. Fest steht aber: Das psychische Wohlbefinden der ProbandInnen verbesserte sich in fast allen untersuchten Fällen erheblich!

Selbstverständlich ist eine Schönheits-OP niemals die Lösung für alle Probleme. Kein Eingriff sollte jemals leichtfertig vorgenommen werden. In jedem Fall ist eine vorherige, ausreichend lange Reflektion und ein ausführliches Beratungsgespräch ein absolutes Muss – gerade auch um psychische Erkrankungen wie eine Körperdysmorphie ausschließen zu können. Wenn der Makel aber so sehr belastet, dass die Lebensqualität maßgeblich eingeschränkt wird, dann kann ein plastischer Eingriff der richtige Weg sein. Niemand sollte aufgrund seines Aussehens leiden müssen – egal wie groß oder klein dieses Leid vielleicht für einen Außenstehenden erscheinen mag.

Brustwarzen sind ein Thema über das nicht oft gesprochen wird. Viele Menschen (insbesondere Mädchen) verstecken Ihre Brustwarzen stets vor den Blicken Anderer. Sie haben Angst, dass sie nicht der Norm entsprechen könnten. Aber was ist die Norm? Wir haben uns die verschiedenen Brustwarzen-Typen einmal genauer angeschaut.

Flach

Die flache Variante ist der "Klassiker" und den Brustwarzen. Bei dieser Ausprägung liegt die Brustwarze flach auf der Brust auf. Bei Kälte oder Erregung tritt der Nippel hervor. Da diese Art der Brustwarze am meisten in Nacktshootings zu sehen ist, wird sie von Vielen als das "Ideal" angesehen. Frauen und Männer mit flachen Brustwarzen sehen meist keine Notwendigkeit für eine plastische Veränderung.

Brustverkleinerung - Dr. Andrea Rejzek Wien

Flache Brustwarzen gelten oft als Ideal

Hervorstehend

Diese Variante ist der flachen Brustwarze sehr ähnlich. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Nippel immer aus der Brustwarze hervorstehen. Sie sind dabei aber im Gegensatz zur flachen Brustwarze nicht hart, sondern weich.

Geschwollen

Die geschwollene Brustwarze liegt wie ein kleiner Hügel auf der Brustwarze auf. Hierbei steht nicht nur wie bei der flachen und der hervorstehenden Variante der Nippel heraus, sondern die ganze Brustwarze. Auch wenn diese Form nicht so häufig auftritt, ist sie doch ganz normal. Sorgen muss man sich nur machen, wenn die Brustwarze plötzlich anschwillt, denn dann könnte eine Schwangerschaft vorliegen.

Hohl

Bei einer "hohlen" Brustwarze steht der Nippel nicht aus der Warze hervor, sondern geht nach innen. In unserem letzten Blogpost haben wir bereits über die möglichen Entstehungsgründe für solche "Schlupfwarzen" gesprochen. Die verkürzten Milchdrüsenkanäle können nur operativ getrennt werden. Die Brustwarze wird dann zu einer "hervorstehenden" Variante geformt.

Groß

Viele Menschen stören sich gar nicht an der Form, sondern an der Größe ihrer Brustwarzen. Sollte der Brustwarzenhof als zu groß empfunden werden, kann dies ganz einfach mit einem kleinen Eingriff korrigiert werden. Eine solche Korrektur findet oft im Rahmen einer Brustverkleinerung oder -straffung statt.

Vielfach

Menschen mit mehr als 2 Brustwarzen sind gar nicht so selten, wie man vielleicht glauben würde. Tatsächlich hat einer von 18 Männern eine dritte (oder sogar vierte!) Brustwarze! Oftmals wird diese aber gar nicht als solche erkannt, da dieses Relikt unserer tierischen Vorfahren meistens aussieht wie ein großes Muttermal. Viele Menschen stören sich nicht an ihren zusätzlichen Brustwarzen. Sollte der Wunsch nach einer Entfernung jedoch da sein, kann dies mit einem ganz einfachen, schnellen Eingriff geschehen.

Beim Thema "Brustwarzenkorrektur" denkt man automatisch an die neue Positionierung der Brustwarzen im Rahmen einer Bruststraffung. Das ist zwar tatsächlich die am häufigsten durchgeführte Variante dieses Eingriffs aber noch lange nicht die einzige. Eine Brustwarzenkorrektur kann auch ohne einer Straffung gewollt oder sinnvoll sein. Auch für Männer ist der Eingriff manchmal ein relevantes Thema.

Brustwarzenkorrektur im Zuge einer Straffung

Zu einer Bruststraffung gehört nicht nur die Entfernung von überschüssigem, schlaffen Gewebe. Gleichzeitig mit der eigentlichen Straffung muss nämlich auch die Brustwarze neu "positioniert" werden. Die Brustwarze wird auf der gestrafften Brust nach oben versetzt. So entsteht für ein stimmiges und natürlich wirkendes Bild.

Brustwarzenkorrektur bei Schlupfwarzen

"Schlupfwarzen", auch eingezogenen oder invertierte Brustwarzen genannt, können das ästhetische Empfinden von PatientInnen stören. Dabei handelt es sich nämlich um Brustwarzen, die nicht nach außen, sondern nach innen gewölbt sind. In manchen, extremen Fällen "verschwindet" die Brustwarze sogar hinter der Brust. Gründe für die Entstehung dieser Ausbildung können verkürzte Milchdrüsengänge sein, die die Brustwarze regelrecht "nach innen ziehen". Auch Vernarbungen können der Auslöser für Schlupfwarzen sein. Obwohl nur etwa 3% der Frauen an eingezogenen Brustwarzen leiden, kommt es oft zu Korrekturen. Dies kann sowohl durch die Optik als auch durch die Behinderung beim Stillen begründet sein.

Zu große oder unförmige Brustwarzen

Von diesem "Problem" können nicht nur Frauen betroffen sein. Während beim schönen Geschlecht oft das Verhältnis von Brust- zu Brustwarzengröße als unpassend empfunden wird, können auch Männer unter zu großen oder unförmigen Brustwarzen leiden. Inbesondere wenn eine Gynäkomastie vorliegt, kann es zu geschwollenen, hervorstehenden Brustwarzen kommen, die das ästhetische Empfinden stören. Grundsätzlich sieht aber nicht jede Brustwarze gleich aus. Welche Brustwarzentypen es gibt und was "normal" ist, erfahren Sie in unserem nächsten Blogpost.

Sie kennen vielleicht schon die Fotos von Kim Kardashian und Bar Refaeli, wie sie mit blutverschmiertem Gesicht für die Kamera posieren (siehe unten). Diese Schnappschüsse sind nach einem sogenannten „Vampir-Lifting“ entstanden und haben der Behandlung zu einer weltweiten Bekanntheit und Beliebtheit verholfen. Bei einem Vampir-Lifting, auch „PRP-Therapie“  (PlattenReiches Plasma) genannt, wird der Patientin/dem Patienten Blut entnommen. Anschließend wird dieses zentrifugiert und dann nur das Plasma wieder mithilfe vieler kleiner Nadelstiche unter die Gesichtshaut gespritzt. Dadurch wird die Haut innerhalb weniger Wochen gestrafft, aufgepolstert und erneuert – ein Effekt der in dieser Form mit anderen Methoden nur schwer zu erzielen ist.

Kim K. und Co. Vampir-Lifting

Quelle: Instagram @kimkardashian

Grusel-Schock oder schaurig-schön

Die Fotos der Celebrities kreieren allerdings ein völlig falsches Bild von der Behandlung. Denn ein Vampir-Lifting ist in keinster Weise ein „schauriges“ oder „gruseliges“ Erlebnis. Die winzigen Bluttröpfchen, die bei der Behandlung aus den Einstichstellen austreten, werden normalerweise einfach entfernt. Bei Kim K. und Co. wurden diese allerdings absichtlich auf dem ganzen Gesicht verwischt um ein möglichst schockierendes, aufsehenerregendes Foto für Social Media zu bekommen. Dadurch ensteht natürlich auch der Eindruck, dass eine PRP-Behandlung sehr schmerzhaft und eben „blutig“ abläuft. Dabei ist eigentlich eher das Gegenteil der Fall. Im Gegensatz zu anderen Methoden, die das Gesicht straffen und verjüngen sollen, wie dem klassischen Facelift, läuft ein Vampir-Lifting im Normalfall deutlich weniger spektakulär ab. Es geht schneller, ist risikoärmer und weniger schmerzhaft und das ist auch absolut logisch. Ein Facelift ist nun mal ein „richtiger“ Eingriff mit Schnitt, Wunden und einer dementsprechenden Rekonvaleszenzzeit, wohingegen eine PRP-Behandlung ambulant und ohne Skalpell durchgeführt wird. Die Wirkung eines Vampir-Liftings zeigt sich zwar erst nach vier Wochen aber auch nach einem Facelift dauert es seine Zeit, bis die Schwellungen zurückggehen, die Wunden abheilen und das Ergebnis schön wird.

Vampir-Lifting selbermachen?

barrefaeli Dermaroller

Quelle: Instagram @barrefaeli

In letzter Zeit herrscht ein regelrechter Hype rund um die Gesichtsbehandlung mit Nadeln. So ist beispielsweise der „Dermaroller“ das neue It-Piece und wird gerne und oft von Stars und Sternchen überall in die Kamera gehalten. Das Prinzip ist recht ähnlich wie beim Vampir-Lifting: ein kleines Tool, das einer Farbwalze ähnelt aber winzige Nädelchen hat, wird über die Haut gerollt. Dadurch entstehen viele, kleine, oberflächliche Wunden, die sofort wieder verheilen und somit die Kollagenproduktion anregen. Die Haut erneuert sich und wird praller, fester und strahlender. Dermatologen stehen dieser Methode aber mit Skepsis gegenüber. Beim Rollen über das Gesicht werden die Nadeln nämlich schräg wieder aus der Haut gezogen und diese dadurch unnötig verletzt. Daher gilt: lieber Finger weg von „lustigen“ Beauty-Gadgets und gleich einen Profi heranlassen!

PRP für die Haare

Was Viele nicht wissen: PRP ist ein Alleskönner und nicht nur für das Gesicht geeignet! Mit der Methode lassen sich nämlich ebenso hervorragende Ergebnisse auf der Kopfhaut erzielen. Ziel der Behandlung ist es, Haarausfall zu vermindern, das Haarwachstum anzuregen und die Haarpracht wieder zu verdichten. Sowohl für Frauen, die unter Haarausfall leiden, als auch für Männer, die mit einer beginnenden Glatze zu kämpfen haben, ist PRP ein wahrer Segen.

Dr. Andrea RejzekViele, die das erste Mal bei uns in der

Ordination in Wien anrufen, fragen einmal ganz generell nach, was sie nun tun müssen, wenn Sie sich für eine OP interessieren und wie es weitergeht. Ich habe mir daher überlegt, hier eine 5 Schritte „Anleitung“ für Sie zu verfassen, damit Sie einen besseren Einblick in unseren Ablauf erhalten.

1. Beratung

Nach Kontaktaufnahme über einen unserer Kanäle (Telefon, Mail, Facebook, Homepage,…) können wir gemeinsam einen passenden Termin für eine erste Beratung finden. In dem ausführlichen Gespräch werde ich Sie über die Möglichkeiten aber auch die Risiken Ihrer Wunsch-OP aufklären und Sie können mir alle Fragen stellen, die Sie zu dem Thema haben. Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch sollten Sie die Ordi (vorerst) ohne Fragen verlassen. Natürlich kommen dann noch einige Fragen dazu, wenn Sie alle Infos einmal „setzen“ lassen und die Idee zu einem fixen Vorhaben wird. Sollten dann noch Fragen auftauchen, sind meine Mädels und ich jederzeit erreichbar.
Vor einer größeren OP vereinbaren wir dann noch eine OP-Vorbesprechung miteinander. Bei diesem Termin werden alle Details für die OP festgelegt und die letzten Fragen geklärt.

2. Kostenvoranschlag

Gerne erstellen wir Ihnen nach der Untersuchung und dem ersten Beratungsgespräch einen individuellen Kostenvoranschlag.

3. Untersuchungen und Anästhesie

Bei manchen Operationen sind Untersuchungen zur OP-Freigabe notwendig. Welche Untersuchungen das im speziellen sind, finden Sie in einem ausführlichen Informationsmail, das wir Ihnen spätestens 3 Wochen vor Ihrem OP-Termin zusenden. Dann haben Sie noch ausreichend Zeit, diese Untersuchungen zu planen.
Findet Ihre OP in Narkose statt, wird sich der zuständige Anästhesist ein oder zwei Tage vor Ihrer OP telefonisch bei Ihnen melden, um Sie über die Narkose aufzuklären und die Details durchzugehen. (Auch unmittelbar vor dem Termin haben Sie aber noch die Möglichkeit, kurze Fragen zu klären.)

4. OP-Tag

Die kleineren Eingriffe finden ambulant bei uns in der Ordination in Wien statt und Sie können danach gleich nach Hause gehen. Wir planen immer ausreichend Zeitpuffer ein, dass Sie mit Frau Dr. Rejzek (oder gegebenenfalls mit dem Anästhesisten) unmittelbar letzte Fragen klären können.

Ist Ihre OP in der Privatklinik geplant, dann sollten Sie zwei Stunden vorher dort sein, damit das Einchecken problem- und stressfrei funktioniert. Eine halbe Stunde vor dem vereinbarten Termin wird Frau Dr. Rejzek dann zu Ihnen ins Zimmer kommen und die Anzeichnung vornehmen.

5. Kontrollen:

Ist Ihre OP bei uns in der Ordination in Wien, dann können Sie unmittelbar vor Ihrem Termin am Empfang den ersten Kontrolltermin (in der Regel eine Woche nach OP) vereinbaren.

Sind Sie in der Klinik, dann können Sie diesen entweder mit Frau Dr. Rejzek bei der Visite nach der OP vereinbaren, oder telefonisch erledigen, wenn Sie entlassen werden.

… und dennoch niemals tauschen würde. Denn Mutterschaft bereichert das Leben auf so viele verschiedene und wunderschöne Arten. Dennoch lässt sich nicht leugnen, dass Schwangerschaft, Geburt und Stillen bei vielen Frauen auch ungeliebte Spuren hinterlassen.

Spuren, die zwar an das Wunder der Geburt erinnern, die man aber nicht unbedingt für immer am Körper tragen möchte. Denn: Die Erinnerungen haften doch eigentlich an ganz anderen Dingen, oder?

Und dass man diese Spuren nicht für immer am eigenen Körper haben möchte, hat absolut nichts damit zu tun, dass man nicht jede einzelne Phase (manche mehr und manche weniger) der Schwangerschaft und der Zeit danach genossen hat.

Gerade die Brust oder der Bauch werden oftmals durch Schwangerschaft und Stillzeit ziemlich in Mitleidenschaft gezogen und kleine Fettdepots wollen plötzlich einfach nicht mehr verschwinden. Manchmal ist es sogar die Kombination aus allen drei „Problemzonen“, die den Mamas zu schaffen macht. Hier ist natürlich jeder Körper unterschiedlich und muss individuell gesehen werden.
Viele Mütter betreiben nach der Geburt ihres Kindes regelmäßig Sport und achten streng auf ihre Ernährung, aber dennoch lässt sich hier kein „Reset-Knopf“ drücken, der sofort alles wieder auf Anfang setzt. Das ist auch völlig klar, denken Sie nur daran, was der Körper in der Zeit der Schwangerschaft und des Stillens geleistet hat!
Die Haut ist nach dieser intensiven Zeit besonders am Bauch sehr weich und überdehnt und scheint jedem Training zu trotzen. Auch das Gewebe der Brust sinkt ab und die Haut gibt nach.

Wohlbefinden im Wunschkörper

In der ersten Zeit nach der Geburt dreht sich naturgemäß alles um Ihr Baby und um dessen Wohlbefinden. Diese gemeinsame Zeit ist wichtig und schön. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt – und das ist wirklich absolut kein Grund für ein schlechtes Gewissen – wo man auch wieder an das eigene Wohlbefinden denkt. Und ein positives Körpergefühl trägt natürlich sehr stark zum allgemeinen Wohlbefinden bei.
Die plastische Chirurgie kann hier das Wohlbefinden im Wunschkörper wiederherstellen. In Amerika und teilweise auch bei uns wird die Kombi einer Bruststraffung, Bauchdeckenstraffung und Fettabsaugung (und manchmal auch der Schamlippenverkleinerung) unter dem Begriff „Mommy Makeover“ zusammengefasst.

Mommy Makeover

In einem Eingriff werden also folgende Operationen durchgeführt:

  • Bauchdeckenstraffung
  • Brust-OP (Straffung und/oder Vergrößerung)
  • und eventuell eine Fettabsaugung.

In einer Sitzung werden alle störenden körperlichen „Spuren“ der Schwangerschaft korrigiert. Ein Mommy Makeover kann Ihnen helfen, sich in Ihrem Körper wieder wohlzufühlen!
Wenn man sich für diese Korrekturen – das „Mommy Makeover“ – entscheidet, sollte jedoch die Familienplanung bereits abgeschlossen sein. Denn eine neuerliche Überdehnung der Haut in den gestrafften Bereichen beeinträchtigt ein schönes Ergebnis.

Was meinen Beruf unter anderem für mich zum schönsten macht, den ich mir vorstellen kann, ist der erste Blick der Patienten auf ihr OP-Ergebnis. Die Erleichterung in ihren Augen, das Glück über das schöne Ergebnis; Wenn ich sehe, dass sie sich in ihrem Körper wieder wohlfühlen. Patientinnen, die neben dem erfüllenden Gefühl der Mutterschaft auch wieder ihren „Wohlfühlkörper“ haben, erleben doppeltes Glück und das freut mich jedes Mal aufs Neue.

Von wem sollte das Mommy Makeover gemacht werden?

Für ein zufriedenstellendes Ergebnis ist es wichtig, dass der Operateur in allen drei Bereichen (Brust, Bauch, Fettabsaugung) Fachwissen aufweisen kann. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass der Arzt genügend Erfahrung in diesen Bereichen hat!
Denn für ein optimales Gesamtergebnis gilt: Die Ergebnisse müssen nicht nur im einzelnen schön, sondern auch miteinander im Einklang sein. Denn ein unsymmetrisches oder unproportionales Gesamtergebnis ist mehr als unerfreulich.

Wie sieht die Planung aus?

Eine kombinierte Operation aus Bruststraffung (und ev. Implantaten) und Bauchstraffung dauert ca. 4-5 Stunden. Kommt noch eine Fettabsaugung dazu, verlängert sich die die Operationsdauer entsprechend. 2 Tage Spitalsaufenthalt sind mindestens einzurechnen. Wird lediglich eine Brust-OP in Kombination mit einer Fettabsaugung durchgeführt, kann eine Nacht ausreichend sein. Dies muss aber individuell festgelegt und mit dem Operateur in einem persönlichen Gespräch besprochen werden.
Allen Patientinnen, die sich für einen solchen Eingriff entscheiden, rate ich, sich unbedingt schon im Vorfeld Hilfe zu organisieren, da vor allem Tätigkeiten wie Kinder tragen, Kinderwagen heben oder schwere Einkäufe in den ersten Wochen auf jeden zu vermeiden sind.
Bei Interesse würde ich mich sehr freuen, Ihnen unterstützend zur Seite zu stehen und Ihnen zu helfen. Vereinbaren Sie gerne jederzeit ein Beratungsgespräch, bei welchem wir die Einzelheiten besprechen können.

Zu spitz, zu flach, zu hell, zu dunkel.

Die Rede ist nicht etwa von Schuhen.

Der ultimative Trend bei Schönheitsoperationen im Jahr 2017 heißt: Brustwarzenkorrektur. Die Brustwarzen sind ein wichtiger Teil der weiblichen Brust. Viele Frauen sind mit deren individuellen Form und Größe der Brustwarzen und des Warzenvorhofes unzufrieden.

Doch was ist denn nun die „schönste“ Warze?

Diese Frage nahm die Plastic Surgery Group zum Anlass und führte eine Umfrage durch, in der den 131 Teilnehmerinnen Bilder von unterschiedlichen Brustwarzen gezeigt wurden. Die als attraktivsten bewerteten Brustwarzen besetzten ca. 25-30% der Brust, wenn man den Busen vor sich sieht.

Ob groß, klein oder irgendwo dazwischen. Es scheint, als ob ein neues kosmetisches Feld entfesselt wurde.

 

Bei chirurgischen Eingriffen wie der Brustvergrößerung, Brustverkleinerung und Bruststraffung wird sogleich darauf geachtet, dass die Brustwarze richtig und schön platziert wird. Bei lediglich kleinen Unzufriedenheit lassen sich die Brustwarzen als alleiniger Eingriff sehr gut operieren.

Informationen zur Operation

Die Operation wird ambulant in einer lokalen Anästhesie durchgeführt und dauert ungefähr 1,5 Stunden. Eine Erstbegutachtung um mit Ihnen über Ihre Wünsche und Möglichkeiten zu sprechen ist unbedingt notwendig. Brustwarzenkorrekturen sind im Vergleich zu anderen Operationen im Brustbereich kostengünstig. Auch ich führe Korrekturoperationen an den Brustwarzen durch. Vereinbaren Sie doch ein Beratungsgespräch und wir finden gemeinsam eine optimale Lösung für Sie!