Brauche ich eine OP?

Makellose Schönheit, ein perfekter Körper – das wünschen wir uns doch alle. Der Traum von der ewigen Jugend ist mittlerweile nicht nur mehr für die reiche Oberschicht erschwinglich. Einen chirurgischen Eingriff kann sich auch der Normalo von nebenan leisten.
Aber wer eine Schönheitsoperation plant, sollte sich vorab gründlich informieren. Ist eine OP sinnvoll?

Neben Brustvergrößerungen, Fettabsaugungen, Lid- und Nasenkorrekturen stehen vor allem auch kleinere Eingriffe wie Botoxbehandlungen aber auch Eingriffe im Intimbereich hoch im Trend. Noch legen sich für die Mehrheit aller Eingriffe Frauen unters Messer. Auch die bei Männern geht der Boom nicht spurlos vorbei. Die Anzahl der Eingriffe an Männern steigt stetig von Jahr zu Jahr.  

Ohne jede Frage kann die plastische Chirurgie bei Brandopfern und entstellten Personen große Hilfe bei der Heilung und auch Wiederherstellung leisten. Aber ob eine junge, hübsche Frau eine größere Oberweite braucht, ist immer Abwägungssache.

Hilfestellung zur Selbsteinschätzung

Wenn Sie beispielsweise unter Rückenbeschwerden aufgrund einer sehr großen Brust leiden, stellt sich eigentlich nicht die Frage, wie sinnvoll eine Operation ist. Ihre Beschwerden können durch einen Eingriff reduziert und vielleicht sogar ganz behoben werden.

Manche Missstände führen auch zu einem Minderwertigkeitskomplex und sozialen Rückzug. Kann eine Operation Ihnen wieder helfen, Ihre Selbstwertgefühl zu steigern und Sie somit aus Ihrer Höhle locken? Dann kann man schon ernsthaft über eine chirurgische „Aufbesserung“ nachdenken.

Aber Achtung!

Einige werden durch die Verbesserung des Lebensgefühls auch zum Wiederholungstäter. Ist einmal eine Korrektur gemacht worden, kann man immer wieder neue Makel entdecken. Hat die Brust jetzt die richtige Größe, aber das kleine Bäuchlein fällt Ihnen jetzt mehr ins Auge? Wäre man glücklicher, wenn diese auch weg wäre?

Risiko nicht ausgeschlossen

Plastisch-chirurgische Eingriffe stehen bei den ausgebildeten Ärzten an der Tagesordnung und sind Routine. Aber eine Operation ist halt immer noch eine Operation und bringt Risiken mit sich.

Die üblichen Schmerzen nach dem Eingriff und Narben sind obligatorisch. Jedoch hat jeder 5. Patient unschönere Nebenwirkungen. Entzündungen, schlechte Narbenbildung oder doch nicht das erwartete Ergebnis? Leider ist nichts davon ausgeschlossen.

OP sinnvoll?

Diese Frage können Sie sich nur selbst beantworten. Reden Sie auch offen beim Beratungsgespräch mit Ihrem Arzt. Erklären Sie Ihre Wünsche, Erwartungen aber auch Bedenken. So können Sie nach einer umfassenden Aufklärung auch für sich entscheiden, ob dies für Sie der richtige Weg ist.

Ihr Arzt soll Ihnen auch Möglichkeiten und unterschiedliche Herangehensweisen bieten, um eine gute Entscheidung für sich finden zu können. Wegen Sie ab, ob eine OP sinnvoll ist.
Wichtig - seien Sie ehrlich zu sich, setzen Sie sich realistische Ziele und wegen Sie alle Kriterien für sich ab. So finden Sie zu Ihrem Glück!

sinvoll zur Perfektion
in Blüte stehende, offene Rose

Wussten Sie das schon, dass man mit einer Operation die sexuelle Lust steigern kann? Welche operativen Techniken bei einer Labioplastik verwendet werden und wie dadurch die Empfindlichsamkeit erhöht wird, können Sie im Folgenden nachlesen.

Randschnitt oder Keilexzision - Labioplastik kurz erklärt

Beides sind Techniken bei der Schnittführung einer Schamlippenkorrektur. Welche Methode für Sie am besten geeignet ist, hängt von der Ausgangssituation ab.

Wollen Sie Gewebe reduzieren, ist die Randschnitttechnik gut für Sie geeignet. Es wird ein Schnitt entlang der Schamlippe und des Klitorismantels gesetzt. Ein Vorteil dieser Methode ist, dass sie bei mehreren Problemstellungen angewandt wird. Ob Sie an einer Schamlippenvergrößerung, einer Asymmetrie oder Klitorismantelvergrößerung leiden – Die Randschnitttechnik kann bei der Behebung zur Anwendung kommen.

Die Narben sind kaum sichtbar und Beschwerden beim Sport oder Geschlechtsverkehr treten äußerst selten auf.

Wie der Name schon sagt, wird bei der Keilexzision ein kleinerer oder größerer Keil der kleinen Schamlippen herausgeschnitten. Eine Klitorismantelstraffung ist bei dieser Methode aber nicht machbar.

Ihre Familienplanung ist noch nicht abgeschlossen?

Auch wenn ein Kinderwunsch noch ausständig ist, kann vorher eine Intimkorrektur durchgeführt werden. Allerdings sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass eine Schwangerschaft und Geburt immer mit Veränderungen des Körpers einhergehen. Vor allem bei einer natürlichen Entbindung kann es zu Einrissen der Schamlippen, einem Dammschnitt und logischerweise auch einfach zu einer Überdehnung des Gewebes kommen.

Eine Operation ist also auch vor einer geplanten Schwangerschaft möglich und gut realisierbar. Wenn Sie sich relativ zeitnah zum OP-Termin ein Kind wünschen, ist vielleicht ein Eingriff nach der Geburt zu überdenken.

Wie sexuelle Empfindung und die Labioplastik zusammenhängen...

Nach der Operation liegt die Klitoris nicht mehr versteckt hinter der überschüssigen Haut. Jetzt ist diese freier zugänglich und dadurch berührungsempfindlicher. Viele Patienten berichten nach einer Labienkorrektur mit einem gesteigerten Lustempfinden und stärkerer sexueller Erregbarkeit.

Möglichkeiten und Beratung

Jeder hat am Ende andere Vorstellungen und Wünsche, wie das Endergebnis werden soll. Ihre Anliegen können Sie gerne in einem persönlichen Beratungstermin mit Frau Dr. Rejzek besprechen. Sie ist immer mit einem offenen Ohr für Sie da und versucht Ihre Wünsche zu erfüllen.


geschlossene Rosenblüte
Mund-Nasen-Schutz mit Schriftzug "Don't panic"

Auch im medizinischen Bereich hat sich durch Covid einiges geändert.

Welche Operationen führen wir derzeit durch und welche nicht? Hier finden Sie alle Antworten:

Die Verwirrung in Zeiten von Covid ist groß. Was ist derzeit erlaubt und was nicht? Was ist riskant und was kann ohne Bedenken stattfinden? Auch im medizinischen Bereich kommen immer wieder Fragen auf und es herrscht eine allgemeine Verunsicherung. Um unseren Patient*innen die Bedenken ein wenig zu nehmen, haben wir für Sie zusammengefasst, welche Eingriffe weiterhin stattfinden können und wo noch Geduld gefragt ist, bis wir zu unserem normalen Alltag zurückkehren können.

Sicherheit trotz Covid


Prinzipiell gilt: Die Sicherheit unserer Patient*innen und Mitarbeiter*innen steht für uns an oberster Stelle. Wir sind stets darauf bedacht, dass in der Ordination höchste Sicherheitsstandards eingehalten werden. Trotzdem gibt es Eingriffe bei denen die Gefahr einer Covid-Infektion höher ist, als bei anderen. Das höchste Infektionsrisiko besteht naturgegebenermaßen bei Eingriffen rund um die Mund-Nasen-Region, da sich das Virus über eine Tröpfcheninfektion überträgt. Daher haben wir uns dafür entschieden, Eingriffe in diesem Bereich des Gesichts unter den aktuellen Umständen nicht durchzuführen. Dazu zählen vor allem Unterspritzungen mit Hyaluron und Botox an Lippen oder Wangen. Alle anderen Operationen und Filler im Bereich der Stirn und Augen können aber ganz normal stattfinden! Um dabei die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, führen wir vor jedem Eingriff einen Schnelltest durch. Unser gesamtes Personal wird natürlich auch regelmäßig getestet und hält noch strengere Hygienevorkehrungen ein, als ohnehin schon.

Eingriffe im Gesicht


Auch wenn wir momentan keine Modifikationen an Mund oder Nase vornehmen, gibt es einige Eingriffe im Gesicht, die wir unter Einhaltungen der Sicherheitsvorkehrungen durchführen können. Ober- und Unterlidstraffungen, Ohrenanlegungen und Facelifts können nach wie vor stattfinden. All diese Eingriffe können bei uns in der Ordination durchgeführt werden. Das Tragen der Maske ist bei diesen Operationen für die Patient*innen natürlich nicht die ganze Zeit über möglich. Durch den vorausgegangenen Corona-Test kann aber eine Ansteckung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verhindert werden. Das OP-Team trägt natürlich nach wie vor während des gesamten Eingriffs Schutzkleidung, sodass die Patient*innen unbesorgt sein können.

Bauchstraffung während Covid?


Wie steht es aber um „aufwändigere“ und großflächige Operationen wie eine Bauchstraffung? Gibt es hier Einschränkungen? Sie können aufatmen, denn die Antwort lautet „nein“. Alle Eingriffe am Körper, die wir normalerweise durchführen, können auch während Corona ganz normal stattfinden. Dazu zählen etwa auch Liposuktionen und -fillings, Brustvergrößerungen und -straffungen und Body Lifts. Diese größeren Eingriffe können teilweise bei uns in der Ordination und teilweise in der Klinik stattfinden. Hier ändert sich am Prozedere prinzipiell nichts, da auch bereits vor Corona im OP höchste Sicherheitsstandards eingehalten wurden. Sie können also ganz beruhigt ihre OP-Termine bei uns wahrnehmen und sich auf das neue Lebensgefühl nach dem Eingriff freuen. Gerade für die Zeit der Rekonvaleszenz eignet sich die momentane Zeit der Isolation besonders gut.


Wenn Sie also gesund sind und keinerlei Krankheitssymptome zeigen, steht Ihrer Reise zum neuen Traumkörper nichts mehr im Wege! Zögern Sie nicht länger und kontaktieren Sie uns für Ihr persönliches Erstgespräch.


Die Schamlippenkorrektur (auch Labienkorrektur oder Labioplastik genannt) ist einer der am häufigsten durchgeführten Eingriffe in unserer Ordination. Rund um das Thema Schamlippenkorrektur kursieren aber auch etliche Gerüchte und Vorurteile. Grund genug, die "boomende" Operation ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Was ist dran an der Panikmache? Welche Risiken gibt es wirklich? Welche Vorurteile sind berechtigt? Wir haben das Internet durchforstet und erklären, warum die OP so beliebt ist.

Medizinische Gründe für eine Schamlippenkorrektur

Schamlippenkorrekturen können auch medizinische Gründe haben. Wenn die inneren Schamlippen über die äußeren herausstehen, kann das nämlich beim Sport und beim Sex sehr hinderlich bis sogar schmerzhaft sein. Die Größe der Schamlippen kann bereits bei der Geburt vorgegeben sein oder sich durch diverse Faktoren wie Geburten verändern.

Selbst wenn es "nur um die Optik" ginge, wäre das ein völlig legitimer Grund, eine Schamlippenkorrektur durchführen zu lassen. Jede Frau hat das Recht, sich in ihrem Körper wohl zu fühlen und diesen nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Nicht nur körperliches, sondern auch seelisches Leid sollte immer ein ausreichender Grund für eine Veränderung sein.

Ästhetische Gründe für eine Schamlippenkorrektur

Ohne Frage haben Schamlippenkorrekturen oft auch rein ästhetische Gründe. Aber sollte man das in Kauf nehmen? Die Sorge, dass die erogenen Zonen der Frau und damit die Libido durch einen chirurgischen Eingriff in der Intimregion beeinträchtigt werden, ist oft ein Hemmfaktor. Auch in diesem Fall muss aber differenziert werden. Es stimmt, dass die Schamlippen und die Klitoris eine Einheit bilden. Sind die Schamlippen vergrößert, gilt das meistens auch für den Klitorismantel. Daher muss bei der Schamlippenkorrektur sehr präzise vorgegangen werden, um die Klitoris nicht zu beschädigen. Es ist folglich umso wichtiger, sich bei einem solchen Eingriff an eine/n erfahrene/n und geübte/n Chirurg/in zu wenden.

Eine Schamlippenkorrektur ist ein chirurgischer Eingriff und ist daher mit Schmerzen verbunden, dabei gibt es nichts zu beschönigen. Viele Menschen glauben aber, dass die Schmerzen bei einer Schamlippenkorrektur aufgrund der empfindlichen und gut durchbluteten Stelle unerträglich sein müssen. Das ist nicht der Fall! Die Schmerzen nach einer Schamlippenkorrektur lassen sich wie bei allen anderen Operationen mit Schmerzmitteln und der richtigen Nachsorge sehr gut in den Griff bekommen. Viele Frauen beschreiben das Gefühl nach der Operation eher mit einem "Wundsein".

Möglichkeiten

Eine Korrektur der inneren Schamlippen ist nur chirurgisch möglich. Da es sich aber um einen "kleineren" Eingriff handelt, wird dieser aber meist bei lokaler Betäubung durchgeführt und nur auf Wunsch in Anästhesie.

Wenn das Problem darin besteht, dass die äußeren die inneren Schamlippen nicht bedecken, dann kann auch ohne Skalpell nachgeholfen werden. In diesem Fall wird ein "Lipofilling" durchgeführt, also eine Einbringung von Eigenfett in die äußeren Schamlippen. Somit ist die Behandlung mit weniger Schmerzen verbunden und es kann mit einer kürzeren Rekonvaleszenz (Genesung) gerechnet werden.

Viele potentielle Patientinnen schrecken vor einer Schamlippenkorrektur zurück, weil sie Angst vor einem Eingriff im Intimbereich haben. Was wenn etwas schiefgeht? Kann es sein, dass man "dort unten" das Gefühl verliert? Was wenn mir das Ergebnis nicht gefällt? Der Gedanke an eine Labien-OP weckt in vielen Frauen Ängste, die aber großteils völlig unbegründet sind.

Angst vor den Risiken der Schamlippenkorretur

Die Sorge, dass nach einer Schamlippenkorrektur das Gefühl im Intimbereich verloren geht ist natürlich aber völlig unbegründet. Der weibliche Genitalbereich besteht aus einer riesigen Anzahl von nervlichen Verzweigungen. In wenigen seltenen Fällen kann es vorkommen, dass in den ersten Wochen nach der OP eine Überempfindlichkeit besteht. 

Diese sollte aber in der Regel nach 4 Wochen wieder vollends verschwunden sein. Wie bei jedem anderen plastischen Eingriff kann es auch bei der Labien-OP zu Blutungen und Infektionen kommen. Diese Nebenwirkungen sind aber mithilfe von Kühlung, richtiger Pflege oder der Gabe von Antibiotika sehr gut in den Griff zu bekommen.

Verschiedene Plastiken

Jeder Intimbereich ist unterschiedlich und sich jede Frau wünscht sich ein anderes Ergebnis. Daher kann eine Schamlippenkorretur niemals einfach nach dem "Schema F" durchgeführt werden. Die Unterschiedlichkeit der Anatomie muss natürlich auch bei der Operationsweise berücksichtigt werden. Keilresektionen, Keilexzisionen mit Z-Plastik und lineare Resektionen sind die gängigsten Methoden, die bei einer Labien-OP zum Einsatz kommen. In den meisten Fällen sind die inneren Schamlippen zu groß und ragen über die äußeren hinaus. In diesem Fall entfernt man Gewebe von den äußeren Schamlippen, um ein besseres Gleichgewicht wiederherzustellen. Es ist aber auch möglich, dass die äußeren Schamlippen zu klein sind und die inneren nicht ganz bedecken. In diesem Fall kann man mit Hilfe einer Eigenfettunterspritzung Volumen zu den äußeren Schamlippen hinzufügen. Somit entsteht dann das oft gewünschte Bild einer "perfekten Muschel".

Schamlippenkorrektur ohne Narkose

Ein Argument, das viele potentielle Patientinnen letztendlich von einer Schamlippenkorrektur überzeugt, ist die einfache Durchführung. Tatsächlich ist die Labien-OP eine der am häufigsten stattfindenden Eingriffe in vielen Ordinationen. Sie findet ohne Narkose und in ambulanter Behandlung statt. Einzig die Gabe eines Lokalanästhetikums und eine lokale Betäubung sind vor der Operation notwendig. Sollte es gewünscht werden, ist eine stationärer Aufenthalt sowie eine Versetzung in den Dämmerschlaf natürlich trotzdem möglich. Alles in allem ist die Schamlippenkorrektur aber eine Routine-Operation. Die unbegründete Angst vor dem Eingriff sollt einem neuen Lebensgefühl also auf keinen Fall im Weg stehen.

Rund um das Thema Labien-OP ranken sich unzählige Mythen und vor allem auch Vorurteile. Die meisten Menschen können sich gar nicht vorstellen, unter welchem seelischen Druck und oft auch körperlichen Schmerzen Betroffene leiden. Im heutigen Beitrag soll mit den häufigsten Vorurteilen aufgeräumt werden.

1. "Die sind doch nur eitel"

Nein, Frauen, die sich einer Schamlippen-OP unterziehen machen das in den allermeisten Fällen nicht "nur" weil sie mit dem Aussehen der Schamlippen unzufrieden sind. Viele der Betroffenen mussten bereits von Kindheitsalter an gehässige Kommentare ertragen. Nicht selten kommt es vor, dass junge Mädchen von ihren Müttern zum Frauenarzt geschleppt werden, weil diese finden, dass das "da unten" seltsam aussieht. In der Adoleszenz wird die Beziehung zum eigenen Körper dann einer noch größeren Probe unterzogen. Viele Betroffene berichten von furchtbaren Momenten, bei denen Sexualpartner sich abschätzig über das Aussehen der Schamlippen geäußert haben. Was derartige Erlebnisse mit dem Selbstbewusstsein junger Frauen machen, kann man sich als Unbeteiligte/r nur ausmalen. Es ist absolut gerechtfertigt, diesem permanenten seelischen Druck entfliehen zu wollen!

2. "Betroffene müssen zum Psychologen nicht zum Chirurgen"

Der zweite Themenblock ist eigentlich eine Weiterführung von Punkt 1. Wenn die Betroffenen unter seelischen Problemen leiden, sollten sie dann nicht zuerst versuchen, diese ohne OP zu lösen? Die Antwort lautet in jedem Fall: ja! Die Entscheidung für einen plastischen Eingriff sollte niemals leichtfertig oder überstürzt erfolgen. Alleine schon, weil dann die Gefahr für anschließende Unzufriedenheit sehr hoch ist. Wer aufgrund des Aussehens des eigenen Intimbereichs bereits negative Erfahrungen machen musste, sollte unbedingt zuerst das Gespräch mit ExpertInnen suchen. Verantwortungsvolle Plastische ChirurgInnen werden immer vorher abklären, ob eine Labien-OP aus psychologischer Sicht verantwortet werden kann.

3. "Die Idealvorstellungen sind falsch"

Die Pop-Kultur gaukelt uns oft genug vor, wie bestimmte Dinge auszusehen haben - so auch unsere Körper. Es ist also naheliegend, dass wir uns auch Ideale und Vorbilder suchen, wenn es um den Intimbereich geht. Ob diese Vorstellungen dabei der Realität bzw. der dem tatsächlichen Aussehen der Mehrheit entsprechen, ist eine andere Sache. Es steht außer Frage, dass sich viele Menschen an Idealvorstellungen orientieren und aufgrund dessen mit ihrem eigenen Körper unzufrieden sind. Dass diese Vorstellungen deswegen "falsch" sind, kann nicht so einfach gesagt werden. Der Mensch strebt seit jeher nach Optimierung und kosmetischer Verschönerung. Eine Labien-OP kann einer Frau dabei helfen, sich selbst schön zu finden und endlich mit dem eigenen Körper im Reinen zu sein. Wenn eine Schamlippen-OP tatsächlich zum persönlichen Glück führt und aus den richtigen Motiven gemacht wird, warum also nicht?

4. "Wie schlimm kann es schon sein"

Was viele Unbeteiligte, selbst Frauen, oft nicht wissen: Wenn es um das Aussehen von Labien geht, gibt es praktisch keine Grenzen. Das, was oft als "normal" dargestellt wird, ist schlicht und einfach ein Beauty-Standard. Es bedeutet noch lange nicht, dass der Intimbereich der meisten Frauen so aussieht. Tatsächlich gibt es sehr viele Frauen, deren innere Labien größer und länger sind als die äußeren. Die Klitoris ist oft nicht ganz von den Schamlippen bedeckt. Auch das straffe und pralle Bild der äußeren Labien ist selten gegeben. Es gibt tatsächlich alle möglichen Ausprägungen, die man sich nur vorstellen kann bis hin zu Labien, die dunkel und gewellt sind und einer Blume gleichen. Zusätzlich zum Aussehen kann es sein, dass zu große Schamlippen beim Sport oder Sex eingeklemmt werden und schmerzen. Ein weiterer Grund, warum eine Labien-OP völlig legitim ist und ihr Stigma nicht verdient hat.

Nicht immer fällt die Arztwahl auf Anhieb leicht. Besonders wenn es der erste Besuch bei einer/einem bestimmten Fachärztin/Facharzt ist, sind bei den meisten PatientInnen viele Fragen offen. Wie finde ich die/den Richtige/n? Woher weiß ich, ob diese Person mir das geben kann, was ich mir erwarte? Um klassische „Anfängerfehler“ und Enttäuschungen zu vermeiden, haben wir hier die wichtigsten Voraussetzungen für Sie zusammengefasst.

1. Die Basis ist gegeben

ÄrztInnen können noch so freundlich sein – sind die notwendigen Qualifikationen nicht gegeben, sollten Sie sich schleunigst umorientieren. Nicht jede/r Ärztin/Arzt hat genau die Ausbildung absolviert, die für den von Ihnen gewünschten Eingriff notwendig ist. Gute ChirurgInnen werden es Ihnen offen und ehrlich sagen, wenn sie Ihre Vorstellungen nicht erfüllen kann, weil sie/er schlichtweg nicht die nötige Ausbildung hat. Dennoch sollten Sie sich nie einzig und allein auf solche Aussagen verlassen, denn leider gibt es in jeder Branche schwarze Schafe. Informieren Sie sich daher ausgiebig im Vorfeld über die Ausbildung, Zertifikate oder Auszeichnungen Ihrer/Ihres gewünschten Chirurgin/Chirurgen.

2. Der Chirurg nimmt sich Zeit

Sie werden am Telefon schnell abgefertigt und auch aus der Praxis sind Sie nach 15 Minuten wieder draußen? Das ist kein gutes Zeichen. Gute ÄrztInnen nehmen sich Zeit für seine PatientInnen und hören diesen ausgiebig zu. Nur so können sie auch wirklich auf die Wünsche der PatientInnen eingehen und diesen nachkommen. Jede/r Patientin/Patient ist einzigartig und manche Menschen brauchen mehr Zeit um sich zu öffnen als andere. Ich versuche so gut es geht auf die individuellen Bedürfnisse meiner PatientInnen zu achten und ihnen die Aufmerksamkeit zu geben, die sie brauchen. Auch für Notfälle bin ich daher immer erreichbar.

3. Sie werden ernst genommen

Das Schlimmste, was einer/m Patientin/Patienten passieren kann, ist das ihre/seine Wünsche oder Probleme nicht beachtet werden. Nicht jeder Mensch hat gleich viele Bedenken vor einem Eingriff. Während manche „alten Hasen“ fast schon zu leichtfertig sind, gibt es Andere, die sich nach monatelangem Überlegen doch gegen eine OP entscheiden. Auch das ist völlig in Ordnung und muss von guten ChirurgInnen respektiert werden. Wichtig ist, dass Sie sich niemals unter Druck gesetzt oder übergangen fühlen. Wenn das der Fall ist, sollten Sie schleunigst das Weite suchen.

4. Die Chemie stimmt

Ein weiterer Punkt, der oft genug unterschätzt wird, ist die nötige Sympathie zwischen PatientInnen und ÄrztInnen. Viele stehen noch unter dem Eindruck, dass ÄrztInnen Respektspersonen sind, die Andere von oben herab behandeln dürfen. Ich sehe das nicht so, denn ich möchte in der Lage sein, mit meinen PatientInnen auf Augenhöhe zu sprechen. Nur so kann ihre Lage wirklich verstehen und mit ihnen gemeinsam die richtige Lösung herausarbeiten. Wenn Sie sich bei einer/einem Chirurgin/Chirurgen wohlfühlen und ihr/ihm vertrauen ist das schon die halbe Miete!

5. Das „Drumherum“ passt

Natürlich gehört zu einem erfolgreichen Arztbesuch auch das Erlebnis in der Praxis dazu. Achten Sie darauf, dass die Räumlichkeiten sauber und einladend sind. Wenn die Atmosphäre nicht stimmt, können Sie auch nicht entspannt und offen sein. Auch die OrdinationsmitarbeiterInnen spielen eine wesentliche Rolle in Ihrem Erlebnis. Wenn diese gut geschult und ausgewählt sind, werden Sie sich Zeit für Sie nehmen, freundlich sein und auf Ihre Bedürfnisse eingehen. Natürlich kann man nicht jeder/jedem Patientin/Patienten jeden Wunsch von den Augen ablesen – aber man kann es zumindest versuchen. 😉

Das Erstgespräch ist der erste Kontakt der zwischen Ihnen und Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt stattfindet. Insofern ist es wichtig, dass beide Seiten den richtigen Eindruck vermitteln. Die/der PatientIn muss ehrlich zu sich selbst sein und wissen, was sie/er will. Der/die behandelnde ChirurgIn muss aufklären und deutlich darlegen, was möglich ist und was nicht. Insofern haben beide Seiten in diesem Gespräch eine tragende Rolle inne. Das Erstgespräch sollte also eine Konversation auf Augenhöhe sein, die von gegenseitigem Respekt getragen wird.

Wie läuft es ab?

Viele PatientInnen sind nervös vor Ihrem ersten Beratungsgespräch. Dafür gibt es aber überhaupt keinen Anlass. Das Erstgespräch ist kein Verhör bei dem der/die behandelnde Arzt/Ärztin Sie verurteilt oder Ihnen Vorwürfe macht. Bei diesem Gespräch geht es einzig und allein darum, Ihnen zu helfen und auf Ihre Wünsche einzugehen.

Im ersten Teil des Beratungsgesprächs wird Ihnen der/die ChirurgIn den genauen Ablauf des Eingriffs sowie mögliche Risiken darlegen. Außerdem können Sie erklären, was Sie sich genau wünschen und vorstellen. Zuletzt bleibt noch Zeit für etwaige Fragen. Sollte die vorgesehene Zeit von 1 Stunde nicht ausreichen, ist das überhaupt kein Problem. In unserer Ordination haben Sie die Möglichkeit, das Gespräch mit meiner Kollegin noch weiterzuführen bis wirklich auch die letzte Frage geklärt ist.

Wie bereite ich mich vor?

Das Erstgespräch dient zu Ihrer Information und Absicherung. Wie gut vorbereitet Sie zum Gespräch erscheinen wollen, bleibt vollkommen Ihnen überlassen. Mit unseren kostenlosen Ratgebern, die wir Ihnen auf Anfrage gerne zusenden, können Sie sich aber optimal darauf vorbereiten. So lassen sich manche Fragen bereits im Vorhinein klären und die Zeit in der Ordination kann besser genutzt werden.

Des Weiteren ist es hilfreich, wenn Sie klare Vorstellungen von der Veränderung haben, die Sie sich wünschen. Sollten Sie sich noch nicht sicher sein, nehmen Sie sich ruhig noch etwas Zeit. Wichtig ist, dass Sie in Ihrer Entscheidung sicher sind.

Was muss ich mitbringen?

Prinzipiell brauchen Sie für ein Erstgespräch noch keine Unterlagen, Atteste oder ähnliches. Sollten entsprechende Dokumente aber bereits vorhanden sein, kann es nur von Vorteil sein, sie mitzubringen. Interesse, Offenheit und Kritikfähigkeit sind jedoch auf jeden Fall essentiell, um ein zielführendes Gespräch zu ermöglichen.

Beispielbilder, die die gewünschte Veränderung darstellen, können ebenfalls hilfreich sein. Jedoch müssen Sie sich dessen bewusst sein, dass das Ergebnis niemals 1:1 dem gezeigten Bild entsprechen wird. Jeder Körper ist anders und für ein ästhetisches Gesamtbild ist es  wichtig, dass die Proportionen passen. Bei einer zierlichen, kleinen Frau beispielsweise können sehr große Brustimplantate schnell überladen wirken. Im Einzelfall sollten Sie dem Urteil des/der ChirurgIn vertrauen. Er/sie kann meist aufgrund jahrelanger Erfahrung besser einschätzen, welche Veränderungen notwendig sind, damit Sie Ihr gewünschtes Ergebnis erhalten.

Geht es auch ohne?

Immer wieder bekommen wir Anfragen, ob ein Eingriff auch ohne ein vorausgehendes Erstgespräch möglich ist. Darauf gibt es keine eindeutige Antwort. Bei chirurgischen Eingriffen ist ein Beratungsgespräch auf jeden Fall notwendig. Der/die PatientIn muss ausreichend über den OP-Hergang, Risiken und mögliche Komplikationen aufgeklärt werden.

Auch wenn ein Erstgespräch schon lange Zeit her ist, sollte dieses wiederholt werden, bevor ein Eingriff stattfindet. Gerade wenn es sich um Jahre handelt, können sich sowohl beim Eingriff als auch bei der Patientin/des Patienten selbst die Umstände verändert haben.

Bei kleineren Eingriffen wie Faltenunterspritzungen mit Fillern oder Botox ist ein Erstgespräch nicht zwingend erforderlich. In diesen Fällen können etwaige Frage noch direkt vor oder nach dem Eingriff geklärt werden. Gerade wenn Sie bereits PatientIn bei uns sind, ist ein erneutes Gespräch für den selben Eingriff natürlich nicht notwendig.

„Die sollen zufrieden sein mit dem, was sie haben.“ oder „Manche wissen nie, wann es genug ist.“ Solche oder ähnliche Aussagen hört man nicht selten im Bezug auf plastische Eingriffe. Selbstverständlich gibt es jene PatientInnen, die immer neue Mäkel an sich entdecken und alles an ihrem Körper optimieren wollen. Das ist auch völlig legitim, sofern es wirklich glücklich macht.

Jedoch sind es nicht nur diese Menschen, die einer Verteufelung von schönheitschirurgischen Eingriffen zum Opfer fallen. Es sind die oft auch jene PatientInnen, die lange Episoden des Mobbings und des Selbsthasses hinter sich haben. Jene PatientInnen, die sich nach jahrelanger Qual nun endlich dazu durchringen, die Ohrenanlegung, die Labien-OP oder die Korrektur einer turbulären Brust durchführen zu lassen. Wer noch nie mit einer/einem Betroffenen gesprochen hat, kann sich kaum ausmalen, unter welch immensem Leidensdruck diese Menschen oft stehen. Viele glauben auch gar nicht, wie auffällig derartige Mäkel oft sein können. Auch die medizinische Indikation, die in vielen Fällen besteht, ist den meisten KritikerInnen gar nicht bewusst.

Massive Einschränkungen im täglichen Leben

Tatsächlich gibt es viele Eingriffe, die nicht (oder nicht nur) einer optischen Verbesserung dienen sollen. Schmerzen, Bewegungs- oder Sinneseinschränkungen können ebenfalls Gründe für eine plastische Operation sein. So können zum Beispiel hängende Oberlider das Sichtfeld massiv einschränken. 

Zu große Labien können beim Sport und Sex eingeklemmt werden und starke Schmerzen verursachen. Große und schwere Brüste sind oft für Rückenschmerzen und permanente Verspannungen zuständig. Unter hängenden Hautschürzen, die durch starken Gewichtsverlust entstehen, bilden sich gern aufgescheuerte Stellen oder gar Infektionen. Die Liste an Problemen ist endlos und zeigt – der Wunsch nach einem plastischen Eingriff entsteht nicht immer aus Eitelkeit.

Für den Partner unters Messer?

Warum lassen sich Menschen freiwillig operieren? Aus psychologischer Sicht gibt es interne und externe Gründe für den Wunsch nach einer körperlichen Veränderung. Insbesondere Frauen versprechen sich von schönheitschirurgischen Maßnahmen ein höheres Selbstwertgefühl und mehr Lebensqualität (intern), sowie eine Verbesserung in der Partnerbeziehung (extern). Gerade dieser letzte Aspekt darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Externe Faktoren wie Hänseleien oder Medienrezeption beeinflussen ohne Zweifel in vielen Fällen auch die interne Motivation von PatientInnen (Canice Crerand et al., 2009). Jedoch sollte ein Eingriff niemals für jemanden anderen durchgeführt werden. Das ist weder ein Garant für eine glückliche Zukunft, noch eine sehr gute Voraussetzung für die weitere Beziehung.

Schönheit für den Seelenfrieden

In einer Studie von Roberta Honigmann et al. (2004) wurde untersucht, wie sich plastische Eingriffe auf die Psyche der PatientInnen auswirken. Die Motivation, aus der heraus ein Eingriff gewünscht wurde, spielte bei den Ergebnissen eine maßgebliche Rolle. Waren die PatientInnen noch sehr jung oder wollten ihren Körper für ihren Partner verändern, waren die positiven Effekte geringer. Fest steht aber: Das psychische Wohlbefinden der ProbandInnen verbesserte sich in fast allen untersuchten Fällen erheblich!

Selbstverständlich ist eine Schönheits-OP niemals die Lösung für alle Probleme. Kein Eingriff sollte jemals leichtfertig vorgenommen werden. In jedem Fall ist eine vorherige, ausreichend lange Reflektion und ein ausführliches Beratungsgespräch ein absolutes Muss – gerade auch um psychische Erkrankungen wie eine Körperdysmorphie ausschließen zu können. Wenn der Makel aber so sehr belastet, dass die Lebensqualität maßgeblich eingeschränkt wird, dann kann ein plastischer Eingriff der richtige Weg sein. Niemand sollte aufgrund seines Aussehens leiden müssen – egal wie groß oder klein dieses Leid vielleicht für einen Außenstehenden erscheinen mag.

Die Schamlippenkorrektur​ (auch Labienkorrektur oder Labioplastik genannt) ist einer der am häufigsten durchgeführten Eingriffe in unserer Ordination. Rund um das Thema Schamlippenkorrektur kursieren aber auch etliche Gerüchte und Vorurteile. Grund genug, die "boomende" Operation ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Was ist dran an der Panikmache? Welche Risiken gibt es wirklich? Welche Vorurteile sind berechtigt? Wir haben das Internet durchforstet und räumen mit den häufigsten Vorurteilen auf.

1. "Da geht es doch nur um die Optik."

Falsch gedacht! Schamlippenkorrekturen können auch medizinische Gründe haben. Wenn die inneren Schamlippen über die äußeren herausstehen, kann das nämlich beim Sport und beim Sex sehr hinderlich bis sogar schmerzhaft sein. Die Größe der Schamlippen kann bereits bei der Geburt vorgegeben sein oder sich durch diverse Faktoren wie Geburten verändern.

Selbst wenn es "nur um die Optik" ginge, wäre das ein völlig legitimer Grund, eine Schamlippenkorrektur durchführen zu lassen. Jede Frau hat das Recht, sich in ihrem Körper wohl zu fühlen und diesen nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Nicht nur körperliches, sondern auch seelisches Leid sollte immer ein ausreichender Grund für eine Veränderung sein.

2. "Dabei wird sicher leicht etwas zerstört."

Die Sorge, dass die erogenen Zonen der Frau und damit die Libido durch einen chirurgischen Eingriff in der Intimregion beeinträchtigt werden, ist durchaus naheliegend. Auch in diesem Fall muss aber differenziert werden.

Es stimmt, dass die Schamlippen und die Klitoris eine Einheit bilden. Sind die Schamlippen vergrößert, gilt das meistens auch für den Klitorismantel. Daher muss bei der Schamlippenkorrektur sehr präzise vorgegangen werden, um die Klitoris nicht zu beschädigen. Es ist folglich umso wichtiger, sich bei einem solchen Eingriff an eine/n erfahrene/n und geübte/n Chirurg/in zu wenden.

Die Schamlippenkorrektur​

3. "Die Schmerzen sind bestimmt höllisch!"

Eine Schamlippenkorrektur ist ein chirurgischer Eingriff und ist daher mit Schmerzen verbunden, dabei gibt es nichts zu beschönigen. Viele Menschen glauben aber, dass die Schmerzen bei einer Schamlippenkorrektur aufgrund der empfindlichen und gut durchbluteten Stelle unerträglich sein müssen. Das ist nicht der Fall! Die Schmerzen nach einer Schamlippenkorrektur lassen sich wie bei allen anderen Operationen mit Schmerzmitteln und der richtigen Nachsorge sehr gut in den Griff bekommen. Viele Frauen beschreiben das Gefühl nach der Operation eher mit einem "Wundsein".

4. "​​Die Schamlippenkorrektur geht nicht ohne OP und Anästhesie."

Eine Korrektur der inneren Schamlippen ist tatsächlich nur chirurgisch möglich. Da es sich aber um einen "kleineren" Eingriff handelt, wird dieser aber meist bei lokaler Betäubung durchgeführt und nur auf Wunsch in Anästhesie.

Wenn das Problem darin besteht, dass die äußeren die inneren Schamlippen nicht bedecken, dann kann auch ohne Skalpell nachgeholfen werden. In diesem Fall wird ein "Lipofilling" durchgeführt, also eine Einbringung von Eigenfett in die äußeren Schamlippen. Somit ist die Behandlung mit weniger Schmerzen verbunden und es kann mit einer kürzeren Rekonvaleszenz (Genesung) gerechnet werden.