Nicht immer fällt die Arztwahl auf Anhieb leicht. Besonders wenn es der erste Besuch bei einer/einem bestimmten Fachärztin/Facharzt ist, sind bei den meisten PatientInnen viele Fragen offen. Wie finde ich die/den Richtige/n? Woher weiß ich, ob diese Person mir das geben kann, was ich mir erwarte? Um klassische „Anfängerfehler“ und Enttäuschungen zu vermeiden, haben wir hier die wichtigsten Voraussetzungen für Sie zusammengefasst.

1. Die Basis ist gegeben

ÄrztInnen können noch so freundlich sein – sind die notwendigen Qualifikationen nicht gegeben, sollten Sie sich schleunigst umorientieren. Nicht jede/r Ärztin/Arzt hat genau die Ausbildung absolviert, die für den von Ihnen gewünschten Eingriff notwendig ist. Gute ChirurgInnen werden es Ihnen offen und ehrlich sagen, wenn sie Ihre Vorstellungen nicht erfüllen kann, weil sie/er schlichtweg nicht die nötige Ausbildung hat. Dennoch sollten Sie sich nie einzig und allein auf solche Aussagen verlassen, denn leider gibt es in jeder Branche schwarze Schafe. Informieren Sie sich daher ausgiebig im Vorfeld über die Ausbildung, Zertifikate oder Auszeichnungen Ihrer/Ihres gewünschten Chirurgin/Chirurgen.

2. Der Chirurg nimmt sich Zeit

Sie werden am Telefon schnell abgefertigt und auch aus der Praxis sind Sie nach 15 Minuten wieder draußen? Das ist kein gutes Zeichen. Gute ÄrztInnen nehmen sich Zeit für seine PatientInnen und hören diesen ausgiebig zu. Nur so können sie auch wirklich auf die Wünsche der PatientInnen eingehen und diesen nachkommen. Jede/r Patientin/Patient ist einzigartig und manche Menschen brauchen mehr Zeit um sich zu öffnen als andere. Ich versuche so gut es geht auf die individuellen Bedürfnisse meiner PatientInnen zu achten und ihnen die Aufmerksamkeit zu geben, die sie brauchen. Auch für Notfälle bin ich daher immer erreichbar.

3. Sie werden ernst genommen

Das Schlimmste, was einer/m Patientin/Patienten passieren kann, ist das ihre/seine Wünsche oder Probleme nicht beachtet werden. Nicht jeder Mensch hat gleich viele Bedenken vor einem Eingriff. Während manche „alten Hasen“ fast schon zu leichtfertig sind, gibt es Andere, die sich nach monatelangem Überlegen doch gegen eine OP entscheiden. Auch das ist völlig in Ordnung und muss von guten ChirurgInnen respektiert werden. Wichtig ist, dass Sie sich niemals unter Druck gesetzt oder übergangen fühlen. Wenn das der Fall ist, sollten Sie schleunigst das Weite suchen.

4. Die Chemie stimmt

Ein weiterer Punkt, der oft genug unterschätzt wird, ist die nötige Sympathie zwischen PatientInnen und ÄrztInnen. Viele stehen noch unter dem Eindruck, dass ÄrztInnen Respektspersonen sind, die Andere von oben herab behandeln dürfen. Ich sehe das nicht so, denn ich möchte in der Lage sein, mit meinen PatientInnen auf Augenhöhe zu sprechen. Nur so kann ihre Lage wirklich verstehen und mit ihnen gemeinsam die richtige Lösung herausarbeiten. Wenn Sie sich bei einer/einem Chirurgin/Chirurgen wohlfühlen und ihr/ihm vertrauen ist das schon die halbe Miete!

5. Das „Drumherum“ passt

Natürlich gehört zu einem erfolgreichen Arztbesuch auch das Erlebnis in der Praxis dazu. Achten Sie darauf, dass die Räumlichkeiten sauber und einladend sind. Wenn die Atmosphäre nicht stimmt, können Sie auch nicht entspannt und offen sein. Auch die OrdinationsmitarbeiterInnen spielen eine wesentliche Rolle in Ihrem Erlebnis. Wenn diese gut geschult und ausgewählt sind, werden Sie sich Zeit für Sie nehmen, freundlich sein und auf Ihre Bedürfnisse eingehen. Natürlich kann man nicht jeder/jedem Patientin/Patienten jeden Wunsch von den Augen ablesen – aber man kann es zumindest versuchen. 😉

Das Erstgespräch ist der erste Kontakt der zwischen Ihnen und Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt stattfindet. Insofern ist es wichtig, dass beide Seiten den richtigen Eindruck vermitteln. Die/der PatientIn muss ehrlich zu sich selbst sein und wissen, was sie/er will. Der/die behandelnde ChirurgIn muss aufklären und deutlich darlegen, was möglich ist und was nicht. Insofern haben beide Seiten in diesem Gespräch eine tragende Rolle inne. Das Erstgespräch sollte also eine Konversation auf Augenhöhe sein, die von gegenseitigem Respekt getragen wird.

Wie läuft es ab?

Viele PatientInnen sind nervös vor Ihrem ersten Beratungsgespräch. Dafür gibt es aber überhaupt keinen Anlass. Das Erstgespräch ist kein Verhör bei dem der/die behandelnde Arzt/Ärztin Sie verurteilt oder Ihnen Vorwürfe macht. Bei diesem Gespräch geht es einzig und allein darum, Ihnen zu helfen und auf Ihre Wünsche einzugehen.

Im ersten Teil des Beratungsgesprächs wird Ihnen der/die ChirurgIn den genauen Ablauf des Eingriffs sowie mögliche Risiken darlegen. Außerdem können Sie erklären, was Sie sich genau wünschen und vorstellen. Zuletzt bleibt noch Zeit für etwaige Fragen. Sollte die vorgesehene Zeit von 1 Stunde nicht ausreichen, ist das überhaupt kein Problem. In unserer Ordination haben Sie die Möglichkeit, das Gespräch mit meiner Kollegin noch weiterzuführen bis wirklich auch die letzte Frage geklärt ist.

Wie bereite ich mich vor?

Das Erstgespräch dient zu Ihrer Information und Absicherung. Wie gut vorbereitet Sie zum Gespräch erscheinen wollen, bleibt vollkommen Ihnen überlassen. Mit unseren kostenlosen Ratgebern, die wir Ihnen auf Anfrage gerne zusenden, können Sie sich aber optimal darauf vorbereiten. So lassen sich manche Fragen bereits im Vorhinein klären und die Zeit in der Ordination kann besser genutzt werden.

Des Weiteren ist es hilfreich, wenn Sie klare Vorstellungen von der Veränderung haben, die Sie sich wünschen. Sollten Sie sich noch nicht sicher sein, nehmen Sie sich ruhig noch etwas Zeit. Wichtig ist, dass Sie in Ihrer Entscheidung sicher sind.

Was muss ich mitbringen?

Prinzipiell brauchen Sie für ein Erstgespräch noch keine Unterlagen, Atteste oder ähnliches. Sollten entsprechende Dokumente aber bereits vorhanden sein, kann es nur von Vorteil sein, sie mitzubringen. Interesse, Offenheit und Kritikfähigkeit sind jedoch auf jeden Fall essentiell, um ein zielführendes Gespräch zu ermöglichen.

Beispielbilder, die die gewünschte Veränderung darstellen, können ebenfalls hilfreich sein. Jedoch müssen Sie sich dessen bewusst sein, dass das Ergebnis niemals 1:1 dem gezeigten Bild entsprechen wird. Jeder Körper ist anders und für ein ästhetisches Gesamtbild ist es  wichtig, dass die Proportionen passen. Bei einer zierlichen, kleinen Frau beispielsweise können sehr große Brustimplantate schnell überladen wirken. Im Einzelfall sollten Sie dem Urteil des/der ChirurgIn vertrauen. Er/sie kann meist aufgrund jahrelanger Erfahrung besser einschätzen, welche Veränderungen notwendig sind, damit Sie Ihr gewünschtes Ergebnis erhalten.

Geht es auch ohne?

Immer wieder bekommen wir Anfragen, ob ein Eingriff auch ohne ein vorausgehendes Erstgespräch möglich ist. Darauf gibt es keine eindeutige Antwort. Bei chirurgischen Eingriffen ist ein Beratungsgespräch auf jeden Fall notwendig. Der/die PatientIn muss ausreichend über den OP-Hergang, Risiken und mögliche Komplikationen aufgeklärt werden.

Auch wenn ein Erstgespräch schon lange Zeit her ist, sollte dieses wiederholt werden, bevor ein Eingriff stattfindet. Gerade wenn es sich um Jahre handelt, können sich sowohl beim Eingriff als auch bei der Patientin/des Patienten selbst die Umstände verändert haben.

Bei kleineren Eingriffen wie Faltenunterspritzungen mit Fillern oder Botox ist ein Erstgespräch nicht zwingend erforderlich. In diesen Fällen können etwaige Frage noch direkt vor oder nach dem Eingriff geklärt werden. Gerade wenn Sie bereits PatientIn bei uns sind, ist ein erneutes Gespräch für den selben Eingriff natürlich nicht notwendig.

„Die sollen zufrieden sein mit dem, was sie haben.“ oder „Manche wissen nie, wann es genug ist.“ Solche oder ähnliche Aussagen hört man nicht selten im Bezug auf plastische Eingriffe. Selbstverständlich gibt es jene PatientInnen, die immer neue Mäkel an sich entdecken und alles an ihrem Körper optimieren wollen. Das ist auch völlig legitim, sofern es wirklich glücklich macht.

Jedoch sind es nicht nur diese Menschen, die einer Verteufelung von schönheitschirurgischen Eingriffen zum Opfer fallen. Es sind die oft auch jene PatientInnen, die lange Episoden des Mobbings und des Selbsthasses hinter sich haben. Jene PatientInnen, die sich nach jahrelanger Qual nun endlich dazu durchringen, die Ohrenanlegung, die Labien-OP oder die Korrektur einer turbulären Brust durchführen zu lassen. Wer noch nie mit einer/einem Betroffenen gesprochen hat, kann sich kaum ausmalen, unter welch immensem Leidensdruck diese Menschen oft stehen. Viele glauben auch gar nicht, wie auffällig derartige Mäkel oft sein können. Auch die medizinische Indikation, die in vielen Fällen besteht, ist den meisten KritikerInnen gar nicht bewusst.

Massive Einschränkungen im täglichen Leben

Tatsächlich gibt es viele Eingriffe, die nicht (oder nicht nur) einer optischen Verbesserung dienen sollen. Schmerzen, Bewegungs- oder Sinneseinschränkungen können ebenfalls Gründe für eine plastische Operation sein. So können zum Beispiel hängende Oberlider das Sichtfeld massiv einschränken. 

Zu große Labien können beim Sport und Sex eingeklemmt werden und starke Schmerzen verursachen. Große und schwere Brüste sind oft für Rückenschmerzen und permanente Verspannungen zuständig. Unter hängenden Hautschürzen, die durch starken Gewichtsverlust entstehen, bilden sich gern aufgescheuerte Stellen oder gar Infektionen. Die Liste an Problemen ist endlos und zeigt – der Wunsch nach einem plastischen Eingriff entsteht nicht immer aus Eitelkeit.

Für den Partner unters Messer?

Warum lassen sich Menschen freiwillig operieren? Aus psychologischer Sicht gibt es interne und externe Gründe für den Wunsch nach einer körperlichen Veränderung. Insbesondere Frauen versprechen sich von schönheitschirurgischen Maßnahmen ein höheres Selbstwertgefühl und mehr Lebensqualität (intern), sowie eine Verbesserung in der Partnerbeziehung (extern). Gerade dieser letzte Aspekt darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Externe Faktoren wie Hänseleien oder Medienrezeption beeinflussen ohne Zweifel in vielen Fällen auch die interne Motivation von PatientInnen (Canice Crerand et al., 2009). Jedoch sollte ein Eingriff niemals für jemanden anderen durchgeführt werden. Das ist weder ein Garant für eine glückliche Zukunft, noch eine sehr gute Voraussetzung für die weitere Beziehung.

Schönheit für den Seelenfrieden

In einer Studie von Roberta Honigmann et al. (2004) wurde untersucht, wie sich plastische Eingriffe auf die Psyche der PatientInnen auswirken. Die Motivation, aus der heraus ein Eingriff gewünscht wurde, spielte bei den Ergebnissen eine maßgebliche Rolle. Waren die PatientInnen noch sehr jung oder wollten ihren Körper für ihren Partner verändern, waren die positiven Effekte geringer. Fest steht aber: Das psychische Wohlbefinden der ProbandInnen verbesserte sich in fast allen untersuchten Fällen erheblich!

Selbstverständlich ist eine Schönheits-OP niemals die Lösung für alle Probleme. Kein Eingriff sollte jemals leichtfertig vorgenommen werden. In jedem Fall ist eine vorherige, ausreichend lange Reflektion und ein ausführliches Beratungsgespräch ein absolutes Muss – gerade auch um psychische Erkrankungen wie eine Körperdysmorphie ausschließen zu können. Wenn der Makel aber so sehr belastet, dass die Lebensqualität maßgeblich eingeschränkt wird, dann kann ein plastischer Eingriff der richtige Weg sein. Niemand sollte aufgrund seines Aussehens leiden müssen – egal wie groß oder klein dieses Leid vielleicht für einen Außenstehenden erscheinen mag.

Tränensäcke sind für die meisten Menschen ein Zeichen von Alter, Krankheit und Abgeschlagenheit. In der Regel keine Eigenschaften, die man besonders gerne zugeschrieben bekommt. Die unschönen Schwellungen unter den Augen können aber unterschiedlichste Ursachen haben. Je nach dem Grund für das Auftreten sollte auch entschieden werden, mit welcher Methode den Tränensäcken der Kampf angesagt wird.

Tränensäcke durch Wassereinlagerungen

Wenn die Augen morgens geschwollen wirken, sind meist Wassereinlagerungen dafür verantwortlich. Trockene Luft, zu wenig Schlaf, Nikotin- oder Alkoholkonsum können diesen Effekt begünstigen. Auch das Schlafen ohne Polster kann tatsächlich zum Auftreten von Tränensäcken führen. Durch die niedrige Lage des Kopfes entsteht ein höherer Druck. So sammelt sich im Gewebe rund um das Auge Flüssigkeit an.

Wer dieser Art von Tränensäcken vorbeugen möchte, sollte am besten seine Verhaltensweisen dementsprechend anpassen. Schon einige wenige Veränderungen können zu einem wacheren, frischeren Blick führen. Auch Hausmittelchen wie das Auflegen einer kalten Gurkenscheibe können bei Wassereinlagerungen Abhilfe schaffen.


Wenn eine Änderung des Verhaltens keine Wirkung zeigt, könnte die Ursache jedoch auch krankheitsbedingt sein. Eine geschwollene Augenpartie kann ein Hinweis auf eine Erkrankung des Herzen, der Nieren oder der Schilddrüse sein. Wenn Sie dahingehend einen Verdacht hegen, sollten Sie schnellstmöglich Ihren Hausarzt aufsuchen.

Tränensäcke durch Fetteinlagerungen

Geschwollene Unterlider müssen jedoch nicht zwingend verhaltens- oder krankheitsbedingt sein. Mit fortschreitendem Alter verliert auch die Haut zwangsmäßig an Spannkraft. Wird unter der Augenpartie Fett eingelagert, gibt das Bindegewebe mit Zeit nach. Die Haut wölbt sich nach außen und der ungeliebte Tränensack ensteht. Auch Menschen mit einem gesunden Lebensstil sind oft vor Veränderungen wie dieser nicht gefeit. Gegen Einlagerungen aus Fettgewebe hilft auch stundenlanges Schlafen und die beste Ernährung nichts. Wer seine altersbedingten Tränensäcke loswerden möchte, kann dies nur mithilfe einer Unterlidstraffung.

Die Unterlidstraffung

Bei diesem Eingriff entfernt man die Fetteinlagerungen unter den Augen chirurgisch. Die Schnittführung am Unterlid erfolgt dabei nahe der Wimperngrenze. Die Oberhaut wird von dem darunter liegenden Gewebe gelöst. Anschließend entfernt man das vorwölbendes Fettgewebe oder verteilt es um. Danach strafft und fixiert man das erschlaffte Gewebe. Anschließend wird der verbleibende Hautüberschuss entfernt. Die Narbe verläuft dicht unter der Wimpernreihe und ist daher kaum sichtbar. Bereits nach 1 bis 2 Wochen sind die Spuren des Eingriffs fast nicht mehr merkbar. Die Gesellschaftsfähigkeit ist wiederhergestellt und ein neues Lebensgefühl kann sich langsam einstellen.

"Ist alles in Ordnung? Du siehst so fertig aus.", "Kurze Nacht gehabt?", "Bist du krank?" - Menschen, die unter Augenringen leiden kennen diese und ähnliche Aussagen nur zu gut. Tatsächlich gibt es aber Menschen, die genetisch bedingt mit dunklen Schatten unter den Augen zu kämpfen haben. Wenn die Haut unter den Augen sehr dünn oder stark pigmentiert ist, entsteht schnell der Eindruck von Müdigkeit oder Krankheit. Viele Frauen rücken Ihren Augenringen Tag für Tag mit Concealer zu Leibe. Sind die Augenschatten aber sehr dunkel und die Tränenrinne sehr tief, kann aber selbst der beste Abdeckstift oft nicht mithalten. Was also tun, wenn die Augenringe permanent stören?

Ursachen von Augenringen

Besonders wichtig ist es bei Augenringen, zunächst einmal die Ursache abzuklären. Nicht jeder ist nämlich von Geburt an mit diesen lästigen Biestern "gesegnet". Dunkle Schatten unter den Augen können auch das Resultat von Stress, Schlaf-, Flüssigkeits- oder Vitaminmangel sein. Auch andere Faktoren wie das Rauchen von Zigaretten oder ein starker Gewichtsverlust können das Auftreten begünstigen. Sind die dunklen Ringe durch solche Verhaltensweisen bedingt, sollte man versuchen, diese zu verbessern. Aber Achtung: Wenn Augenringe sehr plötzlich auftreten, können auch Krankheiten dahinterstecken. Sollten Sie diesen Verdacht haben, lassen Sie ihn auf jeden Fall zuerst bei ihrem Hausarzt abklären. Sind die Schatten unter den Augen allerdings angeboren, gibt es noch drei Optionen. Ein Leben lang auf Make-Up angewiesen sein, eine Unterlidstraffung oder:

Eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist eine körpereigene Substanz. Man verwendet sie hauptsächlich zur Faltenbehandlung und Modellierung des Gesichts. Oft ist die Tränenrinne sehr tief ist und trotz Concealer immer noch sichtbar ist. Dann schafft eine Unterspritzung Abhilfe. Durch diesen kleinen Eingriff kann man im Bereich unter dem Auge Volumen erzeugen. Die Augenringe wirken wie weggezaubert und das gesamte Gesicht frischer und jugendlicher. Durch das entstandene Volumen lässt sich auch die bläuliche durchschimmernde Farbe deutlich mindern. Die Hyaluronsäure ist wie ein Puffer, der die Äderchen nicht mehr durchscheinen lässt.

Fazit

Wer schon seit vielen Jahren unter starken Augenringen leidet, sollte eine Unterspritzung in Erwägung ziehen. Der Eingriff spart auf lange Sicht Zeit und Nerven. Seien wir ehrlich - wer von uns möchte schon jeden Morgen minutiös seine Augenringe abdecken? Durch Filler können Sie ihre lästigen Augenschatten in nur wenigen Minuten für lange Zeit los sein. Der Eingriff kommt sogar ganz ohne Schmerzen oder Ausfallszeit aus. Und ihren guten Gesundheitszustand? Den wird so schnell bestimmt auch niemand mehr anzweifeln... 😉

Im vorherigen Blogpost haben Sie die "6 wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Lidstraffung" kennengelernt. In diesem Artikel erfahren Sie nun, wie Sie schnell und einfach feststellen können, ob der Eingriff für Sie eine Option sein könnte.

Es gibt 4 konkrete Anzeichen, die auf die Notwendigkeit einer Lidstraffung hindeuten. Wie viele davon treffen auf Sie zu? Machen Sie den Selbsttest und finden Sie es heraus!

1. Sie haben Schlupflider

Schlupflider sind ein sehr häufiges Phänomen, das altersbedingt bei vielen Menschen auftritt. Aber auch Schäden durch Sonneinstrahlung, ein schwaches Bindegewebe, hormonelle Veränderungen oder starke Gewichtsschwankungen können die Straffheit der Oberlider negativ beeinflussen. Bei Schlupflidern bedeckt die Haut unterhalb der Augenbraue das Lid zum Teil oder sogar komplett. Der Bogen über dem Wimpernkranz ist somit unter anderem komplett verschwunden. Die schlaffe Haut des Oberlids hängt in vielen Fällen über die Wimpern und somit in das Auge hinein. Ein Phänomen, das nicht nur oft als unästhetisch empfunden wird, sondern tatsächlich auch die Sehfähigkeit und somit die Lebensqualität einschränken kann. Nicht zuletzt weil das eingeschränkte Blickfeld in weiterer Folge sogar zu Kopfschmerzen und Müdigkeit führen kann. Wer unter Schlupflidern leidet, sollte die Option einer Oberlidstraffung also definitiv in Erwägung ziehen.

2. Ihre Augen "verschwinden" im Profil

Bitten Sie Ihre Freunde oder Familie Sie einmal im Profil genau zu betrachten und Ihnen ehrlich zu sagen, wie Ihre Augen aus dieser Perspektive aussehen. Alternativ können Sie auch einfach ein Foto von der Seite aufnehmen. Seien Sie ehrlich zu sich selbst! Sind Ihre Augen klein und verschwinden regelrecht unter Ihren Lidern? Wenn die Antwort darauf ja lautet, ist das ein weiteres Anzeichen, dass Sie von einer Lidstraffung profitieren könnten.

Schlupflider

3. Ihre Augen sehen eingefallen aus

Dieses Anzeichen weist auf mehrere Dinge hin. Zunächst einmal wird dadurch deutlich, dass es nicht nur dem Oberlid an Straffheit fehlt. Zweitens ist dieser Effekt ein klares Zeichen für eine Hautalterung im gesamten Gesicht. Schauen Sie jetzt gleich einmal genau in den Spiegel. Sehen Ihre Augen eingefallen aus, ein wenig als ob sie viel abgenommen hätten? Und/oder ist die Haut unter dem Auge in direkter Nähe zu den Wangenknochen dünkler als im restlichen Gesicht? Achten Sie auf diese Zeichen, denn Sie sagen viel über den Zustand der empfindlichen Haut rund um die Augen aus.

4. Sie haben Augenringe

Augenringe können natürlich genetisch bedingt sein (wenn die Haut sehr transparent ist) oder durch Müdigkeit entstehen. Wenn Sie aber erst seit kurzem unter diesen unschönen Begleitern leiden, dann könnte auch etwas Anderes der Auslöser sein. Wenn die Haut rund um die Augen dünner wird oder das Gesicht in der Mitte an Volumen verliert, dann sind das sehr häufige Auslöser für altersbedingte Augenringe. Das Auftreten Dieser kann durch eine Lidstraffung sehr gut reduziert werden.

Was bedeutet das nun?

Für viele Menschen sind die oben genannten Anzeichen normale Auswirkungen des Alterungsprozesses. Das bedeutet aber nicht, dass Sie einfach darüber hinwegsehen müssen!

Wie haben Sie bei unserem Selbsttest abgeschnitten? Treffen 3 von 4 der Anzeichen auf Sie zu? Oder finden Sie, dass Ihre Augenlider gut in Form sind und nur ein wenig hängen, ohne dass die restliche Haut rund um die Augen davon beeinflusst wird? Ihre Antwort hängt davon ab, wie sich Ihre Augenlider an Ihre genetischen Voraussetzungen und den individuellen Alterungsprozess angepasst haben.

In den nächsten paar Tagen werden Ihnen die Anzeichen vielleicht immer wieder auffallen, wenn Sie sich in den Spiegel sehen. Vielleicht fallen Ihnen dann auch noch weitere Zeichen der Hautalterung in Ihrem Gesicht auf, die Sie eventuell als störend empfinden. Um all diese Dinge loszuwerden, ist oft eine Vielzahl an Eingriffen nötig. Eine Lidstraffung allein kann aber schon Vieles bewirken und sorgt dafür, dass größere Eingriffe wie zum Beispiel ein Facelift, nicht notwendig sind. Sie ist daher oft die beste Lösung für einen frischeren, natürlicheren und wacheren Look.

Wenn Sie diesen Look möglichst schnell erreichen wollen, dann können Sie jetzt damit aufhören, im Spiegel nach weiteren Zeichen der Hautalterung zu suchen. Versuchen Sie doch stattdessen, sich mehr mit der möglichen Lösung - einer Oberlidstraffung - zu beschäftigen. Das können Sie gerne mithilfe unseres Ratgeber "Alles über Lidstraffung" tun, den Sie sich hier gratis herunterladen können.

6 Voraussetzungen für eine erfolgreiche Lidstraffung

Die Augen sind das wohl wichtigste und einprägsamste Merkmal in unserem Gesicht. Viele behaupten, sie könnten unser tiefstes Inneres offenbaren. Kann man seinem Gesprächspartner, aus welchen Gründen auch immer, nicht tief in die Augen schauen, so gibt uns das oft ein unsicheres Gefühl und es fällt uns schwer, dieser Person zu vertrauen.

Doch nicht nur Sonnenbrillen, auch hängende Augenlider erschweren es dem Gegenüber, einen Menschen mittels direktem Blickkontakt kennen und schätzen zu lernen. Erschwerend kommt hinzu, dass schlaffe Lider unästhetisch aussehen und fälschlicherweise von vielen mit einem ungesunden Lebensstil oder einem höheren Alter in Verbindung gebracht werden. 

Es ist daher keine Überraschung, dass viele meiner PatientInnen mit dem Wunsch zu mir in die Ordination kommen, wieder frischer und vertrauenserweckender auszusehen. Ein kleiner operativer Eingriff - die Lidstraffung - kann diesen Wunsch schnell und unkompliziert in Erfüllung bringen. Allerdings müssen dafür ein paar Voraussetzungen erfüllt sein...


1) Hautüberschuss an den Oberlidern

Kein noch so kleiner operativer Eingriff sollte vorgenommen werden, wenn es dafür keinen guten Grund gibt. Bemerkt man einen Hautüberschuss an seinem Oberlid, der das Lid über das Auge hinunterfallen lässt, so liegt eine eindeutige Indikation für eine Oberlidstraffung, die auf schonende Weise das überschüssige Haut- und Muskelgewebe entfernt, vor. Schließlich führt dieses Problem nicht nur zu einem müder und älter wirkenden Gesicht, sondern kann im schlimmsten Fall auch zu Gesichtsfeldeinschränkungen führen.

Um zu testen, ob Sie Schupflider haben, die operativ behandelt werden können, können Sie bei geöffnetem Auge versuchen, die überschüssige Haut mit einer stumpfen Pinzette zu fassen und dann das Auge zu schließen. Verbleibt ein deutlicher Hautüberschuss, liegt die Lidhaut auf den Wimpern auf oder beeinträchtigt sie das Gesichtsfeld, besteht ein operationswürdiger Hautüberschuss.

oder: Tränensäcke an den Unterlidern

Durch die frühzeitige Erschlaffung des Hautmantels und der darunter liegenden Muskulatur entstehen oft „Tränensäcke“ am Unterlid, wenn sich durch die abgesunkene und erschlaffte Haut kleine Fettpölsterchen durchdrücken. Auch das ist ein guter Grund, um sich für eine Unterlidstraffung zu entscheiden. Die Unterlidstraffung sorgt dafür, dass die kleinen Fettpölsterchen verschwinden. Ein weiteres Plus dieses Eingriffs ist außerdem, dass nicht nur das Problem "Tränensäcke" effektiv bekämpft wird, sondern auch Augenringe ein wenig vermindert werden können.

2) Keine abgesunkene Augenbraue(n)

Eine Lidstraffung kann das Auge wieder „munter“ wirken lassen und dunkel verfärbte Augenringe sowie kleinste Fältchen oder Krähenfüße der Lidhaut verringern. Wenn genau dies die Krisenherde sind, die man angehen möchte, darf man sich jedoch nicht zu viel von diesem Eingriff versprechen.

Facelift

Das Gleiche gilt für hängende oder abgesunkene Augenbrauen. Diese Probleme können durch eine Lidstraffung alleine nicht dauerhaft und perfekt gelöst werden. Falls ein Patient also mit dem Wunsch zu mir kommt, seine hängenden Augenbrauen und Krähenfüße zu beseitigen, empfehle ich ihm ein FaceliftDieses kann die gewünschten Resultate erzielen.


3) Ein top ausgebildeter und erfahrener Chirurg

Die spezielle Anatomie und die besondere Funktionsweise des Lidapparates erfordern beim Operieren besonderes Können, umsichtiges operatives Vorgehen und viel Erfahrung seitens des Operateurs. Doch nicht nur sein Handwerk sollte er gut beherrschen. Man sollte seinem Chirurgen auch uneingeschränkt vertrauen können und spüren, dass ihm das Wohlergehen seiner Patienten wirklich am Herzen liegt. Was bringt all das Können, wenn Sie nicht wissen, ob man sich nachher noch gut genug um Sie kümmert?

4) Professionelle Nachbehandlung

Deswegen ist es für eine erfolgreiche Lidstraffung essentiell, dass sich der Chirurg genug Zeit für den Patienten und seine Fragen nimmt. Außerdem müssen Naht und Pflasterstreifen nach etwa 1 Woche entfernt werden. Ein guter Chirurg wird sich in dieser Zeit auch darum bemühen, zu erfahren, wie es dem Patienten nach dem Eingriff geht. Wenn ihm das seelische und körperliche Wohlbefinden des Patienten wichtig ist, wird er ihm zahlreiche wertvolle Ratschläge (z.B, in Bezug auf Haare waschen, Hautcremes oder Make-up) mit auf den Weg geben, damit gewährleistet werden kann, dass das Resultat auch wirklich so ausfällt, wie man es sich vorgestellt hat.

5) Verantwortungsvoller Zeitplan

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gilt es auch vor einer Lidstraffung, gewisse Vorkehrungen zu treffen. Über diese informiert Sie ein verantwortungsvoller Chirurg rechtzeitig, bevor der Eingriff stattfindet. In meinem Ratgeber können Sie sich schon mal vorab darüber informieren, was man alles einplanen sollte, wenn man sich für eine Lidstraffung interessiert. Es gibt nämlich vieles zu beachten: von der Abholung direkt nach dem Eingriff bis hin zu einer eventuellen psychischen Reaktion des Patienten nach einer großen optischen Veränderung. Auch ist es ratsam, sich um gute Nachsorge nach der Operation zu kümmern und sich nicht stressen zu lassen. Körperliche Schonung und Ruhe ist essentiell, um zufriedenstellende Resultate zu gewährleisten. Üblicherweise sind die Patienten nach etwa 14 Tagen wieder gesellschaftsfähig. Um ein optimales Resultat nicht zu gefährden, sollte diese Zeitspanne nicht unterschritten werden.

6) Körperliche Gesundheit

Patienten, die sich generell eines guten Gesundheitszustands erfreuen, sind geeignete Kandidaten für eine Lidstraffung. Schwere Vorerkrankungen, bzw. chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes müssen vor der Operation medikamentös gut eingestellt sein. Personen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, sollten diese vor der Operation dringend absetzen. Weiters rate ich meinen Patienten, dass Sie vor und nach dem Eingriff das Rauchen unterlassen oder zumindest reduzieren sollten, da dies die Wundheilung beeinträchtigen kann. 


Haben Ihnen diese Zeilen geholfen oder interessieren Sie sich gar für ein Beratungsgespräch mit mir, um diesen Eingriff näher zu besprechen? Gerne helfe ich Ihnen schriftlich unter ordination@rejzek.at oder telefonisch unter 01/8922166 weiter.

Dr. Andrea RejzekViele, die das erste Mal bei uns in der

Ordination in Wien anrufen, fragen einmal ganz generell nach, was sie nun tun müssen, wenn Sie sich für eine OP interessieren und wie es weitergeht. Ich habe mir daher überlegt, hier eine 5 Schritte „Anleitung“ für Sie zu verfassen, damit Sie einen besseren Einblick in unseren Ablauf erhalten.

1. Beratung

Nach Kontaktaufnahme über einen unserer Kanäle (Telefon, Mail, Facebook, Homepage,…) können wir gemeinsam einen passenden Termin für eine erste Beratung finden. In dem ausführlichen Gespräch werde ich Sie über die Möglichkeiten aber auch die Risiken Ihrer Wunsch-OP aufklären und Sie können mir alle Fragen stellen, die Sie zu dem Thema haben. Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch sollten Sie die Ordi (vorerst) ohne Fragen verlassen. Natürlich kommen dann noch einige Fragen dazu, wenn Sie alle Infos einmal „setzen“ lassen und die Idee zu einem fixen Vorhaben wird. Sollten dann noch Fragen auftauchen, sind meine Mädels und ich jederzeit erreichbar.
Vor einer größeren OP vereinbaren wir dann noch eine OP-Vorbesprechung miteinander. Bei diesem Termin werden alle Details für die OP festgelegt und die letzten Fragen geklärt.

2. Kostenvoranschlag

Gerne erstellen wir Ihnen nach der Untersuchung und dem ersten Beratungsgespräch einen individuellen Kostenvoranschlag.

3. Untersuchungen und Anästhesie

Bei manchen Operationen sind Untersuchungen zur OP-Freigabe notwendig. Welche Untersuchungen das im speziellen sind, finden Sie in einem ausführlichen Informationsmail, das wir Ihnen spätestens 3 Wochen vor Ihrem OP-Termin zusenden. Dann haben Sie noch ausreichend Zeit, diese Untersuchungen zu planen.
Findet Ihre OP in Narkose statt, wird sich der zuständige Anästhesist ein oder zwei Tage vor Ihrer OP telefonisch bei Ihnen melden, um Sie über die Narkose aufzuklären und die Details durchzugehen. (Auch unmittelbar vor dem Termin haben Sie aber noch die Möglichkeit, kurze Fragen zu klären.)

4. OP-Tag

Die kleineren Eingriffe finden ambulant bei uns in der Ordination in Wien statt und Sie können danach gleich nach Hause gehen. Wir planen immer ausreichend Zeitpuffer ein, dass Sie mit Frau Dr. Rejzek (oder gegebenenfalls mit dem Anästhesisten) unmittelbar letzte Fragen klären können.

Ist Ihre OP in der Privatklinik geplant, dann sollten Sie zwei Stunden vorher dort sein, damit das Einchecken problem- und stressfrei funktioniert. Eine halbe Stunde vor dem vereinbarten Termin wird Frau Dr. Rejzek dann zu Ihnen ins Zimmer kommen und die Anzeichnung vornehmen.

5. Kontrollen:

Ist Ihre OP bei uns in der Ordination in Wien, dann können Sie unmittelbar vor Ihrem Termin am Empfang den ersten Kontrolltermin (in der Regel eine Woche nach OP) vereinbaren.

Sind Sie in der Klinik, dann können Sie diesen entweder mit Frau Dr. Rejzek bei der Visite nach der OP vereinbaren, oder telefonisch erledigen, wenn Sie entlassen werden.

Oberlidstraffung WienDie plastische Chirurgie stellt uns heute eine große Auswahl an Eingriffen zur Verfügung, die dazu beitragen, das Gesicht wieder jung und frisch aussehen zu lassen.

Eine Behandlung die besonders effektiv ist: die Lidstraffung. Dieser Eingriff ist relativ risikoarm, erzielt aber einen wunderschönen und unaufdringlichen Effekt.

Der Blick ist wieder viel offener und lässt uns strahlender, jünger und frischer aussehen.

Die Oberlidstraffung wird durch einen kleinen Schnitt in der Lidfalte durchgeführt, bei dem neben überschüssiger Haut und etwas Muskulatur, je nach Bedarf auch ein wenig Fettgewebe aus dem Oberlidbereich entfernt wird. Somit ist die spätere Narbe für den Betrachter unsichtbar.

Darf’s ein bisschen mehr sein?

Es ist außerdem möglich, im Zuge der Lidstraffung mehrere Eingriffe zu kombinieren. Zum Beispiel kann in Kombination mit einem Facelift oder einer PRP Behandlung ein allgemeine straffes Ergebnis des Gesichts erreicht werden.

Ein weiterer Eingriff der tolle Ergebnisse zaubert, ist das Anheben der Augenbrauen nach Fogli. Die OP-Dauer verlängert sich hierbei nur unwesentlich, die Wirkung jedoch ist großartig!

Dabei wird ein guter Straffungseffekt im Bezug auf Brauenanhebung erzielt – und das über einen relativ kleinen Schnitt am Haaransatz. Der Operateur bringt dann unter der Haut auf Höhe der Augenbrauen Nähte an, die wiederum an der Faszie der Stirn-Haargrenze fixiert werden. So entsteht quasi ein innerer Zug der Augenbraue nach oben, der die gesamte Augenpartie sichtbar strafft.

Wie das Brauenlifting zum Einsatz kommt, ist stark vom Patienten und der Ausgangssituation abhängig und kann nur in einem persönlichen Gespräch besprochen werden. In manchen Fällen macht es sicherlich Sinn, das Brauenlifting nach Fogli mit einer Oberlidstraffung zu kombinieren, um einen besseren Effekt zu erzielen. Manches Mal reicht auch nur ein Brauenlift oder eine Oberlidstraffung alleine aus, um ein schönes Ergebnis zu erreichen.

Bei diesem Eingriff zur Anhebung der Brauen wird unter der Haut in einem Bereich gearbeitet, in welchem theoretisch eine Schädigung motorischer Nerven möglich ist. In diesem Fall ist auch keine Korrektur mehr möglich, die Schädigung ist nicht reversibel. Auch Blutergüsse und Einblutungen können im Fall des Brauenliftings ausgedehnter und somit unangenehmer sein und in den Wangenbereich absinken. Die Schädigung der Nerven gehört bei diesem Eingriff zu den schlimmsten Risiken, wenngleich sie auch ausgesprochen selten passiert.

Auch ich führe das sogenannte „Fogli-Lift“ durch, wenn Sie also Interesse haben, dann fragen Sie einfach nach oder vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch in Wien

beautiful_girl_winter-wallpaper-1920x1080Winterzeit bedeutet Rückzug, Gemütlichkeit und Ruhe. Auch seinem Körper sollte man daher nicht zu viel zumuten. Wer jedoch plant, einen plastisch-chirurgischen Eingriff vornehmen zu lassen, für den hat die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie einige Empfehlungen.

 

Was geht jetzt gut?

Ideal sind – laut Gesellschaft – Brustvergrößerungen und Lidstraffungen.
Da die Winterzeit die Zeit der Ruhe ist, kann man dem Körper nach einer Brustvergrößerung die nötige Ruhe gönnen, sich wieder gut zu erholen.

Auch die Augenlidstraffung bietet sich in der kalten Jahreszeit an.

Durch die Kälte kommt es weniger zu Schwellungen und Sie können erfrischt und offen ins neue Jahr blicken. Aufgepasst jedoch bei Verkühlungen und ästhetischen Eingriffen. Ein Schnupfen, eine laufende Nase, geschwollene Augen und ständiges Niesen sind im Fall einer Lidstraffung natürlich nicht optimal. Wie eigentlich immer vor einer Operation gilt: Sie sollten gesund sein!

Welche OP außerdem gut im Winter durchgeführt werden kann, ist die Fettabsaugung. Für all jene, die ihre lästigen Weihnachts-Extrakilos auch trotz Sport und gesunder Ernährung nicht loswerden; Die Fettabsaugung kann gut in der kalten Jahreszeit durchgeführt werden. Denn der Körper hat genügend Zeit, sich wieder zu erholen, die Kälte sorgt dafür, dass Schwellungen nicht allzu stark werden und bereits im Frühling kann ein wunderschönes Ergebnis bewundert werden.