schöne junge Frau

Frauen auf der ganzen Welt schwören auf den Trend

Halloween ist zwar offiziell vorbei aber der Vampirtrend bleibt. Wie das sein kann? Weil das Vampirlifting derzeit wieder in aller Munde ist. Bei dieser Methode wird körpereigenes Blutplasma zur Verjüngung der Haut verwendet.

Klingt gruselig, ist es aber eigentlich ganz und gar nicht. Die Behandlung geht schnell, ist weitgehend schmerzfrei und sorgt für einen anschließenden Wow-Effekt. Kein Wunder also, dass Stars und Sternchen weltweit darauf schwören.

Wie funktioniert das Vampirlifting?

Keine Frage, der Eingriff ist durchaus eine blutige Angelegenheit. Zuerst wird eine kleine Menge Blut aus den Venen abgezapft. Dieses wird anschließend zentrifugiert. Dadurch kann sich das Blut vom Plasma absetzen. Anschließend bringt man nur das Plasma mithilfe feiner Kanülen unter die Haut im Gesicht ein. In diesem Moment werden die bekannten "Grusel-Selfies" geschossen, bei denen die Patient_Innen einen blutüberströmten Eindruck machen. Tatsächlich ist dieser Vorgang aber weder sonderlich schmerzhaft noch angst einflößend. Er dient lediglich dazu, dass die Wirkstoffe des Blutplasmas besser in die Haut eindringen können.

Blutplasma als Wundermittel

Warum aber wird bei der Methode nur das Plasma wieder in die Haut eingebracht? Das Serum enthält Wachstumshormone und Thrombozyten in hochkonzentrierter Form. Aus diesem Grund hat das Vampirlifting auch seinen zweiten Namen erhalten: PRP (Platelet-rich Plasma). Durch die Wirkstoffe im Plasma wird die Kollagen-Produktion angeregt. Dadurch wird der Erneuerungsprozess der Haut quasi angekurbelt. Sie wirkt jünger, frischer und praller. Der Effekt hält in der Regel etwa ein Jahr an und kann nach Belieben erneuert werden.

Vampirlifting als Alternative zu Botox?

Von vielen Patient_innen wird das Vampirlifting dem Botox vorgezogen, weil dabei ausschließlich körpereigene Stoffe zum Einsatz kommen. Dazu kann man stehen, wie man möchte. Fest steht jedenfalls, dass sowohl Botox als auch PRP gerne auch präventiv angewandt werden und, dass beide Methoden ähnlich gute Ergebnisse erzielen. 

Die Augmented Reality Plattform Spark AR sorgte in letzter Zeit für Furore rund um ihre neuen Filter auf Instagram.

Mit diesen kleinen Helfern kann man nämlich Fotos und Videos von sich selbst den Anschein geben, man hätte sich einer Schönheits-OP unterzogen. Ungefährlich ist das laut Experten nicht: Viele UserInnen würden in weiterer Folge unter der sogenannten Snapchat Dysmorphia leiden. Dabei können sie sich von der durch die Filter "optimierten" Version ihres Gesichtes nicht mehr lösen und sind ständig unzufrieden mit sich selbst. Bereits im Vorfeld war Instagram aufgrund von Werbungen für wirkungslose Abnehmtees in die Bredouille geraten.

Filter als Vorbild

Mädchen mit Handy

Die Beeinflussung durch Social Media ist groß

Spark AR hat nun auch bei den neuen Schönheitsfiltern Konsequenzen gezogen und diese nach heftigem Gegenwind von der Plattform entfernt. Das Phänomen, das sich viele Menschen eine gefilterte Version von sich selbst wünschen, bleibt aber dennoch bestehen. Immer mehr PatientInnen kommen nun auch mit diesem Wunsch in die Ordination von Plastischen ChirurgInnen. Dass die Nachfrage nach Schönheits-OPs durch Snapchat und Co. generell zugenommen hätte, kann jedoch nicht festgestellt werden. Lediglich die Art der Nachfrage hat sich durch Augmented Reality verändert. PatientInnen wollen nun häufig nicht mehr wie jemand anderes aussehen, sondern wünschen sich schlicht und einfach eine ansprechendere Version von sich selbst.

Neue Idole

Diese Entwicklung ist grundsätzlich nicht abwertend zu betrachten. Gerade das Wegfinden von fremden Idolen und Vorbildern, die für den eigenen Körper unrealistisch sind, ist sicherlich ein positiver Effekt. Trotzdem ist wie immer bei plastischen Eingriffen Vorsicht geboten. Wichtig ist es zu wissen, warum sich PatientInnen eine Veränderung wünschen und psychologische Probleme im Vorhinein auszuschließen. Wer sich eine Schönheits-OP wünscht, sollte sich diesen Schritt immer gut überlegen, seine Gründe kennen und sich vor allem für die Entscheidung genug Zeit nehmen.

Oktober ist nicht nur der Monat der letzten Sonnenstrahlen und der goldenen Blätter. Auch Brustkrebs ist im Oktober ein präsentes Thema, denn es ist Breast Cancer Awareness Month! Warum das so wichtig ist? Weil Brustkrebs immer noch die am häufigsten auftretende Krebserkrankung bei Frauen im industrialisierten Raum ist. Eine von acht Frauen erkrankt zumindest einmal in ihrem Leben daran. Diese Zahlen erschrecken, wenn man sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat. Der Breast Cancer Awareness Month ist unheimlich wichtig, um nötige Aufklärungsarbeit zu leisten.

Brustkrebs rechtzeitig erkennen

Das A und O beim Thema Brustkrebs ist die Vorsorge. Obwohl von Brustkrebs in der Regel nur Frauen ab 40 betroffen sind, kann eine regelmäßige und gründliche Untersuchung der Brust nie schaden. Diese sollte durch einen optischen Check vor dem Spiegel sowie durch gründliches Abtasten der Brust und Achselhöhlen erfolgen. Wichtig ist es auf jeden Fall, den eigenen Körper gut zu kennen, um Veränderungen sofort bemerken zu können.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die genetische Disposition. Bei einem Viertel aller Frauen, die an Brustkrebs erkranken, gibt es andere Fälle in der Familie. Wie hoch das erbliche Risiko aber tatsächlich ist, kann man nur im Einzelfall feststellen. Wenn Sie Bedenken haben, sollten Sie diese unbedingt mit einem Arzt besprechen.

Masektomie bei Brustkrebs

Ist das genetische Risiko sehr hoch, kann man eine vorsorgliche Masektomie andenken. Hierbei werden die Brüste entfernt, obwohl noch keine Tumorbildung vorhanden ist. So wird die Entstehung von Brustkrebs im Vorfeld effektiv verhindert. Der Bekanntheitsgrad dieser Methode ist 2013 durch die mediale Aufmerksamkeit rund um Angelina Jolies beidseitige Masektomie stark gestiegen. Sie hatte sich die Brüste aufgrund eines 70-prozentigen Risikos an Brustkrebs zu erkranken, vorsorglich entfernen lassen. Eine Masektomie ist ein großer Schritt und eine starke psychische und physische Belastung. Viele Frauen fühlen sich nach der OP nicht mehr weiblich und sehr unwohl.

Und nach dem Brustkrebs?

Ist die Gefahr einmal gebannt und die Brust erfolgreich entfernt, findet in der Regel  ein Wiederaufbau statt. Die meisten Frauen wünschen sich nach einer Masektomie ihre alte Weiblichkeit wieder zurück. Dank der Plastischen Chirurgie ist es möglich, ihnen dieses Gefühl wiederzugeben. Mithilfe von Implantaten oder Eigenfett kann man bei einer Brustkrebs-Patientin eine reguläre Brustvergrößerung durchführen. Je nach Wunsch der Patientin wird dann möglichst detailgetreu die ehemalige Brust rekonstruiert. Einer größeren oder kleineren Nachbildung steht aber natürlich auch nichts im Wege. Auch eine Rekonstruktion der Brustwarzen ist mithilfe neuester Methoden möglich. Hier arbeitet man mit einer Kombination aus Hauttransplantation und Tätowierung.

Ein kleiner aber wichtiger Trend erobert gerade die Schönheitssalons und Ordinationen dieser Welt. Tweakments, also "kleine Optimierungen", die aber viel bewirken können sind der neue Stern am Beauty-Himmel. Nicht ohne Grund werden diese Behandlungen auch gerne als "Lunchtime-Treatments" bezeichnet. Schließlich kann man sie schnell und einfach in einer Mittagspause durchführen lassen. Anschließend kann man ungehindert einfach wieder ins Büro gehen. Sie fragen sich jetzt, was für eine "magische" Behandlung das Tweakment sein sollen? Es sind einige altbekannte Klassiker dabei... 😉

Faltenbehandlungen - das klassische Tweakment

Wer bereits einmal Botox, Hyaluron oder Eigenfett spritzen hat lassen weiß, wie einfach und unkompliziert das sein kann. Gerade wenn PatientInnen regelmäßig zur Behandlung kommen, ist die Verschönerung im Handumdrehen vollzogen. StammpatientInnen brauchen nach einer Hyaluron-Behandlung oft nicht einmal zu zahlen. Klingt verrückt, ist es aber nicht. Hyaluron wird bei den meisten ÄrztInnen pro Ampulle verrechnet. Diese kann dann bei den folgenden Terminen aufgebraucht werden. Im Idealfall dauert ein Folgetermin für Filler also nur 15 Minuten - ideal für die Mittagspause eben.

Fadenlifting

Dieses Tweakment eignet sich perfekt für hängende und erschlaffte Hautpartien im Gesicht. Ein klassisches Facelift stellte einen größeren Eingriff dar, der doch eine längere Erholungszeit mit sich zieht. Das Fadenlifting im Gegenzug, ist eine minimalinvasive Behandlung. Sie wird meist in unter einer Stunde durchgeführt. Hierbei hebt man mit feinen, durchsichtigen Fäden bestimmte Gesichtspartien. So entsteht ein Liftingeffekt, der langanhaltend ist. Nach der Behandlungen können die PatientInnen direkt wieder nachhause (oder eben zurück ins Büro) gehen. Alles, was dann von der Behandlung noch merkbar ist, ist ein leichtes Spannungsgefühl im Gesicht.

Volle Lippen durch Tweakments

Mit Hyaluronsäure wird nicht nur Falten der Kampf angesagt. Auch vollere Lippen können mithilfe von Fillern modelliert werden. Je nach Wunsch der/des Pantientin/Patienten wird hier Ober- und/oder Unterlippen mehr Volumen hinzugefügt. So entsteht ein harmonischeres Gesamtbild. Je nach Wunsch kann auch hier der Einsatz von Fäden stattfinden. Die sogenannte Keyhole-Pout-Methode ist ein beliebter Weg, um in der Mitte der Unterlippe ein Grübchen hinzuzufügen. So entsteht ein natürlicher, praller Kussmund. Auch Lipfiller werden schnell und einfach in unter 30 Minuten angewendet. Eben wie es sich für ein richtiges Tweakment gehört.

Im Sommer wird klassisch viel blankgezogen und ein Körperteil steht dabei deutlich mehr im Fokus als sonst - die männliche Brust. Egal ob man es lieber glattrasiert oder lockig hat, bei einem Kriterium scheiden sich die Geister nicht. Die Männerbrust muss vor allem straff und wohlproportioniert sein, um zu gefallen. Eine Hendlbrust kommt beim weiblichen Geschlecht tendenziell weniger gut an. Wie sieht es aber aus, wenn die männliche Brust etwas üppiger ausfällt? 

Darf's ein bisserl mehr sein?

Wie bei vielen Schönheitsidealen gilt auch bei den "Herren der Schöpfung" das Credo: Hauptsache, straff! Was jedoch, wenn kein praller Brustmuskel den Oberkörper ziert, sondern weiches oder hängendes Gewebe. Sowohl der Damen- als auch der Herrenwelt ist das meist ein Dorn im Auge. In den meisten Fällen wird Übergewicht für eine solche Ausprägung der Brust verantwortlich gemacht. Die sogenannte Lipomastie kommt bei übergewichtigen Männern häufig vor. Oft sieht man aber auch junge, schlanke Männer mit überschüssigem Brustgewebe. Wie ist das möglich?

Männerbrust nicht nur durch Übergewicht

Tatsächlich leiden etwa 30 Prozent aller Männer unter der sogenannten Gynäkomastie. Dabei handelt es sich um eine krankhafte Vergrößerung des Drüsengewebes in der männlichen Brust. Sie entsteht durch ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt. Bei einer Gynäkomastie ist das Gewebe meist verhärtet, wohingegen Fettgewebe weicht ist. Deutlich merkbar ist der Unterschied zur Lipomastie aber durch ein Spannungsgefühl und eine Druckempfindlichkeit der Brust. Viele Männer entscheiden sich also nicht nur aus kosmetischen Gründen für einen Eingriff, bei dem das Drüsengewebe entfernt wird.

Die Gynäkomastie-Operation schafft Abhilfe

Hormonelle Therapie und andere Behandlungsmöglichkeiten bringen nur sehr selten eine Linderung der Beschwerden, vor allem wenn die Gynäkomastie bereits lange vorhanden ist. Die Gynäkomastie-Operation ist hingegen eine langfristige und sichere Lösung, die unliebsame Männerbrust ein für alle mal loszuwerden. Bei diesem Eingriff wird das vorhandene Drüsengewebe operativ entfernt. Einmal korrigiert, kann die Männerbrust auch nicht einfach wieder "nachwachsen" wie das bei Fettgewebe der Fall sein kann. Es handelt sich also um eine nachhaltige Lösung.

Zahlt die Krankenkasse bei Gynäkomastie?

Ist nachweislich Drüsengewebe vorhanden, werden die Kosten für den Eingriff von der Krankenkasse übernommen. Ist das nicht der Fall und es handelt sich um eine sogenannte Pseudogynäkomastie bei der nur Fettgewebe festgestellt wird, sind die Kosten selbst zu tragen. Wie jede Operation birgt auch der Gynäkomastie-Eingriff gewisse Risiken. Diese unterscheiden sich jedoch nicht von den klassischen Risiken der Narkose, der Infektion oder Hämatomen. Wer sich von der unschönen Männerbrust also noch immer den Freibadaufenthalt verderben lässt, sollte den Eingriff in Erwägung ziehen. Der Sommer ist schließlich nicht zum Verstecken da. 😉

Vermehrtes Schwitzen ist vor allem im Sommer eine unangenehme Angelegenheit. Während die meisten von uns aber nur davon genervt sind, leiden 10% der Weltbevölkerung aber an einer Überproduktion der Schweißdrüsen - der Hyperhidrose. Oft sind kleinere Interaktionen wie ein Händeschütteln für diese Menschen schon eine Qual. Die Schweißdrüsenabsaugung ist ein beliebter Eingriff, der hier Abhilfe schaffen kann.

Wo ist eine Schweißdrüsenabsaugung möglich?

Wer sich ein vermindertes Schwitzen an Händen oder Füßen wünscht, braucht nicht mehr länger überlegen, welche Methode die Richtige für sie oder ihn ist. Eine Schweißdrüsenabsaugung kann nämlich nur an den Achseln durchgeführt werden. Zur Schweißreduktion an Händen und Füßen eignet sich nur die sehr effektive Botox-Methode. Dazu lesen Sie mehr in unserem vorigen Blogbeitrag.

So läuft die Schweißdrüsenabsaugung ab

Bei einer Schweißdrüsenabsaugung werden die Zellen, die für die Schweißproduktion zuständig sind, wie der Name schon sagt kürretiert, also abgeschabt. Eine solche Kürettage ist aber erst möglich, nachdem an den Achseln jeweils zwei kleine Schnitte erfolgt sind. Durch diese werden dann Kanülen eingeführt, die die Zellen abtransportieren. 

Das Prinzip der Schweißdrüsenabsaugung ähnelt also dem der Fettabsaugung, bei der ebenfalls Zellen mithilfe von Unterdruck entfernt werden. Was sich für den Laien vielleicht nach einer längeren und komplizierten Sache anhört, ist in Wahrheit ein relativ kleiner Eingriff. Pro Seite dauert die Entfernung der Schweißdrüsen jediglich 10 bis 20 Minuten.

Ist das nicht gefährlich?

Leider gibt es gerade bei der Schweißdrüsenabsaugung viele Vorurteile. Diese basieren auf Geschichten von PatientInnen, die nach einem Eingriff Probleme mit Lymphknoten und dem Immunsystem erleiden mussten. In Wahrheit ist die Schweißdrüsenabsaugung aber nicht mehr oder weniger gefährlich als andere chirurgische Eingriffe. Wer sich in die Hände eines fachkundiger ChirurgInnen begibt, hat nichts zu befürchten. Meist treten höchstens Blutergüsse und Infektionen auf, die aber durch die Gabe eines Antibiotikums verhindert werden können. In sehr seltenen Fällen kann es zum Absterben von Hautpartien kommen. Das Risikio für eine derartige Komplikation ist aber verschwindend gering.

Schweißdrüsenabsaugung - eine langfristige Lösung?

Viele Menschen denken, dass die Schweißdrüsenabsaugung endgültig und dauerhaft ist und ziehen den Eingriff daher der Botoxbehandlung vor. Ganz so pauschalisieren lässt sich das aber nicht. Während die Schweißdrüsen bei einer Botoxunterspritzung vollkommen "lahmgelegt" werden, regenerieren sich nach einer Absaugung einige Zellen wieder. Es kommt also bei der Schweißdrüsenabsaugung nicht zu einem vollständigen Stopp der Schweißproduktion. Der große Vorteil gegenüber der Botoxbehandlung ist jedoch, dass sie nur ein einziges Mal durchgeführt werden muss. Wer den Effekt einer Unterspritzung erhalten möchte, muss diese regelmäßig wiederholen. Wie oft eine solche Auffrischung notwendig ist, hängt von vielen Faktoren, wie dem individuellen Stoffwechsel ab.

Botox ist nicht nur ein Mittel, das Falten bekämpft. Der Wirkstoff kann noch vieles mehr. So wird er zum Beispiel an Händen, Füßen und Achseln gegen übermäßiges Schwitzen eingesetzt. Wie das funktioniert? Ganz einfach!

Botox wirkt auf die Nervenübertragung

Bei dem Wirkstoff handelt es sich um Botolinumtoxin. Wird dieses unter die Haut injiziert, hemmt es die Übertragungsreaktion von den Nervenzellen an den Muskel. Das Auftreten und Entstehen von Falten wird also reduziert, weil der behandelte Muskel sich nicht mehr so leicht bewegen lässt. Bei den Schweißdrüsen tritt ein ähnlicher Effekt ein. Durch die Hemmung der Signalübertragung, bekommen die Schweißdrüsen von den Nervenzellen quasi nicht mehr den "Auftrag", Schweiß zu produzieren. Die Haut bleibt trocken und dem Schwitzen wurde Einhalt geboten.

Die Dosis macht das Gift

Wie bereits oben beschrieben, handelt es sich bei Botox um ein Nervengift. Dieses wird jedoch zur Behandlung von Falten oder übermäßigem Schwitzen nur in sehr geringen Dosen eingesetzt. In diesen Mengen und richtig angewandt, kann der Wirkstoff dem Körper nicht schaden. Sollte es durch unprofessionelle Anwendung zu einer Überdosierung kommen, droht aber auch noch keine Gefahr. Botox baut sich mit der Zeit von selber ab und muss daher auch regelmäßig nachgespritzt werden. Wie häufig das notwendig ist, hängt vom individuellen Stoffwechsel ab.

Endlich schweißfrei durch Botox 

Angenehm ist die Behandlung mit Botox an empfindlichen Stellen wie Achseln, Händen und Füßen zugegebenermaßen nicht. Wie stark die Schmerzen sind, mit denen man rechnen muss, lässt sich jedoch nicht so einfach sagen. Jeder Mensch hat ein anderes Schmerzempfinden und kommt mit der Behandlung entsprechend besser oder schlechter zurecht. Auf Wunsch kommt eine Betäubungscreme zum Einsatz, die den Prozess deutlich angenehmer macht. Fest steht jedenfalls, dass kein plastischer Eingriff völlig schmerzfrei auskommt. So auch nicht die Alternative zu Botox - die Schweißdrüsenabsaugung über die Sie im nächsten Blogbeitrag mehr erfahren. Wer extrem unter übermäßiger Schweißproduktion leidet, nimmt solche Unannehmlichkeiten aber meist gerne in Kauf.

Abstehende Ohren - für Viele ein Dorn im Auge

Abstehende Ohren - für Viele ein Dorn im Auge

Auch wenn wir nicht alle davon betroffen sind: Das Problem mit den Segelohren kennen wir alle. Zu Schulzeiten gab es immer zumindest einen Klassenkameraden, der an abstehenden Ohren litt und dafür gehänselt wurde. Das muss aber nicht sein! Ohrenanlegungen sind mittlerweile salonfähig geworden. Viele Eltern lassen den Eingriff bereits sehr früh bei ihren betroffenen Kindern durchführen, weil sie ihnen Hänseleien ersparen wollen. Wie läuft so eine Ohrenanlegung aber tatsächlich ab und was ist dafür notwendig?

Ohrenanlegung bei Kindern?

Viele Eltern sind zunächst skeptisch, ob eine Ohrenanlegung tatsächlich schon bei kleinen Kindern durchgeführt werden kann. Die Antwort lautet eindeutig: Ja! Tendenziell wartet man bei ästhetischen Eingriffen natürlich bis der Körper fertig ausgewachsen ist. So kann es nicht nachträglich zu ungewollten Veränderungen am Ergebnis kommen. Die Ohren sind einer der wenigen Körperteile, die bereits sehr früh quasi fertig ausgebildet sind. Es stellt daher kein Hindernis dar, diese schon bei Kleinkindern ab 4 Jahren anlegen zu lassen.

Kinder meistern solche Eingriffe auch wider Erwarten oft besser als Erwachsene. Sie haben meist ein Vertrauen in die Entscheidungen der Eltern und meist noch keine Angst vor Narkose und Co. Voraussetzung ist natürlich, dass das betroffene Kind den Eingriff auch wirklich selber will! Bonus: die meisten Krankenkassen übernehmen für Kinder und Jugendliche die Kosten einer Ohrenanlegung.

Was passiert bei einer Ohrenanlegung?

Die Ohrenanlegung ist im Vergleich zu vielen anderen Eingriffen eine recht simple und schnelle Prozedur. Pro Ohr dauert die OP im Schnitt etwa 45 Minuten. Sie kann in örtlicher Betäubung oder auf Wunsch auch in Vollnarkose erfolgen. Letztere Option wird bei Kindern oft empfohlen um sicherzustellen, dass diese während dem Eingriff ruhig bleiben und stillhalten. Bei der Operation selber erfolgt ein Schnitt hinter der Ohrmuschel, der nach Abheilung nicht mehr bemerkbar ist. So kann die mangelnde Krümmung der Ohrmuschel ausgeglichen werden und die Ohren liegen schön am Kopf an.

Nach einer Ohrenanlegung muss drei Wochen ein Stirnband getragen werden. Auch hier ist die terminlich Planung also nicht unwichtig. In der Regel sind die PatientInnen aber bereits nach einer Woche wieder gesellschaftsfähig.

Viele potentielle Patientinnen schrecken vor einer Schamlippenkorrektur zurück, weil sie Angst vor einem Eingriff im Intimbereich haben. Was wenn etwas schiefgeht? Kann es sein, dass man "dort unten" das Gefühl verliert? Was wenn mir das Ergebnis nicht gefällt? Der Gedanke an eine Labien-OP weckt in vielen Frauen Ängste, die aber großteils völlig unbegründet sind.

Angst vor den Risiken der Schamlippenkorretur

Die Sorge, dass nach einer Schamlippenkorrektur das Gefühl im Intimbereich verloren geht ist natürlich aber völlig unbegründet. Der weibliche Genitalbereich besteht aus einer riesigen Anzahl von nervlichen Verzweigungen. In wenigen seltenen Fällen kann es vorkommen, dass in den ersten Wochen nach der OP eine Überempfindlichkeit besteht. 

Diese sollte aber in der Regel nach 4 Wochen wieder vollends verschwunden sein. Wie bei jedem anderen plastischen Eingriff kann es auch bei der Labien-OP zu Blutungen und Infektionen kommen. Diese Nebenwirkungen sind aber mithilfe von Kühlung, richtiger Pflege oder der Gabe von Antibiotika sehr gut in den Griff zu bekommen.

Verschiedene Plastiken

Jeder Intimbereich ist unterschiedlich und sich jede Frau wünscht sich ein anderes Ergebnis. Daher kann eine Schamlippenkorretur niemals einfach nach dem "Schema F" durchgeführt werden. Die Unterschiedlichkeit der Anatomie muss natürlich auch bei der Operationsweise berücksichtigt werden. Keilresektionen, Keilexzisionen mit Z-Plastik und lineare Resektionen sind die gängigsten Methoden, die bei einer Labien-OP zum Einsatz kommen. In den meisten Fällen sind die inneren Schamlippen zu groß und ragen über die äußeren hinaus. In diesem Fall entfernt man Gewebe von den äußeren Schamlippen, um ein besseres Gleichgewicht wiederherzustellen. Es ist aber auch möglich, dass die äußeren Schamlippen zu klein sind und die inneren nicht ganz bedecken. In diesem Fall kann man mit Hilfe einer Eigenfettunterspritzung Volumen zu den äußeren Schamlippen hinzufügen. Somit entsteht dann das oft gewünschte Bild einer "perfekten Muschel".

Schamlippenkorrektur ohne Narkose

Ein Argument, das viele potentielle Patientinnen letztendlich von einer Schamlippenkorrektur überzeugt, ist die einfache Durchführung. Tatsächlich ist die Labien-OP eine der am häufigsten stattfindenden Eingriffe in vielen Ordinationen. Sie findet ohne Narkose und in ambulanter Behandlung statt. Einzig die Gabe eines Lokalanästhetikums und eine lokale Betäubung sind vor der Operation notwendig. Sollte es gewünscht werden, ist eine stationärer Aufenthalt sowie eine Versetzung in den Dämmerschlaf natürlich trotzdem möglich. Alles in allem ist die Schamlippenkorrektur aber eine Routine-Operation. Die unbegründete Angst vor dem Eingriff sollt einem neuen Lebensgefühl also auf keinen Fall im Weg stehen.

Rund um das Thema Labien-OP ranken sich unzählige Mythen und vor allem auch Vorurteile. Die meisten Menschen können sich gar nicht vorstellen, unter welchem seelischen Druck und oft auch körperlichen Schmerzen Betroffene leiden. Im heutigen Beitrag soll mit den häufigsten Vorurteilen aufgeräumt werden.

1. "Die sind doch nur eitel"

Nein, Frauen, die sich einer Schamlippen-OP unterziehen machen das in den allermeisten Fällen nicht "nur" weil sie mit dem Aussehen der Schamlippen unzufrieden sind. Viele der Betroffenen mussten bereits von Kindheitsalter an gehässige Kommentare ertragen. Nicht selten kommt es vor, dass junge Mädchen von ihren Müttern zum Frauenarzt geschleppt werden, weil diese finden, dass das "da unten" seltsam aussieht. In der Adoleszenz wird die Beziehung zum eigenen Körper dann einer noch größeren Probe unterzogen. Viele Betroffene berichten von furchtbaren Momenten, bei denen Sexualpartner sich abschätzig über das Aussehen der Schamlippen geäußert haben. Was derartige Erlebnisse mit dem Selbstbewusstsein junger Frauen machen, kann man sich als Unbeteiligte/r nur ausmalen. Es ist absolut gerechtfertigt, diesem permanenten seelischen Druck entfliehen zu wollen!

2. "Betroffene müssen zum Psychologen nicht zum Chirurgen"

Der zweite Themenblock ist eigentlich eine Weiterführung von Punkt 1. Wenn die Betroffenen unter seelischen Problemen leiden, sollten sie dann nicht zuerst versuchen, diese ohne OP zu lösen? Die Antwort lautet in jedem Fall: ja! Die Entscheidung für einen plastischen Eingriff sollte niemals leichtfertig oder überstürzt erfolgen. Alleine schon, weil dann die Gefahr für anschließende Unzufriedenheit sehr hoch ist. Wer aufgrund des Aussehens des eigenen Intimbereichs bereits negative Erfahrungen machen musste, sollte unbedingt zuerst das Gespräch mit ExpertInnen suchen. Verantwortungsvolle Plastische ChirurgInnen werden immer vorher abklären, ob eine Labien-OP aus psychologischer Sicht verantwortet werden kann.

3. "Die Idealvorstellungen sind falsch"

Die Pop-Kultur gaukelt uns oft genug vor, wie bestimmte Dinge auszusehen haben - so auch unsere Körper. Es ist also naheliegend, dass wir uns auch Ideale und Vorbilder suchen, wenn es um den Intimbereich geht. Ob diese Vorstellungen dabei der Realität bzw. der dem tatsächlichen Aussehen der Mehrheit entsprechen, ist eine andere Sache. Es steht außer Frage, dass sich viele Menschen an Idealvorstellungen orientieren und aufgrund dessen mit ihrem eigenen Körper unzufrieden sind. Dass diese Vorstellungen deswegen "falsch" sind, kann nicht so einfach gesagt werden. Der Mensch strebt seit jeher nach Optimierung und kosmetischer Verschönerung. Eine Labien-OP kann einer Frau dabei helfen, sich selbst schön zu finden und endlich mit dem eigenen Körper im Reinen zu sein. Wenn eine Schamlippen-OP tatsächlich zum persönlichen Glück führt und aus den richtigen Motiven gemacht wird, warum also nicht?

4. "Wie schlimm kann es schon sein"

Was viele Unbeteiligte, selbst Frauen, oft nicht wissen: Wenn es um das Aussehen von Labien geht, gibt es praktisch keine Grenzen. Das, was oft als "normal" dargestellt wird, ist schlicht und einfach ein Beauty-Standard. Es bedeutet noch lange nicht, dass der Intimbereich der meisten Frauen so aussieht. Tatsächlich gibt es sehr viele Frauen, deren innere Labien größer und länger sind als die äußeren. Die Klitoris ist oft nicht ganz von den Schamlippen bedeckt. Auch das straffe und pralle Bild der äußeren Labien ist selten gegeben. Es gibt tatsächlich alle möglichen Ausprägungen, die man sich nur vorstellen kann bis hin zu Labien, die dunkel und gewellt sind und einer Blume gleichen. Zusätzlich zum Aussehen kann es sein, dass zu große Schamlippen beim Sport oder Sex eingeklemmt werden und schmerzen. Ein weiterer Grund, warum eine Labien-OP völlig legitim ist und ihr Stigma nicht verdient hat.