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Mund-Nasen-Schutz mit Schriftzug "Don't panic"

Auch im medizinischen Bereich hat sich durch Covid einiges geändert.

Welche Operationen führen wir derzeit durch und welche nicht? Hier finden Sie alle Antworten:

Die Verwirrung in Zeiten von Covid ist groß. Was ist derzeit erlaubt und was nicht? Was ist riskant und was kann ohne Bedenken stattfinden? Auch im medizinischen Bereich kommen immer wieder Fragen auf und es herrscht eine allgemeine Verunsicherung. Um unseren Patient*innen die Bedenken ein wenig zu nehmen, haben wir für Sie zusammengefasst, welche Eingriffe weiterhin stattfinden können und wo noch Geduld gefragt ist, bis wir zu unserem normalen Alltag zurückkehren können.

Sicherheit trotz Covid


Prinzipiell gilt: Die Sicherheit unserer Patient*innen und Mitarbeiter*innen steht für uns an oberster Stelle. Wir sind stets darauf bedacht, dass in der Ordination höchste Sicherheitsstandards eingehalten werden. Trotzdem gibt es Eingriffe bei denen die Gefahr einer Covid-Infektion höher ist, als bei anderen. Das höchste Infektionsrisiko besteht naturgegebenermaßen bei Eingriffen rund um die Mund-Nasen-Region, da sich das Virus über eine Tröpfcheninfektion überträgt. Daher haben wir uns dafür entschieden, Eingriffe in diesem Bereich des Gesichts unter den aktuellen Umständen nicht durchzuführen. Dazu zählen vor allem Unterspritzungen mit Hyaluron und Botox an Lippen oder Wangen. Alle anderen Operationen und Filler im Bereich der Stirn und Augen können aber ganz normal stattfinden! Um dabei die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, führen wir vor jedem Eingriff einen Schnelltest durch. Unser gesamtes Personal wird natürlich auch regelmäßig getestet und hält noch strengere Hygienevorkehrungen ein, als ohnehin schon.

Eingriffe im Gesicht


Auch wenn wir momentan keine Modifikationen an Mund oder Nase vornehmen, gibt es einige Eingriffe im Gesicht, die wir unter Einhaltungen der Sicherheitsvorkehrungen durchführen können. Ober- und Unterlidstraffungen, Ohrenanlegungen und Facelifts können nach wie vor stattfinden. All diese Eingriffe können bei uns in der Ordination durchgeführt werden. Das Tragen der Maske ist bei diesen Operationen für die Patient*innen natürlich nicht die ganze Zeit über möglich. Durch den vorausgegangenen Corona-Test kann aber eine Ansteckung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verhindert werden. Das OP-Team trägt natürlich nach wie vor während des gesamten Eingriffs Schutzkleidung, sodass die Patient*innen unbesorgt sein können.

Bauchstraffung während Covid?


Wie steht es aber um „aufwändigere“ und großflächige Operationen wie eine Bauchstraffung? Gibt es hier Einschränkungen? Sie können aufatmen, denn die Antwort lautet „nein“. Alle Eingriffe am Körper, die wir normalerweise durchführen, können auch während Corona ganz normal stattfinden. Dazu zählen etwa auch Liposuktionen und -fillings, Brustvergrößerungen und -straffungen und Body Lifts. Diese größeren Eingriffe können teilweise bei uns in der Ordination und teilweise in der Klinik stattfinden. Hier ändert sich am Prozedere prinzipiell nichts, da auch bereits vor Corona im OP höchste Sicherheitsstandards eingehalten wurden. Sie können also ganz beruhigt ihre OP-Termine bei uns wahrnehmen und sich auf das neue Lebensgefühl nach dem Eingriff freuen. Gerade für die Zeit der Rekonvaleszenz eignet sich die momentane Zeit der Isolation besonders gut.


Wenn Sie also gesund sind und keinerlei Krankheitssymptome zeigen, steht Ihrer Reise zum neuen Traumkörper nichts mehr im Wege! Zögern Sie nicht länger und kontaktieren Sie uns für Ihr persönliches Erstgespräch.


Neue Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass Liposuktion (Fettabsaugung) bei Krebs helfen soll.

Liposuktion könnte im Kampf gegen Krebs helfen.

Klingt absurd? Ist es aber gar nicht. Zumindest in der Theorie stehen die Chancen auf einen Erfolg bei dieser Methode gar nicht schlecht. Die Fettabsaugung ist mittlerweile nämlich weit mehr als "nur" kosmetische Methode.

Fettabsaugung als Therapie

Bei der Überlegung, ob eine Fettabsaugung Krebs bekämpfen kann, braucht es zunächst eine genauere Betrachtung der Krebstherapie. Ist die Krankheit bereits in den ganzen Körper vorgedrungen oder befindet sich in der Blutbahn, gibt es in der Regel wenige Alternativen zur Chemotherapie. Bei lokalen Krebsarten wie Tumoren können Mediziner*innen diese oft operativ entfernen. Wenn man Krebs also einfach "rausschneiden" kann, warum dann nicht auch absaugen? Ganz so einfach ist das Ganze aber nicht.

Bei Experimenten mit Mäusen konnten Wissenschaftler in der Krebstherapie bereits bahnbrechende Erfolge erzielen. Jene Tiere, die eine Liposuktion am Bauch hatte, zeigten ein um 75% niedrigeres Risiko für Melanome. Bei dieser Reduktion handelt es sich um einen stark signifikanten Unterschied. Warum die Behandlung gerade die Entwicklung von Hautkrebs beeinflusst, ist noch nicht erforscht. Alle Mäuse bei denen sich das Risiko reduziert hat, hatten im Vorfeld fettreiche Kost gefressen und waren dementsprechend übergewichtig. Außerdem hatten alle Versuchstiere im Vorfeld eine regelmäßige Bestrahlung mit UV-Licht erhalten. Jene Tiere, die fettarme Nahrung erhalten hatten, waren jedenfalls nicht weniger gefährdet, Melanome zu bekommen.

Es zeigt sich also ein deutlicher Zusammenhang zwischen Übergewicht durch fettreiche Ernährung und Krebsrisiko nach einer Fettabsaugung - zumindest bei Mäusen. Natürlich ist eine genaue Umlagerung der Ergebnisse auf den Menschen nicht möglich. Um hier eindeutige Aussagen treffen zu können, wird es noch einige Jahre an Forschung benötigen. Trotzdem sind die Ergebnisse des Experiments wegweisend und ein guter Anhaltspunkt für weitere Studien.

Allround-Talent Liposuktion

Aber nicht nur bei der Krebstherapie sind mit Liposuktion wichtige Meilensteine möglich. Chirurg*innen wenden die Methode auch seit Jahren erfolgreich bei Lipödemen an. Bei der Krankheit, unter der vor allem Frauen leiden, bilden sich vor allem an Armen und Beinen Fettansammlungen. Diese sind völlig unabhängig von Übergewicht oder Ernährung und lassen sich kaum therapieren. Oft leiden die Patient*innen auch unter Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Mithilfe einer Fettabsaugung ist es möglich, den Frauen ein Stück Lebensgefühl wiederzugeben.

Abgesehen von diesen Anwendungsgebieten gibt es die Liposuktion natürlich auch weiterhin im klassischen Sinne. Von Absaugungen an Gliedmaßen, über das altbekannte Doppelkinn, bis hin zum Bauch ist eine Entfernung von ungewünschten Fettpölsterchen so gut wie überall möglich. Die Ausfallzeit beträgt nur rund eine Woche; in manchen Fällen kann der Eingriff sogar ambulant erfolgen. Nicht ohne Grund ist die Fettabsaugung mittlerweile auf Platz eins der beliebtesten Eingriffe weltweit.

Obwohl die Forschung auf dem Gebiet der Liposuktion noch in den Kinderschuhen steckt, ist zumindest Eines eindeutig: sie kann das Risiko für gewisse Arten von Krebs drastisch reduzieren. Die Fettabsaugung ist also weit mehr als eine rein ästhetische Methode. In vielen Fällen kann sie Patient*innen das Leben erleichtern - und in Zukunft diese vielleicht sogar retten.

Fett an ungewollten Stellten zu verlieren und an anderen Volumen gewinnen - davon träumen Viele.

Fett an ungewollten Stellten zu verlieren und an anderen Volumen gewinnen - davon träumen Viele.

Eigenfett ist in der Regel eher Grund zur Sorge, als zur Freude. Wer von uns kann schon ehrlich von sich behaupten, nicht das eine oder andere unerwünschte Fettpölsterchen mit sich herumzutragen. Was aber, wenn es eine Möglichkeit gäbe, gleichzeitig Fett zu verlieren und andere Körperpartien zu formen? Die gibt es tatsächlich und sie heißt Lipofilling. Hierbei wird das körpereigene Material, das bei einer Fettabsaugung anfällt, an anderen Stellen wieder eingebracht. So entsteht Volumenaufbau und eine Straffung der gewünschten Partien.

Volumen durch Eigenfett


Dass man mit Botox und Hyaluron Gesichtsfalten den Kampf ansagen kann, ist heutzutage den meisten Menschen ein Begriff. Dass Eigenfett jedoch in vielen Fällen eine sehr gute Alternativen zu diesen Klassikern bietet, weiß nicht jeder. Mithilfe von der körpereigenen Substanz können aber nicht nur kleine Fältchen aufgepolstert werden, sondern auch Lippen aufgepolstert oder abgesunkene Wangen oder Schläfen wieder aufgefrischt werden. Der große Vorteil gegenüber anderen Fillern besteht darin, dass das Eigenfett, einmal angewachsen, vom Körper nicht mehr abgebaut wird. Wer sich also dauerhaft volle Lippen oder glatte Haut wünscht, ist mit einem Lipofilling oft gut beraten.

Lipofilling für mehr Weiblichkeit


Was sich im ersten Moment vielleicht seltsam anhört, ist eigentlich komplett logisch. Genau wie andere Haut- oder Körperpartien auch, verlieren die Labien im Alter an Spannkraft und Volumen. Die Haut erschlafft und viele Frauen stören sich an dieser Optik. Hier bietet ein Lipofilling ebenfalls Abhilfe. Aus ungewünschten Problemzonen entnommenes Körperfett wird in die äußeren Labien eingebracht. Dadurch werden diese wieder prall und sehen jugendlicher aus. Wie bei allen Lipofillings ist auch hier das Ergebnis dauerhaft, wenn das eingebrachte Fett einmal angewachsen ist.

Viele Frauen wünschen sich außerdem eine Brustvergrößerung mit Eigenfett. Diese Methode ist jedoch nur anwendbar, wenn relativ viel Material dafür vorhanden ist. Eine Vergrößerung um mehrere Cups ist mit dieser Methode meist ebenfalls nicht möglich.

Schöne Beine durch Lipofilling


Nach den bereits besprochenen Regionen könnte vielleicht der Verdacht aufkommen, Lipofillings wären nur etwas für Frauen. Tatsächlich ist aber ein häufig gewünschter Eingriff von Männern eine Aufpolsterung der Waden. Mithilfe eines Lipofillings können hier Ungleichgewichte zwischen Ober- und Unterkörper ausgeglichen werden. Auch eine Vergrößerung des Pos durch körpereigenes Fett wünschen sich viele PatientInnen. 

Grundsätzlich sind Vergrößerungen wie diese machbar, jedoch mit Risiken verbunden. Ob ein Lipofilling an Po oder Beinen durchgeführt werden kann, muss stets in einem Erstgespräch mit der Patientin/dem Patienten evaluiert werden. Was jedoch fest steht ist: Lipofillings stehen für Natürlichkeit und subtile Veränderungen. Wer sich einen Hintern à la Kim Kardashian wünscht, wird mit Eigenfett nicht weit kommen.

Der Sommer naht mit schnellen Schritten, der Bikini-Body ist noch in Arbeit und immer öfter kommt die Überlegung auf: "Welche Schönheit-OPs kann oder soll ich vor der warmen Jahreszeit noch andenken?" Diese Frage lässt sich jedoch nicht so pauschal beantworten. Mehrere Faktoren sollten in die Entscheidung mit einfließen.

Bikini-Body ohne Quälerei

Das Problem ist vielen von uns nicht fremd: Die Kleidung wird kürzer und knapper aber der Körper hat einfach noch nicht die gewünschte Form. Damit der Sommer keine böse Überraschung mit sich bringt, ist der Frühling genau der richtige Zeitpunkt für eine Fettabsaugung. In den kälteren Monaten hat der menschliche Körper in der Regel das eine oder andere Fettpölsterchen mehr. 

Wird in dieser Zeit eine Liposuktion durchgeführt, kann es sein, dass sich das Ergebnis bis zum Sommer durch neuerliche Gewichtsschwankungen maßgeblich verändert. Idealerweise sollte ein solcher Eingriff also erst stattfinden, wenn der "Winterspeck" bereits durch Sport und gesunde Ernährung abgebaut wurde. Nur so können hartnäckige Problemzonen erfolgreich und endgültig entfernt werden.

Brust raus, Bauch rein?

Am Strand bleibt nicht viel verhüllt und somit ist auch die Brust im Sommer besonders im Fokus. Brustvergrößerungen und Gynäkomastie-Operationen (Reduktion der Männerbrust) stehen also im Frühling hoch im Kurs. Da die Wundheilungszeit bei einer Vergrößerung mit Implantaten nur ca. 6 Wochen beträgt, bleibt nach dem Eingriff noch genug Zeit, um perfekt vorbereitet in den Urlaub zu starten. Auch bei einer Gynäkomastie-OP ist nach wenigen Wochen schon nichts mehr von einem vorausgegangenen Eingriff zu bemerken. Ideal ist auch, dass die nach beiden Eingriffen notwendige Kompressionswäsche im Frühling getragen wird und nicht bei heißen Temperaturen.

Allergiker aufgepasst!

Bei kleineren Eingriffen im Gesichtsbereich wie Filler oder Lidstraffungen ist die Heilungszeit sehr kurz. Daher liegt die Annahme nahe, dass diese das ganze Jahr über problemlos durchgeführt werden können. Prinzipiell steht Botox und Co. im Frühling tatsächlich nichts im Wege. Vorsicht ist jedoch bei Pollenallergikern geboten. Geschwollenes Gewebe und heftige Niesattacken bieten keine guten Voraussetzungen für die Wundheilung! Wer sich ein schönes und gleichmäßiges Ergebnis wünscht und von Heuschnupfen geplagt ist, sollte daher lieber auf den Herbst warten.

Planung ist alles

Schlussendlich zählt für den richtigen Zeitpunkt einer Schönheits-Operation auch der persönliche Zeitplan. Wann findet der Sommerurlaub dieses Jahr statt? Ist ein Krankenstand nach dem Eingriff problemlos möglich? Findet demnächst eine Familienfeier statt bei der Narben oder Verbände auffallen könnten? All diese Überlegungen sollten vor einem möglichen Eingriff abgewägt werden. Sind alle Fragen geklärt, steht der Vorbereitung auf den Sommer auch nichts mehr im Wege!

Wohlgeformte Beine gelten seit jeher als schön. Sie strecken den gesamten Körper optisch und sorgen dafür, dass die Person größer und schlanker wirkt. 2019 werden die Beine jetzt wieder so richtig in den Fokus gestellt. Stars und Sternchen lassen in letzter Zeit gerne unter hochgeschlitzten Kleidern ihre perfekten Beine hervorblitzen und begeistern damit nicht nur ihre Fans.  Aber wie bekommt man schlanke Schenkel und straffe Waden, wenn man nicht von Mutter Natur mit diesen Attributen gesegnet ist? Natürlich kann man sich stundenlang im Fitnesscenter oder mit strengen Diäten quälen. Es gibt aber auch eine weitaus effektivere Lösung, die auch von Celebrities weltweit geschätzt wird – das Thighlighting.

Thighlighting – was ist das?

 Thightlighting setzt sich aus den beiden englischen Wörtern „thigh“ (Oberschenkel) und „highlighting“ (hervorheben) zusammen. Es geht also kurz darum, die Beine perfekt in Szene zu setzen. Da es sich hierbei um ein recht großes Körperareal handelt, sind dazu meist mehrere Eingriffe nötig. Je nach Bedürfnissen und Voraussetzungen der PatientInnen werden beim Thighlighting Fettabsaugungen, Straffungen und Konturierungen der Ober- und Unterschenkel durchgeführt. Der Fokus hierbei sollte besonders auf einer harmonischen Proportionierung der Beine liegen. Auch auf ein gutes Verhältnis zwischen Ober- und Unterkörper sollte unbedingt geachtet werden. Der/die ChirurgIn Ihres Vertrauens wird vor dem Eingriff durch ein ausführliches Gespräch herausfinden, welche Eingriffe die Richtigen für Sie sind.

Was passiert beim Thighlighting?

Da sich das Thighlighting immer aus mehreren Eingriffen zusammensetzt, ist für den Eingriff auch etwas Zeit notwendig. Sind Fettabsaugungen und Straffungen an Ober- und Unterschenkeln notwendig, kann die OP schon einmal bis zu vier Stunden dauern. Das mag sich vielleicht im ersten Moment lang anhören, trotzdem ist es für die Patientin/den Patienten absolut sinnvoll, alle Eingriffe auf einmal durchzuführen. Eine OP bedeutet nämlich auch nur eine Vollnarkose und eine Regenerationsphase – ein Vorteil, der nicht unterschätzt werden sollte.

Auch wenn man beim Thighlighting mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen kann, sollte der Eingriff nicht unterschätzt werden. Da oft die gesamten Beine durch die OP beansprucht werden, kann es schon ein paar Wochen dauern, bis die PatientInnen wieder vollends uneingeschränkt Ihren Alltagstätigkeiten nachgehen können. Auch Blutergüsse und andere mögliche Spuren des Eingriffs brauchen ihre Zeit, bis sie wieder vollends verschwinden. Wer ein Thighlighting in Erwägung zieht, sollte sich also dessen bewusst sein, dass es sich dabei um einen ernstzunehmenden Eingriff handelt. Ein vorausgehendes Erstgespräch mit Risikoaufklärung und eine ausreichende Phase der Reflektion sollten also unbedingt gegeben sein. Dann steht dem Traum von den perfekten Hollywood-Beinen auch nichts mehr im Wege.

Alle wollen sie, doch kaum einer hat sie (von Natur aus) - eine pralle, runde Kehrseite. Stars wie Nicki Minaj oder Kim Kardashian haben den Trend in den letzten Jahren angeheizt. Ein großer Po ist einfach in. Doch was tun, wenn man nicht von Mutter Natur mit diesem Attribut gesegnet wurde? Für manche lautet die Antwort "Implantate", für andere "Brazilian Butt Lift".

Bei letzterem handelt es sich um eine Po-Vergrößerung mit Eigenfett, die in letzter Zeit viel und oft durchgeführt wird. Doch wie funktioniert dieser Eingriff? Und ist er wirklich sicher?

Wie funktioniert das Brazilian Butt Lift?

Das Brazilian Butt Lift ist eine Eigenfetttransplantation, auch Lipofilling genannt. Es wird also Eigenfett von anderen Körperstellen entfernt und mithilfe einer Kanüle in den Po eingebracht. So schlägt man scheinbar zwei Fliegen mit einer Klappe. In den letzten Monaten ist das BBL jedoch in Verruf geraten. Einige mysteriöse Todesfälle tauchten in Verbindung mit dem Eingriff auf. Eine unabhängige Befragung von plastischen Chirurgen zeigte auf, dass 1 von 3000 Brazilian Butt Lifts tödlich endete. Das ist eine höhere Sterberate, als bei jeder anderen OP.

Was macht das BBL so gefährlich?

Wie kommt es nun zu dieser ungewöhnlich hohen Rate? Der Gluteus maximus (der Gesäßmuskel) ist der größte Muskel im menschlichen Körper. Genau hier versteckt sich auch die Gefahr. Mit der Größe des Muskels steigt natürlich auch das Risiko, dass dieser bei der Injektion des Eigenfettes unabsichtlich getroffen wird. Das mag vielleicht im ersten Moment nicht so schlimm klingen, kann aber tatsächlich fatal enden. Wenn Eigenfett in den Blutkreislauf gelangt, kann es zu einer Fettembolie kommen. Ein solche Embolie kann schlimme Auswirkungen bis hin zu Herzstillstand nach sich ziehen.

Was sind die Alternativen?

Was nun also tun, wenn  man das hohe Risiko nicht eingehen möchte aber trotzdem weiterhin vom Knackpo träumt? Die Alternative heißt Po-Straffung mit Autoaugmentation, ein Straffunsoperation, die komplett ohne die Einbringung von Eigenfett oder Implantaten auskommt. Alles über diesen erprobten und sicheren Eingriff lesen Sie in unserem vorherigen Blogpost.

In unserem letzten Blogpost haben wir bereits besprochen, welche immensen Vorteile Eigenfett bei der Brustvergrößerung bringen kann. Wenn Sie den Beitrag verpasst haben, dann schauen Sie doch einfach hier vorbei. Ein Lipofilling kann aber noch viel mehr als "nur" für einen pralleren Busen sorgen. Auf welchen anderen Gebieten der Allrounder Eigenfett noch ein Experte ist, erfahren Sie heute.

Eigenfett für das Gesicht

Dass man mit Botox und Hyaluron Gesichtsfalten den Kampf ansagen kann, ist heutzutage den meisten Menschen ein Begriff. Dass Eigenfett jedoch in vielen Fällen eine sehr gute Alternativen zu diesen Klassikern bietet, weiß nicht jeder. Mithilfe von der körpereigenen Substanz können aber nicht nur kleine Fältchen aufgepolstert werden, sondern auch Lippen aufgepolstert oder abgesunkene Wangen oder Schläfen wieder aufgefrischt werden. Der große Vorteil gegenüber anderen Fillern besteht darin, dass das Eigenfett, einmal angewachsen, vom Körper nicht mehr abgebaut wird. Wer sich also dauerhaft volle Lippen oder glatte Haut wünscht, ist mit einem Lipofilling oft gut beraten.

Eigenfett für die Labien

Was sich im ersten Moment vielleicht seltsam anhört, ist eigentlich komplett logisch. Genau wie andere Haut- oder Körperpartien auch, verlieren die Labien im Alter an Spannkraft und Volumen. Die Haut erschlafft und viele Frauen stören sich an dieser Optik. Hier bietet ein Lipofilling ebenfalls Abhilfe. Aus ungewünschten Problemzonen entnommenes Körperfett wird in die äußeren Labien eingebracht. Dadurch werden diese wieder prall und sehen jugendlicher aus. Wie bei allen Lipofillings ist auch hier das Ergebnis dauerhaft, wenn das eingebrachte Fett einmal angewachsen ist.

Eigenfett für die Beine

Nach den bereits besprochenen Regionen könnte vielleicht der Verdacht aufkommen, Lipofillings wären nur etwas für Frauen. Tatsächlich ist aber ein häufig gewünschter Eingriff von Männern eine Aufpolsterung der Waden. Mithilfe eines Lipofillings können hier Ungleichgewichte zwischen Ober- und Unterkörper ausgeglichen werden. Auch eine Vergrößerung des Pos durch körpereigenes Fett wünschen sich viele PatientInnen. 

Eigenfett

Grundsätzlich sind Vergrößerungen wie diese machbar, jedoch mit Risiken verbunden. Ob ein Lipofilling an Po oder Beinen durchgeführt werden kann, muss stets in einem Erstgespräch mit der Patientin/dem Patienten evaluiert werden. Was jedoch fest steht ist: Lipofillings stehen für Natürlichkeit und subtile Veränderungen. Wer sich einen Hintern à la Kim Kardashian wünscht, wird mit Eigenfett nicht weit kommen. 😉

Kennen Sie den japanischen Werbeclip in dem eine Frau ihr lästiges Bauchfett einfach mit den Händen in ihre Brüste schiebt? Wenn nicht, dann sollten Sie ihn sich unbedingt hier ansehen! Das Video hat nicht umsonst so viele Klicks. Schließlich ist es der Traum vieler Frauen das überschüssige Fett von den Problemzonen einfach mit ein paar Handgriffen in Brust, Po oder andere gewünschte Regionen zu "transferieren". Leider ist das mithilfe eines Diät-Shakes, wie im Werbeclip, nicht machbar. Was würden Sie aber sagen, wenn wir Ihnen eine Methode vorstellen, mit der der Traum Wirklichkeit werden kann?

Das Lipofilling

Mithilfe eines Lipofillings (eines Eigenfett-Transfers) ist es nämlich tatsächlich möglich, das Fett aus ungewünschten Regionen zu entnehmen und in andere Körperstellen wieder einzubringen. Was sich fast zu gut anhört um wahr zu sein, ist in der plastischen Chirurgie bereits Routine. Eigenfett kann man so gut wie überall entnehmen und wieder einbringen, wo dies gewollt ist. Am häufigsten entfernt man das Fett aus Bauch, Hüfte und Schenkeln. Das klassische Areal für eine Einbringung des Fettes ist die Brust. Für welche anderen Körperstellen Eigenfett wahre Wunder wirken kann, erfahren Sie im nächsten Blogpost.

Eigenfett

Pralle, volle Brüste - der Traum vieler Frauen

Wie groß kann meine Brust bei der Vergrößerung mit Eigenfett werden?

Eigenfett für eine schöne Brust

Die erste Voraussetzung für ein erfolgreiches Lipofilling in der Brust ist natürlich eine ausreichende Menge an Eigenfett. Des Weiteren sollte sich die Patientin dessen bewusst sein, dass mit einem Eigenfett-Transfer keine so drastischen Ergebnisse erzielt werden können, wie mit Implantaten.

Sind diese Voraussetzungen geklärt, steht dem Eingriff nichts mehr im Wege. Zur Vorbereitung muss die Patientin für 6 Wochen 10 Stunden am Tag einen speziellen Vakuum-BH tragen. Keine Sorge - dies darf auch nachts geschehen. Durch diesen "BRAVA"-BH verstärkt sich die Blutzirkulation und das Brustgewebe dehnt sich aus. Direkt vor der Operation sollte der Vakuum-BH dann 24 Stunden am Tag getragen werden.

Am Tag des Eingriffs saugt man das Fett auf, bereitet es auf und iniziiert es mit Hilfe von dünnen Spritzen in die Brust. Dabei spritzt man das Fett in der Regel sowohl unter die Brüstdrüse als auch direkt unter die Haut.

Natürliche Ergebnisse durch Eigenfett

In der Regel wachsen 30 bis 80% des eingebrachten Fettes nach einem einmaligen Eingriff an. Es kann daher notwendig sein, dass ein Lipofilling für ein optimales Ergebnis noch ein bis zwei Mal wiederholt werden muss. Ist das Fett jedoch einmal angewachsen, bleibt es dauerhaft an dieser Stelle und wird vom Körper nicht mehr abgebaut. Das Ergebnis ist natürlich, unauffällig und vor allem langfristig.

Der Terminus "Lipödem" klingt mit Sicherheit für viele Menschen wie ein Fremdwort. "Reiterhosen" sind den Meisten wahrscheinlich schon eher ein Begriff. Tatsächlich handelt es sich bei beiden Wörtern um Bezeichnungen für ein und das selbe Phänomen. Lipödeme sind Fettverteilungsstörungen, die insbesondere bei Frauen an den Beinen, Hüften oder an den Oberarmen auftreten können. Die Entstehung dieser Störung ist nicht gänzlich geklärt. Fest steht jedenfalls, dass die Erkrankung kein Resultat von Übergewicht ist und in vielen Fällen erblich bedingt ist. Fakt ist außerdem, dass viele (auch sonst schlanke!) Frauen an Lipödemen leiden und oft gar nicht wissen, woher Ihre Symptome kommen.

Es gibt aber einige Symptome, die darauf hinweisen, dass es sich bei hartnäckigen Fettpolstern um Lipödeme handelt:

1. Die Problemzonen widerstehen Diät und Sport

Wenn sich trotz jahrelanger Diät und regelmäßigem Sport rein gar nichts an den betroffenen Stellen verändert, dann ist das ein sehr deutliches Zeichen dafür, dass es sich bei den Fettpolstern um Lipödeme handelt. Sport und gesunde Ernährung kann Reiterhosen zwar bis zu einem gewissen Grad vorbeugen, vermag aber nicht, diese wieder verschwinden zu lassen. 

Wer einmal unter Lipödemen leidet, kann diese nur auf zwei Arten bekämpfen (mehr dazu im nächsten Blogpost).

2. Die Fettpolster sind symmetrisch

Lipödeme treten immer an beiden Beinen oder beiden Armen gleichzeitig auf. Ist dies nicht der Fall, kann es sich nicht um ein Lipödem handeln, sondern eventuell um ein Lymphödem, welches nur mit konservativen Methoden (Kompressionsstrümpfe, Lymphdrainagen und Bewegungstherapie) behandelt werden kann (mehr dazu im nächsten Blogpost) .

3. Das Stemmer'sche Zeichen ist negativ

Das bedeutet, dass sich über dem zweiten und dritten Zeh oder Finger eine deutliche Hautfalte zu sehen ist und sich auch abheben lässt. Ist das Stemmer'sche Zeichen positiv, kann es sich nicht um ein Lipödem, sondern höchstens um ein Lymphödem handeln.

4. Verstärkte Schwellung über den Tag

Wird die Schwellung der Unterschenkel besonders in der zweiten Tageshälfte stärker, ist das ein deutliches Indiz für ein Lipödem.

5. Druckempfindlichkeit und Schmerzen

Reiterhosen sind empfindlich gegenüber Berührungen und Druck. Besonders im fortgeschrittenen Stadium kann sogar das Tragen von enger Kleidung zur Tortur werden. Achtung: zu enge Kleidung kann die Entstehung eines Lipödems sogar begünstigen!

6. Besenreißer, Blutergüsse, Dellen und Knoten

Besenreißer und blaue Flecken können natürlich auch auf andere Arten entstehen und müssen nicht zwingend mit einem Lipödem zusammenhängen. Sind jedoch auch andere Symptome vorhanden, kann das Auftreten von unschönen blauen Flecken den Verdacht auf ein Lipödem verstärken. Weiche, dellige Haut mit Knötchenbildung ist des Weiteren charakteristisch für ein Lipödem.

Sie leiden unter allen oder vielen der aufgelisteten Symptome und haben den Verdacht, unter einem Lipödem zu leiden? Dann lesen Sie in unserem nächsten Blogpost, wie man ein Lipödem erfolgreich behandeln kann.

Gynäkomastie

In unserem letzten Beitrag "Gynäkomastie – die Männerbrust" haben wir geklärt, was eine Gynäkomastie eigentlich ist und wie man sie behandeln kann. All das können Sie gerne noch einmal nachlesen. Heute wollen wir uns aber noch den Details zuwenden und genauer beleuchten, wie die Operation und die Nachsorge bei der Entfernung von männlichem Drüsengewebe genau ablaufen.

Die Vorsorge

Mindestens zwei Wochen vor dem Eingriff sollten Sie (falls nötig) mit dem Rauchen aufhören. Außerdem dürfen Sie in diesem Zeitraum keine blutverdünnenden Medikamente und keine Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure mehr einnehmen, da diese die Blutstillung negativ beeinflussen können.

Am Tag selbst müssen Sie, wie bei jeder Operation, nüchtern sein! Wenn der Eingriff nur in lokaler Betäubung erfolgt, ist allerdings leichte Kost erlaubt.

Die Operation - Gynäkomastie

Je nach Ausdehnung der Gewebsnester muss in manchen Fällen vor der eigentlichen Behandlung eine Fettabsaugung erfolgen. Anschließend wir die Unterbrustfalte gelöst und das Drüsengewebe entfernt. In manchen Fällen ist nach der Entfernung auch eine Hautstraffung ratsam. Die Schnitte können dann zum Beispiel rund um die Brust oder in der Unterbrustfalte gesetzt werden. Meist ist aber ein Schnitt im Bereich des Brustwarzenhofes (von 3-9 Uhr) erforderlich.

Kleinere Gewebsnester können auch mittels einer speziellen Technik über 3 Millimeter große Stichinzisionen entfernt werden. Das ist das selbe Prinzip, das bei der Fettabsaugung angewandt wird. Der große Vorteil dieser Methode ist, dass keine größere Narbe entsteht.

Die Entfernung einer Gynäkomastie wird oft in Allgemeinnarkose durchgeführt. Alternativ ist aber auch eine Lokalanästhesie möglich. Demnach kann die Operation auf Wunsch auch ambulant stattfinden.

Die Nachsorge

Nach der Operation einer Gynäkomastie ist es, wie bei jedem chirurgischen Eingriff, ratsam, Anstrengung zu vermeiden. Sportarten, bei denen die Brust beansprucht wird oder bei der Erschütterungen erfolgen, sollten Sie für 6 Wochen nicht nachgehen. Für vier bis acht Wochen nach dem Eingriff müssen Sie außerdem jegliche Form von Hitze meiden.

Das Tragen einer Kompressionsjacke ist wichtig, da es zu einem schöneren Ergebnis führt. Lymphdrainagen und Narbenmassagen können außerdem die Entwicklung positiv unterstützen.

Nach zwei bis drei Monaten kann man dann das endgültige Ergebnis bewundern. Gesunde Ernährung und Sport helfen natürlich (wie immer) dabei, das Ergebnis auch zu wahren.

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