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Das Erstgespräch ist der erste Kontakt der zwischen Ihnen und Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt stattfindet. Insofern ist es wichtig, dass beide Seiten den richtigen Eindruck vermitteln. Die/der PatientIn muss ehrlich zu sich selbst sein und wissen, was sie/er will. Der/die behandelnde ChirurgIn muss aufklären und deutlich darlegen, was möglich ist und was nicht. Insofern haben beide Seiten in diesem Gespräch eine tragende Rolle inne. Das Erstgespräch sollte also eine Konversation auf Augenhöhe sein, die von gegenseitigem Respekt getragen wird.

Wie läuft es ab?

Viele PatientInnen sind nervös vor Ihrem ersten Beratungsgespräch. Dafür gibt es aber überhaupt keinen Anlass. Das Erstgespräch ist kein Verhör bei dem der/die behandelnde Arzt/Ärztin Sie verurteilt oder Ihnen Vorwürfe macht. Bei diesem Gespräch geht es einzig und allein darum, Ihnen zu helfen und auf Ihre Wünsche einzugehen.

Im ersten Teil des Beratungsgesprächs wird Ihnen der/die ChirurgIn den genauen Ablauf des Eingriffs sowie mögliche Risiken darlegen. Außerdem können Sie erklären, was Sie sich genau wünschen und vorstellen. Zuletzt bleibt noch Zeit für etwaige Fragen. Sollte die vorgesehene Zeit von 1 Stunde nicht ausreichen, ist das überhaupt kein Problem. In unserer Ordination haben Sie die Möglichkeit, das Gespräch mit meiner Kollegin noch weiterzuführen bis wirklich auch die letzte Frage geklärt ist.

Wie bereite ich mich vor?

Das Erstgespräch dient zu Ihrer Information und Absicherung. Wie gut vorbereitet Sie zum Gespräch erscheinen wollen, bleibt vollkommen Ihnen überlassen. Mit unseren kostenlosen Ratgebern, die wir Ihnen auf Anfrage gerne zusenden, können Sie sich aber optimal darauf vorbereiten. So lassen sich manche Fragen bereits im Vorhinein klären und die Zeit in der Ordination kann besser genutzt werden.

Des Weiteren ist es hilfreich, wenn Sie klare Vorstellungen von der Veränderung haben, die Sie sich wünschen. Sollten Sie sich noch nicht sicher sein, nehmen Sie sich ruhig noch etwas Zeit. Wichtig ist, dass Sie in Ihrer Entscheidung sicher sind.

Was muss ich mitbringen?

Prinzipiell brauchen Sie für ein Erstgespräch noch keine Unterlagen, Atteste oder ähnliches. Sollten entsprechende Dokumente aber bereits vorhanden sein, kann es nur von Vorteil sein, sie mitzubringen. Interesse, Offenheit und Kritikfähigkeit sind jedoch auf jeden Fall essentiell, um ein zielführendes Gespräch zu ermöglichen.

Beispielbilder, die die gewünschte Veränderung darstellen, können ebenfalls hilfreich sein. Jedoch müssen Sie sich dessen bewusst sein, dass das Ergebnis niemals 1:1 dem gezeigten Bild entsprechen wird. Jeder Körper ist anders und für ein ästhetisches Gesamtbild ist es  wichtig, dass die Proportionen passen. Bei einer zierlichen, kleinen Frau beispielsweise können sehr große Brustimplantate schnell überladen wirken. Im Einzelfall sollten Sie dem Urteil des/der ChirurgIn vertrauen. Er/sie kann meist aufgrund jahrelanger Erfahrung besser einschätzen, welche Veränderungen notwendig sind, damit Sie Ihr gewünschtes Ergebnis erhalten.

Geht es auch ohne?

Immer wieder bekommen wir Anfragen, ob ein Eingriff auch ohne ein vorausgehendes Erstgespräch möglich ist. Darauf gibt es keine eindeutige Antwort. Bei chirurgischen Eingriffen ist ein Beratungsgespräch auf jeden Fall notwendig. Der/die PatientIn muss ausreichend über den OP-Hergang, Risiken und mögliche Komplikationen aufgeklärt werden.

Auch wenn ein Erstgespräch schon lange Zeit her ist, sollte dieses wiederholt werden, bevor ein Eingriff stattfindet. Gerade wenn es sich um Jahre handelt, können sich sowohl beim Eingriff als auch bei der Patientin/des Patienten selbst die Umstände verändert haben.

Bei kleineren Eingriffen wie Faltenunterspritzungen mit Fillern oder Botox ist ein Erstgespräch nicht zwingend erforderlich. In diesen Fällen können etwaige Frage noch direkt vor oder nach dem Eingriff geklärt werden. Gerade wenn Sie bereits PatientIn bei uns sind, ist ein erneutes Gespräch für den selben Eingriff natürlich nicht notwendig.

"Ist alles in Ordnung? Du siehst so fertig aus.", "Kurze Nacht gehabt?", "Bist du krank?" - Menschen, die unter Augenringen leiden kennen diese und ähnliche Aussagen nur zu gut. Tatsächlich gibt es aber Menschen, die genetisch bedingt mit dunklen Schatten unter den Augen zu kämpfen haben. Wenn die Haut unter den Augen sehr dünn oder stark pigmentiert ist, entsteht schnell der Eindruck von Müdigkeit oder Krankheit. Viele Frauen rücken Ihren Augenringen Tag für Tag mit Concealer zu Leibe. Sind die Augenschatten aber sehr dunkel und die Tränenrinne sehr tief, kann aber selbst der beste Abdeckstift oft nicht mithalten. Was also tun, wenn die Augenringe permanent stören?

Ursachen von Augenringen

Besonders wichtig ist es bei Augenringen, zunächst einmal die Ursache abzuklären. Nicht jeder ist nämlich von Geburt an mit diesen lästigen Biestern "gesegnet". Dunkle Schatten unter den Augen können auch das Resultat von Stress, Schlaf-, Flüssigkeits- oder Vitaminmangel sein. Auch andere Faktoren wie das Rauchen von Zigaretten oder ein starker Gewichtsverlust können das Auftreten begünstigen. Sind die dunklen Ringe durch solche Verhaltensweisen bedingt, sollte man versuchen, diese zu verbessern. Aber Achtung: Wenn Augenringe sehr plötzlich auftreten, können auch Krankheiten dahinterstecken. Sollten Sie diesen Verdacht haben, lassen Sie ihn auf jeden Fall zuerst bei ihrem Hausarzt abklären. Sind die Schatten unter den Augen allerdings angeboren, gibt es noch drei Optionen. Ein Leben lang auf Make-Up angewiesen sein, eine Unterlidstraffung oder:

Eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist eine körpereigene Substanz. Man verwendet sie hauptsächlich zur Faltenbehandlung und Modellierung des Gesichts. Oft ist die Tränenrinne sehr tief ist und trotz Concealer immer noch sichtbar ist. Dann schafft eine Unterspritzung Abhilfe. Durch diesen kleinen Eingriff kann man im Bereich unter dem Auge Volumen erzeugen. Die Augenringe wirken wie weggezaubert und das gesamte Gesicht frischer und jugendlicher. Durch das entstandene Volumen lässt sich auch die bläuliche durchschimmernde Farbe deutlich mindern. Die Hyaluronsäure ist wie ein Puffer, der die Äderchen nicht mehr durchscheinen lässt.

Fazit

Wer schon seit vielen Jahren unter starken Augenringen leidet, sollte eine Unterspritzung in Erwägung ziehen. Der Eingriff spart auf lange Sicht Zeit und Nerven. Seien wir ehrlich - wer von uns möchte schon jeden Morgen minutiös seine Augenringe abdecken? Durch Filler können Sie ihre lästigen Augenschatten in nur wenigen Minuten für lange Zeit los sein. Der Eingriff kommt sogar ganz ohne Schmerzen oder Ausfallszeit aus. Und ihren guten Gesundheitszustand? Den wird so schnell bestimmt auch niemand mehr anzweifeln... 😉

Wohlgeformte Beine gelten seit jeher als schön. Sie strecken den gesamten Körper optisch und sorgen dafür, dass die Person größer und schlanker wirkt. 2019 werden die Beine jetzt wieder so richtig in den Fokus gestellt. Stars und Sternchen lassen in letzter Zeit gerne unter hochgeschlitzten Kleidern ihre perfekten Beine hervorblitzen und begeistern damit nicht nur ihre Fans.  Aber wie bekommt man schlanke Schenkel und straffe Waden, wenn man nicht von Mutter Natur mit diesen Attributen gesegnet ist? Natürlich kann man sich stundenlang im Fitnesscenter oder mit strengen Diäten quälen. Es gibt aber auch eine weitaus effektivere Lösung, die auch von Celebrities weltweit geschätzt wird – das Thighlighting.

Thighlighting – was ist das?

 Thightlighting setzt sich aus den beiden englischen Wörtern „thigh“ (Oberschenkel) und „highlighting“ (hervorheben) zusammen. Es geht also kurz darum, die Beine perfekt in Szene zu setzen. Da es sich hierbei um ein recht großes Körperareal handelt, sind dazu meist mehrere Eingriffe nötig. Je nach Bedürfnissen und Voraussetzungen der PatientInnen werden beim Thighlighting Fettabsaugungen, Straffungen und Konturierungen der Ober- und Unterschenkel durchgeführt. Der Fokus hierbei sollte besonders auf einer harmonischen Proportionierung der Beine liegen. Auch auf ein gutes Verhältnis zwischen Ober- und Unterkörper sollte unbedingt geachtet werden. Der/die ChirurgIn Ihres Vertrauens wird vor dem Eingriff durch ein ausführliches Gespräch herausfinden, welche Eingriffe die Richtigen für Sie sind.

Was passiert beim Thighlighting?

Da sich das Thighlighting immer aus mehreren Eingriffen zusammensetzt, ist für den Eingriff auch etwas Zeit notwendig. Sind Fettabsaugungen und Straffungen an Ober- und Unterschenkeln notwendig, kann die OP schon einmal bis zu vier Stunden dauern. Das mag sich vielleicht im ersten Moment lang anhören, trotzdem ist es für die Patientin/den Patienten absolut sinnvoll, alle Eingriffe auf einmal durchzuführen. Eine OP bedeutet nämlich auch nur eine Vollnarkose und eine Regenerationsphase – ein Vorteil, der nicht unterschätzt werden sollte.

Auch wenn man beim Thighlighting mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen kann, sollte der Eingriff nicht unterschätzt werden. Da oft die gesamten Beine durch die OP beansprucht werden, kann es schon ein paar Wochen dauern, bis die PatientInnen wieder vollends uneingeschränkt Ihren Alltagstätigkeiten nachgehen können. Auch Blutergüsse und andere mögliche Spuren des Eingriffs brauchen ihre Zeit, bis sie wieder vollends verschwinden. Wer ein Thighlighting in Erwägung zieht, sollte sich also dessen bewusst sein, dass es sich dabei um einen ernstzunehmenden Eingriff handelt. Ein vorausgehendes Erstgespräch mit Risikoaufklärung und eine ausreichende Phase der Reflektion sollten also unbedingt gegeben sein. Dann steht dem Traum von den perfekten Hollywood-Beinen auch nichts mehr im Wege.

Jeder wünscht ihn sich, doch nur die Wenigsten haben ihn: einen straffen, knackigen Körper! "Gute Gene" helfen natürlich immens, wenn es um die Erreichung dieses Zieles geht. Was aber tun, wenn man nicht von Mutter Natur mit einem guten Stoffwechsel und einem festen Bindegewebe gesegnet wurde? Es gibt Hoffnung, denn mit diesen Tipps lässt sich das Beste aus dem eigenen Körper herausholen. Straffe Haut garantiert!

1. Trinken, trinken, trinken!

Diesen Tipp können Sie vermutlich schon nicht mehr hören aber er gehört "leider" in unsere Liste, denn er ist sehr
effektiv. 1,5 bis 2 Liter Wasser am Tag sind ein absolutes MUSS für einen gesunden und straffen Körper. Wasser versorgt uns mit wichtigen Nährstoffen und stärkt das Bindegewebe. Wer nicht genug trinkt, wird die Konsequenzen bald an der Haut bemerken.

2. Das richtige Training

Wer immer nur Ausdauersport betreibt wird zwar abnehmen aber den Körper nur bedingt straffen. Regelmäßiger (mindestens 2 bis 3 Mal die Woche) Kraftsport ist essentiell für einen knackigen, festen Körper! Bereits einige Basisübungen wie der Unterarmstütz, die Kniebeuge oder der Ausfallschritt können wahre Wunder bewirken, wenn sie richtig und konsequent ausgeführt werden. Lassen Sie sich zu diesem Zweck am besten einen Trainingsplan in Ihrem Fitnesscenter erstellen.

3. Ernährung ist das A und O

Dass gesunde Ernährung für die Gewichtsabnahme wichtig ist, wissen Sie wahrscheinlich. Dass die Ernährung auch bei der Straffheit der Haut eine große Rolle spielt, ist den Wenigsten bekannt. Wie beim Abnehmen gilt auch hier: eine proteinreiche, fett- und kohlenhydratarme Diät sollte das Ziel sein. Obst und Gemüse enthalten Ballaststoffe, sowie wichtige Antioxidantien und Vitamine, die die Haut von innen stärken und sie strahlen lassen. Zucker, Alkohol und Nikotin sind nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für das Bindegewebe schädlich also: Finger weg!

4. Kaffee am Morgen vertreibt.. schlaffe Haut!

Ja, Sie haben richtig gehört - ihre geliebte Tasse Kaffee bleibt Ihnen erhalten. Kaffee gibt nämlich nicht nur Energie, sondern kurbelt auch nachgewiesenermaßen den Stoffwechsel an. Was will man mehr?

5. Hautpflege

Neben der Stärkung der Haut von innen (siehe oben), darf natürlich auch die äußerliche Pflege der Haut nicht zu kurz kommen. Cremes können Veranlagungen und schlechtes Bindegewebe auch nicht wegzaubern, aber sie können optisch durchaus eine Verbesserung bringen. Wer regelmäßig mit hochwertigen Cremes pflegt, kann das Aussehen der Haut deutlich verbessern. Achten Sie bei der Auswahl der Creme vor allem auf Inhaltsstoffe wie Sheabutter oder hochwertige Öle, die Ihre Haut mit wichtigen Nährstoffen versorgen.

6. Bodylift

Die oben genannten Tipps können bis zu einem gewissen Grad die Straffheit der Haut verbessern. Wenn Sie jedoch nach einer starken Gewichtsabnahme oder einer Schwangerschaft unter einem extremen Hautüberschuss leiden, dann werden diese Maßnahmen wahrscheinlich nicht ausreichen. Bei richtigen Hautschürzen bleibt nur die Option einer chirurgischen Straffunsoperation, dem Bodylift. Alles darüber finden Sie in unserem vorigen Beitrag.

Eine Gewichtsabnahme ist doch immer ein Grund zur Freude oder? Nicht unbedingt. Denn mit den purzelnden Kilos wird auch die überschüssige Haut immer prägnanter. Menschen, die einmal adipös waren, leiden oft extrem unter ihren Fettschürzen. Die Haut hängt oft nicht nur am Bauch, sondern überall. Das kann nicht nur zur psychischen, sondern auch zur physischen Qual werden weil sich unter diesen Lappen extrem leicht Entzündungen bilden können. Was also tun? Die Lösung lautet: Bodylift!

Was ist das?

Bei einem Bodylift wird die überschüssige Haut, die durch die Gewichtsabnahme entstanden ist, chirurgisch entfernt. Es ist somit eine aufwändiger Eingriff, der eigentlich mehrere Körperstraffungsoperationen kombiniert. Da die Operation für den Patienten/die Patientin sehr anstrengend ist, wird nicht der ganze Körper in einem Aufwasch gestrafft. 

Man teilt die Eingriffe stattdessen in ein Oberes und ein Unteres Bodylift.

Unteres Bodylift

Das untere Bodylift beinhaltet Straffungen, die uns bereits aus den Blogposts der letzten Wochen bekannt sind: das Gluteallift (Po-Straffung) und die Abdominoplastik (Bauchdeckenstraffung). Zusätzlich wird bei diesem Eingriff aber auch noch die überschüssige Haut an Oberschenkeln und Hüftbereich entfernt. So entsteht eine schlankere Silhouette der unteren Körperhälfte und die Haut passt wieder zum Körper. Diese Art der Straffung wird sowohl nach einer starken Gewichtsabnahme, als auch nach Schwangerschaft bevorzugt.

Oberes Bodylift

Beim oberen Bodylift werden primär Brust, Arme und die bekannten "Rückenröllchen" gestrafft. Dieser Eingriff ist vor allem bei Frauen sehr beliebt, da er genau die Zonen beinhaltet, die beim schönen Geschlecht zuerst "hängen". Die Straffheit der Brust leidet immer unter Schwangerschaften und auch die altbekannten "Penguin Wings", die schlaffen Oberarme sind bei Frauen über 40 Normalität. Wer diese Erscheinungen nicht in Kauf nehmen möchte, ist mit einem oberen Bodylift gut beraten. 

Ist das etwas für mich?

Ein Bodylift könnte eine Option für Sie sein wenn:

  • Sie unter Ihrer überschüssigen Haut leiden

  • Sie wollen, dass Ihre Haut endlich zu Ihrem Körper passt

  • Sie bereit sind, für eine schöne Silhouette längere Narben in Kauf zu nehmen

  • Sie einen Klinikaufenthalt und eine längere Schonzeit nicht abschreckt

  • Sie bei starkem Gewichtsverlust ev. eine Bewilligung von der Krankenkassa haben

Alle wollen sie, doch kaum einer hat sie (von Natur aus) - eine pralle, runde Kehrseite. Stars wie Nicki Minaj oder Kim Kardashian haben den Trend in den letzten Jahren angeheizt. Ein großer Po ist einfach in. Doch was tun, wenn man nicht von Mutter Natur mit diesem Attribut gesegnet wurde? Für manche lautet die Antwort "Implantate", für andere "Brazilian Butt Lift".

Bei letzterem handelt es sich um eine Po-Vergrößerung mit Eigenfett, die in letzter Zeit viel und oft durchgeführt wird. Doch wie funktioniert dieser Eingriff? Und ist er wirklich sicher?

Wie funktioniert das Brazilian Butt Lift?

Das Brazilian Butt Lift ist eine Eigenfetttransplantation, auch Lipofilling genannt. Es wird also Eigenfett von anderen Körperstellen entfernt und mithilfe einer Kanüle in den Po eingebracht. So schlägt man scheinbar zwei Fliegen mit einer Klappe. In den letzten Monaten ist das BBL jedoch in Verruf geraten. Einige mysteriöse Todesfälle tauchten in Verbindung mit dem Eingriff auf. Eine unabhängige Befragung von plastischen Chirurgen zeigte auf, dass 1 von 3000 Brazilian Butt Lifts tödlich endete. Das ist eine höhere Sterberate, als bei jeder anderen OP.

Was macht das BBL so gefährlich?

Wie kommt es nun zu dieser ungewöhnlich hohen Rate? Der Gluteus maximus (der Gesäßmuskel) ist der größte Muskel im menschlichen Körper. Genau hier versteckt sich auch die Gefahr. Mit der Größe des Muskels steigt natürlich auch das Risiko, dass dieser bei der Injektion des Eigenfettes unabsichtlich getroffen wird. Das mag vielleicht im ersten Moment nicht so schlimm klingen, kann aber tatsächlich fatal enden. Wenn Eigenfett in den Blutkreislauf gelangt, kann es zu einer Fettembolie kommen. Ein solche Embolie kann schlimme Auswirkungen bis hin zu Herzstillstand nach sich ziehen.

Was sind die Alternativen?

Was nun also tun, wenn  man das hohe Risiko nicht eingehen möchte aber trotzdem weiterhin vom Knackpo träumt? Die Alternative heißt Po-Straffung mit Autoaugmentation, ein Straffunsoperation, die komplett ohne die Einbringung von Eigenfett oder Implantaten auskommt. Alles über diesen erprobten und sicheren Eingriff lesen Sie in unserem vorherigen Blogpost.

Sie haben sich schon immer eine straffe und knackige Kehrseite gewünscht? Durch eine Po-Straffung, in der Fachsprache Gluteallift genannt, kann dieser Traum endlich Wirklichkeit werden! 

Gründe für eine Po-Straffung

Wie bei allen anderen Körperstraffung ist auch beim Gluteallift erschlafftes und hängendes Gewebe der Ausgangspunkt. Die Haut hat durch Alterung, schlechtes Bindegewebe oder starke Gewichtsabnahme ihre Spannkraft verloren. Gerade beim Po kann das dann schnell so wirken, als ob "die Luft raus wäre". Verständlicherweise leiden viele Menschen (insbesondere Frauen) unter dieser Optik. Sie wünschen sich einen jugendlicheren, strafferen Look zurück.

Für wen ist die Po-Straffung geeignet?

Grundsätzlich kann bei jedem Menschen eine Körperstraffung durchgeführt werden, der genügend schlaffes Gewebe hat. Trotzdem ist natürlich wie bei jedem medizinischen Eingriff ein Erstgespräch mit dem behandelnden Arzt erforderlich. Dort kann genau besprochen werden, ob und in welcher Form ein Gluteallift durchgeführt werden kann.

Unterschied zum Brazilian Butt Lift

Viele Patientinnen wünschen sich aber nicht bloß eine Straffung des Gesäßes, sondern einen pralleren, größeren Po. In den letzten Jahren dreht sich beim Thema Beauty-Trends schließlich alles um einen großen Po à la Kim Kardashian. Eine solche Vergrößerung wird meist durch Eigenfett-Injektionen (ein Brazilian Butt Lift) oder Implantate erreicht. Warum ich solche Eingriffe nicht empfehle, erfahren Sie im nächsten Blogpost.

Po-Straffung mit Autoaugmentation

Ich führe stattdessen gerne ein Gluteallift in Kombination mit einer Autoaugmentation durch. Die Haut wird bei diesem Eingriff nicht etwa nur "straffer" gemacht. Konkret wird eine Hautspindel am Po umschnitten und die Haut darüber weggenommen. Die darunterliegende Hautschicht bleibt so bestehen. Anschließend wird die Haut aus der Sitzfalte darüber gespannt und etwa auf der Höhe des Steißbeins vernäht. Dadurch erzielt man gleichzeitig einen Straffungs- als auch einen Volumeneffekt. Ein toller und vor allem dezenter Effekt!

Gerüchte gibt es immer aber welche Eingriffe haben die Victoria's Secret Engel tatsächlich machen lassen? Tatsächlich hüten die Supermodels ihre Geheimnisse gut. Im Internet finden sich nur sehr wenige Informationen über die Schönheits-OPs der Beautys. Zwei Ex-Engel haben jetzt allerdings ausgepackt. 

Eingriff mit 11 Jahren

Supermodel Alessandra Ambrosio hat sich erst letztes Jahr von der fulminanten Show verabschiedet. Kurz danach gab sie in einem Interview zu, dass sie bereits im zarten Alter von 11 Jahren eine Schönheits-OP hatte! Wie das möglich ist? Ganz einfach: die Brasilianerin hatte eine Ohrenanlegung. Was im ersten Moment vielleicht überraschend klingt, ist aber tatsächlich deutlich zu sehen. Ambrosios Ohren-OP lief nämlich nicht ganz problemlos ab.

   Alessandra Ambrosio bei einer Gala (Quelle: Instagram)

 Bis heute haben ihre Ohren einen kleinen Knick, den das Model gerne hinter ihren Haaren versteckt. Ein Schönheitsfehler, der fast schon zu einem Markenzeichen geworden ist.

Brustvergrößerung nach dem Stillen

Giselle Bündchen zeigt ihren Bikini-Body (Quelle: Instagram)

Alessandras Landsmännin Giselle Bündchen hat ebenfalls erst nach ihrem Austritt bei der Unterwäsche-Marke über ihren Eingriff gesprochen. Laut ihrer eigenen Aussage unterzog sie sich nach dem Stillen ihrere beiden Kinder einer Brustvergrößerung. Ihre Kinder hätten eine Brust der anderen "vorgezogen" und so sei ein unschönes Ungleichgewicht entstanden. Die Ehefrau von Tom Brady sprach ebenfalls über ihre anfänglichen Probleme nach dem Eingriff. 

Sie hätte sich in der ersten Zeit gar nicht wiedererkannt und mit ihrer neuen Oberweite unwohl gefühlt. Erst nach einer Eingewöhnungszeit und einer Anpassung ihrer Gaderobe konnte Bündchen ihre neue Weiblichkeit genießen.

Supermodel Adriana Lima ist dieses Jahr das letzte Mal bei der Show mitgelaufen. Auch bei der schönen Brasilianerin wurde immer wieder gemunkelt, ob sie sich einer Brustvergrößerung unterzogen hat. Wir sind gespannt, ob und wann auch sie ihr Geheimnis lüftet...

Hat sie oder hat sie nicht? Das fragt sich gerade ganz Hollywood. Denn Bella Hadid, ihres Zeichens Supermodel, präsentierte bei der alljährlichen Victoria's Secret Fashion Show einen auffällig vollen Schmollmund. Selbst die opulenten Outfits und die viele nackte Haut konnten nicht vollends von der Veränderung ablenken. Sehen Sie selbst!

Ohne OP keine Karriere?

Bella Hadid bei der VS Fashion Show 2018 (Quelle: Instagram)

Bereits in der Vergangenheit wurden Gerüchte laut, dass der "Engel" sich gleich mehreren Schönheitsoperationen unterzogen hätte. Der Schwester von Gigi Hadid werden seit Beginn ihrer Karriere eine Nasenkorrektur sowie Filler auf den Wangen nachgesagt. Diese Unterspritzungen sollen das Gesicht "shapen" und die Wangenknochen akzentuieren. Böse Zungen behaupten sogar, ohne diese Veränderung hätte das Model keinerlei Chance gehabt, in dem Business durchzustarten. Vergleicht man die Fotos von der diesjährigen Show mit Bildern von der "alten" Bella, so ist es mehr als offensichtlich, dass hier eine deutliche Veränderung stattgefunden hat. Ob das allein dem Make-up bei der Modenschau zuzuschreiben ist, ist mehr als fraglich...

Alles weg - oder doch nicht!

Während Kardashian-Clan-Mitglied Kendall Jenner bei der Fashion Show mit Natürlichkeit überzeugte, brodeltet dank ihrer Schwester erneut die Gerüchteküche. Kylie Jenner, Makeup-Mogulin und jüngstes Mitglied der berühmten Familie, überraschte im Publikum ebenfalls wieder mit volleren Lippen. Ein ungewöhnlicher Schritt, ließ sich die Unternehmerin doch erst kürzlich alle ihre Filler entfernen und begeisterte ihre Fans mit einem natürlicheren Look.

Kylie hat in der Vergangenheit bereits offen über ihre Unsicherheiten bezüglich ihres Aussehens gesprochen. Ihre Lip-Filler hatten ihr nach eigener Aussage zu mehr Selbstvertrauen und einer positiven Lebenseinstellung verholfen. Um ihrer Tochter Stormy ein Vorbild zu sein, entschied sie sich aber nach ihrer Schwangerschaft all ihre Filler wieder auflösen zu lassen. Warum Kylie sich jetzt wieder mit deutlichen volleren Lippen zeigt, kann nur sie selbst beantworten. Fakt ist, dass ihr Schmollmund ihr zu ihrem millionenschweren Make-up Imperium verholfen hat. Unzählige junge Frauen eiferten ihr nach. Und Kylie ist nunmal eine knallharte Geschäftsfrau...

                Kylie Jenner mit Lip-Fillern                  (Quelle: Instagram)

Eine Frage, die vielleicht im ersten Moment völlig unsinnig klingt, ist tatsächlich seit einigen Jahren fester Bestandteil der Debatte rund um Botox. Gerade wenn es um die allmonatliche Verwendung des Wirkstoffes geht, kommt immer wieder die Frage auf, welche Auswirkungen Botolinumtoxin denn nun wirklich auf Körper und Psyche hat.

Auswirkungen auf den Körper

Fest steht, dass der Wirkstoff zwar ein Nervengift ist, jedoch in Form einer Botox-Injektion keinerlei Schäden am Organismus anrichten kann. In diversen Langzeitstudien konnte bereits belegt werden, dass die geringen Dosen, die bei der Behandlung verwendet werden zu keinen Langzeitschäden führen können. Dazu wäre es nämlich notwendig, den Wirkstoffen in großen und unverdünnten Mengen zu sich zu nehmen.

... und auf die Psyche

Wirklich interessant wird es, wenn es um die Auswirkungen von Botox auf den Gemütszustand geht. Vor einiger Zeit sorgte diesbezüglich die Aussage einer Kosmetikerin für Furore. Die Dame behauptete, dass Botox ihre Kundinnen unglücklich werden ließe. Bei ihrer These stütze sich die Amerikanerin auf das Argument, dass jede Kundin, die über ein nicht vorhandenes Sexualleben klagte, zuvor Botox-Injektionen gehabt hätte. 

"Wer nicht lächeln kann, ist auch nicht glücklich" - stimmt das?

Die Kosmetikerin stellte die Hypothese auf, dass sich die eingeschränkte Mimik nach einer solchen Behandlung negativ auf eine Partnerschaft und somit auch auf das Sexualleben auswirken könnte. Frei nach dem Thema: "Wer nicht lächeln kann, ist auch nicht glücklich."

Das ist zwar rein psychologisch korrekt, trotzdem hinkt der Vergleich. Lächeln ist nach einer professionell durchgeführten Botox-Behandlung nämlich durchaus noch möglich. Außerdem stellt sich die Frage, ob die Flaute im Bett nicht bereits vor der Behandlung ein Problem war. Die These der Kosmetikerin hinkt also...

Botox gegen Depressionen

Botox-PatientInnen weisen bessere Stimmungswerte auf

Andersherum stellt sich die Frage, ob Botox nicht vielleicht sogar positive Auswirkungen auf die Psyche haben kann. Tatsächlich gibt es diverse Studien, die diese Theorie unterstützen. Ein amerikanischer Dermatologe hat festgestellt, dass es vielen seiner PatientInnen nach einer Botoxbehandlung psychisch besser ging. Daraufhin haben drei unabhängige Forschungsgruppen auf der ganzen Welt getestet, ob ein Zusammenhang besteht.

Tatsächlich konnten die ProbandInnen, die Botox in die Stirn gespritzt bekommen haben deutlich bessere Stimmungswerte aufweisen, als die Versuchspersonen, bei denen ein Placebo zum Einsatz kam.

Der Effekt könnte dadurch begründet werden, dass ein grimmiger Gesichtsausdruck nicht mehr möglich ist. Wie das aussieht, wird in meinem neuesten Video demonstriert. Das Gehirn bekommt also das Signal, dass es gar keinen Grund gibt, schlecht gelaunt zu sein. Auch die Mitmenschen begegnen jemanden mit einem freundlichen Gesichtsausdruck viel positiver. Durch das Phänomen der "Spiegelung" wird diese gute Resonanz der Anderen dann auf die eigenen Gefühle übertragen. Ein Schweizer Psychiater arbeitet nun auf Hochtouren daran, Botox bald als Zusatzbehandlung bei Depressionen auf den Markt bringen zu können. Es bleibt also spannend!

Quellen:
www.madonna.at
www.vice.com