Einträge von Dr. med. Andrea Rejzek

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Die Schönheitsoperation – Was ist zu beachten?

Immer mehr Menschen entschließen sich dazu, ihr Aussehen durch eine Schönheitsoperation den eigenen Vorstellungen entsprechend anzupassen oder einfach einen bestimmten "Makel" zu korrigieren. Dieser Wunsch entsteht nicht immer aus Eitelkeit sondern geht häufig mit einem großen Leidensdruck durch diesen individuellen Störfaktor einher. Dennoch fällt die Entscheidung, einen ästhetischen Eingriff durchführen zu lassen, vielen nicht leicht. Schließlich gibt es keine Garantie dafür, dass ein ästhetisch-plastischer Eingriff zu mehr Zufriedenheit führt. Jedoch geben PatientInnen nach einer erfolgreichen Schönheitsoperation häufig an, zufriedener zu sein und sich selbstsicherer zu fühlen.

Um diese ersehnte Zufriedenheit zu erlangen ist es auf jeden Fall unerlässlich, sich im Vorfeld ausreichend Gedanken zu den relevantesten Punkten zu machen. So können Sie Ihren Eingriff anhand bestimmter Kriterien planen, damit Sie mit dem Ergebnis auch bestimmt glücklich sind. Im Folgenden werden Sie daher erfahren, welche Fragen Sie sich vor Ihrer Operation stellen sollten.

"Brauche" ich eine Schönheitsoperation?

Unsere Gesellschaft vermittelt uns eindeutig was "schön" ist. Daher wird häufig auch unter großen Anstrengungen versucht, diesen Idealen zu entsprechen. Es ist also kaum verwunderlich, dass bei einigen Menschen sogar das Interesse an einer Schönheitsoperation aufkommt - zumal wir tagtäglich mit vermeintlich "perfekten" Models auf Instagram oder anderen Kanälen konfrontiert wird. Sollten Sie also den Wunsch nach einer Schönheitsoperation verspüren, ist es wichtig, sich zuerst im Klaren zu werden ob es sich hier nur um eine vorübergehende Unsicherheit mit einer Körperregion handelt oder ob bereits seit längerer Zeit eine starke Unzufriedenheit besteht, die vielleicht sogar im Alltag einschränkend wirkt. Keine Schönheitsoperation sollte übereilt und ohne ausreichender Überlegung durchgeführt werden!
Ebenso wichtig ist, dass Sie diese Entscheidung selbst treffen und kein Einfluss von außen, wie zum Beispiel durch den eigenen Partner oder die eigene Partnerin, besteht. Es handelt sich um eine sehr wesentliche Entscheidung - diese sollte unbedingt selbstbestimmt  getroffen werden.

Was sind meine Vorstellungen?

Um mit dem Ergebnis der Operation auch wirklich glücklich und zufrieden zu werden, ist ein realistisches Bild des möglichen Ergebnisses wichtig. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Sie vom Resultat enttäuscht sind. Einerseits kann das daran liegen, dass zum Beispiel sehr volle, aufgespritzte Lippen in einem Gesicht mit kantigeren Zügen ganz anders wirken, als beim "Vorbild" mit eher weichen Zügen. Genauso kann die Größe und Form der Brustimplantate je nach Körperstatur ein unterschiedlich harmonisches Endergebnis erzeugen. Eine essenzielle Grundvoraussetzung hierfür ist eine umfangreiche Beratung. Eine Spezialistin, bzw. ein Spezialist wird Sie über alle Möglichkeiten aufklären und einen Behandlungsplan, entsprechend Ihrer Vorstellungen, entwerfen. Vorher-Nachher Bilder sind zur Visualisierung hilfreich, daher macht es durchaus Sinn sich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt passende Fotos zeigen lassen.

Wer ist die richtige Ärztin, der richtige Arzt für mich?

Es gibt viele Ärztinnen und Ärzte, die ästhetische Chirurgie anbieten - aber nicht alle haben die gleichen Qualifikationen und das gleiche Einfühlungsvermögen, um auch wirklich auf Ihre Wünsche eingehen zu können. Verantwortungsvolle Chirurginnen oder Chirurgen werden offen mit Ihnen besprechen, ob Ihre Vorstellungen erfüllt werden können, und ob auch sie der Spezialisierung der jeweiligen Ärztin oder des Arztes entspricht oder ob eventuell eine Kollegin oder ein Kollege besser geeignet wäre. Informieren Sie sich dennoch auch selbst ausgiebig im Vorfeld über Ausbildung, Spezialisierung, Zertifikate oder Auszeichnungen.
Ein wichtiges Kriterium für die Wahl der Ärztin oder des Arzt ist ebenso die Qualität des Beratungsgespräch: Fühlen Sie sich verstanden, gut aufgehoben und wird auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingegangen? Sie sollten sich auf keinen Fall unter Druck gesetzt oder nicht ernstgenommen fühlen. Erfahrungsberichte und Bewertungen von PatientInnen, die bereits eine Operation hinter sich haben, können bei der Entscheidungsfindung genauso hilfreich sein. Internetportale und Foren wie z. B. "Docfinder", welche eine Sammlung an Erfahrungen vorhergegangener PatientInnen darstellt, bieten für Interessierte eine gute Orientierung und die  grenzen Auswahl ein.

Bin ich körperlich gesund genug für die geplante Schönheitsoperation?

Für jede Operation gilt, dass das Risiko deutlich erhöht ist, wenn Sie zum Zeitpunkt des Engriffes nicht ganz gesund sind. Gerade bei ästhetischen und medizinisch nicht notwendigen Eingriffen sollte also darauf geachtet werden, kein unnötiges Risiko einzugehen. Es dürfen keine akuten Infektionen wie fieberhafte Erkrankungen, Grippe, Corona etc. vorliegen. Auch chronische Erkrankungen, die gegen einen operativen Eingriff sprechen könnten, sollten gleich zu Beginn mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt besprochen werden.

Bluthochdruck erhöht das Blutungsrisiko, Diabetes wiederum bedeutet ein erhöhtes Infektionsrisiko, weshalb in beiden Fällen auf eine langfristige, gute Einstellung zu achten ist. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sowie Leber- oder Nierenerkrankungen können zu Narkoseproblemen führen und sollten unbedingt mit der Anästhesistin bzw. dem Anästhesist besprochen werden. Sämtliche Medikamente, welche die Blutgerinnung beeinflussen, sollten sieben bis zehn Tage vor und nach der Operation nicht eingenommen werden - je nach vorliegender Grunderkrankung müssen blutverdünnende Medikamente gegebenenfalls ersetzt werden. Dies sollte unbedingt mit Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt besprochen werden. 

Auch der Zigarettenkonsum sollte vor und nach jeder Operation reduziert, oder besser noch, vermieden werden. Durch die gefäßverengende Wirkung von Nikotin kann die Durchblutungssituation des Gewebes verschlechtert werden. Bei einer Operation kann dadurch die Wundheilung verzögert werden und das Risiko von Entzündungen und Infektionen ist bei starken Rauchern deutlich höher. 

Auf jeden Fall sollten Sie in dem Aufklärungs- und Beratungsgespräch mit Ihrer Chirurgin oder Ihrem Chirurg von Ihren Vorerkrankungen und Ihrer Medikation berichten, da der Eingriff so bestmöglich geplant und umgesetzt werden kann.  

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Schönheitsoperation?

Bei der Wahl des geeigneten Zeitpunktes für eine Operation spielen mehrere Faktoren eine Rolle.
Zum einen sind Wetter und Klima zwei Umstände, welche die Entscheidung für den Zeitpunkt der Operation beeinflussen. Größere Operationen wie Straffungen, welche mit dem Tragen von Kompressionswäsche einhergehen, sollten lieber in der kühleren Jahreszeit durchgeführt werden. Um ein perfektes Ergebnis zu gewährleisten, muss die Kompressionswäsche nämlich für ca. 6 Wochen getragen werden - deutlich angenehmer ist das natürlich bei niedrigeren Temperaturen.
Außerdem sollte bei den meisten Operationen ein paar Wochen auf Schwimmen verzichtet werden, was ein weiterer Grund dafür ist, diese Eingriffe nicht für den Hochsommer zu planen. Ebenso sind Narben, Verbände und Kompressionskleidung im Winter durch lange Bekleidung leicht zu kaschieren, wodurch Sie die Spuren einer Operation verbergen können. 

 

Der wichtigste Faktor für die Wahl des richtigen OP-Zeitpunkt ist allerdings Ihr persönliches Zeitmanagement. Nach jedem Eingriff ist eine Erholungszeit wichtig - je größer die Operation, desto länger sollten Sie sich Auszeit vom Beruf nehmen. Zu bedenken ist jedenfalls, dass ein medizinisch nicht notwendiger Eingriff, wie eine Schönheitsoperation, keinen bezahlten Krankenstand begründet. Daher muss vorab geklärt werden, wann Sie sich frei nehmen können.

Wie sieht es mit meiner finanziellen Lage aus?

Die Kosten von ästhetische Eingriffen werden im Normalfall nicht von der Krankenkasse übernommen. Natürlich gibt es in manchen Fällen auch entsprechende Indikationen, wie zum Beispiel eine Gesichtsfeldeinschränkung bei Schlupflidern, die eine Kostenübernahme möglich machen.

Bei der Wahl einer bestimmte Ärztin/bestimmten Arztes oder eine Art des Eingriffes sollte die Entscheidung nie nur aufgrund des, scheinbar niedrigen, Preises getroffen werden. Gerade hier gilt: Qualität hat ihren Preis! Wir raten somit ausdrücklich von Billiganbietern im In- und Ausland ab, niemand soll an den Folgen einer qualitativ minderwertigen und billig angebotenen OP leiden.
Die Preise für Eingriffe der Plastischen Chirurgie hängen vom Behandlungsaufwand und einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren ab.  Gerne erstellen wir Ihnen nach der Untersuchung und dem ersten Beratungsgespräch einen individuellen Kostenvoranschlag. Alle Kosten, die im Rahmen der Behandlung anfallen (Material, Nachsorge, etc.), sind in diesem Preis inkludiert.
Wissen Sie über den Kostenaufwand Bescheid, ist es ratsam, einen Finanzplan zu erstellen - so können Sie den Überblick behalten.

Wie viel Bedenkzeit benötige ich?

Nachdem Sie die richtige Ärztin oder den richtigen Arzt gefunden haben und alle Fragen geklärt sind, sollten Sie sich genügend Bedenkzeit nehmen um alle Vor- und Nachteile für Sie persönlich abzuwägen. Sollten nach einiger Zeit dennoch Fragen auftauchen oder blieben im dem Beratungsgespräch Punkte ungeklärt, zögern Sie nicht, Ihre Chirurgin oder Ihren Chirurg zu kontaktieren, um Gewissheit zu erlangen. 

Selbstverständlich ist eine Schönheits-OP niemals die Lösung für alle Probleme und kein Eingriff sollte leichtfertig vorgenommen werden. Eine vorherige, ausreichend lange Reflektion ist daher ein absolutes Muss. Die richtige Motivation, aus der heraus ein Eingriff gewünscht wird, spielt bei der Zufriedenheit mit dem Ergebnis natürlich eine maßgebliche Rolle. Wenn die eigene Lebensqualität unter der Belastung eines bestimmten Merkmals leidet, dann kann ein plastischer Eingriff durchaus die Lösung für ein glücklicheres Leben bieten. Diese Entscheidung muss für Außenstehende auch nicht nach nachvollziehbar sein, da das subjektive Empfinden auch nicht objektivierbar ist.

Gynäkomastie – Ein Tabuthema, das keines sein sollte!

Einige Männer leiden trotz sportlicher Betätigung und eines schlanken Körpers an einer vergrößerten, oft auch weiblich wirkenden, Brust.
Diese "Männerbrust" oder auch Gynäkomastie, wie sie im Fachjargon bezeichnet wird, kann sich negativ auf die Psyche von Betroffenen auswirken. Oft wird von einem ausgeprägten Schamgefühl berichtet, vor allem beim Badeausflug, im Fitnessstudio oder beim Kennenlernen von Partnern.

Besonders für Jugendliche ist dieses Merkmal belastend, da gerade in diesem Alter der Fokus stark auf dem eigenen Körper liegt und die empfundene Lebensqualität durch die Unzufriedenheit mit dem eigenen Erscheinungsbild deutlich eingeschränkt wird. Noch dazu wird über "Männerbrüste" nicht gerne gesprochen, wodurch sich die Situation für Betroffene nicht bessert - denn die wenigsten wissen, dass eine Vergrößerung der männlichen Brust im Laufe der Entwicklung sogar häufig vorkommt. Auch die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten sind Vielen nicht bekannt, da im Stillen gelitten wird.
Wir sind der Meinung, dass sich das ändern muss und die Gynäkomasite kein Tabu-Thema bleiben darf!

Was ist eine Gynäkomastie?

Die Veränderungen der männlichen Brust reichen von hervorstehenden, vergrößerten Brustwarzen über eine lokal vermehrte Ansammlung von Fettgewebe bis zu Veränderungen von Brustdrüsengewebe.

Von einer echten Gynäkomastie wird nur dann gesprochen, wenn es zu einer Ausbildung der Brustdrüsenanlage kommt. Diese Vergrößerung der Drüse kann einseitig oder beidseitig auftreten.
Besteht die Männerbrust jedoch nur aus Fettgewebe, handelt es sich um eine Pseudogynäkomastie. Grund für die Ansammlung von Fettgewebe in dieser Körperregion können vor allem Fettleibigkeit, aber auch genetische Faktoren sein.
Ob es sich bei der unerwünschten Vorwölbung um Fettgewebe oder um Drüsengewebe handelt, kann man mittels einer Ultraschalluntersuchung erkennen. Durch diese Untersuchung, in Kombination mit einer Mammographie, kann auch eine Brustkrebserkrankung ausgeschlossen werden. Diese Krankheit tritt beim Mann zwar nur selten auf, hat jedoch ebenso ein Brustdrüsenvergrößerung zur Folge.

Was sind die Ursachen einer Gynäkomastie?

Für die Entstehung der Gynäkomastie gibt es verschiedene Ursachen. Es ist auch nichts ungewöhnliches, dass es in einem bestimmten Lebensabschnitt, aufgrund hormoneller Veränderungen, kurzfristig zu einem Wachstum der männlichen Brust kommt. Im Laufe der körperlichen Entwicklung leiden viele Männer irgendwann in ihrem Leben an einer Gynäkomastie. In vielen Fällen kommt es zu einer späteren Rückbildung der Männerbrüste, die Gynäkomastie kann jedoch auch bestehen bleiben.

Nun gibt es sowohl pathologische, also krankhafte Ursachen einer Gynäkomastie, als auch physiologische, natürliche Ursachen.

Zu den pathologischen Ursachen gehören:

  • Einnahme bestimmter Medikamente
  • Hormonelle Erkrankungen
  • Hormonproduzierende Tumore
  • Alkohol-/Drogenabusus
  • Anabolika
  • Hormonpräperate
  • starkes Übergewicht

In den meisten Fällen ist das Wachstum der männlichen Brust jedoch "normalen" und harmlosen Ursachen zuzuschreiben, so kann in vielen Fällen auch der Auslöser der Gynäkomastie gar nicht gefunden werden, bzw. kommt es häufig auch zu einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
Eine größere Rolle spielen hier genetische Faktoren sowie eine hormonelle Veränderung. Letztere tritt vor allem in der Pubertät, wenn eine Ungleichheit zwischen weiblichen und männlichen Geschlechtshormonen herrscht, und im höheren Alter, wenn vermehrt männliche in weibliche Hormone umgewandelt werden, auf.

Wie kann man Männerbrüste loswerden?

Eine Männerbrust kann in manchen Fällen zwar mit einem Spannungsgefühl in der Körperregion einhergehen, starke Schmerzen sind jedoch nicht üblich. Die Gynäkomastie, deren Ursache nicht pathologisch ist, muss daher auch nicht zwingend behandelt werden.
Sind ursächliche Faktoren wie Medikamenteneinnahme bekannt oder besteht der Verdacht auf eine Krankheit, sollte unbedingt interveniert und notwendige Untersuchungen veranlasst werden.

Besteht jedoch psychischer Leidensdruck seitens des Patienten, wird eine Einschränkung im Alltag bemerkt oder ist schlichtweg ein besseres Körpergefühl erwünscht, kann sehr wohl gegen das rein ästhetische Problem einer Männerbrust vorgegangen werden. Im Folgenden werden wir daher näher darauf eingehen, wie man eine Männerbrust, deren Ursachen nicht pathologisch sind, loswird. 

Pseudogynäkomastie:

Lautet die Diagnose Pseudogynäkomastie aufgrund eines zu hohen Körperfettanteils, liegt die Lösung des Problems auf der Hand: Eine Ernährungsumstellung und Sport wird helfen, die Männerbrüste zu vermindern und darüber hinaus einen gesünderen Lebensstil zu erreichen. Durch gezieltes Krafttraining kann die Brust modelliert werden und so "männlicher" wirken.

Ist der Patient jedoch sehr schlank und weist dennoch speziell in diesem Bereich eine übermäßige Fetteinlagerung auf, kann über eine Fettabsaugung nachgedacht werden. Diese Fettabsaugung wird in der Regel ambulant durchgeführt und ist auch in Lokalanästhesie möglich.  

Echte Gynäkomastie: 

Liegt eine echte Gynäkomastie vor, bringt eine Veränderung des Lebensstils keine Änderung in Bezug auf die Gynäkomastie. Auch eine Absaugung kann in diesem Fall nicht das gewünschte Ergebnis erzeugen, da Drüsengewebe nicht einfach wie Fettgewebe abgesaugt werden kann. Der chirurgische Eingriff ist in diesem Fall etwas aufwendiger. Prinzipiell sind die Chancen bei einer Korrektur der Gynäkomastie sehr hoch, ein schönes und zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. 

Männerbrüste Chirurgisch entfernen

Die chirurgische Korrektur der Gynäkomasite ist eine wirkungsvolle, und oft auch die einzige, Möglichkeit eine natürliche, männliche Brustkontur wiederherzustellen.
Durch einen kleinen Schnitt am unteren Rand der Brustwarze wird das dahinter befindliche Drüsengewebe entfernt. Wenn notwendig, kann zusätzlich vorhandenes Fettgewebe abgesaugt werden.
In Fällen, bei denen ein großer Gewebsüberschuss besteht oder das Bindegewebe schlaff und locker ist, kann die Möglichkeit einer zusätzlichen Bruststraffung in Betracht gezogen werden. Dies ist oft für Männer, welche eine starke Gewichtsabnahme hinter sich haben oder unter einer Altersgynäkomastie leiden, relevant.
Die Schnittstellen, und so auch Narben, liegen hier meist um die Brustwarze und sind somit kaum sichtbar. Nur in seltenen, sehr ausgeprägten Fällen, ist eine ausgedehntere Straffung mit zusätzlichen Narben relevant.
Der Eingriff kann, mit Ausnahme von stark ausgeprägten Fällen, ambulant in Vollnarkose durchgeführt und dauert meist 1-2 Stunden.

Was ist nach einer operativen Korrektur der Männerbrust zu beachten?

Wie bei jeder Operation können auch hier allgemeine Risiken und Komplikation wie Infektionen, Hämatome, Nachblutungen oder Wundheilstörungen auftreten. Diese kommen aber, vor allem bei einer erfahren Chirurgin, bzw. einem erfahrenen Chirurg, nur sehr selten vor.
Um einen optimalen Heilungsverlauf zu fördern, muss bis zu 6 Wochen nach der Operation eine angepasste Kompressionswäsche getragen werden. Dadurch können Schwellungen, sowie Wassereinlagerungen und Blutergüsse verhindert, oder zumindest vermindert werden.
Unmittelbar nach der Operation, und auch in den folgenden Tagen darauf, sind die Brüste sehr empfindlich und geschwollen. Leichte Schmerzen sind ebenfalls völlig normal und können in der Regel medikamentös gut in den Griff bekommen werden. Die Narben sind einige Monate nach dem Eingriff noch etwas verhärtet und rötlich - das ist ganz normal und sollte nicht beunruhigen. Nach und nach werden die Narben immer blasser und unauffälliger. Eine gute Narbenheilung kann gefördert werden, indem das Gewebe regelmäßig sanft massiert wird, dabei kann eine geeignete Creme hilfreich sein. Durch diese Stimulierung wird das Narbengewebe mobil, Verklebungen werden gemindert und auch das Erscheinungsbild der Narbe wird verbessert.
Wie nach jeder Operation sollten sehr anstrengende Aktivitäten in der ersten Zeit unterlassen werden. Ebenso soll das Tragen von schweren Gegenständen, sowie eine anderweitige, übermäßige Belastung des Brustmuskels vermieden werden. Keinesfalls heißt das natürlich, dass gänzlich auf Aktivitäten oder Sport verzichtet werden muss oder soll! Bewegung im richtigen Maß kann sich nämlich günstig auf den Heilungsverlauf auswirken. Am besten wird der Trainingsplan mit der behandelnden Ärztin, bzw. dem behandelnden Arzt besprochen und individuell gestaltet. 

Wie hoch sind die Kosten der operativen Korrektur einer Gynäkomastie? Werden die Kosten von der Krankenkasse getragen?

Handelt es sich um eine Pseudogynäkomastie, muss der Patient die operative Korrektur selbst bezahlen, die Kosten betragen dabei ungefähr 3.600 €.

Wurde allerdings eine echte Gynäkomastie diagnostiziert, übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Korrektur. Allerdings sollte beachtet werden, dass in diesem Fall eine Vor- und Nachbehandlungspauschale von ungefähr 1.100 € anfällt, die vom Patienten zu zahlen ist.

An wen soll ich mich wenden?

Zuerst ist es wichtig, die Ursache einer Gynäkomastie abzuklären. Sollte der Verdacht einer hormonellen Erkrankung sein, sind EndokrinologInnen die besten Ansprechpartner.

Geht es um den operativen Eingriff, sind die plastischen ChirurgInnen gefragt. Ein ästhetischer Eingriff sollte natürlich, wie jede Operation, gut überlegt sein. Wichtig ist daher auch, einen erfahrenen Operateur oder Operateurin aufzusuchen, um ein Beratungsgespräch zu vereinbaren. In diesem ausführlichen Gespräch sollten alle Vor- und Nachteile, die erwartbaren Ergebnisse, sowie mögliche Risiken besprochen werden.

Sollten Sie also schon länger unter einer Männerbrust leiden und unsicher über Ursachen und Behandlungsmethoden sein, wird es sich lohnen den Schritt zu wagen und das Problem anzusprechen. Gemeinsam mit der Ärztin/dem Arzt Ihres Vertrauens können Sie Lösungen finden und dem neuen Lebensgefühl wird nichts mehr im Wege stehen.

Die Lidstraffung – Ein Einblick

2 Männer unterschiedlicher ethnischer Zugehörigkeit, Nahaufnahme der Augen

Die Erschlaffung der Augenlider ist Teil des natürlichen Alterungsprozesses - mit fortschreitender Zeit verliert die besonders dünne und zarte Haut um das Auge zunehmend an Spannkraft und wird faltig und schlaff. Niemand bleibt vor diesen altersbedingten Veränderungen im Gesicht verschont, jedoch gibt es auch eine genetische Komponente die bewirkt, dass ebenso junge Menschen bereits an Schlupflidern leiden.
Solche erschlafften Augenlider können oft einen müden oder traurigen Gesichtsausdruck verursachen und im Extremfall kann es sogar zu einer störenden Gesichtsfeldeinschränkung kommen.
Schminktipps für Frauen oder sogenannte "Schlupflid-Tapes" können nur begrenzt eine Erleichterung für Betroffene schaffen und auch die sündhaft teuer verkauften Cremes, Seren und Lotionen der Kosmetikindustrie, welche gegen unschöne Tränensäcke werben, können diese nicht beheben.
Da jedoch für niemanden die Augenlider zur Last werden sollten, erklären wir im Folgenden, wie eine Lidstraffung Ihre Augen wieder zum Strahlen bringen kann!

Für wen ist eine Lidkorrektur geeignet?

Natürlich sollte kein operativer Eingriff durchgeführt werden, wenn es dafür keinen guten Grund gibt. Gerade aber durch die Lidkorrektur können belastende Symptome beseitigt werden. Je nachdem, ob die Beschwerden am Ober- oder am Unterlid auftreten, unterscheidet sich die Art der Behandlung.

Oberlidstraffung:
Einer der häufigsten Indikationen für eine Oberlidstraffung stellen Schlupflider dar: Hier fällt das Oberlid durch einen Überschuss an Haut über das Auge hinunter, bzw. liegt die Haut an den Wimpern auf. Bei geöffnetem Auge ist weder das bewegliche Oberlid, noch die Oberlidfurche sichtbar und das Auge wirkt so kleiner, der Blick weniger offen.

Betroffene haben manchmal das Gefühl, "die Augen kaum aufzukriegen" und ziehen ständig die Augenbrauen hoch, um das Blickfeld zu vergrößern. Dieser Makel führt nämlich nicht nur zu einem müder und älter wirkenden Gesicht, sondern kann durch diesen "Scheuklappeneffekt" auch das Sehen beeinträchtigen.  Eine Augenärztin bzw. ein Augenarzt führt eine Analyse durch, um die Sehfunktion zu messen und festzustellen, ob eine solche Gesichtsfeldeinschränkung vorhanden ist.  
Zum Beschwerdebild der hängenden Oberlider kann darüber hinaus auch ein Druck- und Fremdkörpergefühl auf dem Auge gehören und sogar Entzündungen der Hornhaut, bedingt durch die Reibung der Wimpern, können daraus resultieren.

Unterlidstraffung:
Wie an den Oberlidern kann auch an den Unterlidern überschüssige Haut vorliegen. Sowohl Erschlaffungen, als auch Schwellungen des Bereichs unter den Augen können als Tränensäcke bezeichnet werden und stellen Indikationen für eine Unterlidstraffung dar.  Verursacht werden diese durch die frühzeitige Erschlaffung des Hautmantels und der darunter liegenden Muskulatur, da sich so kleine Fettpölsterchen durchdrücken können. In diesen Fettpölsterchen kann sich zusätzlich über Nacht Flüssigkeit ansammeln, weshalb sie besonders morgens nach dem Aufstehen deutlich sichtbar sind. Tränensäcke sind häufig die Ursache für ein erschöpftes oder müdes Aussehen. Durch eine Unterlidstraffung werden diese Fettpölsterchen dauerhaft entfernt und erschlafftes Gewebe gestrafft. Durch diesen Eingriff können auch die unbeliebten Augenringe ein wenig vermindert werden. 

Wie läuft eine Lidkorrektur ab?

Oberlidstraffung:
Bei der Oberlidstraffung wird das überschüssige Haut- und, in manchen Fällen, Muskelgewebe über einen Schnitt in der natürlichen Lidfalte spindelförmig entfernt. Somit liegt die spätere Narbe in der Lidumschlagsfalte und ist für den Betrachter nicht sichtbar. Gegebenenfalls können auch kleine Fettpölsterchen entfernt werden, ohne dass eine "Hohläugigkeit" entsteht. Bereits eine Woche nach der Operation ist das Ergebnis, strahlende und offene Augen, sichtbar. 

Unterlidstraffung:
Die Unterlidstraffung ist im Vergleich zu der, relativ unkomplizierten, Oberlidstraffung ein wenig aufwendiger. Die Schnittführung erfolgt nahe der Wimperngrenze an der Unterlidkante. Die Oberhaut wird von dem darunter liegenden Fett- und Muskelgewebe gelöst und das, sich vorwölbende, Fettgewebe wird entfernt bzw. umverteilt. Die erschlaffte Muskulatur wird anschließend gestrafft und fixiert, bevor der verbleibende Hautüberschuss entfernt wird. Auch diese Narbe ist sehr unscheinbar, da sie dicht unter der Wimpernreihe verläuft. 

Die Oberlidstraffung kann problemlos in örtlicher Betäubung und ambulant durchgeführt werden, für die Unterlidstraffung kann durch die komplexere und zeitaufwendigere Operation ein Dämmerschlaf oder eine Vollnarkose notwendig sein. 

Mit welchem Ergebnis kann gerechnet werden und wo liegen die Grenzen einer Lidkorrektur?

Bei der Oberlidstraffung wird der vorhandene und störende Hautüberschuss zur Gänze entfernt. Sollte sich überschüssiges Fettgewebe hervorwölben und den müden Ausdruck verstärken, kann dieses im Rahmen der Operation entfernt werden. Wirkte der Blick zuvor abgeschlagen oder auch skeptischer, kann sich nach dem Eingriff über eine frische, offene und jugendliche Erscheinung gefreut werden. Ebenso wird natürlich die Einschränkung des Gesichtsfeld - wenn vorhanden - durch die Operation aufgehoben.

Auge einer Frau in Nahaufnahme

Das Unterlid zeigt einen komplexen Aufbau und somit kompliziertere altersbedingte Veränderungen. Durch den Eingriff werden die Tränensäcke durch die Reduktion des sich vorwölbenden Fettgewebes entfernt, dunkle Ringe durch die Umverteilung des Fettgewebes gebessert und die Haut gestrafft. 

Nicht behoben werden können durch eine Lidkorrektur jedoch ausgeprägte "Krähenfüßchen" oder eine Veränderung im Bereich der Augen, die auf das Absinken der Augenbrauen zurückzuführen ist.  In diesen Fällen kann zum Beispiel ein Brauenlifting zu einem jüngeren Aussehen verhelfen. Ebenso kann der Einsatz von Botox sinnvoll sein, um stärkere Falten schnell und effektiv zu glätten. 

Auch sehr tiefe dunkle Ringe können mit einer Lidstraffung nicht zur Gänze korrigiert werden. Eine richtige Behandlungsmethode um die Augenringe zu kaschieren stellt die Unterspritzung der Tränenrinne mit Hyaluronsäure oder Eigenfett dar, zusätzlich können so auch kleine Mimikfältchen sichtbar vermindert werden. 

Was ist nach der Lidstraffung zu beachten?

Lächelnder Mann mit Sonnenbrille, im Hintergrund der Sonnenuntergang in der Stadt

Für die ersten Tage nach der Operation sind besonders Schonung und Kühlung sehr wichtig! Es können bereits am Operationstag, vor allem aber in der ersten Woche nach der Operation Schwellungen und Blutergüsse auftreten. Diese führen dazu, dass sich die Lidspalte möglicherweise nur unzureichend schließt und das Auge empfindlich auf Licht, Zugluft und Wind reagiert - eine gewisse Empfindlichkeit, sowie  ein Trockenheitsgefühl sind daher normal und kein Grund zur Sorge. Das Auge sollte durch eine gutsitzende Sonnenbrille geschützt werden.

Kühlkissen und Migränebrillen aus der Apotheke eigenen sich hervorragend, um den gesamten Lidbereich zu kühlen und die Schwellung somit zu verringern. Auch das Schlafen mit erhöhtem Oberkörper ist hilfreich, da so eine verstärkte Durchblutung und Druckerhöhung im Kopfbereich vermieden wird.
Bis zur vollständigen Abheilung sollen auf Sport, Sauna- oder Thermenbesuche verzichtet werden, allerdings darf bereits am Tag nach dem Eingriff wieder geduscht werden. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass das Wasser nicht zu heiß ist, um hitzebedingte Schwellungen zu vermeiden, außerdem darf das Operationsgebiet nicht nass werden

Wie viel kostet eine Lidstraffung?

Stellt der Augenarzt durch eine Messung (Perimetrie) eine Gesichtsfeldeinschränkung fest, werden in Österreich die Kosten für die Oberlidstraffung sogar von der Krankenkasse übernommen! Der Untersuchungsbefund muss dafür bei der zuständigen Versicherung eingereicht werden.  Erfüllt die Einschränkung nicht den nötigen Schweregrad, ist die OP von der Patientin, bzw. dem Patienten selbst zu zahlen und kostet rund 2.700 €

Die Kosten der Unterlidstraffung werden nicht von der Krankenkasse getragen, hier muss mit etwa 3.600 € gerechnet werden. 

In Deutschland ist der Sachverhalt ähnlich, auch hier kann die Einschränkung des Gesichtsfeld eine Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse zur Folge haben. 

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Der Traum vom straffen Körper! Was hilft wirklich?

Ein straffer Körper ist der Inbegriff von Jugend, Schönheit und Vitalität und deshalb auch das Ziel von vielen Menschen -  besonders von Frauen.
Wie aber kann der Traum vom straffen Bauch und festen Po zur Wirklichkeit werden? 

Bevor wir Ihnen einen Einblick in dieses populäre, aber auch umstrittene Thema geben, sei eines gesagt: Wohlfühlen im eigenen Körper kann sich jeder! Es macht keinen Sinn, sich mit vermeintlich perfekten Models zu vergleichen, da hier auch die richtige Fotobearbeitung einige Wunder bewirken kann. Niemand sollte hungern und auf den Genuss im Leben vergessen nur um einem Ideal zu entsprechen.  
Eine gesunde Balance zu finden ist wichtig!
Doch nun zum Thema...

Die entscheidenden Faktoren für einen straffen Körper

Ein Körper wirkt durch unterschiedliche Faktoren "straff". Einen maßgeblichen Einfluss haben dabei folgende Punkte:

  • Die Festigkeit des Bindegewebes 
  • Die vorhandene Muskelmasse
  • Der Körperfettanteil

Die schlechte Nachricht zuerst: Die Festigkeit des Bindegewebes ist zum großen Teil genetisch vorgegeben und lässt sich nicht durch ein paar Trainingseinheiten, einem Ernährungsplan oder Nahrungsergänzungsmitteln beeinflussen.
Nun zur guten Nachricht: Wenn aufgebaute Muskulatur und wenig Körperfett zusammenkommen, ergibt sich eine schöne Form des entsprechenden Körperteils, diese Faktoren sind vom eigenen Lifestyle abhängig und können daher auch bewusst beeinflusst werden!

sportliche Frau springt in die Luft in der Stadt

Wie strafft man seinen Körper richtig?

Wie sieht nun der Trainingsplan für einen straffen Körper aus? Sehr leicht lässt man sich durch Versprechen wie "straffer Bauch in 1 Woche mit diesen 3 Übungen" aus diversen Frauenzeitschriften in die Irre führen.
Leider bewirken solche Tipps kaum eine merkliche Straffung des Bauches, sondern viel eher zur Frustration. 

Salat, Hanteln und Maßband, Fitnesskonzept

Die notwendige Basis für einen straffen Körper stellt nämlich Krafttraining dar! Die Rede ist jedoch nicht von Gymnastikübungen auf der Yogamatte, sondern kontinuierliches, progressives Training mit schweren Gewichten. Natürlich ist eine gewisse Geduld gefragt, da befriedigende Ergebnisse nicht sofort sichtbar sind. Wenn das Training jedoch nach entsprechenden Prinzipien gestaltet wird und darüber hinaus mit einer Ernährungsumstellung kombiniert wird, ist eine Definierung des Körpers mit Sicherheit machbar. 

Bei der optimalen Ernährung zur Unterstützung der Körperstraffung geht es nicht, oder nicht ausschließlich darum, weniger zu essen, sondern darum, das Richtige zu sich zu nehmen.
Förderlich für den Muskelaufbau sind Proteine: Fleisch- und Milchprodukte sind sehr reich an Eiweißen, jedoch sind Hülsenfrüchte oder diverse Fleischersatzprodukte ebenfalls eine gute Wahl. Besonders kalorienarm ist Gemüse - auch wegen den darin enthaltenen Nährstoffen, Vitaminen und Antioxidantien sollte es daher einen großen Teil des täglichen Speiseplans ausmachen. Zu vermeiden hingegen sind Alkohol, Nikotin und Zucker.

Löst der richtige Lifestyle alle Probleme?

Wie kann man aber gegen einzelne "Problemzonen" vorgehen? Und ist ein straffer Körper ohne abnehmen, bzw. ohne Sport möglich?
Viele kennen das Problem der hartnäckigen Fettpölsterchen, welche auch durch konsequentes Training und optimaler Ernährung nicht verschwinden wollen und darüber hinaus leiden manche Frauen an einer schlaffen Haut nach der Schwangerschaft. Aber auch hierfür gibt es Lösungen! Chirurgische Eingriffe zur Beseitigung belastender Problemzonen und zur Wiederherstellung des Selbstbewusstseins werden immer beliebter. 

So kann eine Fettabsaugung den Körper gezielt harmonisch remodullieren und die letzten Speckröllchen und Fettdepots dauerhaft entfernen. Aber Achtung! Zwar kann Fett an jeder Körperstelle durch Liposuktion reduziert werden, jedoch nur maximal 4 Liter pro Sitzung. Zum Abnehmen ist daher eine Fettabsaugung nicht geeignet.

schlanke, sportliche Frau in Unterwäsche berührt ihren Bauch

Steht ein großer Hautüberschuss, bedingt durch Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme dem straffen Wohlfühlkörper im Wege, kann ein Bodylift Abhilfe schaffen. Bedingt durch den, teilweise enormen, Elastizitätsverlust der Haut ist eine operative Hautstraffung einer oder mehrerer Körperregionen in vielen Fällen die einzige Option, um einen straffen Körper (wieder) zu erlangen. Oftmals wird sie auch in Kombination mit einer Fettabsaugung durchgeführt, um die Konturen des Körpers zu verschönern. 

Für immer straff durch operative Eingriffe?

Fettzellen, welche durch Liposuktion entfernt wurden, können sich danach an dieser Stelle nicht mehr bilden, allerdings bewahrt eine Fettabsaugung niemanden vor einer neuerlichen Gewichtszunahme. Das Fett lagert sich nicht mehr an den Absaugstellen, dafür aber an anderen Bereichen des Körpers an, welche dadurch zu neuen Problemzonen werden können.
Auch die schönen Ergebnisse nach einer Hautstraffung bleiben vor allem dann erhalten, wenn - nach einer ausreichenden Schonzeit - Sport in den Alltag eingebaut wird. 

Chirurgische Eingriffe können das Leben zwar erleichtern, einen gesunden, ausgewogenen Lebensstil aber nicht gänzlich ersetzen!

Nicht nur die Optik, vor allem das Empfinden ist wichtig! Wie eine Labienkorrektur für neues Wohlbefinden sorgen kann.

pinke Pfingstrose

Der gesamte menschliche Körper ist durch eine natürliche Individualität gekennzeichnet und so ist auch bei der Vulva die einzige Norm die Vielfalt. Der medial verbreitete Perfektionismus von sehr kurzen, symmetrischen inneren Schamlippen entspricht somit in den meisten Fällen nicht der Realität.
Genauso divers ist aber das persönliche ästhetische Empfinden und darüber hinaus können vergrößerte Schamlippen Schmerzen beim Sport oder beim Sex hervorrufen. Durch eine Labienkorrektur können Beschwerden beseitigt und das physische und psychische Wohlbefinden gesteigert werden. Da die Intimchirurgie ein gerade sehr aktuelles Thema ist und wir bereits auf eine Vielzahl zufriedener Patientinnen zurückblicken können, werden wir im Folgenden einen Einblick in dieses Thema geben. 

Für wen eignet sich eine Labienkorrektur?

Zu große oder ungleiche Schamlippen sind nichts Ungewöhnliches, ebenso stehen die inneren Schamlippen häufig über die äußeren hervor. Dennoch gibt es auch in diesem Fall eine unterschiedliche Ausprägung der Schweregrade, welche das Wohlbefinden erheblich negativ beeinflussen können. Zum einen können körperliche Einschränkungen eine Indikation für eine Korrektur darstellen, da die inneren Schamlippen durch das Hervorstehen beim Sport wund gescheuert werden, oder der Geschlechtsverkehr mit Schmerzen verbunden ist, da sich das Gewebe in die Vagina stülpt. Wenn die äußeren Schamlippen die Inneren nicht bedecken und dadurch der Scheideneingang nicht abgeschlossen wird, kann außerdem der Schutz vor Keimen oder Austrocknung vermindert sein - häufigere Infektionen sind das Resultat. 

Zum anderen besteht neben diesen funktionellen Problemen oft ein Wunsch nach Veränderung aufgrund der Ästhetik. Betroffene sprechen mitunter von einer Scham und Unsicherheit, auch in liebevollen Paarbeziehungen, die eigene Intimzone zu entblößen. Das führt in vielen Fällen zu Problemen in sexuellen Beziehungen, bis hin zur völligen Asexualität und kann somit zu einer enormen psychischen Belastung werden. 

Die Akzeptanz der Schamlippenform und Größe ist eine Frage des persönlichen Empfindens und der daraus resultierenden Beeinträchtigung, ebenso unterliegt die persönliche ästhetische Vorstellung keiner Norm. Allein das Empfinden der Frau ist wichtig und sollte bei dem Wunsch nach einem Eingriff respektiert werden, denn das Ausmaß der physischen und psychischen Belastung ist nicht objektivierbar.
Ob ein Eingriff durchgeführt werden soll, liegt daher am Ausmaß des Leidensdruck der Patientin - denn jede Frau hat das Recht, sich von oben bis „unten“ wohlzufühlen!

Studien belegen eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität 

Heather Furnas u. a.  führten eine Studie durch, um die Verbesserung von Symptomen nach einer Labienkorrektur festzuhalten. Wie sind die Erfahrungen? Wie zufrieden sind die Patientinnen mit dem Ergebnis? Haben sich die Symptome gelindert?
Befragt wurden 62 Frauen im Alter zwischen 17 und 61 Jahren. Sie beantworteten vor dem Eingriff einen Fragebogen zu unterschiedlichen, störenden Symptomen im Zusammenhang mit überschüssigem Vaginalgewebe. Nach der Operation wurde derselbe Fragebogen erneut ausgefüllt. 

Im Durchschnitt nannten die Frauen vor der Operation 6,5 von 11 möglichen Symptomen, nach der Operation waren 58 von 62 Frauen beschwerdefrei. Das Selbstbewusstsein der Patientinnen hat sich stark verbessert und bei dem Großteil konnten keine Symptome mehr festgestellt werden.

Die Ergebnisse dieser Studie decken sich auch mit unseren Erfahrungen: Unsere Patientinnen berichten von einer hohen Zufriedenheit nach der Operation und geben an, ihre Entscheidung nicht zu bereuen

Wie läuft eine Labienkorrektur ab?

Der risikoarme Eingriff lässt sich problemlos in lokaler Betäubung durchführen und dauert etwa eineinhalb bis zwei Stunden. Aufgrund der großen Unterschiede in der Ausprägung von Form und Größe der inneren Schamlippen wurden im Laufe der Zeit auch unterschiedliche Techniken entwickelt. Bei der sehr gängigen Methode wird je nach Wunsch und Vorstellung der Patientin ein unterschiedliches Ausmaß an Gewebe der inneren Labien bogenförmig entfernt. Asymmetrien der Labien oder des Klitorismantels können dabei ebenfalls korrigiert werden. Eine Entfernung oder eine zu ausgedehnte Reduktion des Klitorismantels selbst ist unbedingt zu vermeiden, um keine Sensibilitätsminderung zu riskieren.
Die Nähte sind resorbierbar, das heißt, sie lösen sich auf und müssen nicht entfernt werden. 

Was ist wichtig zu beachten?

Grundsätzlich gilt die Labienkorrektur als unkomplizierter Eingriff, dennoch ist es wichtig, ein paar Punkte zu beachten:

  • Körperliche Schonung ist nach der Behandlung zur Vermeidung von Schmerzen angenehm, und zur Verhinderung von Blutungen und der Reduktion der Schwellung notwendig. 
  • Duschen ist bereits am Tag nach der Operation möglich, jedoch darf das Wasser nicht zu heiß sein, da dies eine Schwellung begünstigen könnte. 
  • Für etwa vier Wochen sollten Belastungen wie Sport, Tampons oder Geschlechtsverkehr vermieden werden, da anfangs das Gewebe noch etwas verletzlich und die Narbe instabil ist. Leichte körperliche Betätigung ist bereits nach zwei Wochen wieder möglich. 
  • Eine professionelle Nachbehandlung verkürzt die Heilungsdauer. Bei sitzender Beschäftigung kann der Arbeit sogar schon wieder nach einer halben Woche nachgegangen werden. 

Die richtige Ärztin/den richtigen Arzt für eine Labienkorrektur

Es ist natürlich sehr wichtig, die richtige Ärztin, bzw. den richtigen Arzt für den Eingriff zu finden, denn gerade bei so einem sensiblen Eingriff sind Vertrauen und Kompetenz das A und O. Auch wenn die Schamlippenkorrektur eine risikoarme Operation ist, handelt es sich dennoch um einen chirurgischen Eingriff und verlangt nach fachlicher Expertise. Ein ausführliches Beratungsgespräch bei einer erfahrenen Chirurgin/einem erfahrenen Chirurg ist der erste Schritt zur Lösung von oft langjährigen Beschwerden. In diesem Gespräch wird sie oder er sich genügend Zeit nehmen, um genau auf alle Fragen und Wünsche einzugehen und den Ablauf der Operation zu besprechen. 

Die Kosten einer Labienkorrektur 

Schamlippenkorrekturen werden normalerweise nicht von den österreichischen Krankenkassen übernommen, diese sind daher von der Patientin selbst zu tragen. Es müssen mit 3.290 € gerechnet werden.
Auch in Deutschland sieht die Lage ähnlich aus, nur in seltenen Einzelfällen ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich.

Frau mit Fahrrad am See

Bis über beide Ohren zufrieden sein – Zu mehr Selbstbewusstsein mit einer Ohrenkorrektur!

Weit vom Kopf abstehende Ohren sind ein markantes Merkmal, welches für viele Betroffene jedoch eine Belastung darstellen kann.
Diese sogenannten „Segelohren“ können häufig das ästhetische Gesamtbild zerstören und Mitmenschen zu Hänseleien einladen, was psychische Beschwerden und Minderwertigkeitskomplexe zur Folge haben kann.
Eine Ohrenkorrektur mag hier Abhilfe schaffen, indem die Ohren durch einen relativ unkomplizierten Eingriff näher an den Kopf gebracht werden, wodurch ein harmonischeres Gesamtbild geschaffen wird.

Schöne junge Frau mit Perlen auf das Ohr geklebt

Für wen ist eine Ohrenkorrektur sinnvoll?

Eine Ohrenkorrektur ist vor allem für jene Menschen sinnvoll, die bereits unter ihren „Segelohren“ leiden - aber auch für Kinder, die diesen Hänseleien entgehen möchten. Nicht wenige Eltern entschließen sich daher, bereits im Vorschulalter eine Ohrenkorrektur an ihrem Kind durchführen zu lassen. Hier sollte aber auf jeden Fall der Wunsch des Kindes beachtet werden, denn das Anlegen der Ohren sollte nicht von den Eltern erzwungen, sondern vom Kind selbst gewollt werden. 

Ab welchem Alter wird operiert? 

Ohrenanlegeplastiken sollten nicht bei Kindern unter 5 Jahren durchgeführt werden, denn in diesem Alter ist die Ohrmuschel noch nicht fertig ausgebildet. Ab dem Vorschulalter kann bereits problemlos operiert werden.  
Natürlich kann dieser Routineeingriff aber auch zu jedem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden – das Alter spielt in Bezug auf das Ergebnis keine Rolle. 

Welche Methoden der Ohrenkorrektur gibt es? 

„Segelohren“ sind bedingt durch den zu großen Abstand zwischen Ohrmuschel und Kopf, oder weil die sogenannte Anthelixfalte (Ohrenfalte) nicht, oder nur seicht angelegt ist – es kann jedoch auch beides der Fall sein. Um dies zu korrigieren, muss die Ohrmuschel näher an den Kopf gebracht werden, bzw.  die Anthelixfalte neu geformt werden. Ein optimales Ergebnis wird vor allem durch die operative Modellierung des Ohrknorpels erreicht.  

Operative Ohrenkorrektur: 

Bei der Ohrenanlegeplastik erfolgt eine Schnittführung hinter der Ohrmuschel, wodurch ein schmaler Hautstreifen entfernt wird. Prinzipiell ist der Ohrknorpel, vor allem bei Erwachsenen, sehr fest und verfügt über Eigenspannung, weshalb dieser im Anschluss mittels Fräse, Feile oder Skalpell so weit geschwächt wird, dass er sich gut formen lässt. Der, nach hinten gelegte, Knorpel wird dann dauerhaft mit Nähten fixiert. Abstehende Ohren können so angelegt werden, ohne das sichtbare Narben zurückbleiben. Die Operationsdauer beträgt normalerweise ungefähr 1,5 – 2 Stunden und wird bei Erwachsenen meist in örtlicher Betäubung durchgeführt, bei Kindern ist gegebenenfalls eine Vollnarkose erforderlich. Im Anschluss wird die Naht hinter dem Ohr mit einem Streifenpflaster versorgt, zudem wird ein stirnbandartiger Verband angelegt. Eine Nahtentfernung ist dabei nicht notwendig, da die Nähte resorbierbar sind. Üblicherweise sind nach der OP keine großen Schmerzen zu erwarten und man ist bereits eine Woche danach wieder gesellschaftsfähig.  

Alternativen zu dem klassischen Verfahren:

In den letzten Jahren sind weitere, nichtoperative bzw. minimal-invasive Formen der Ohrenkorrektur entwickelt worden. Beispiele hierfür sind die Fadenmethode, mit welcher die Ohrmuschel neu geformt wird und die Ear-Fold-Methode, welche durch ein Implantat in der Anthelixfalte dem Ohr eine neue Form gibt. Die Gemeinsamkeit und Schwäche dieser beiden Techniken ist leider die hohe Rückfallrate. Die Ohren können nach diesen Behandlungen durch die Rückstellkräfte des Knorpels häufig wieder ihre alte Position einnehmen, da dieser nicht geschwächt und geformt wurde. Abgesehen davon, kann mit diesen Techniken der Abstand zwischen Ohrmuschel und Kopf nicht reduziert werden. 

Prinzipiell ist immer jene Methode zu wählen, die mit dem geringsten Risiko das bestmögliche Ergebnis erzielt – welche nun schlussendlich angewendet wird, sollte daher in einem ausführlichen Gespräch mit der/dem behandelnden Ärztin/Arzt besprochen werden. 

Wie hoch sind die Kosten? Werden diese von der Krankenkasse übernommen?

Bis zu welchem Alter die Kosten für eine Ohrenkorrektur von einer Krankenkasse übernommen werden, hängt vom zuständigen Versicherungsträger ab.
Bei Kindern und Jugendlichen wird eine Ohrenkorrektur in Österreich bis zum vollendeten 15. Lebensjahr vollständig von allen Krankenkassen übernommen. Lediglich für die Organisation, sowie Nachbehandlung fällt hier meist eine Pauschale an.
Für alle die älter sind, gibt es keine Ausnahmen die eine Übernahme der Kosten möglich machen. Bei der operativen Anlegung der Ohren sind daher mit etwa 3.850 € zu rechnen, die vom Patienten zu tragen sind.  

Mehr Jugend – Falten mit Hyaluronsäure aufpolstern

Für viele von Ihnen stellt sich sicher die Frage, wie man jung bleiben kann, auch ohne eine große Operation. Vor allem im Gesicht machen sich bei dem einen oder anderen die ersten Lachfältchen bemerkbar. Aber wie kann man diese kleinen „Alt-Macher“ vermindern ohne sich unters Messer legen zu müssen? Die Antwort: Hyaluron, auch Hyaluronsäure oder Filler.

Definition und Geschichte

Hyaluron ist keine im Labor zusammengebraute Substanz. Sie kommt auch natürlich in unserem Körper vor. Wo man diese finden kann ist leicht erklärt. Sowohl in der Knorpelmasse als „Gelenksschmiere“ aber auch in unserer Haut zur Feuchtigkeitsbindung ist Hyaluronsäure enthalten.

Der natürliche Filler ist eigentlich schon seit den 1930er Jahren bekannt, wird aber erst seit den 1990ern auch für ästhetische Behandlungen eingesetzt. Aufgrund der Wasserbindungsfähigkeit ist diese Substanz ebenfalls in vielen kosmetischen Produkten, wie Cremes oder Seren, stark verbreitet.

Aber wie in der Natur so üblich, gibt es nicht nur eine Form der Hyaluronsäure. Zwei Arten sind bekannt und diese werden wir Ihnen heute näher erklären.

Die vernetzte Hyaluronsäure

Hyaluron hat die Fähigkeit eine Gitterstruktur zwischen den einzelnen Molekülen zu bilden. Dadurch kann sich die Masse zu einem dreidimensionalen Gebilde zusammenfügen. Wie stark diese Vernetzung ist bestimmt auch die Eigenschaften. Ob mehr oder weniger vernetzt, höhere oder niedrigere Dichte bestimmt die Konsistenz – gelartig, flüssig oder flüchtig.

Die unvernetzte Hyaluronsäure

Im Gegensatz zur vernetzten Hyaluronsäure verbinden sich die Moleküle der unvernetzten Variante nicht miteinander. Aufgrund dessen, kann diese Substanz anders zum Einsatz kommen. Sie wird z.B. unseren Cremes und Seren beigemischt.

 In unseren Kosmetika können auch noch Zusatzstoffe (Vitamine, Kollagen) zugefügt werden, welche den Produkten noch mehr Wirkungen verleihen.

Hyaluronsäure vorbereiten
Hyaluronsäure in der Spritze

Behandlungen mit Hyaluron nur bei Fachärzten

Bei der Handhabung mit diesen Produkten – vor allem im medizinischen und ästhetischen Bereich, ist es wichtig sich von geschultem Personal behandeln zu lassen. Die Verabreichung von Hyaluronsäure braucht Erfahrung, ebenso wie die Anwendung von Injektionen und Infiltrationen.

Filler in unserer Ordi

Im ästhetischen Bereich und eben auch bei uns in der Ordination stehen Ihnen meist mehrere Arten von Hyaluronsäure zur Verfügung. Alle sind aus der Kategorie der vernetzten Variante, haben aber im Einzelnen doch unterschiedliche Eigenschaften.

Es gibt weichere Gele, die im super im Lippen-Bereich anwenden kann. Sie verleihen Volumen ohne unnatürlich zu wirken. Andere sind fester in der Konsistenz und somit für einen aufpolsternden Effekt größerer Areale, wie Wangen und Kiefer, gut zu verwenden.

Gleich und doch nicht dasselbe

Hyaluronsäure hat zusammengefasst die Wirkung eines Auffüllers. Aber wie Sie erfahren konnten, gibt es auch hier Unterschiede in Wirkung, aber auch zu behandelnder Region.

Ein Facharzt kann mit Ihren Wünschen umgehen und die beste Variante für Sie heraussuchen und kombinieren. Lassen Sie sich gut beraten und entdecken Sie schon nach der ersten Behandlung sichtbare Ergebnisse.

Die beste Jahreszeit für einen plastischen Eingriff

Zeitpunkt Frühling

Frühling - Kirschblüten mit Sonnenschein

Wir werden oft gefragt: „Ist es überhaupt sinnvoll zu diesem Zeitpunkt zu operieren? Wird das Ergebnis in dieser Jahreszeit überhaupt schön oder sind Risiken vorprogrammiert?“ Wann der beste Zeitpunkt im Jahr ist, um sich verschönern zu lassen, erklären wir Ihnen gerne im Weiteren.

Die Jahreszeit

Bei der richtigen Wahl des geeigneten Zeitpunktes spielen mehrere Faktoren eine Rolle.

Natürlich sind das Wetter und Klima auch ein wichtiger Faktor beim Suchen eines OP-Termins.
Um vorab den Mythen entgegenzuwirken: Man kann jeden Eingriff zu jeder Jahreszeit durchführen lassen. Das Wetter beeinträchtigt nicht das Endergebnis. Vielmehr ist entscheidend, wie wohl Sie sich bei Hitze oder Kälte fühlen. Das eigene Empfinden ist da sehr wichtig.

Für viele Patienten ist es angenehmer eine große Operation, wie eine Bauchdeckenstraffung oder Oberschenkel- oder Oberarmstraffung, welche mit dem Tragen von Kompressionswäsche einhergeht, lieber in die kühlere Jahreszeit zu legen. Die Kompressionswäsche sollten vor allem direkt nach dem Eingriff für ca. 6 Wochen 24 Stunden am Tag getragen werden. So kann ein gutes Ergebnis gefördert werden. Unter dieser Wäsche kann einem schon einmal sehr warm werden. Im Sommer – wie bei einem so heißen wie dieses Jahr – kann dies sehr unangenehm werden. Herbst und Winter werden da von unseren Patienten bevorzugt.

Kleinere Eingriffe, wie eine Schamlippenverkleinerung oder Oberlidstraffung, können auch im Sommer gut ausgehalten werden.

Zeitpunkt Sommer

Sommer - Sonnenschein und Meereswellen

Zeitpunkt Herbst

Herbst - fallendes Laub

Persönliche Faktoren

Ein weiterer wichtiger Faktor für den günstigsten Zeitpunkt ist natürlich das persönliche Zeitmanagement. Können Sie sich nur im Sommer gut frei nehmen von der Arbeit? Haben Sie im Winter Hochsaison?

Nach einer Operation ist eine Erholungszeit wichtig und fördert eine gute Wundheilung. Je größer der Eingriff, desto länger empfehlen wir eine Auszeit vom Beruf zu nehmen. Zu welcher Jahreszeit dies bei Ihnen möglich ist, entscheiden Sie.

Viele Patienten haben berufsbedingt im Winter, allen voran in den Weihnachtsferien, eine gute Möglichkeit im Job zu „fehlen“. Feiertage und Ferien sind allerdings immer sehr beliebt. Hier kann an Urlaubstage „sparen“. Also seien Sie schnell beim Vereinbaren eines Beratungsgespräches und eines Operationstermins.

Gerade rund um den Jahreswechsel nehmen sich viele vor, im neuen Jahr gewisse Dinge zu ändern, gesünder zu leben oder schlechte Angewohnheiten zu vermeiden. Warum also nicht diese Zeit nützen, um sich auch äußerlich zu verändern?

Vorteile in der kühlen Jahreszeit

Nicht nur die kalten Temperaturen sind ein guter Grund einen Eingriff im Herbst oder Winter durchzuführen.

Das Klima erlaubt einem auch eher einmal im gemütlichen Heim zu bleiben, ohne dass es groß auffällt. Erholung ist zu diesem Zeitpunkt super möglich.

Außerdem sind Narben und Verbände durch mehr Kleidung gut zu kaschieren. Lange Ärmel, ein Rollkragenpullover oder ein Schal – modisch und verbergen der Spuren einer Operation. So kann man sich trotz der Narben weiterhin modisch kleiden ohne aufzufallen.

Sie haben einen Eingriff geplant und wollen diesen nun in die Tat umsetzen?

Melden Sie sich rasch bei uns. Der Herbst rückt immer näher und bis zum Winter ist es auch nicht mehr lang.

Besprechen Sie Ihre Wünsche mit uns. Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

Zeitpunkt Winter

Winterlandschaft

Vor und nach der Labioplastik

Neueste Ergebnisse einer Studie berichten über die Verbesserung von Symptomen nach einer Labioplastik. Für uns waren die Resultate der Studie durchaus beeindruckend und haben uns wieder einmal gezeigt, wie sehr wir Ihnen bei einem angenehmeren und besseren Leben helfen können.

weiße offene Blüte

Die Probleme vor der Labioplastik

Frauen jeden Alters und jeder Gesellschaftsschicht berichten über unangenehme Symptome im Intimbereich. Häufig verspüren die Damen ein Ziehen oder Verdrehen des Gewebes beim Anziehen von Kleidung oder beim Geschlechtsverkehr. Auch Harnwegsinfektionen und Probleme beim Wasserlassen werden häufig beschrieben. Im persönlichen Gespräch erfahren auch wir immer wieder von diesen Symptomen.  

Probleme beheben

Durch die sogenannte Labioplastik, oder Schamlippenkorrektur, können plastische Chirurgen den Patientinnen Abhilfe schaffen. Alleine im Jahr 2019 wurde dieser Eingriff mehr als 11.000-mal durchgeführt und die Lebensqualität der Patientinnen wurde erheblich verbessert.

Nicht jede Operation ist gleich. Jede Ausgangssituation ist anders und auch jede Frau hat andere Wünsche und Vorstellungen von dem Ergebnis. Deshalb ist eine gute Beratung wichtig.

Auch bei uns erhalten Sie eine umfangreiche Erklärung des Eingriffes, der unterschiedlichen Methoden, sowie der Vor- und Nachteile, die für eine Operation stehen. Gemeinsam mit Frau Dr. Rejzek wird das für Sie bestmögliche Ergebnis besprochen.

Die Studie

Heather Furnas und Kollegen führen eine Studie durch, um eine Verbesserung von Symptomen nach einer Labienkorrektur festzuhalten. Gibt es überhaupt Verbesserungen? Wie zufrieden sind die Patienten mit dem Ergebnis? Haben sich die Symptome gelindert oder ist alles wie beim Alten?

Befragt wurden 62 Frauen im Alter zwischen 17 und 61 Jahren. Sie beantworteten einen Fragebogen vor dem Eingriff, in den Jahren 2016/2017. Anzugeben waren die unterschiedlichen störenden Symptome im Zusammenhang mit überschüssige Vaginalgewebe. Bei einer Nachuntersuchung im Jahr 2019 wurde derselbe Fragebogen erneut ausgefüllt, um Verbesserungen zu erkennen.

Das Resultat nach der Labioplastik

Im Durchschnitt gaben die Frauen vor der Operation 6,5 von 11 möglichen Symptomen an.
Nach der Operation waren 58 von 62 Frauen beschwerdefrei. Das Selbstbewusstsein der Patientinnen hat sich stark verbessert und die Symptome waren bei den meisten beseitigt.
Lediglich 1,6% der Frauen aus dieser Studie hatten weiterhin ihre Probleme.

Fazit

Auch wir wünschen uns diese Verbesserungen für unsere Patientinnen. Mit einer guten, umfassenden Beratung im Vorfeld, einer tollen Operation, einer mit fühlsamen Ärztin, aber auch dem eher unangenehmen Heilungsprozess ca. 2 Wochen nach der Operation, steht Ihrem Wunschergebnis nichts mehr im Weg. Wer alle Risiken kennt, ist auf alles vorbereitet und kann sich nach der Abheilung auf ein wunderschönes Ergebnis freuen.

Sie denken schon länger über eine Labioplastik nach? Wir haben Sie neugierig gemacht? Melden Sie sich einfach telefonisch bei unseren Mädels in der Ordination und vereinbaren Sie noch heute ein Beratungsgespräch bei unserer lieben Dr. Andrea Rejzek!!!

Mit dem Gütesiegel ausgezeichnet

ausgezeichnet zur beliebtesten Ärztin

Auch dieses Jahr hat der Kurier wieder die beliebtesten Ärzte ausgezeichnet. Wir dürfen wieder dabei sein!

Der Kurier hat in Kooperation mit Milestones in Communication und dem IMWF (Institut für Management- und Wirtschaftsforschung) eine Studie durchgeführt, um zu erkunden, welche die beliebtesten Ärzte Österreichs sind.

Nicht nur plastische Chirurgen, so wie wir, sondern Mediziner aus jeder Spate wurden für Ihre Arbeit ausgezeichnet.

Wozu eine Studie?

Ausgezeichnet wurde Ärzte und Ärztinnen, die aus Sicht der Patienten, eine wirklich herausragende Leistung erbringen. Dies soll vor allem als Orientierungshilfe für neue Patienten herangezogen werden können. Das Thema Patientenzufriedenheit steht hier ganz groß im Vordergrund!

Zur kurzen Erklärung auch hier noch die Methode, wie das Ergebnis zustande gekommen ist:

Die Forscher haben Bewertungen und Kommentare von Patienten aus dem Internet herangezogen. Diese wurden in einen Pool gelegt. Insgesamt haben sie über 400.000 Bewertungen von 1.580 Ärzten ausgewertet. Kommentare aus unterschiedlichsten Plattformen und Onlinequellen wurden herangezogen und bewertet.

Ärzte mit mehr als 30 Bewertungen sind in die nähere Auswahl aufgestiegen. Danach wurden, mittels einer eigens entwickelten automatisierte Analyse, die schriftlichen Bewertungen von Patienten von den Forschern in eine Reihung gebracht. Besonders Themen wie Einfühlungsvermögen, persönlicher Umgang, Beratung und Service, die Ausstattung und Wartezeiten waren die ausschlaggebenden für das endgültige Ergebnis.

Abschließend wurden einzelnen Kategorien gewichtet und mit Punkten versehen. Eine Auszeichnung haben jene Ärzte erhalten, welche mindestens 90% der Maximalpunktezahl erreicht haben. Somit wurden 6% aller Ärztinnen und Ärzte ausgezeichnet.

Das Ergebnis…

Dank Ihren zahlreichen, durchwegs positiven Bewertungen, dürfen wir verkünden….

Dr. Andrea Rejzek steht auf der Liste der beliebtesten Ärzte!!!

 Dafür gebührt Ihnen, als unseren Kunden und braven Docfinder-Schreibern ein RIESENGROSSES DANKE!!! Ohne Ihre Bemühungen, wäre dies nicht möglich gewesen.