schöne junge Frau

Frauen auf der ganzen Welt schwören auf den Trend

Halloween ist zwar offiziell vorbei aber der Vampirtrend bleibt. Wie das sein kann? Weil das Vampirlifting derzeit wieder in aller Munde ist. Bei dieser Methode wird körpereigenes Blutplasma zur Verjüngung der Haut verwendet.

Klingt gruselig, ist es aber eigentlich ganz und gar nicht. Die Behandlung geht schnell, ist weitgehend schmerzfrei und sorgt für einen anschließenden Wow-Effekt. Kein Wunder also, dass Stars und Sternchen weltweit darauf schwören.

Wie funktioniert das Vampirlifting?

Keine Frage, der Eingriff ist durchaus eine blutige Angelegenheit. Zuerst wird eine kleine Menge Blut aus den Venen abgezapft. Dieses wird anschließend zentrifugiert. Dadurch kann sich das Blut vom Plasma absetzen. Anschließend bringt man nur das Plasma mithilfe feiner Kanülen unter die Haut im Gesicht ein. In diesem Moment werden die bekannten "Grusel-Selfies" geschossen, bei denen die Patient_Innen einen blutüberströmten Eindruck machen. Tatsächlich ist dieser Vorgang aber weder sonderlich schmerzhaft noch angst einflößend. Er dient lediglich dazu, dass die Wirkstoffe des Blutplasmas besser in die Haut eindringen können.

Blutplasma als Wundermittel

Warum aber wird bei der Methode nur das Plasma wieder in die Haut eingebracht? Das Serum enthält Wachstumshormone und Thrombozyten in hochkonzentrierter Form. Aus diesem Grund hat das Vampirlifting auch seinen zweiten Namen erhalten: PRP (Platelet-rich Plasma). Durch die Wirkstoffe im Plasma wird die Kollagen-Produktion angeregt. Dadurch wird der Erneuerungsprozess der Haut quasi angekurbelt. Sie wirkt jünger, frischer und praller. Der Effekt hält in der Regel etwa ein Jahr an und kann nach Belieben erneuert werden.

Vampirlifting als Alternative zu Botox?

Von vielen Patient_innen wird das Vampirlifting dem Botox vorgezogen, weil dabei ausschließlich körpereigene Stoffe zum Einsatz kommen. Dazu kann man stehen, wie man möchte. Fest steht jedenfalls, dass sowohl Botox als auch PRP gerne auch präventiv angewandt werden und, dass beide Methoden ähnlich gute Ergebnisse erzielen. 

Ein kleiner aber wichtiger Trend erobert gerade die Schönheitssalons und Ordinationen dieser Welt. Tweakments, also "kleine Optimierungen", die aber viel bewirken können sind der neue Stern am Beauty-Himmel. Nicht ohne Grund werden diese Behandlungen auch gerne als "Lunchtime-Treatments" bezeichnet. Schließlich kann man sie schnell und einfach in einer Mittagspause durchführen lassen. Anschließend kann man ungehindert einfach wieder ins Büro gehen. Sie fragen sich jetzt, was für eine "magische" Behandlung das Tweakment sein sollen? Es sind einige altbekannte Klassiker dabei... 😉

Faltenbehandlungen - das klassische Tweakment

Wer bereits einmal Botox, Hyaluron oder Eigenfett spritzen hat lassen weiß, wie einfach und unkompliziert das sein kann. Gerade wenn PatientInnen regelmäßig zur Behandlung kommen, ist die Verschönerung im Handumdrehen vollzogen. StammpatientInnen brauchen nach einer Hyaluron-Behandlung oft nicht einmal zu zahlen. Klingt verrückt, ist es aber nicht. Hyaluron wird bei den meisten ÄrztInnen pro Ampulle verrechnet. Diese kann dann bei den folgenden Terminen aufgebraucht werden. Im Idealfall dauert ein Folgetermin für Filler also nur 15 Minuten - ideal für die Mittagspause eben.

Fadenlifting

Dieses Tweakment eignet sich perfekt für hängende und erschlaffte Hautpartien im Gesicht. Ein klassisches Facelift stellte einen größeren Eingriff dar, der doch eine längere Erholungszeit mit sich zieht. Das Fadenlifting im Gegenzug, ist eine minimalinvasive Behandlung. Sie wird meist in unter einer Stunde durchgeführt. Hierbei hebt man mit feinen, durchsichtigen Fäden bestimmte Gesichtspartien. So entsteht ein Liftingeffekt, der langanhaltend ist. Nach der Behandlungen können die PatientInnen direkt wieder nachhause (oder eben zurück ins Büro) gehen. Alles, was dann von der Behandlung noch merkbar ist, ist ein leichtes Spannungsgefühl im Gesicht.

Volle Lippen durch Tweakments

Mit Hyaluronsäure wird nicht nur Falten der Kampf angesagt. Auch vollere Lippen können mithilfe von Fillern modelliert werden. Je nach Wunsch der/des Pantientin/Patienten wird hier Ober- und/oder Unterlippen mehr Volumen hinzugefügt. So entsteht ein harmonischeres Gesamtbild. Je nach Wunsch kann auch hier der Einsatz von Fäden stattfinden. Die sogenannte Keyhole-Pout-Methode ist ein beliebter Weg, um in der Mitte der Unterlippe ein Grübchen hinzuzufügen. So entsteht ein natürlicher, praller Kussmund. Auch Lipfiller werden schnell und einfach in unter 30 Minuten angewendet. Eben wie es sich für ein richtiges Tweakment gehört.

Vermehrtes Schwitzen ist vor allem im Sommer eine unangenehme Angelegenheit. Während die meisten von uns aber nur davon genervt sind, leiden 10% der Weltbevölkerung aber an einer Überproduktion der Schweißdrüsen - der Hyperhidrose. Oft sind kleinere Interaktionen wie ein Händeschütteln für diese Menschen schon eine Qual. Die Schweißdrüsenabsaugung ist ein beliebter Eingriff, der hier Abhilfe schaffen kann.

Wo ist eine Schweißdrüsenabsaugung möglich?

Wer sich ein vermindertes Schwitzen an Händen oder Füßen wünscht, braucht nicht mehr länger überlegen, welche Methode die Richtige für sie oder ihn ist. Eine Schweißdrüsenabsaugung kann nämlich nur an den Achseln durchgeführt werden. Zur Schweißreduktion an Händen und Füßen eignet sich nur die sehr effektive Botox-Methode. Dazu lesen Sie mehr in unserem vorigen Blogbeitrag.

So läuft die Schweißdrüsenabsaugung ab

Bei einer Schweißdrüsenabsaugung werden die Zellen, die für die Schweißproduktion zuständig sind, wie der Name schon sagt kürretiert, also abgeschabt. Eine solche Kürettage ist aber erst möglich, nachdem an den Achseln jeweils zwei kleine Schnitte erfolgt sind. Durch diese werden dann Kanülen eingeführt, die die Zellen abtransportieren. 

Das Prinzip der Schweißdrüsenabsaugung ähnelt also dem der Fettabsaugung, bei der ebenfalls Zellen mithilfe von Unterdruck entfernt werden. Was sich für den Laien vielleicht nach einer längeren und komplizierten Sache anhört, ist in Wahrheit ein relativ kleiner Eingriff. Pro Seite dauert die Entfernung der Schweißdrüsen jediglich 10 bis 20 Minuten.

Ist das nicht gefährlich?

Leider gibt es gerade bei der Schweißdrüsenabsaugung viele Vorurteile. Diese basieren auf Geschichten von PatientInnen, die nach einem Eingriff Probleme mit Lymphknoten und dem Immunsystem erleiden mussten. In Wahrheit ist die Schweißdrüsenabsaugung aber nicht mehr oder weniger gefährlich als andere chirurgische Eingriffe. Wer sich in die Hände eines fachkundiger ChirurgInnen begibt, hat nichts zu befürchten. Meist treten höchstens Blutergüsse und Infektionen auf, die aber durch die Gabe eines Antibiotikums verhindert werden können. In sehr seltenen Fällen kann es zum Absterben von Hautpartien kommen. Das Risikio für eine derartige Komplikation ist aber verschwindend gering.

Schweißdrüsenabsaugung - eine langfristige Lösung?

Viele Menschen denken, dass die Schweißdrüsenabsaugung endgültig und dauerhaft ist und ziehen den Eingriff daher der Botoxbehandlung vor. Ganz so pauschalisieren lässt sich das aber nicht. Während die Schweißdrüsen bei einer Botoxunterspritzung vollkommen "lahmgelegt" werden, regenerieren sich nach einer Absaugung einige Zellen wieder. Es kommt also bei der Schweißdrüsenabsaugung nicht zu einem vollständigen Stopp der Schweißproduktion. Der große Vorteil gegenüber der Botoxbehandlung ist jedoch, dass sie nur ein einziges Mal durchgeführt werden muss. Wer den Effekt einer Unterspritzung erhalten möchte, muss diese regelmäßig wiederholen. Wie oft eine solche Auffrischung notwendig ist, hängt von vielen Faktoren, wie dem individuellen Stoffwechsel ab.

Botox ist nicht nur ein Mittel, das Falten bekämpft. Der Wirkstoff kann noch vieles mehr. So wird er zum Beispiel an Händen, Füßen und Achseln gegen übermäßiges Schwitzen eingesetzt. Wie das funktioniert? Ganz einfach!

Botox wirkt auf die Nervenübertragung

Bei dem Wirkstoff handelt es sich um Botolinumtoxin. Wird dieses unter die Haut injiziert, hemmt es die Übertragungsreaktion von den Nervenzellen an den Muskel. Das Auftreten und Entstehen von Falten wird also reduziert, weil der behandelte Muskel sich nicht mehr so leicht bewegen lässt. Bei den Schweißdrüsen tritt ein ähnlicher Effekt ein. Durch die Hemmung der Signalübertragung, bekommen die Schweißdrüsen von den Nervenzellen quasi nicht mehr den "Auftrag", Schweiß zu produzieren. Die Haut bleibt trocken und dem Schwitzen wurde Einhalt geboten.

Die Dosis macht das Gift

Wie bereits oben beschrieben, handelt es sich bei Botox um ein Nervengift. Dieses wird jedoch zur Behandlung von Falten oder übermäßigem Schwitzen nur in sehr geringen Dosen eingesetzt. In diesen Mengen und richtig angewandt, kann der Wirkstoff dem Körper nicht schaden. Sollte es durch unprofessionelle Anwendung zu einer Überdosierung kommen, droht aber auch noch keine Gefahr. Botox baut sich mit der Zeit von selber ab und muss daher auch regelmäßig nachgespritzt werden. Wie häufig das notwendig ist, hängt vom individuellen Stoffwechsel ab.

Endlich schweißfrei durch Botox 

Angenehm ist die Behandlung mit Botox an empfindlichen Stellen wie Achseln, Händen und Füßen zugegebenermaßen nicht. Wie stark die Schmerzen sind, mit denen man rechnen muss, lässt sich jedoch nicht so einfach sagen. Jeder Mensch hat ein anderes Schmerzempfinden und kommt mit der Behandlung entsprechend besser oder schlechter zurecht. Auf Wunsch kommt eine Betäubungscreme zum Einsatz, die den Prozess deutlich angenehmer macht. Fest steht jedenfalls, dass kein plastischer Eingriff völlig schmerzfrei auskommt. So auch nicht die Alternative zu Botox - die Schweißdrüsenabsaugung über die Sie im nächsten Blogbeitrag mehr erfahren. Wer extrem unter übermäßiger Schweißproduktion leidet, nimmt solche Unannehmlichkeiten aber meist gerne in Kauf.

Der Sommer naht mit schnellen Schritten, der Bikini-Body ist noch in Arbeit und immer öfter kommt die Überlegung auf: "Welche Schönheit-OPs kann oder soll ich vor der warmen Jahreszeit noch andenken?" Diese Frage lässt sich jedoch nicht so pauschal beantworten. Mehrere Faktoren sollten in die Entscheidung mit einfließen.

Bikini-Body ohne Quälerei

Das Problem ist vielen von uns nicht fremd: Die Kleidung wird kürzer und knapper aber der Körper hat einfach noch nicht die gewünschte Form. Damit der Sommer keine böse Überraschung mit sich bringt, ist der Frühling genau der richtige Zeitpunkt für eine Fettabsaugung. In den kälteren Monaten hat der menschliche Körper in der Regel das eine oder andere Fettpölsterchen mehr. 

Wird in dieser Zeit eine Liposuktion durchgeführt, kann es sein, dass sich das Ergebnis bis zum Sommer durch neuerliche Gewichtsschwankungen maßgeblich verändert. Idealerweise sollte ein solcher Eingriff also erst stattfinden, wenn der "Winterspeck" bereits durch Sport und gesunde Ernährung abgebaut wurde. Nur so können hartnäckige Problemzonen erfolgreich und endgültig entfernt werden.

Brust raus, Bauch rein?

Am Strand bleibt nicht viel verhüllt und somit ist auch die Brust im Sommer besonders im Fokus. Brustvergrößerungen und Gynäkomastie-Operationen (Reduktion der Männerbrust) stehen also im Frühling hoch im Kurs. Da die Wundheilungszeit bei einer Vergrößerung mit Implantaten nur ca. 6 Wochen beträgt, bleibt nach dem Eingriff noch genug Zeit, um perfekt vorbereitet in den Urlaub zu starten. Auch bei einer Gynäkomastie-OP ist nach wenigen Wochen schon nichts mehr von einem vorausgegangenen Eingriff zu bemerken. Ideal ist auch, dass die nach beiden Eingriffen notwendige Kompressionswäsche im Frühling getragen wird und nicht bei heißen Temperaturen.

Allergiker aufgepasst!

Bei kleineren Eingriffen im Gesichtsbereich wie Filler oder Lidstraffungen ist die Heilungszeit sehr kurz. Daher liegt die Annahme nahe, dass diese das ganze Jahr über problemlos durchgeführt werden können. Prinzipiell steht Botox und Co. im Frühling tatsächlich nichts im Wege. Vorsicht ist jedoch bei Pollenallergikern geboten. Geschwollenes Gewebe und heftige Niesattacken bieten keine guten Voraussetzungen für die Wundheilung! Wer sich ein schönes und gleichmäßiges Ergebnis wünscht und von Heuschnupfen geplagt ist, sollte daher lieber auf den Herbst warten.

Planung ist alles

Schlussendlich zählt für den richtigen Zeitpunkt einer Schönheits-Operation auch der persönliche Zeitplan. Wann findet der Sommerurlaub dieses Jahr statt? Ist ein Krankenstand nach dem Eingriff problemlos möglich? Findet demnächst eine Familienfeier statt bei der Narben oder Verbände auffallen könnten? All diese Überlegungen sollten vor einem möglichen Eingriff abgewägt werden. Sind alle Fragen geklärt, steht der Vorbereitung auf den Sommer auch nichts mehr im Wege!

Nicht immer fällt die Arztwahl auf Anhieb leicht. Besonders wenn es der erste Besuch bei einer/einem bestimmten Fachärztin/Facharzt ist, sind bei den meisten PatientInnen viele Fragen offen. Wie finde ich die/den Richtige/n? Woher weiß ich, ob diese Person mir das geben kann, was ich mir erwarte? Um klassische „Anfängerfehler“ und Enttäuschungen zu vermeiden, haben wir hier die wichtigsten Voraussetzungen für Sie zusammengefasst.

1. Die Basis ist gegeben

ÄrztInnen können noch so freundlich sein – sind die notwendigen Qualifikationen nicht gegeben, sollten Sie sich schleunigst umorientieren. Nicht jede/r Ärztin/Arzt hat genau die Ausbildung absolviert, die für den von Ihnen gewünschten Eingriff notwendig ist. Gute ChirurgInnen werden es Ihnen offen und ehrlich sagen, wenn sie Ihre Vorstellungen nicht erfüllen kann, weil sie/er schlichtweg nicht die nötige Ausbildung hat. Dennoch sollten Sie sich nie einzig und allein auf solche Aussagen verlassen, denn leider gibt es in jeder Branche schwarze Schafe. Informieren Sie sich daher ausgiebig im Vorfeld über die Ausbildung, Zertifikate oder Auszeichnungen Ihrer/Ihres gewünschten Chirurgin/Chirurgen.

2. Der Chirurg nimmt sich Zeit

Sie werden am Telefon schnell abgefertigt und auch aus der Praxis sind Sie nach 15 Minuten wieder draußen? Das ist kein gutes Zeichen. Gute ÄrztInnen nehmen sich Zeit für seine PatientInnen und hören diesen ausgiebig zu. Nur so können sie auch wirklich auf die Wünsche der PatientInnen eingehen und diesen nachkommen. Jede/r Patientin/Patient ist einzigartig und manche Menschen brauchen mehr Zeit um sich zu öffnen als andere. Ich versuche so gut es geht auf die individuellen Bedürfnisse meiner PatientInnen zu achten und ihnen die Aufmerksamkeit zu geben, die sie brauchen. Auch für Notfälle bin ich daher immer erreichbar.

3. Sie werden ernst genommen

Das Schlimmste, was einer/m Patientin/Patienten passieren kann, ist das ihre/seine Wünsche oder Probleme nicht beachtet werden. Nicht jeder Mensch hat gleich viele Bedenken vor einem Eingriff. Während manche „alten Hasen“ fast schon zu leichtfertig sind, gibt es Andere, die sich nach monatelangem Überlegen doch gegen eine OP entscheiden. Auch das ist völlig in Ordnung und muss von guten ChirurgInnen respektiert werden. Wichtig ist, dass Sie sich niemals unter Druck gesetzt oder übergangen fühlen. Wenn das der Fall ist, sollten Sie schleunigst das Weite suchen.

4. Die Chemie stimmt

Ein weiterer Punkt, der oft genug unterschätzt wird, ist die nötige Sympathie zwischen PatientInnen und ÄrztInnen. Viele stehen noch unter dem Eindruck, dass ÄrztInnen Respektspersonen sind, die Andere von oben herab behandeln dürfen. Ich sehe das nicht so, denn ich möchte in der Lage sein, mit meinen PatientInnen auf Augenhöhe zu sprechen. Nur so kann ihre Lage wirklich verstehen und mit ihnen gemeinsam die richtige Lösung herausarbeiten. Wenn Sie sich bei einer/einem Chirurgin/Chirurgen wohlfühlen und ihr/ihm vertrauen ist das schon die halbe Miete!

5. Das „Drumherum“ passt

Natürlich gehört zu einem erfolgreichen Arztbesuch auch das Erlebnis in der Praxis dazu. Achten Sie darauf, dass die Räumlichkeiten sauber und einladend sind. Wenn die Atmosphäre nicht stimmt, können Sie auch nicht entspannt und offen sein. Auch die OrdinationsmitarbeiterInnen spielen eine wesentliche Rolle in Ihrem Erlebnis. Wenn diese gut geschult und ausgewählt sind, werden Sie sich Zeit für Sie nehmen, freundlich sein und auf Ihre Bedürfnisse eingehen. Natürlich kann man nicht jeder/jedem Patientin/Patienten jeden Wunsch von den Augen ablesen – aber man kann es zumindest versuchen. 😉

Das Erstgespräch ist der erste Kontakt der zwischen Ihnen und Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt stattfindet. Insofern ist es wichtig, dass beide Seiten den richtigen Eindruck vermitteln. Die/der PatientIn muss ehrlich zu sich selbst sein und wissen, was sie/er will. Der/die behandelnde ChirurgIn muss aufklären und deutlich darlegen, was möglich ist und was nicht. Insofern haben beide Seiten in diesem Gespräch eine tragende Rolle inne. Das Erstgespräch sollte also eine Konversation auf Augenhöhe sein, die von gegenseitigem Respekt getragen wird.

Wie läuft es ab?

Viele PatientInnen sind nervös vor Ihrem ersten Beratungsgespräch. Dafür gibt es aber überhaupt keinen Anlass. Das Erstgespräch ist kein Verhör bei dem der/die behandelnde Arzt/Ärztin Sie verurteilt oder Ihnen Vorwürfe macht. Bei diesem Gespräch geht es einzig und allein darum, Ihnen zu helfen und auf Ihre Wünsche einzugehen.

Im ersten Teil des Beratungsgesprächs wird Ihnen der/die ChirurgIn den genauen Ablauf des Eingriffs sowie mögliche Risiken darlegen. Außerdem können Sie erklären, was Sie sich genau wünschen und vorstellen. Zuletzt bleibt noch Zeit für etwaige Fragen. Sollte die vorgesehene Zeit von 1 Stunde nicht ausreichen, ist das überhaupt kein Problem. In unserer Ordination haben Sie die Möglichkeit, das Gespräch mit meiner Kollegin noch weiterzuführen bis wirklich auch die letzte Frage geklärt ist.

Wie bereite ich mich vor?

Das Erstgespräch dient zu Ihrer Information und Absicherung. Wie gut vorbereitet Sie zum Gespräch erscheinen wollen, bleibt vollkommen Ihnen überlassen. Mit unseren kostenlosen Ratgebern, die wir Ihnen auf Anfrage gerne zusenden, können Sie sich aber optimal darauf vorbereiten. So lassen sich manche Fragen bereits im Vorhinein klären und die Zeit in der Ordination kann besser genutzt werden.

Des Weiteren ist es hilfreich, wenn Sie klare Vorstellungen von der Veränderung haben, die Sie sich wünschen. Sollten Sie sich noch nicht sicher sein, nehmen Sie sich ruhig noch etwas Zeit. Wichtig ist, dass Sie in Ihrer Entscheidung sicher sind.

Was muss ich mitbringen?

Prinzipiell brauchen Sie für ein Erstgespräch noch keine Unterlagen, Atteste oder ähnliches. Sollten entsprechende Dokumente aber bereits vorhanden sein, kann es nur von Vorteil sein, sie mitzubringen. Interesse, Offenheit und Kritikfähigkeit sind jedoch auf jeden Fall essentiell, um ein zielführendes Gespräch zu ermöglichen.

Beispielbilder, die die gewünschte Veränderung darstellen, können ebenfalls hilfreich sein. Jedoch müssen Sie sich dessen bewusst sein, dass das Ergebnis niemals 1:1 dem gezeigten Bild entsprechen wird. Jeder Körper ist anders und für ein ästhetisches Gesamtbild ist es  wichtig, dass die Proportionen passen. Bei einer zierlichen, kleinen Frau beispielsweise können sehr große Brustimplantate schnell überladen wirken. Im Einzelfall sollten Sie dem Urteil des/der ChirurgIn vertrauen. Er/sie kann meist aufgrund jahrelanger Erfahrung besser einschätzen, welche Veränderungen notwendig sind, damit Sie Ihr gewünschtes Ergebnis erhalten.

Geht es auch ohne?

Immer wieder bekommen wir Anfragen, ob ein Eingriff auch ohne ein vorausgehendes Erstgespräch möglich ist. Darauf gibt es keine eindeutige Antwort. Bei chirurgischen Eingriffen ist ein Beratungsgespräch auf jeden Fall notwendig. Der/die PatientIn muss ausreichend über den OP-Hergang, Risiken und mögliche Komplikationen aufgeklärt werden.

Auch wenn ein Erstgespräch schon lange Zeit her ist, sollte dieses wiederholt werden, bevor ein Eingriff stattfindet. Gerade wenn es sich um Jahre handelt, können sich sowohl beim Eingriff als auch bei der Patientin/des Patienten selbst die Umstände verändert haben.

Bei kleineren Eingriffen wie Faltenunterspritzungen mit Fillern oder Botox ist ein Erstgespräch nicht zwingend erforderlich. In diesen Fällen können etwaige Frage noch direkt vor oder nach dem Eingriff geklärt werden. Gerade wenn Sie bereits PatientIn bei uns sind, ist ein erneutes Gespräch für den selben Eingriff natürlich nicht notwendig.

„Die sollen zufrieden sein mit dem, was sie haben.“ oder „Manche wissen nie, wann es genug ist.“ Solche oder ähnliche Aussagen hört man nicht selten im Bezug auf plastische Eingriffe. Selbstverständlich gibt es jene PatientInnen, die immer neue Mäkel an sich entdecken und alles an ihrem Körper optimieren wollen. Das ist auch völlig legitim, sofern es wirklich glücklich macht.

Jedoch sind es nicht nur diese Menschen, die einer Verteufelung von schönheitschirurgischen Eingriffen zum Opfer fallen. Es sind die oft auch jene PatientInnen, die lange Episoden des Mobbings und des Selbsthasses hinter sich haben. Jene PatientInnen, die sich nach jahrelanger Qual nun endlich dazu durchringen, die Ohrenanlegung, die Labien-OP oder die Korrektur einer turbulären Brust durchführen zu lassen. Wer noch nie mit einer/einem Betroffenen gesprochen hat, kann sich kaum ausmalen, unter welch immensem Leidensdruck diese Menschen oft stehen. Viele glauben auch gar nicht, wie auffällig derartige Mäkel oft sein können. Auch die medizinische Indikation, die in vielen Fällen besteht, ist den meisten KritikerInnen gar nicht bewusst.

Massive Einschränkungen im täglichen Leben

Tatsächlich gibt es viele Eingriffe, die nicht (oder nicht nur) einer optischen Verbesserung dienen sollen. Schmerzen, Bewegungs- oder Sinneseinschränkungen können ebenfalls Gründe für eine plastische Operation sein. So können zum Beispiel hängende Oberlider das Sichtfeld massiv einschränken. 

Zu große Labien können beim Sport und Sex eingeklemmt werden und starke Schmerzen verursachen. Große und schwere Brüste sind oft für Rückenschmerzen und permanente Verspannungen zuständig. Unter hängenden Hautschürzen, die durch starken Gewichtsverlust entstehen, bilden sich gern aufgescheuerte Stellen oder gar Infektionen. Die Liste an Problemen ist endlos und zeigt – der Wunsch nach einem plastischen Eingriff entsteht nicht immer aus Eitelkeit.

Für den Partner unters Messer?

Warum lassen sich Menschen freiwillig operieren? Aus psychologischer Sicht gibt es interne und externe Gründe für den Wunsch nach einer körperlichen Veränderung. Insbesondere Frauen versprechen sich von schönheitschirurgischen Maßnahmen ein höheres Selbstwertgefühl und mehr Lebensqualität (intern), sowie eine Verbesserung in der Partnerbeziehung (extern). Gerade dieser letzte Aspekt darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Externe Faktoren wie Hänseleien oder Medienrezeption beeinflussen ohne Zweifel in vielen Fällen auch die interne Motivation von PatientInnen (Canice Crerand et al., 2009). Jedoch sollte ein Eingriff niemals für jemanden anderen durchgeführt werden. Das ist weder ein Garant für eine glückliche Zukunft, noch eine sehr gute Voraussetzung für die weitere Beziehung.

Schönheit für den Seelenfrieden

In einer Studie von Roberta Honigmann et al. (2004) wurde untersucht, wie sich plastische Eingriffe auf die Psyche der PatientInnen auswirken. Die Motivation, aus der heraus ein Eingriff gewünscht wurde, spielte bei den Ergebnissen eine maßgebliche Rolle. Waren die PatientInnen noch sehr jung oder wollten ihren Körper für ihren Partner verändern, waren die positiven Effekte geringer. Fest steht aber: Das psychische Wohlbefinden der ProbandInnen verbesserte sich in fast allen untersuchten Fällen erheblich!

Selbstverständlich ist eine Schönheits-OP niemals die Lösung für alle Probleme. Kein Eingriff sollte jemals leichtfertig vorgenommen werden. In jedem Fall ist eine vorherige, ausreichend lange Reflektion und ein ausführliches Beratungsgespräch ein absolutes Muss – gerade auch um psychische Erkrankungen wie eine Körperdysmorphie ausschließen zu können. Wenn der Makel aber so sehr belastet, dass die Lebensqualität maßgeblich eingeschränkt wird, dann kann ein plastischer Eingriff der richtige Weg sein. Niemand sollte aufgrund seines Aussehens leiden müssen – egal wie groß oder klein dieses Leid vielleicht für einen Außenstehenden erscheinen mag.

Eine Frage, die vielleicht im ersten Moment völlig unsinnig klingt, ist tatsächlich seit einigen Jahren fester Bestandteil der Debatte rund um Botox. Gerade wenn es um die allmonatliche Verwendung des Wirkstoffes geht, kommt immer wieder die Frage auf, welche Auswirkungen Botolinumtoxin denn nun wirklich auf Körper und Psyche hat.

Auswirkungen auf den Körper

Fest steht, dass der Wirkstoff zwar ein Nervengift ist, jedoch in Form einer Botox-Injektion keinerlei Schäden am Organismus anrichten kann. In diversen Langzeitstudien konnte bereits belegt werden, dass die geringen Dosen, die bei der Behandlung verwendet werden zu keinen Langzeitschäden führen können. Dazu wäre es nämlich notwendig, den Wirkstoffen in großen und unverdünnten Mengen zu sich zu nehmen.

... und auf die Psyche

Wirklich interessant wird es, wenn es um die Auswirkungen von Botox auf den Gemütszustand geht. Vor einiger Zeit sorgte diesbezüglich die Aussage einer Kosmetikerin für Furore. Die Dame behauptete, dass Botox ihre Kundinnen unglücklich werden ließe. Bei ihrer These stütze sich die Amerikanerin auf das Argument, dass jede Kundin, die über ein nicht vorhandenes Sexualleben klagte, zuvor Botox-Injektionen gehabt hätte. 

"Wer nicht lächeln kann, ist auch nicht glücklich" - stimmt das?

Die Kosmetikerin stellte die Hypothese auf, dass sich die eingeschränkte Mimik nach einer solchen Behandlung negativ auf eine Partnerschaft und somit auch auf das Sexualleben auswirken könnte. Frei nach dem Thema: "Wer nicht lächeln kann, ist auch nicht glücklich."

Das ist zwar rein psychologisch korrekt, trotzdem hinkt der Vergleich. Lächeln ist nach einer professionell durchgeführten Botox-Behandlung nämlich durchaus noch möglich. Außerdem stellt sich die Frage, ob die Flaute im Bett nicht bereits vor der Behandlung ein Problem war. Die These der Kosmetikerin hinkt also...

Botox gegen Depressionen

Botox-PatientInnen weisen bessere Stimmungswerte auf

Andersherum stellt sich die Frage, ob Botox nicht vielleicht sogar positive Auswirkungen auf die Psyche haben kann. Tatsächlich gibt es diverse Studien, die diese Theorie unterstützen. Ein amerikanischer Dermatologe hat festgestellt, dass es vielen seiner PatientInnen nach einer Botoxbehandlung psychisch besser ging. Daraufhin haben drei unabhängige Forschungsgruppen auf der ganzen Welt getestet, ob ein Zusammenhang besteht.

Tatsächlich konnten die ProbandInnen, die Botox in die Stirn gespritzt bekommen haben deutlich bessere Stimmungswerte aufweisen, als die Versuchspersonen, bei denen ein Placebo zum Einsatz kam.

Der Effekt könnte dadurch begründet werden, dass ein grimmiger Gesichtsausdruck nicht mehr möglich ist. Wie das aussieht, wird in meinem neuesten Video demonstriert. Das Gehirn bekommt also das Signal, dass es gar keinen Grund gibt, schlecht gelaunt zu sein. Auch die Mitmenschen begegnen jemanden mit einem freundlichen Gesichtsausdruck viel positiver. Durch das Phänomen der "Spiegelung" wird diese gute Resonanz der Anderen dann auf die eigenen Gefühle übertragen. Ein Schweizer Psychiater arbeitet nun auf Hochtouren daran, Botox bald als Zusatzbehandlung bei Depressionen auf den Markt bringen zu können. Es bleibt also spannend!

Quellen:
www.madonna.at
www.vice.com

Dass Botox (kurz für Botolinumtoxin) ein Nervengift ist, ist für die meisten Menschen vermutlich nicht Neues. Dass der Wirkstoff aber noch viel mehr kann, als nur Nerven zu lähmen, wissen die Wenigsten. Der Wirkstoff ist außerdem (bei richtiger Anwendung) für den Körper nicht schädlich, auch das ist für viele neu. Darum wollen wir heute die verschiedenen Einsatzbereiche des kleinen Helfers einmal genauer beleuchten. Was kann Botox? Wo kann man es einsetzen? Und ist es wirklich komplett unbedenklich?

Die Dosis macht das Gift

Die alte Ammenweisheit "Die Dosis macht das Gift." trifft auf Botox wie auf so viele andere Dinge zu. Wer sich den Wirkstoff alle paar Jahre einmal von einem fachlichen Profi spritzen lässt, braucht keinerlei Angst um seine Gesundheit haben. Die Menge, die bei einer Faltenbehandlung injiziert wird, ist so gering, dass sie sich auf den gesamten Organismus nicht negativ auswirken kann.

Botox wird nur in unbedenklichen Dosen angewandt.

Dass Botolinumtoxin ein Nervengift ist, sollte auf keinen Fall verschwiegen werden. Jedoch muss man sich dessen bewusst sein, dass abschreckende Ergebnisse wie bei etlichen Promis nur durch ein unprofessionelles Verhalten der behandelnden ÄrztInnen entstehen können. Eine gute Ärztin oder ein guter Arzt werden Ihnen niemals so viel Botox injizieren, dass Sie danach aussehen, wie eine Schaufensterpuppe. Die richtige Arztwahl ist also auch bei einer "kleinen" Behandlung wie einer Unterspritzung essentiell. In meinem aktuellen Youtube-Video sehen Sie, wie ich Schritt für Schritt eine Botox-Behandlung durchführe.

Wie wirkt Botox?

Entgegen der weitläufigen Meinung kann Botox selbst die Falten nicht glätten oder aufpolstern. Das vermögen nur Filler wie Hyaluronsäure oder Eigenfett. Der Wirkstoff Botolinumtoxin hingegen sorgt dafür, dass sich der behandelte Muskel nicht mehr zusammenziehen kann.  Die Mimik wird dadurch zwar eingeschränkt, aber nur im kleinen Rahmen. Durch die Behandlung bekommen die Fältchen also im Prinzip eine Pause, in der sie sich von der permanenten Anstrengung erholen können. Dadurch erscheinen bereits bestehende Falten weniger tief und neue können gar nicht erst enstehen.

Botox ist, genau wie Filler, kein permanenter Wirkstoff. Selbst wenn man einmal mit einem Ergebnis nicht hundertprozentig zufrieden sein sollten, braucht man also keine Angst haben. Sie verlieren weder Ihren Ausdruck, noch Ihr altes Aussehen. Die Wirkung hält maximal ein halbes Jahr an, dann kann bei Bedarf wieder nachgeholfen werden.

Wo kann man es einsetzen?

Botox ist nicht nur bei Falten ein beliebtes Helferlein, der Wirkstoff wird auch gerne zur Schweißminderung eingesetzt. Hierbei wird der Wirkstoff direkt in die Achsel oder in die Handflächen eingebracht. Auch als Migränetherapie gewinnt Botolinumtoxin immer mehr an Popularität. Eine Injektion an der Stirne kann bei manchen PatientInnen dazu führen, dass das bekannte "Gewitter im Kopf" gelindert wird.