Eine Frage, die vielleicht im ersten Moment völlig unsinnig klingt, ist tatsächlich seit einigen Jahren fester Bestandteil der Debatte rund um Botox. Gerade wenn es um die allmonatliche Verwendung des Wirkstoffes geht, kommt immer wieder die Frage auf, welche Auswirkungen Botolinumtoxin denn nun wirklich auf Körper und Psyche hat.

Auswirkungen auf den Körper

Fest steht, dass der Wirkstoff zwar ein Nervengift ist, jedoch in Form einer Botox-Injektion keinerlei Schäden am Organismus anrichten kann. In diversen Langzeitstudien konnte bereits belegt werden, dass die geringen Dosen, die bei der Behandlung verwendet werden zu keinen Langzeitschäden führen können. Dazu wäre es nämlich notwendig, den Wirkstoffen in großen und unverdünnten Mengen zu sich zu nehmen.

... und auf die Psyche

Wirklich interessant wird es, wenn es um die Auswirkungen von Botox auf den Gemütszustand geht. Vor einiger Zeit sorgte diesbezüglich die Aussage einer Kosmetikerin für Furore. Die Dame behauptete, dass Botox ihre Kundinnen unglücklich werden ließe. Bei ihrer These stütze sich die Amerikanerin auf das Argument, dass jede Kundin, die über ein nicht vorhandenes Sexualleben klagte, zuvor Botox-Injektionen gehabt hätte. 

"Wer nicht lächeln kann, ist auch nicht glücklich" - stimmt das?

Die Kosmetikerin stellte die Hypothese auf, dass sich die eingeschränkte Mimik nach einer solchen Behandlung negativ auf eine Partnerschaft und somit auch auf das Sexualleben auswirken könnte. Frei nach dem Thema: "Wer nicht lächeln kann, ist auch nicht glücklich."

Das ist zwar rein psychologisch korrekt, trotzdem hinkt der Vergleich. Lächeln ist nach einer professionell durchgeführten Botox-Behandlung nämlich durchaus noch möglich. Außerdem stellt sich die Frage, ob die Flaute im Bett nicht bereits vor der Behandlung ein Problem war. Die These der Kosmetikerin hinkt also...

Botox gegen Depressionen

Botox-PatientInnen weisen bessere Stimmungswerte auf

Andersherum stellt sich die Frage, ob Botox nicht vielleicht sogar positive Auswirkungen auf die Psyche haben kann. Tatsächlich gibt es diverse Studien, die diese Theorie unterstützen. Ein amerikanischer Dermatologe hat festgestellt, dass es vielen seiner PatientInnen nach einer Botoxbehandlung psychisch besser ging. Daraufhin haben drei unabhängige Forschungsgruppen auf der ganzen Welt getestet, ob ein Zusammenhang besteht.

Tatsächlich konnten die ProbandInnen, die Botox in die Stirn gespritzt bekommen haben deutlich bessere Stimmungswerte aufweisen, als die Versuchspersonen, bei denen ein Placebo zum Einsatz kam.

Der Effekt könnte dadurch begründet werden, dass ein grimmiger Gesichtsausdruck nicht mehr möglich ist. Wie das aussieht, wird in meinem neuesten Video demonstriert. Das Gehirn bekommt also das Signal, dass es gar keinen Grund gibt, schlecht gelaunt zu sein. Auch die Mitmenschen begegnen jemanden mit einem freundlichen Gesichtsausdruck viel positiver. Durch das Phänomen der "Spiegelung" wird diese gute Resonanz der Anderen dann auf die eigenen Gefühle übertragen. Ein Schweizer Psychiater arbeitet nun auf Hochtouren daran, Botox bald als Zusatzbehandlung bei Depressionen auf den Markt bringen zu können. Es bleibt also spannend!

Quellen:
www.madonna.at
www.vice.com

Dass Botox (kurz für Botolinumtoxin) ein Nervengift ist, ist für die meisten Menschen vermutlich nicht Neues. Dass der Wirkstoff aber noch viel mehr kann, als nur Nerven zu lähmen, wissen die Wenigsten. Der Wirkstoff ist außerdem (bei richtiger Anwendung) für den Körper nicht schädlich, auch das ist für viele neu. Darum wollen wir heute die verschiedenen Einsatzbereiche des kleinen Helfers einmal genauer beleuchten. Was kann Botox? Wo kann man es einsetzen? Und ist es wirklich komplett unbedenklich?

Die Dosis macht das Gift

Die alte Ammenweisheit "Die Dosis macht das Gift." trifft auf Botox wie auf so viele andere Dinge zu. Wer sich den Wirkstoff alle paar Jahre einmal von einem fachlichen Profi spritzen lässt, braucht keinerlei Angst um seine Gesundheit haben. Die Menge, die bei einer Faltenbehandlung injiziert wird, ist so gering, dass sie sich auf den gesamten Organismus nicht negativ auswirken kann.

Botox wird nur in unbedenklichen Dosen angewandt.

Dass Botolinumtoxin ein Nervengift ist, sollte auf keinen Fall verschwiegen werden. Jedoch muss man sich dessen bewusst sein, dass abschreckende Ergebnisse wie bei etlichen Promis nur durch ein unprofessionelles Verhalten der behandelnden ÄrztInnen entstehen können. Eine gute Ärztin oder ein guter Arzt werden Ihnen niemals so viel Botox injizieren, dass Sie danach aussehen, wie eine Schaufensterpuppe. Die richtige Arztwahl ist also auch bei einer "kleinen" Behandlung wie einer Unterspritzung essentiell. In meinem aktuellen Youtube-Video sehen Sie, wie ich Schritt für Schritt eine Botox-Behandlung durchführe.

Wie wirkt Botox?

Entgegen der weitläufigen Meinung kann Botox selbst die Falten nicht glätten oder aufpolstern. Das vermögen nur Filler wie Hyaluronsäure oder Eigenfett. Der Wirkstoff Botolinumtoxin hingegen sorgt dafür, dass sich der behandelte Muskel nicht mehr zusammenziehen kann.  Die Mimik wird dadurch zwar eingeschränkt, aber nur im kleinen Rahmen. Durch die Behandlung bekommen die Fältchen also im Prinzip eine Pause, in der sie sich von der permanenten Anstrengung erholen können. Dadurch erscheinen bereits bestehende Falten weniger tief und neue können gar nicht erst enstehen.

Botox ist, genau wie Filler, kein permanenter Wirkstoff. Selbst wenn man einmal mit einem Ergebnis nicht hundertprozentig zufrieden sein sollten, braucht man also keine Angst haben. Sie verlieren weder Ihren Ausdruck, noch Ihr altes Aussehen. Die Wirkung hält maximal ein halbes Jahr an, dann kann bei Bedarf wieder nachgeholfen werden.

Wo kann man es einsetzen?

Botox ist nicht nur bei Falten ein beliebtes Helferlein, der Wirkstoff wird auch gerne zur Schweißminderung eingesetzt. Hierbei wird der Wirkstoff direkt in die Achsel oder in die Handflächen eingebracht. Auch als Migränetherapie gewinnt Botolinumtoxin immer mehr an Popularität. Eine Injektion an der Stirne kann bei manchen PatientInnen dazu führen, dass das bekannte "Gewitter im Kopf" gelindert wird.

Brustwarzen sind ein Thema über das nicht oft gesprochen wird. Viele Menschen (insbesondere Mädchen) verstecken Ihre Brustwarzen stets vor den Blicken Anderer. Sie haben Angst, dass sie nicht der Norm entsprechen könnten. Aber was ist die Norm? Wir haben uns die verschiedenen Brustwarzen-Typen einmal genauer angeschaut.

Flach

Die flache Variante ist der "Klassiker" und den Brustwarzen. Bei dieser Ausprägung liegt die Brustwarze flach auf der Brust auf. Bei Kälte oder Erregung tritt der Nippel hervor. Da diese Art der Brustwarze am meisten in Nacktshootings zu sehen ist, wird sie von Vielen als das "Ideal" angesehen. Frauen und Männer mit flachen Brustwarzen sehen meist keine Notwendigkeit für eine plastische Veränderung.

Brustverkleinerung - Dr. Andrea Rejzek Wien

Flache Brustwarzen gelten oft als Ideal

Hervorstehend

Diese Variante ist der flachen Brustwarze sehr ähnlich. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Nippel immer aus der Brustwarze hervorstehen. Sie sind dabei aber im Gegensatz zur flachen Brustwarze nicht hart, sondern weich.

Geschwollen

Die geschwollene Brustwarze liegt wie ein kleiner Hügel auf der Brustwarze auf. Hierbei steht nicht nur wie bei der flachen und der hervorstehenden Variante der Nippel heraus, sondern die ganze Brustwarze. Auch wenn diese Form nicht so häufig auftritt, ist sie doch ganz normal. Sorgen muss man sich nur machen, wenn die Brustwarze plötzlich anschwillt, denn dann könnte eine Schwangerschaft vorliegen.

Hohl

Bei einer "hohlen" Brustwarze steht der Nippel nicht aus der Warze hervor, sondern geht nach innen. In unserem letzten Blogpost haben wir bereits über die möglichen Entstehungsgründe für solche "Schlupfwarzen" gesprochen. Die verkürzten Milchdrüsenkanäle können nur operativ getrennt werden. Die Brustwarze wird dann zu einer "hervorstehenden" Variante geformt.

Groß

Viele Menschen stören sich gar nicht an der Form, sondern an der Größe ihrer Brustwarzen. Sollte der Brustwarzenhof als zu groß empfunden werden, kann dies ganz einfach mit einem kleinen Eingriff korrigiert werden. Eine solche Korrektur findet oft im Rahmen einer Brustverkleinerung oder -straffung statt.

Vielfach

Menschen mit mehr als 2 Brustwarzen sind gar nicht so selten, wie man vielleicht glauben würde. Tatsächlich hat einer von 18 Männern eine dritte (oder sogar vierte!) Brustwarze! Oftmals wird diese aber gar nicht als solche erkannt, da dieses Relikt unserer tierischen Vorfahren meistens aussieht wie ein großes Muttermal. Viele Menschen stören sich nicht an ihren zusätzlichen Brustwarzen. Sollte der Wunsch nach einer Entfernung jedoch da sein, kann dies mit einem ganz einfachen, schnellen Eingriff geschehen.

Beim Thema "Brustwarzenkorrektur" denkt man automatisch an die neue Positionierung der Brustwarzen im Rahmen einer Bruststraffung. Das ist zwar tatsächlich die am häufigsten durchgeführte Variante dieses Eingriffs aber noch lange nicht die einzige. Eine Brustwarzenkorrektur kann auch ohne einer Straffung gewollt oder sinnvoll sein. Auch für Männer ist der Eingriff manchmal ein relevantes Thema.

Brustwarzenkorrektur im Zuge einer Straffung

Zu einer Bruststraffung gehört nicht nur die Entfernung von überschüssigem, schlaffen Gewebe. Gleichzeitig mit der eigentlichen Straffung muss nämlich auch die Brustwarze neu "positioniert" werden. Die Brustwarze wird auf der gestrafften Brust nach oben versetzt. So entsteht für ein stimmiges und natürlich wirkendes Bild.

Brustwarzenkorrektur bei Schlupfwarzen

"Schlupfwarzen", auch eingezogenen oder invertierte Brustwarzen genannt, können das ästhetische Empfinden von PatientInnen stören. Dabei handelt es sich nämlich um Brustwarzen, die nicht nach außen, sondern nach innen gewölbt sind. In manchen, extremen Fällen "verschwindet" die Brustwarze sogar hinter der Brust. Gründe für die Entstehung dieser Ausbildung können verkürzte Milchdrüsengänge sein, die die Brustwarze regelrecht "nach innen ziehen". Auch Vernarbungen können der Auslöser für Schlupfwarzen sein. Obwohl nur etwa 3% der Frauen an eingezogenen Brustwarzen leiden, kommt es oft zu Korrekturen. Dies kann sowohl durch die Optik als auch durch die Behinderung beim Stillen begründet sein.

Zu große oder unförmige Brustwarzen

Von diesem "Problem" können nicht nur Frauen betroffen sein. Während beim schönen Geschlecht oft das Verhältnis von Brust- zu Brustwarzengröße als unpassend empfunden wird, können auch Männer unter zu großen oder unförmigen Brustwarzen leiden. Inbesondere wenn eine Gynäkomastie vorliegt, kann es zu geschwollenen, hervorstehenden Brustwarzen kommen, die das ästhetische Empfinden stören. Grundsätzlich sieht aber nicht jede Brustwarze gleich aus. Welche Brustwarzentypen es gibt und was "normal" ist, erfahren Sie in unserem nächsten Blogpost.

In unserem letzten Blogpost haben wir bereits besprochen, welche immensen Vorteile Eigenfett bei der Brustvergrößerung bringen kann. Wenn Sie den Beitrag verpasst haben, dann schauen Sie doch einfach hier vorbei. Ein Lipofilling kann aber noch viel mehr als "nur" für einen pralleren Busen sorgen. Auf welchen anderen Gebieten der Allrounder Eigenfett noch ein Experte ist, erfahren Sie heute.

Eigenfett für das Gesicht

Dass man mit Botox und Hyaluron Gesichtsfalten den Kampf ansagen kann, ist heutzutage den meisten Menschen ein Begriff. Dass Eigenfett jedoch in vielen Fällen eine sehr gute Alternativen zu diesen Klassikern bietet, weiß nicht jeder. Mithilfe von der körpereigenen Substanz können aber nicht nur kleine Fältchen aufgepolstert werden, sondern auch Lippen aufgepolstert oder abgesunkene Wangen oder Schläfen wieder aufgefrischt werden. Der große Vorteil gegenüber anderen Fillern besteht darin, dass das Eigenfett, einmal angewachsen, vom Körper nicht mehr abgebaut wird. Wer sich also dauerhaft volle Lippen oder glatte Haut wünscht, ist mit einem Lipofilling oft gut beraten.

Eigenfett für die Labien

Was sich im ersten Moment vielleicht seltsam anhört, ist eigentlich komplett logisch. Genau wie andere Haut- oder Körperpartien auch, verlieren die Labien im Alter an Spannkraft und Volumen. Die Haut erschlafft und viele Frauen stören sich an dieser Optik. Hier bietet ein Lipofilling ebenfalls Abhilfe. Aus ungewünschten Problemzonen entnommenes Körperfett wird in die äußeren Labien eingebracht. Dadurch werden diese wieder prall und sehen jugendlicher aus. Wie bei allen Lipofillings ist auch hier das Ergebnis dauerhaft, wenn das eingebrachte Fett einmal angewachsen ist.

Eigenfett für die Beine

Nach den bereits besprochenen Regionen könnte vielleicht der Verdacht aufkommen, Lipofillings wären nur etwas für Frauen. Tatsächlich ist aber ein häufig gewünschter Eingriff von Männern eine Aufpolsterung der Waden. Mithilfe eines Lipofillings können hier Ungleichgewichte zwischen Ober- und Unterkörper ausgeglichen werden. Auch eine Vergrößerung des Pos durch körpereigenes Fett wünschen sich viele PatientInnen. 

Eigenfett

Grundsätzlich sind Vergrößerungen wie diese machbar, jedoch mit Risiken verbunden. Ob ein Lipofilling an Po oder Beinen durchgeführt werden kann, muss stets in einem Erstgespräch mit der Patientin/dem Patienten evaluiert werden. Was jedoch fest steht ist: Lipofillings stehen für Natürlichkeit und subtile Veränderungen. Wer sich einen Hintern à la Kim Kardashian wünscht, wird mit Eigenfett nicht weit kommen. 😉

Kennen Sie den japanischen Werbeclip in dem eine Frau ihr lästiges Bauchfett einfach mit den Händen in ihre Brüste schiebt? Wenn nicht, dann sollten Sie ihn sich unbedingt hier ansehen! Das Video hat nicht umsonst so viele Klicks. Schließlich ist es der Traum vieler Frauen das überschüssige Fett von den Problemzonen einfach mit ein paar Handgriffen in Brust, Po oder andere gewünschte Regionen zu "transferieren". Leider ist das mithilfe eines Diät-Shakes, wie im Werbeclip, nicht machbar. Was würden Sie aber sagen, wenn wir Ihnen eine Methode vorstellen, mit der der Traum Wirklichkeit werden kann?

Das Lipofilling

Mithilfe eines Lipofillings (eines Eigenfett-Transfers) ist es nämlich tatsächlich möglich, das Fett aus ungewünschten Regionen zu entnehmen und in andere Körperstellen wieder einzubringen. Was sich fast zu gut anhört um wahr zu sein, ist in der plastischen Chirurgie bereits Routine. Eigenfett kann man so gut wie überall entnehmen und wieder einbringen, wo dies gewollt ist. Am häufigsten entfernt man das Fett aus Bauch, Hüfte und Schenkeln. Das klassische Areal für eine Einbringung des Fettes ist die Brust. Für welche anderen Körperstellen Eigenfett wahre Wunder wirken kann, erfahren Sie im nächsten Blogpost.

Eigenfett

Pralle, volle Brüste - der Traum vieler Frauen

Wie groß kann meine Brust bei der Vergrößerung mit Eigenfett werden?

Eigenfett für eine schöne Brust

Die erste Voraussetzung für ein erfolgreiches Lipofilling in der Brust ist natürlich eine ausreichende Menge an Eigenfett. Des Weiteren sollte sich die Patientin dessen bewusst sein, dass mit einem Eigenfett-Transfer keine so drastischen Ergebnisse erzielt werden können, wie mit Implantaten.

Sind diese Voraussetzungen geklärt, steht dem Eingriff nichts mehr im Wege. Zur Vorbereitung muss die Patientin für 6 Wochen 10 Stunden am Tag einen speziellen Vakuum-BH tragen. Keine Sorge - dies darf auch nachts geschehen. Durch diesen "BRAVA"-BH verstärkt sich die Blutzirkulation und das Brustgewebe dehnt sich aus. Direkt vor der Operation sollte der Vakuum-BH dann 24 Stunden am Tag getragen werden.

Am Tag des Eingriffs saugt man das Fett auf, bereitet es auf und iniziiert es mit Hilfe von dünnen Spritzen in die Brust. Dabei spritzt man das Fett in der Regel sowohl unter die Brüstdrüse als auch direkt unter die Haut.

Natürliche Ergebnisse durch Eigenfett

In der Regel wachsen 30 bis 80% des eingebrachten Fettes nach einem einmaligen Eingriff an. Es kann daher notwendig sein, dass ein Lipofilling für ein optimales Ergebnis noch ein bis zwei Mal wiederholt werden muss. Ist das Fett jedoch einmal angewachsen, bleibt es dauerhaft an dieser Stelle und wird vom Körper nicht mehr abgebaut. Das Ergebnis ist natürlich, unauffällig und vor allem langfristig.

In Würde altern...

… das wollen wir doch alle. Aber spätestens dann, wenn sich die ersten Falten in unserem Gesicht abzeichnen, wünschen wir uns, dass der ganze Prozess dann doch wieder nicht so schnell von Statten geht. Es warten nämlich nicht nur positive Veränderungen wie mehr Geduld, Einfühlungsvermögen und Weisheit auf uns, sondern leider auch Dinge, auf die wir lieber verzichten würden. 

Zu diesen Dingen zählen definitiv die berühmt berüchtigten Gesichtsfalten samt Krähenfüße und hängender Haut.

Wie altert unser Gesicht?

Im Laufe der Jahre bemerken wir immer mehr Veränderungen im Spiegel und das hat viele Gründe: Unsere Stirn erscheint größer, weil der Haaransatz zurückgeht. Die Ohren werden länger aufgrund des wachsenden Knorpels. Die Nasenspitze fängt an, etwas herunter zu hängen, weil das Bindegewebe, welches unseren Nasenknorpel stützt, immer schwächer wird. Und strukturelle Veränderungen, die zuerst nicht so stark auffallen, machen sich auch allmählich bemerkbar. Wo in jungen Jahren das Fett in unserem Gesicht noch gleichmäßig verteilt war, bekommen wir jetzt die Folgen des Volumenverlusts der Fettzellen zu spüren: die Zellen verklumpen und wandern mit der Schwerkraft nach unten, sodass die ursprünglich pralle Gesichtshaut stark an Elastizität verliert und schlaff herunterhängt. Nicht gerade schön, oder? Erschwerend kommt hinzu, dass währenddessen andere Gesichtspartien scheinbar damit anfangen, die Fettzellen zu horten, besonders in der unteren Gesichtshälfte. Hier klagen die Meisten dann über eine „schlabberige“ Kinn- und Halspartie.

Und zu guter Letzt, gibt es auch noch Falten. Die tiefen Falten auf der Stirn und zwischen den Brauen werden Audrucksfalten genannt. Zu einer langfristigen Vertiefung dieser Falten kommt es durch wiederholtes Anspannen der Gesichtsmuskulatur. Diese Falten sind auch bei einem entspannten Gesichtsausdruck sichtbar.

Was dagegen tun?

Selbst mit sehr guten Genen lässt sich die Gesichtsalterung nicht aufhalten. Faktoren wie Sonne, Kälte, Trockenheit und Rauchen verschlimmern das Hautbild zusätzlich und bringen weitere unschöne Falten. Um ein jugendliches Äußeres zu bewahren, können Sie diese Tipps beherzigen, doch beachten Sie, dass diese nur etwas bringen, wenn die Falten noch nicht da sind. Wenn permanente Falten vorhanden und die Gesichtsstrukturen abgesunken sind, hilft einzig und allein ein Facelift, um diese loszuwerden.

  • Verwenden Sie jeden Tag Sonnencreme oder tragen Sie sonstigen Sonnenschutz, auch im Winter. Denn UVA schädigt Ihre Zellen.
  • Essen Sie gesund und ausgewogen. Eine vitaminreiche Kost ist Balsam für Ihre Haut.
  • Trinken Sie viel Wasser und halten Sie Ihre Haut mit Feuchtigkeitscremes hydriert.
  • Erwägen Sie eine Botox- oder Filler-Behandlung, um Falten vorsorglich den Kampf anzusagen. In diesem Blog-Eintrag erfahren Sie mehr über die präventive Wirkung von diesen Wunderwaffen in Bezug auf Falten.

Ich hoffe, diese Tipps können Ihnen dabei helfen, sich so wohl wie möglich in Ihrer Haut zu fühlen. Viel Spaß beim Umsetzen! 🙂

Im letzten Blogpost haben wir die verschiedenen Gründe für all die Gesichtsveränderungen, die mit dem Alter auftreten, besprochen. Dazu gab es ein paar Tipps von mir, wie man der Hautalterung am besten entgegentreten kann. Doch wie bereits geschrieben, gilt leider für jede/n: Im Endeffekt lassen sich Falten, Krähenfüße und Co. nicht vermeiden. Besonders wenn die Falten bzw. „Hängebäckchen“ bereits sichtbar sind, gibt es keine nicht-invasive Möglichkeit, diese permanent loszuwerden.

Die äußerlichen Veränderungen in unserem Gesicht spiegeln die Erfahrungen wider, die wir in unserem Leben machen durften, und sind damit ein wichtiger Bestandteil von uns. Eine konstruktive Herangehensweise an die dazugewonnenen Falten und das Älterwerden wäre somit, diese Veränderungen und unser höheres Alter zu zelebrieren. Das ist aber nicht immer leicht, besonders, wenn man sich wesentlich jünger fühlt, als das Gesicht andeuten würde.

Für jene Menschen, die den Prozess des Älterwerdens verzögern wollen, gibt es glücklicherweise einen speziellen Eingriff, der den Betroffenen besonders viel Lebensqualität und Jugendlichkeit zurückgeben kann: Das Facelift.

Dabei hebt ein erfahrener Schönheitschirurg die hängenden Gesichtspartien an und strafft gleichzeitig die Haut. (Mehr zum Ablauf der OP, finden Sie hier.) Und keine Sorge: Was früher einmal zu maskenhafter Mimik geführt hat, weil übereifrige Chirurgen ein komplett faltenfreies Gesicht erzielen wollten, ist heutzutage nicht im Geringsten damit vergleichbar. Dass das natürliche Aussehen der Patienten erhalten bleibt, ist bei einem Eingriff wie diesem nämlich zur obersten Priorität geworden. Mit dem richtigen Chirurgen und dem optimalen Timing kann ein Facelifting somit um circa 10 Jahre verjüngen.

Wann das Facelift machen?

Nun ist es so, dass viele Leute wissen, dass ein Facelift das Gesicht dramatisch verjüngen kann, aber nicht, wann der beste Zeitpunkt dafür gekommen ist, um diesen großen Schritt zu wagen. Es kursieren nämlich viele „fake news“ dazu im Internet. Die Wahrheit ist, dass man nicht zu lange damit warten sollte und dafür gibt es einen bestimmten Grund.

Im Idealfall wartet man mit dem Facelift nicht, bis man jenseits der 50 ist, sondern zieht den Eingriff bereits nach den ersten Anzeichen einer Erschlaffung der Gesichtshaut in Erwägung. Diese Anzeichen erkennt man erst bei näherer Betrachtung im Spiegel, wenn man, zum Beispiel, sein Gesicht nach unten neigt oder die Finger die Kinnpartie entlang streicht. Fühlt sich das Gesicht schlaff an, liegt eine latente und unscheinbare Erschlaffung vor. Und genau dann erzielt ein Facelift die besten Ergebnisse und kann sogar präventiv gegen ein künftiges Auftreten von Falten eingesetzt werden.

Für mehr Informationen zum Facelift klicken Sie bitte hier.

Die Bruststraffung gehört neben der Anwendung von Botox und Hyaluron zu den am häufigsten durchgeführten Schönheits-Eingriffen. Nicht ohne Grund - hat doch so gut wie jede Frau mit fortschreitendem Alter mit den Auswirkungen der Schwerkraft zu kämpfen. Auch Schwangerschaften und Stillzeiten wirken sich oft negativ auf die Spannkraft der Brust aus. Die Nachfrage nach Bruststraffungen wird also immer größer. Dementsprechenden haben sich auch die Techniken auf diesem Gebiet immer weiterentwickelt. Der sogenannte "innere BH" ist eine moderne Variante der Straffung, die auf den "klassischen" Methoden aufbaut.

Was ist der innere BH?

Die Durchführung der OP unterscheidet sich im Grunde nicht allzu sehr von einer klassichen Bruststraffung. Bei dieser entfernt man rund um und unterhalb der Brustwarze überschüssiges Gewebe. Die Besonderheit des inneren BHs liegt darin, dass man bei dieser Technik bereits im Vorhinein einen Teil der überschüssigen Haut abnimmt. Diesen legt man anschließend wie eine Art "Hängematte" auf beiden Seiten unter der Brust an. Die Hautstreifen vernäht man dabei wie zwei Zügel, sodass diese die Brust unterstützen.

Wieso diese Technik?

Der innere BH hat im Vergleich zu herkömmlichen Techniken einen großen Vorteil. Das Gewebe kann hier nämlich auch nach der OP weniger leicht absinken kann. Die Brust bleibt in ihrer neuen straffen Position und wird durch den inneren BH "fixiert". Bei den herkömmlichen Techniken ist es zwar nicht wahrscheinlich, aber möglich, dass die Brust einige Jahre post-OP wieder absinkt. Der innere BH beugt dem vor.

Für wen ist der innere BH geeignet?

Prinzipiell ist eine Bruststraffung für jede Frau geeignet, die aufgrund von Alter, Schwangerschaften oder Stillen an Volumen in der Brust verloren hat. Allein wenn die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, sollte man Vorsicht walten lassen. Durch eine Schwangerschaft kann das Gewebe wieder erschlaffen. In seltenen Fällen kann es auch vorkommen, dass eine Straffung die Stillfähigkeit beeinträchtigt.

Wie bereits erwähnt, entnimmt man beim inneren BH ein Gewebestreifen aus der Brust, der dann auf beiden Seiten unterhalb fixiert wird. Daher ist diese Technik nur anwendbar, wenn auch genügend Gewebe vorhanden ist. Bei Frauen, die nur eine kleine Straffung benötigen, rät man eher zu "klassischen" Methoden. Welche Methode nun wirklich für die jeweilige Patientin am besten geeignet ist, klärt man am besten im Gespräch mit der/dem behandelnden Chirurgin/en.

Bruststraffung

Was sich vollkommen verrückt anhört, ist derzeit der neueste Schrei auf Youtube. Zahlreiche Nutzerinnen haben in den letzten Wochen Videos veröffentlicht, in denen sie Zahnpasta auf ihre Brüste schmieren, um diese zu straffen. Manche dieser Clips haben bereits über 7 Millionen Klicks! Viele der Youtuberinnen sind geradezu begeistert von der Wirkungsweise der natürlichen Methode und bewerben diese regelrecht in ihren Videos. Kann Zahnpasta wirklich die Brust straffen? Wir haben den Trend einmal genauer unter die Lupe genommen.

Das Rezept

Die Rezepte, die die Userinnen verwenden, unterscheiden sich nur minimal. Meist besteht die Mischung aus Zahnpasta, Ei, Gurke und Mehl. Alle Zutaten werden verrührt und anschließend wie eine Packung auf Brust und Dekolleté aufgetragen. Dort muss die Packung dann nach Angaben der Youtuberinnen einige Minuten einwirken. Diese Prozedur soll mindestens einmal am Tag für mehrere Wochen durchgeführt werden, danach stellen sich angeblich erste Ergebnisse ein.

Die Wirkung

Die angepriesenen Ergebnisse können aber bestenfalls minimal sein. Keine der Zutaten aus der "Wundermischung" vermag es nämlich tatsächlich hängendes Gewebe wieder zu straffen. Die Gurke liefert Feuchtigkeit, Eier haben viele Antioxidantien und das Mehl hilft die Haut zu reinigen. All diese Wirkungsweisen sind schön und gut, haben aber rein gar nichts mit Straffung zu tun. Einzig die austrocknende Wirkung der Zahnpasta kann eventuell dazu führen, dass die Haut sich zusammenzieht und dadurch eventuell praller erscheint. Selbst wenn diese Wirkung eintritt, ist sie aber nur temporär.

Die Realität

Es gibt keine magische Wundercreme oder Pille, die die Brust strafft oder vergrößert. Userinnen, die so etwas bewerben, versuchen einzig und allein Klicks zu generieren. Sie nutzen den großen Wunsch vieler Frauen nach größeren, strafferen Brüsten aus, um eine größere Reichweite auf Youtube zu bekommen. Das ist aus moralischer Sicht eine zu verurteilende Verhaltensweise. Viele Frauen leiden wirklich sehr unter ihren schlaffen Brüsten und würden wirklich alles tun, um diese zu straffen. Der einzige Weg, das zu erreichen, führt aber über eine Bruststraffung. Sie ist die einzige Methode, die garantiert und langfristig das gewünschte Ergebnis liefert. Alles andere sind nur leere Versprechungen, die die Anwenderinnen enttäuscht zurücklassen. Lesen Sie mehr zum Thema "Bruststraffung" in unserem nächsten Blogbeitrag.