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Ewige Jugend dank neuartiger Methoden

Ein ebenmäßiges, glattes Hautbild steht für Jugendlichkeit und Schönheit. Nicht alle von uns sind aber von Haus aus mit einem solchen gesegnet. Umwelteinflüsse wie UV-Strahlen, Hormone, Flüssigkeitszufuhr und Ernährung können den Alterungsprozess der Haut zwar beeinflussen aber nur bis zu einem gewissen Grad. Die genetische Veranlagung lässt sich leider durch diese Faktoren nicht „ausbügeln“.
Glücklicherweise gibt es ja noch die Möglichkeit, medizinisch etwas nachzuhelfen. Auf diesem Gebiet hat sich in den letzten Jahren sehr viel verändert und es gibt bereits eine Vielzahl an Möglichkeiten, das Erscheinungsbild von Falten zu mildern. Heute möchte ich Ihnen ein paar dieser Methoden kurz vorstellen, die wir selbstverständlich auch in unserer Ordination anbieten: 😊

Hyaluron & Botox
Die Faltenunterspritzung mit Hyaluron oder Botox hat längst Ihren Weg aus der exklusiven Welt der Celebrities zu uns gefunden. Sie ist mittlerweile vermutlich der bekannteste und beliebteste Weg zu einem geglätteten Hautbild. Der gewünschte Wirkstoff kann direkt unter die Haut gespritzt werden und dort seine Kraft entfalten. Der Effekt einer solchen Behandlung hält in der Regel 6 bis 12 Monate an und kann beliebig oft wiederholt werden.

Diese Methode ist schnell und unkompliziert. Kleine Fältchen verschwinden sofort, es ist keinerlei Betäubung notwendig und man ist direkt nach der Behandlung wieder gesellschaftsfähig.

Das Vampirlifting

Stars und Sternchen lieben diese Methode. So postet zum Beispiel Kim Kardashian regelmäßig Fotos von ihren Eigenbluttherapien auf Social Media. Bei einer solchen PRP-Behandlung wird Blut aus der Haut entnommen und in einer Zentrifuge aufbereitet, bis sich das Plasma absetzt. Anschließend wird dieses plattenreiche Plasma (daher der Name PRP) punktuell wieder unter die Oberhaut gesetzt oder direkt unter die Falten gespritzt.
Diese Variante der Faltenbehandlung zeichnet sich besonders dadurch aus, dass unmittelbar nach der Behandlung bereits ein „Sofort-Effekt“ zu sehen ist. Die Haut ist merklich fester, straffer und vor allem widerstandsfähiger gegen schädliche Umwelteinflüsse. Nach 2 bis 3 Wochen zeigt sich dann der Effekt für die Faltenminderung.

Das Lipofilling

Bei dieser Methode handelt sich um eine Behandlung der Fältchen mit Eigenfett. Hierbei wird überschüssiges Fett aus einer subjektiv empfundenen Problemzone entnommen und in die gewünschte Region im Gesicht wieder eingebracht.
Man schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe, weil man sich gleichzeitig von hartnäckigen Fettpölsterchen als auch von den Fältchen verabschieden kann! Das ist definitiv ein großer Vorteil dieser Methode. Außerdem handelt es sich um eine Behandlung mit einer körpereigenen Substanz. Das bedeutet, dass es nicht zu Abwehrreaktionen kommen kann – ein weiteres Plus! Schlussendlich wird das eingespritzte Fett vom Körper nicht wieder abgebaut, wenn das Lipofilling einmal erfolgreich war. Das bedeutet, dass Sie sich noch lange an Ihrer geglätteten Haut freuen werden können.

15 Jahre Pink Ribbon in Österreich

Anlässlich des 15. Jahrestages des „Pink Ribbon“ in Österreich, möchte ich gerne ein paar Worte bezüglich Brustkrebs an Sie richten. Die Idee der „rosa Schleife“ stammt ursprünglich von Evelyn Lauder, der Schwiegertochter der Gründerin des Kosmetikunternehmens Estée Lauder. Weltweit sollen Frauen dadurch an die Wichtigkeit der Früherkennung von Brustkrebs erinnern. Denn: eine Früherkennung kann Leben retten!
Doch, was können Sie tun, um Ihr individuelles Brustkrebs-Risiko zu senken? Die Antwort auf diese Frage ist sehr komplex, denn die Entstehung von Brustkrebs hängt von vielen Faktoren ab und nicht alle davon sind beeinflussbar. Forscher beschäftigen sich seit Jahren mit dieser und weiterführenden Fragen. Es folgt ein kurzer Überblick aus den bisher gewonnenen Erkenntnissen der durchgeführten Studien.

Mittlerweile kann fast sicher gesagt werden, dass die folgenden Faktoren bei der Entstehung von Brustkrebs eine Rolle spielen: das Alter, die hormonelle Situation, der Lebensstil und eventuell vererbte Risiko-Gene.

Nicht in jedem Lebensalter besteht ein gleich hohes Risiko an der Erkrankung. Als Richtwert gilt, dass im Alter von 35 Jahren nur etwa jede 110. Frau an Brustkrebs erkrankt. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch das Risiko. So ist es etwa jede 27. Frau im Alter von 65 Jahren, die von der Krankheit betroffen ist. Ich möchte demnach ausdrücklich betonen, wie wichtig es gerade im Alter ab 45 Jahren ist, regelmäßig zur Brustkrebs-Früherkennung zu gehen. Eine Mammografie alle 2 Jahre kann Brustkrebs zwar leider nicht verhindern, aber ermöglicht eine Früherkennung und verbessert die Heilungschancen.
Die hormonelle Situation in unserem Körper hat ebenfalls einen Einfluss auf die Entstehung von Brustkrebs, ist aber kaum beeinflussbar.
Der Lebensstil ist eigentlich der einzige Risiko-Faktor, den Sie bewusst beeinflussen können. Es handelt sich um Themen wie Bewegung, Gewicht und Ess- sowie Trinkgewohnheiten. Wie viel und wie oft bewegen Sie sich? Wiegen Sie zu viel? Wie oft trinken Sie Alkohol? Ob die Ernährung jedoch tatsächlich direkten Einfluss auf das Brustkrebs-Risiko hat und ob die Mengen an Obst und Gemüse, die frau isst, eine Rolle spielen, scheint noch unklar zu sein. Nicht abzustreiten ist jedoch der Fakt, dass die Ernährung maßgeblich das Gewicht beeinflusst und somit doch keinen so unerheblichen Einfluss ausübt. Essen sie nicht zu viel und nicht zu „schwer“ aber unbedingt köstlich!
Auch die genetische Veranlagung ist ein wichtiger Einflussfaktor. Ein erhöhtes familiäres Brustkrebs-Risiko sollten Sie mit Ihrer Vertrauensärztin /-arzt besprechen.
Stress oder diverse Umweltfaktoren scheinen hingegen nach dem derzeitigen Forschungsstand eine untergeordnete Rolle bei der Entstehung eines Mammakarzinoms zu spielen.
Im Großen und Ganzen sollten Sie bewusst auf sich und Ihre Bedürfnisse schauen.

Nach dem Kampf kommt die Genesung

Ich möchte gleich eines vorwegnehmen: SIE SIND STARK!
Wenn es um die Entfernung des Tumors geht, können 80 % aller Brustkrebsoperationen in Österreich brusterhaltend durchgeführt werden. Je nach Lage des bösartigen Tumors kann seine Entfernung jedoch Hohlräume im Brustgewebe hinterlassen. In einigen Fällen kann es aber auch notwendig sein, die gesamte Brust zu entfernen.
Frauen, denen die Brust abgenommen werden muss, kämpfen dann an zwei Fronten. Denn sie kämpfen nicht nur gegen den Brustkrebs an, sondern leiden auch darunter, dass ihre Identität als Frau gefährdet ist. Eine Brustrekonstruktion kann in diesem Fall ein weiterer Schritt auf dem Weg zur umfassenden Genesung sein.
Und hier kommt die plastische Chirurgie ins Spiel. Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Methoden, um die Brust so zu rekonstruieren, dass die Betroffenen zufrieden sind und das kosmetische Ergebnis der gesunden Brust in einem hohen Maß entspricht. Je nach Ausgangslage kann die Brust mit Eigengewebe oder einem Implantat aufgebaut werden. Die Brustrekonstruktion kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt – sofort oder Jahre später – erfolgen. Nach dem erfolgreichen Kampf gegen den Brustkrebs fehlt vielen Frauen die seelische Kraft für den Aufbau der Brust, daher entscheidet sich ein Großteil für einen späteren Eingriff.

Abhängig davon, ob neben Brustgewebe Haut und/oder der Warzenhof entfernt wird, muss mit insgesamt 2-3 Operationen gerechnet werden, um den Wiederaufbau abzuschließen, wobei im Falle der Sofortrekonstruktion natürlich eine OP weniger zu machen ist.

Aufbau mit Eigenfett

Mittels Eigenfetttransplantation kann die entferne Brust wieder aufgebaut werden. Dafür sind jedoch ausreichend Fettdepots notwendig, die dann abgesaugt, aufbereitet und in die Brust eingebracht werden können. Mit dieser Methode können sehr schöne und natürliche Ergebnisse erzielt werden. Allerdings muss hier beachtet werden, dass sicherlich 3 bis 4 Sitzungen nötig sind, um ein Ergebnis sehen zu können.

Brustaufbau mit Fremdgewebe

Bei intaktem Brustmuskel kann ein Implantat aus Silikon darunter eingebracht werden. Diese Variante ist weniger aufwändig als eine Brustwiederherstellung mit Eigengewebe, die auf mehrere Etappen erfolgen muss. Für diese Methode noch ausreichend Haut verbleiben, um das Implantat einzubringen. Dieses kann entweder unter den Brustmuskel oder unter die Haut gesetzt werden. Wenn genügend Haut vorhanden, kann das Implantat gleich im Rahmen der Tumoroperation eingebracht werden.
Da es bei einer Brustrekonstruktion mittels Implantat sehr schwierig ist, die Brüste einander so gut wie möglich anzugleichen, kann hier mit einem Lipofilling quasi der „Feinschliff“ gemacht werden. Natürlich ist auch hier wieder das Können des plastischen Chirurgen gefragt, um ein natürliches, schönes Ergebnis erzielen zu können.

Expander und Implantat

Ist nicht ausreichend Haut nach der Entfernung verblieben, kann mit einem Expander die bestehende Haut zunächst schrittweise aufgedehnt werden. Dabei wird unmittelbar nach Entfernung der Brust an deren Stelle ein leerer Ballon mit einem Ventil eingebracht. In regelmäßigen Abständen wird über 3 Monate hinweg über das Ventil Kochsalzlösung in den Ballon eingebracht. Auf diese Weise dehnt sich das Gewebe langsam auf, und nach etwa 3 Monaten kann der Expander dann gegen ein Silikonimplantat ausgetauscht werden.

Von Frau zu Frau

Die wichtigste Basis für alle diese Eingriffe ist ein tiefes Vertrauen zu Ihrem/r plastischen Chirurg/in. Daher betone ich gerne die Wichtigkeit eines Beratungsgespräches. Dadurch können Sie nicht nur herausfinden, ob der- oder diejenige Arzt/Ärztin für Sie die richtige Wahl ist, sondern erfahren gleich mehr darüber, welche Option(en) für Sie in Frage kommen.

„Check once a month, live every moment“

Winterzeit – Die schönste Zeit zum Wohlfühlen

beautiful_girl_winter-wallpaper-1920x1080Winterzeit bedeutet Rückzug, Gemütlichkeit und Ruhe. Auch seinem Körper sollte man daher nicht zu viel zumuten. Wer jedoch plant, einen plastisch-chirurgischen Eingriff vornehmen zu lassen, für den hat die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie einige Empfehlungen.

 

Was geht jetzt gut?

Ideal sind – laut Gesellschaft – Brustvergrößerungen und Lidstraffungen.
Da die Winterzeit die Zeit der Ruhe ist, kann man dem Körper nach einer Brustvergrößerung die nötige Ruhe gönnen, sich wieder gut zu erholen.

Auch die Augenlidstraffung bietet sich in der kalten Jahreszeit an. Durch die Kälte kommt es weniger zu Schwellungen und Sie können erfrischt und offen ins neue Jahr blicken. Aufgepasst jedoch bei Verkühlungen und ästhetischen Eingriffen. Ein Schnupfen, eine laufende Nase, geschwollene Augen und ständiges Niesen sind im Fall einer Lidstraffung natürlich nicht optimal. Wie eigentlich immer vor einer Operation gilt: Sie sollten gesund sein!

Welche OP außerdem gut im Winter durchgeführt werden kann, ist die Fettabsaugung. Für all jene, die ihre lästigen Weihnachts-Extrakilos auch trotz Sport und gesunder Ernährung nicht loswerden; Die Fettabsaugung kann gut in der kalten Jahreszeit durchgeführt werden. Denn der Körper hat genügend Zeit, sich wieder zu erholen, die Kälte sorgt dafür, dass Schwellungen nicht allzu stark werden und bereits im Frühling kann ein wunderschönes Ergebnis bewundert werden.

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